Agenda

August

Tecno Mueble Internacional

Expo Guadalajara / MX
– 18.08.2018
tecnomueble.com.mx 

Jedes Jahr heißt die Tecno Mueble Internacional mehr als 5.000 Besucher aus Mexiko und der Welt willkommen und ist damit die größte Designmesse zu Maschinen, Rohstoffen und Zubehör, die bei der Möbelherstellung oder bei der Holzverarbeitung eine Rolle spielen. Gegründet wurde die Messe als Initiative der Jalisco Furniture Manufacturers Association mit dem Ziel, die heimischen Hersteller zu stärken, und ist mittlerweile in erster Linie ein Ort für den Handel und zum Austausch für die mexikanische und internationale Möbelindustrie geworden. In diesem Jahr findet die Messe zum 30. Mal statt und bietet auf 12.000 Quadratmetern mehr als 200 Ausstellern Raum, um ihre neuesten Innovationen in dieser stetig wachsenden Branche zu präsentieren.

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Postcard from Superpoly

Etage Projects, Kopenhagen / DK
– 18.08.2018
etageprojects.com 

Sie erinnern mit ihren gestalteten Räumen an einen Sommerurlaub in Frankreich: Das Künstlerduo Superpoly zeigt mit ihrem Projekt „Postcard from Superpoly“ eine bunte Einrichtung, die in Form und Farbe die mediterrane Mentalität in künstlerischer Form widerspiegelt. Die Arbeiten des Duos sind eine Mischung aus Innenarchitektur, Grafik und Dekoration und sind meist beeinflusst von ihrem geografischen Umfeld, der französischen Riviera. Das Farbkonzept und die Einrichtung der Räume vermittelt ein Gefühl der Sorglosigkeit und Naivität, während gleichzeitig die Energie der Kunst der Côte d’Azur eingefangen werden soll.

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Formland

Messecenter Herning / DE
– 19.08.2018
formlandmesse.de 

Die Formland-Messe findet neben einer Veranstaltung im Februar jeden Jahres auch an einem weiteren Termin in der zweiten Jahreshälfte statt: Als feste Größe in der dänischen Designund Interiorbranche versammelt die Veranstaltung wieder Aussteller, Designer, Experten und Hersteller mit dem Ziel, einen Überblick über aktuelle Neuheiten und zukünftige Entwicklungen zu präsentieren. Darüber hinaus spielt das Netzwerken mit internationalen Partnern und Kunden sowie die Suche nach neuen Inspirationen in den verschiedenen Trendbereichen eine große Rolle. Die Formland-Messe ist eine reine Fachbesuchermesse; Preise für den Eintritt betragen nach dem 21. Juni 2018 200 dänische Kronen, was etwas mehr als 25 Euro entspricht.

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African Mobilities: This Is not a Refugee Camp Exhibition

Pinakothek der Moderne, Architekturmuseum der TU München, Munich / DE
– 19.08.2018
pinakothek.de 

[Afrikanische Mobilität: Dies ist keine Flüchtlingslager-Ausstellung] Der afrikanische Kontinent befindet sich aufgrund von politischen Konflikten sowie wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen seit geraumer Zeit in einem Zustand des Umbruchs, was dazu führt, dass Landesgrenzen (gewaltsam) neu gezogen und behandelt werden. „African Mobilities“ beschäftigt sich abseits der internationalen Flüchtlingsdebatte mit der Migration als Folge dieser Entwicklung. Vor allem für Städte gilt es, architektonische Lösungen zu finden, die an den demografischen Wandel, an neue Infrastrukturen und die Verbreitung moderner Technologie angepasst sind. Im Vorfeld der Ausstellung haben Architekten, Städteplaner, Filmemacher, Künstler, Sozialwissenschaftler und Autoren die Thematik gemeinsam recherchiert, Szenarien entworfen und diese auf unterschiedliche Weise visualisiert. Nach München wird die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Afrika zu sehen sein.

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Ed Ruscha – Very

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 19.08.2018
louisiana.dk 

Der 1937 geborene Künstler Ed Ruscha ist mit seinen Interpretationen der US-amerikanischen Gesellschaft in den vergangenen 50 Jahren zu einer der prominentesten Figuren der dortigen Gegenwartskunst geworden. Ruscha wurde durch seine frischen und eleganten Repräsentationen stilisierter Tankstellen, Hollywood-Logos oder archetypischer Landschaften bekannt. Seine Arbeit übersetzt dabei die Bildsprache der Popkultur in etwas, das man laut der Ausstellungsmacher als „eine Sprache aus filmischen und typografischen Codes [bezeichnen kann], die so zugänglich wie tiefgehend sind“. Die Ausstellung selbst basiert auf Ausstellungsstücken der UBS Art Collection und zeigt Werke sowie Studien zu seinen bekanntesten Gemälden und Kunstpublikationen ab den 1960er-Jahren bis heute, die sowohl seine technische als auch grafische Entwicklung widerspiegeln.

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Flow of Forms / Forms of Flow

Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg / DE
– 19.08.2018
voelkerkundemuseum.com 

Das Museum für Völkerkunde in Hamburg möchte mit der aktuellen Ausstellung „Flow of Forms / Forms of Flow“ einer Vielzahl von Designgeschichten aus Afrika und Europa Raum geben und Einblicke in die afrikanische Kreativszene ermöglichen. Zu sehen sind dabei sowohl Prozesse als auch Endresultate, die, basierend auf zum Teil schwierigen Lebensumständen, kreative Lösungsansätze bereithalten. Die verschiedenen Projekte machen sich außerdem einen kulturellen Austausch zunutze und bedienen sich alltäglicher sowie traditioneller Gestaltungsgrundlagen. Globalität ermöglicht es Designern heutzutage, Erkenntnisse aus der ganzen Welt problemlos in die eigene Arbeit zu integrieren. Die Ausstellung möchte darüber hinaus den allgemein geläufigen eurozentrischen Blick auf afrikanisches Design kritisch reflektieren und bestehende Klischees überwinden. Zur Ausstellung ist bei Transcript ein gleichnamiger Katalog erschienen.

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Pa-dong! Die Möbel von Susi und Ueli Berger

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 19.08.2018
museum-gestaltung.ch 

Die Frage „Wie wohnen junge Leute in Bluejeans, die nicht auf eine Aussteuer sparen wollen?“ stellte sich das Designerpaar 1962 als Inspiration für ihre Möbelentwürfe. Susi und Ueli Berger arbeiteten von 1962 bis etwa 2006 als Schweizer Duo für eine markante Art der Formgebung, die dem Pop oder Radical Design zugeordnet wird. Mit ihren Gestaltungen eröffneten sie den Gegenpol zur schweizerischen „Guten Form“ und prägten eine neue, spielerisch-bildhafte Formsprache zwischen Objektkunst und Alltagskultur. Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert die Ausstellung im Rahmen der Veröffentlichung des ersten Gesamtkatalogs des Lebenswerks der Grafikerin und des Künstlers. Gezeigt werden unter anderem die Möbelikonen Soft Chair aus dem Jahr 1967, Wolkenlampe von 1970 und Fächermann von 1977 sowie Entwurfszeichnungen, Modelle und Fotos aus dem Archiv des Museums. Ihre Möbelentwürfe bekamen unterschiedlich starke Resonanz.

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Pendoran Vinci

NRW-Forum , Düsseldorf / DE
– 19.08.2018
nrw-forum.de 

Die Ausstellung gibt einen multimedialen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Beziehung zwischen Kunst und künstlicher Intelligenz und präsentiert internationale Künstler mit klassischen und digitalen Medien zu der Frage: Inwieweit bestimmt künstliche Intelligenz unser tägliches Leben? Die ausgestellten Künstler durchleuchten die menschliche Reaktion auf KI, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie die sozialen Strukturen, ob und wie sich KI ins tägliche Leben integriert. Die Ausstellung fokussiert auf den aktuellen Stand der Technik und ihre Zukunft. Bisher wurden Anwendungen aus dem Bereich der KI entwickelt, um das Leben zu erleichtern: Sie assistiert und unterstützt Alltagsprozesse, generiert und strukturiert Daten und ist (noch nicht) als autonomes Individuum parallel zur Menschheit zu verstehen. Aber kann künstliche Intelligenz zukünftig auch kreative Aufgaben erfüllen? Dieser Frage versucht eine eigens programmierte Anwendung während der Ausstellung näher zu kommen.

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Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam

Ludwig Forum Aachen / DE
– 19.08.2018
ludwigforum.de 

Ein Lette namens Valdis Āboliņš war in den 1960er-Jahren die treibende Kraft hinter der Fluxus-Bewegung in Aachen und ist Namensgeber der Kunstausstellung „Valdis Āboliņš. Und wie Fluxus nach Aachen kam“ im Ludwig Forum Aachen, die in Kooperation mit dem Latvian Center for Contemporary Art in Riga entstanden ist. Präsentiert werden sein Wirken in der Stadt und seine Verbundenheit zu eben jener Kunstbewegung anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und erstmalig der Öffentlichkeit gezeigten Briefen zwischen ihm und bekannten Fluxus-Künstlern.

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Print! Tearing It Up

Somerset House, London / GB
– 22.08.2018
somersethouse.org.uk 

[Beein-druckt!] Die Ausstellung „Print! Tearing It Up“ im Somerset House in London widmet sich innovativen, unabhängigen britischen Magazinen, die den Anspruch erheben, etwas in der Welt verändern zu wollen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem das vortizistische Magazin Blast aus dem Jahr 1914, das pazifistische Magazin Peace News aus den 1930er-Jahren, das feministische Spare Rib-Magazin, das in den 1970er-Jahren gegründet wurde, sowie das Popkultur-Phänomen The Face aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Auffällig ist, dass viele Themen wie Vielfalt, Geschlechterrollen, Sexualität oder Medienmanipulation auch heute noch eine wichtige Rolle spielen und darüber hinaus Printprodukte entgegen aller Erwartungen immer noch breiten Anklang finden.

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Mixed Realities

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Die Sonderausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“ untersucht, inwieweit die technischen Möglichkeiten von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“ die formale und inhaltliche Darstellung von Kunst und ihre Rezeption beeinflussen: „Was bedeutet die digitale Erweiterung des Raumes […] für die Kunst?“ Die Kunst versucht die Grenzen der physischen Wahrnehmung von naturgetreuen bis realitätserweiterten Darstellungen zu verschieben und nutzte bereits in sehr frühen Epochen Methoden zur Erzeugung von Raumillusionen und Virtualitätserfahrungen – ähnlich wie in der „Virtual Reality“. In der Ausstellung werden sechs künstlerische Antworten darauf gezeigt, wie Elemente der physisch-realen sowie der virtuellen Welt verwendet und in einer Komposition verbunden werden können, „sich beeinflussen, miteinander korrespondieren oder einander fortführen“.

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Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst

Kunstmuseum Stuttgart / DE
– 26.08.2018
kunstmuseum-stuttgart.de 

Virtual- und Augmented Reality sind in Industrie, Forschung und Lehre schon lange Standard. Welche Möglichkeiten diese Technologien und Erweiterungen des physischen Raums für die Kunst bereithalten, untersucht nun die Ausstellung „Mixed Realities. Virtuelle und reale Welten in der Kunst“. Das Kunstmuseum Stuttgart präsentiert vor diesem Hintergrund künstlerische Perspektiven, die sowohl mit analogen als auch mit digitalen Methoden arbeiten. Zu den sechs Künstlern in der Ausstellung zählen Tim Berresheim, Spiros Hadjidjanos, Daniel Steegmann Mangrané, Mélodie Mousset, Regina Silveira und The Swan Collective. Sie alle versuchen aufzuzeigen, wie ihre verschiedenen Ausdrucksformen miteinander in Verbindung stehen beziehungsweise einander fortführen können – digital und analog, virtuell und real.

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Studio Drift. Coded Nature

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 26.08.2018
stedelijk.nl 

Mit der Ausstellung „Studio Drift. Coded Nature“ präsentiert das Stedelijk Museum in Amsterdam die erste Soloausstellung des niederländischen Studio Drift. Neben aktuellen und erfolgreichen Arbeiten sind auch neue und bisher unveröffentlichte Werke der beiden Gründer des Studios, Lonneke Gordijn und Ralph Nauta, zu sehen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich insgesamt acht raumfüllende Installationen sowie eine Auswahl verschiedener Filme. Die Arbeiten des Studios bewegen sich dabei zwischen technischer Kunst, Performances und Biodesign, wobei sich die beiden Gestalter mit Themen befassen, die für unsere sich stetig im Wandel befindende Gesellschaft relevant sind: Nachhaltigkeit, die Bedeutung natürlicher Prozesse in unserer heutigen Umwelt oder der Umgang mit Augmented Reality.

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Lore Kramer

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
museumangewandtekunst.de 

Die aktuelle Ausstellung „Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main widmet sich den keramischen Arbeiten der Gestalterin anhand einer Vielzahl von Schalen, Vasen, Tellern, Dosen und Tassen. Bei ihren Arbeiten legte Kramer, 1926 geboren, großen Wert auf Zweckmäßigkeit in der Formgebung – Prinzipien, die sich auch in den Leitlinien des Bauhauses wiederfinden. Hier zeigt sich außerdem der Einfluss ihres Ehemanns, des Architekten Ferdinand Kramer. Neben der Präsentation der verschiedenen Keramikarbeiten verweist die Ausstellung zudem auf Kramers zeichnerisches Talent und ihre frühere Tätigkeit als Dozentin und Professorin an der HfG Offenbach.

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Die Nacht. Alles außer Schlaf

Museum für Kommunikation, Frankfurt/Main / DE
– 26.08.2018
mfk-frankfurt.de 

Die Stunden zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen üben eine ungebrochene Faszination auf den Menschen aus. Instinktiv ist die Dunkelheit als bedrohlich in unserem Unterbewusstsein verankert, doch in ihrem Schatten blühen auch Fantasie, Romantik, Kultur und Exzess. Die Ausstellung befasst sich über die Jahrhunderte hinweg mit der sich wandelnden Wahrnehmung der Nacht und all dem, was Menschen taten und tun, wenn sie nicht gerade Schlafen: von frühem Aberglauben über wissenschaftliche Erkenntnisse, Nachtschwärmereien und die Gothic- und Clubkultur bis hin zu den durchgearbeiteten Nächten in unserer modernen Leistungsgesellschaft. Dieses breite Themenspektrum illustrieren 350 Objekte sowie eine interaktive Kinderstrecke mit neun Taschenlampenstationen.

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International Biennial of Graphic Design Brno

Brno / CZ
– 26.08.2018
28.bienalebrno.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1963 hat sich die internationale Grafikdesignbiennale im tschechischen Brno zu einer der wichtigsten Veranstaltung der Disziplin entwickelt. Als eine Plattform gedacht, die durch die Zusammenführung unterschiedlicher Meinungen, Perspektiven und Darstellungsformen ein umfassendes und interessantes „Mosaik“ ergibt, begeben sich die Kuratoren um die Künstlergruppe Okolo in diesem Jahr auf die Suche nach inspirierenden Gestaltungsarbeiten. Bei der Auswahl unterstützt sie ein Expertenteam aus Praxis und Theorie. Neben der internationalen Schau umfasst das Programm Vorträge, Lesungen und Führungen sowie mehrere Begleitausstellungen, die entweder einzelnen Designern oder aber einem übergeordneten Thema gewidmet sind, etwa der Grafikdesignszene in der portugiesischen Stadt Porto oder aktuellen Independent Magazinen.

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Schusslinie

MUDAC, Lausanne / CH
– 26.08.2018
mudac.ch 

Gerne wird vergessen oder verdrängt, dass Design auch bei der Entwicklung von ethisch kontroversen Produkten eine Rolle spielt, so auch im Fall von Schusswaffen. Gerade weil diese Thematik bei Herstellern und den beteiligten Gestaltern fast immer auf eine Mauer des Schweigens stößt, wird ihr im Musée de design et d’arts appliqués contemporains (MUDAC) eine ganze Ausstellung gewidmet. In zehn Bereiche gegliedert, werden unterschiedliche Aspekte des Tötungsapparats Schusswaffe beleuchtet, unter anderem die Ballistik, die Beziehung zwischen Frauen und Waffen, der Herstellungsprozess oder der Moment des Abdrückens. Der letzte Raum dient als Informationszentrum, das zusammen mit der NGO Small Arms Survey konzipiert wurde, die international die Zirkulation von Waffen und Waffengewalt beobachtet.

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Stefan Marx. Memory Palace

Städtische Galerie, Delmenhorst / DE
– 26.08.2018
staedtische-galerie-delmenhorst.de 

Illustrator Stefan Marx kreiert im Haus Coburg seinen eigenen Gedächtnispalast, bei dessen Durchschreiten der Besucher auf einzelne Wortkompositionen, Lyrics oder Kommentare trifft, die Marx illustriert hat. Seine „visuellen Tagebücher“, die hauptsächlich aus Eindrücken, die er auf Reisen sammelt, entstehen, sind vielfältig und verändern den musealen Raum des Haus Coburg in eine Art Pop-up-Store. Begleitet wird die Ausstellung von einem großzügigen Rahmenprogramm für Besucher jeden Alters.

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Coder le Monde

Centre Pompidou, Paris / FR
– 27.08.2018
centrepompidou.fr 

Die Ausstellung „Coder le Monde“ zeigt die Geschichte digitaler Maschinen und wie diese in wechselseitiger Beeinflussung mit dem Menschen und der Kunst stehen. Sie beleuchtet unsere zunehmend in digitaler Abhängigkeit existierende Welt in einem ästhetischen und zugleich kritischen Licht, stets bemüht, die digitale Kultur vielseitig zu interpretieren. Es werden ausgewählte, wegweisende Erfindungen gezeigt, die sowohl auf das Leben als auch auf diverse andere Disziplinen erheblich Einfluss nehmen. Auch die Ähnlichkeiten der kreativen und digitalen Logik in den unterschiedlichen Bereichen werden aufgegriffen, sodass dem Besucher ein möglichst umfassendes Bild der digitalen Kultur der Gegenwart visualisiert wird.

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Erotik der Dinge

Museum der Dinge, Werkbundarchiv, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Den Ausgangspunkt für die aktuelle Ausstellung „Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität“ im Museum der Dinge, liefern die Sammlungen der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) und Alfred C. Kinsey (1894–1956) sowie der Kunstsammlerin Naomi Wilzig (1934–2015). Sie alle verstanden erotische Dinge als Beispiele einer universalen Sexualgeschichte des Menschen und beschäftigten sich mit der Frage, was diese Dinge überhaupt erst erotisch macht. Die Unterscheidung von Erotik, Kunst und Pornografie hat sich dabei im Laufe der Zeit stetig gewandelt und auch immer Einfluss darauf genommen, wie wir erotische Dinge wahrnehmen und einordnen. Die Erotik der Materialität wird darüber hinaus im interaktiven Sensing Materials Lab untersucht, das während der Ausstellung um weitere Objekte ergänzt wird.

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The Long Now

Me Collectors Room, Berlin / DE
– 27.08.2018
me-berlin.com 

Die Ausstellung „The Long Now. Reflexionen von Zeit und Vergänglichkeiten“ thematisiert Zeit als Begriff, Wahrnehmungsdimension und Darstellungsweise. Zeit beinhaltet unterschiedliche Motive, die in der Kunst sowie in der Philosophie oder der Wissenschaft vielseitig als Phänomen wie auch als messbare Einheit auftauchen. Die Größe Zeit ist auf zweierlei Weisen zu verstehen: Auf der einen Seite als erfahrbare, sinnliche Dauer und auf der anderen als ein tatsächlicher Verlauf, der durch die Uhrzeiger visualisiert wird. Dabei spielen Grundbegriffe wie Ruhe und Unruhe, Be- und Entschleunigung, Augenblicklichkeit, Dauer und Vergänglichkeit eine wichtige Rolle. Die Ausstellung „The Long Now“ stellt die Fragen, was Zeit in einer „beschleunigten Moderne“ und einer „medial vermittelten globalen Gleichzeitigkeit“ bedeutet, was Gegenwart heißt und wie lange das Jetzt währt.

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Erotik der Dinge. Sammlungen zur Geschichte der Sexualität

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 27.08.2018
museumderdinge.de 

Was macht Dinge erotisch? Ihre Funktion, Form, Farbe oder Materialität? Die Ausstellung „Erotik der Dinge“ zeigt ganz unterschiedliche erotische Beziehungen, die Menschen mit Dingen eingehen können. Bestimmte Gegenstände können Lust und Begehren wecken, andere erotische Fantasien provozieren oder zu Werkzeugen der eigenen Lust werden. In „Erotik der Dinge“ werden verschiedene Alltagsgegenständen gezeigt, die nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten neu kategorisiert werden: Liebesmittel, Werkzeuge der Lust, Körperformen oder Bildträger. Zusätzlich werden über die Ausstellungszeit hinweg in dem interaktiven „sensing materials lab“ Materialien gesammelt und mit Bezug auf ihre erotischen Eigenschaften und Qualitäten präsentiert. Das Labor ist ein Gemeinschaftsprojekt der Weißensee Kunsthochschule Berlin, Bereich Experimentelle Materialforschung, und der Stiftung Bauhaus Dessau.

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UAM. Une aventure moderne

Centre Pompidou, Paris / FR
– 27.08.2018
centrepompidou.fr 

Die Union des Artistes Modernes, kurz UAM, entstand im Jahr 1929 und steht für den Zusammenschluss von Künstlern verschiedener Disziplinen aus der französischen Moderne. Architekten, Designer, Maler, Buchbinder, Fotografen und Bildhauer schlossen sich zusammen, um eine Vielzahl an Werken einem möglichst großen Publikum zugänglich zu machen. Das Centre Pompidou gibt einen Überblick über die bekanntesten Werke vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Ende der 1950er-Jahre mit besonderem Fokus auf den Gemeinsamkeiten und Verbindungen diverser Kunstformen und ihren Vertretern.

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Berliner Type

DE
– 31.08.2018
berliner-type.de 

Die Auszeichnung des Wettbewerbs Berliner Type jährt sich in diesem Jahr bereits zum 50. Mal und richtet sich dabei vornehmlich an die Macher von Printmedien. Einreichungen können in den folgenden Kategorien vorgenommen werden: Imagebroschüre, Produktbroschüre, Prospekt, Jubiläumsschrift, Dokumentation, Jahrbuch, Katalog, Berichte, Magazine und Zeitschriften, Sales Folder, Gebrauchsanweisungen, Direct Marketing, Kalender, Geschäftsausstattung, Sonderformate sowie eine weitere Kategorie speziell für den Nachwuchs. Die Arbeiten müssen darüber hinaus entweder in deutscher Sprache vorliegen oder in einem deutschsprachigen Land eingesetzt werden und dürfen frühestens 18 Monaten vor dem Anmeldeschluss erstmalig veröffentlicht worden sein. Bis zum 29. Juni 2018 können Interessierte ihre Einreichung noch für 260 Euro als Early Bird vornehmen, danach betragen die Teilnahmekosten 340 Euro.

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Domaine de Boisbuchet

Domaine de Boisbuchet, Lessac / FR
– 01.09.2018
boisbuchet.org 

Das malerische Anwesen Domaine de Boisbuchet im Süden Frankreichs wird im Sommer erneut Austragungsort einer zweimonatigen Workshop-Reihe. In diesem Jahr möchte man den Teilnehmern einen „Reality Check“ bieten, denn in Zeiten von Fake News, virtueller Realität und exzessiver Nutzung von digitalen Medien droht die Gefahr, den Bezug zur realen Welt zu verlieren. Als Gegenmaßnahme wird in Boisbuchet mit den Händen und physischem Material gearbeitet, man bedient sich der Verbindung von historischem Wissen und Hightech und legt Wert auf den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmern. Zu den Workshop-Leitern zählen diesmal der Produktdesigner Philippe Malouin, der Keramikkünstler Hadrien Venat und die Kuratorin Verena Formanek. Die Teilnahmegebühr variiert je nach Workshop; Unterkunft und Verpflegung sind immer inklusive.

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Designing Waste. Strategies for a Zero Waste City

Center for Architecture, New York / US
– 01.09.2018
centerforarchitecture.org 

Die Ausstellung basiert auf den „Zero Waste Design Guidelines“ [Null-Müll-Design-Richtlinien] der Stadt New York, die ein Hilfsmittel unter anderem für Designer zur Reduzierung und Vermeidung von Abfall darstellen. „Wie funktioniert Abfallmanagement in einem Gebäude oder Wohngebiet und wie kann Design die Müllmassen auf den Deponien reduzieren?“ sind die zentralen Fragen der Null-Müll-Designrichtlinien. Dabei wird sich unter anderem mit Komponenten der Abfallwirtschaft beschäftigt wie Mülltrennung, womit Rohstoffe oder weiterverwendbare Ressourcen gewonnen werden – zum Beispiel Kompost oder Energiequellen. „Designing Waste“ fokussiert dabei auf verschiedene Bereiche des Lebenszyklus von Abfall – genauer, das Zeitfenster vom Moment des Entsorgens bis hin zum Transport auf LKWs –, welcher Designern Möglichkeiten bietet, Produkte und Konzepte zu entwickeln und bis 2030 zahlreich zu realisieren. Die Ausstellung blickt auf die Müllhalden in der Stadt und die unterschiedlichen Entsorgungssysteme verschiedener Häuser mit Fakten und Lösungsansätzen für das private und berufliche Umfeld sowie speziell für Essenslieferservices. Die Besucher können mit einem Abfallrechner einen praktischen Einblick in das „Waste Management“ bekommen und berechnen, wie viel Platz und welche Lagerhaltung in bestimmten Gebäudetypen und -größen notwendig sind.

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Architecture Protoypes and Experiments

The Aram Gallery, London / GB
– 01.09.2018
thearamgallery.org 

„Architecture Prototypes and Experiments“ zeigt eine Vielzahl an physischen, räumlichen Modellen, die Architekten und Designer im kreativen Arbeitsprozess verwenden. Die ausgestellten Modelle dienen nicht nur der Präsentation sondern auch dem Ausprobieren von Ideen, einem Gespür für Räumlichkeit und der Unterstützung im Entscheidungsprozess. Ziel der Ausstellung ist es, dem Besucher näher zu bringen, wie Architekten denken, planen und durch ihre Arbeitsmodelle kommunizieren.

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Astrid Klein. Transcendental Homeless Centralnervous

Deichtorhallen Hamburg, Falckenberg Collection, Hamburg-Harburg / DE
– 02.09.2018
deichtorhallen.de 

[Astrid Klein. Transzendental Obdachlos Zentralnervös] Mit der aktuellen Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg liefern die Deichtorhallen einen umfassenden Überblick über die Arbeit der Künstlerin Astrid Klein. Klein ist vor allem für ihre Arbeit mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur bekannt und gilt als Pionierin der experimentellen großformatigen Fotokunst. Die Ausstellung zeigt vor diesem Hintergrund mehr als 200 Arbeiten aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der Künstlerin. Gemein haben dabei alle ein kritisches Hinterfragen der Beziehung zwischen Bild und Text. Die Ausstellung findet im Rahmen der Triennale der Photographie in Hamburg von Juni bis September 2018 statt.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Ray Fotografieprojekte 2018

Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
ray2018.de 

Das Festival Ray findet alle drei Jahre als facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie und verwandten Medien an über zehn Orten in Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main statt. 2018 leitet das Thema „Extreme“ durch das vielfältige Programm und die Partnerprojekte. „Das Extreme hat Hochkonjunktur. Insbesondere jetzt, wo die grenzenlose Verfügbarkeit digital zirkulierender Informationen und Bilder nach einer Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangt, weckt das Extreme die Begehrlichkeit, es ins Bild zu bannen“, schreiben die Kuratoren als Erläuterung des aktuellen Themas „Extreme“. In fünf Ausstellungen werden Fotografien inhaltlich den feineren Unterthemen „Extreme Nomaden“, „Extreme Transformation“, „Extremes Selbst“, „Extreme Körper“, „Extreme Territorien“ und „Extremes Umfeld“ zugeordnet. Lokale Institutionen, Sammlungen, Hochschulen und Organisationen wirken im Kollektiv bei der Organisation von Veranstaltungen mit; insgesamt kooperieren 15 Partner aus sechs Städten, um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie zu verdeutlichen.

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The Land In-between Fotografien von 1980 bis 2012

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
staedelmuseum.de 

Die Ausstellung „The Land In-between“ zeigt mit über 200 Exemplaren aus den Jahren 1980 bis 2012 die erste museale Retrospektive der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen „Grenzlandschaften, Transitorte und Relikte vergangener Kulturen“. Mit ihren Bildserien möchte sie unsichtbare, vergessene und verschwindende Kulturen und Prozesse sichtbar machen, Grenzen visualisieren und auf historische, kulturelle und politische Kontexte aufmerksam machen.

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Anni Albers

K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf / DE
– 09.09.2018
kunstsammlung.de 

Anni Albers war eine deutsch-amerikanische Künstlerin und Designerin. Sie entwickelte textile Strukturen, Farbkomposita und abstrakte Formensprachen sowie innovative Textilien für Teppiche und Vorhangstoffe. Geboren 1899 als Annelise Elsa Frieda Fleischmann und gestorben 1994, war sie eine der einflussreichsten Frauen in der Entwicklung der Moderne. Albers studierte am Bauhaus in Weimar und Dessau Textildesign, wo sie mit Materialien, Techniken und Strukturen experimentierte und die Textilien und ihre Herstellung revolutionierte. Die Retrospektive beginnt mit ihrer Zeit am Bauhaus 1922 und reicht bis zu ihrem Wirken in den 1980er-Jahre. Die Ausstellung entstand in Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf mit der Tate Gallery of Modern Art London.

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Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger. Double Take

Fotostiftung Schweiz, Winterthur / CH
– 09.09.2018
fotostiftung.ch 

Die Ausstellung „Double Take“ der Fotostiftung Schweiz zeigt ikonischen Fotografien nachempfundene Modelle des Schweizer Künstlerduos Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger. Sie haben die Fotografien nicht nur reproduziert, sondern den Raum und die Konstruktion des Bildes fokussiert und es aus der Vergangenheit in die Gegenwart ihres Studios geholt. Es sind Gehäuse aus Karton, Holz, Watte, Sand, Klebstoff und Gips, die dem originalen Bild sehr nahe kommen. Das Projekt fordert den Besucher dazu auf, den Wahrheitsgehalt des Mediums der Fotografie zu überprüfen und sich die anders beleuchteten Bilder mitsamt ihren Geschichten erneut bewusst vor Augen zu führen. Zu sehen sind beispielsweise Modelle von „Raising the Flag on Iwo Jima“ von Joe Rosenthal und „The Hindenburg Disaster“ von Sam Shere.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Fix & Foxi. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse

Ludwigsgalerie, Oberhausen / DE
– 09.09.2018
www.ludwiggalerie.de 

Die Ausstellung „Fix und Foxi“ in Oberhausen ist die bisher umfangreichste Ausstellung über die Arbeiten des deutschen Comicproduzenten und Verlegers Rolf Kauka. Neben einigen Einblicken in die praktischen Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und dem umfangreichen Angebot an Workshops und Lesungen veranschaulicht die Ausstellung die Entwicklung der 1953 erstmals publizierten Geschichten der Publikumslieblinge Fix und Foxi. Das museumspädagogische Rahmenprogramm der Ausstellung beinhaltet sowohl Führungen für Kinder und Erwachsene als auch gestaltungspraktische Workshops in der Museumswerkstatt.

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Shaking Up Havana’s Malecón

CU
– 11.09.2018
eleven-magazine.com 

Malecón, die berühmte Uferpromenade von Havanna, befindet sich in einem desolaten Zustand. Schuld daran sind das Klima, die Wucht der Atlantikwellen, denen die Betonmauer ausgesetzt ist, und fehlende finanzielle Mittel für eine Ausbesserung und Restauration. Um den Malecón zu retten, hat das Eleven Magazine einen internationalen Wettbewerb ausgerufen, bei dem nach innovativen Konzepten gesucht wird. Zu beachten sind drei Hauptkriterien: der Schutz vor dem Meer, die kulturelle Aufwertung des Stadtraums entlang des Malecón sowie der Erhalt und die gleichzeitige Modernisierung dieses ikonischen Ortes. Sowohl Berufstätige als auch Studierende aller kreativen Disziplinen können teilnehmen – einzeln oder als Gruppe von maximal vier Personen. Der erste Platz ist mit 2.000 Pfund dotiert, der Zweitplatzierte erhält 400 Pfund. Neben der Jury kann auch das Publikum seinen Favoriten bestimmen, dem ein Preisgeld von 100 Pfund winkt.

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Future Award

DE
– 15.09.2018
dvpt.de 

Der Future Award ist einer der größten Innovationswettbewerbe in Deutschland und wird seit 2006 vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation vergeben. Einreichungen können von Studierenden aus allen Fachbereichen und Semestern vorgenommen werden, jede Einreichung bleibt dabei immer Eigentum des Urhebers. Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb an alle Studierenden mit einer zukunftsträchtigen Idee – von der Vision über die Idee bis hin zum Konzept und dem Modell kann alles eingereicht werden. Die Teilnahme am Future Award ist kostenfrei, Gewinner erhalten sowohl Sachals auch Geldpreise und darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ideen mit einem breiten Publikum zu teilen sowie Feedback von Experten aus der Wirtschaft zu erhalten.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Dieter Hacker – Alle Macht den Amateuren. 1971–1984

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

In den 1970er-Jahren gründete der bildende Künstler Dieter Hacker die 7. Produzentengalerie in Berlin, mit der er einen Gegenpol zum etablierten Kunstmarkt schaffen wollte. Die von ihm propagierte Volkskunst verstand sich als Stimme der breiten Öffentlichkeit, deren Ideen in seinen Augen eine ebenbürtige Position neben ausgebildeten Künstlern verdient und ebenso innovative Konzepte hervorbringen kann. Im heutigen Zeitalter von Internet, Smartphone und Social Media erreicht das kreative – also schöpferische – Potenzial der Masse eine völlig neue Dimension und macht die Ansätze Hackers, mittlerweile Professor an der Universität der Künste Berlin, aktueller denn je. Die Ausstellung überbrückt einen zeitlichen Abstand von fast fünf Jahrzehnten, um neue Perspektiven zu eröffnen.

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Esther Kokmeijer – Solid, Liquid, Vapour

Tent, Rotterdam / NL
– 16.09.2018
tentrotterdam.nl 

Die Künstlerin Esther Kokmeijer, zurzeit ansässig in Rotterdam, arbeitet international und multidisziplinär als Fotografin, Designerin und Forscherin. Im Vordergrund ihrer Arbeit steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur, welche sie auf ihren zahlreichen Reisen immer wieder aufs Neue untersucht. Die Künstlerin versteht den Planeten als ein geschlossenes System, in welchem Eingriffe und Veränderungen an einer Stelle positive oder negative Effekte an einer anderen Stelle auslösen können. Das kontroverse Thema der Wettermanipulation durch Menschenhand liegt ihr besonders am Herzen. Wie sie auf ihren Reisen, beispielsweise in die Antarktis und auf die Marshallinseln, ökologische Veränderungen und den Umgang der Natur damit wahrnimmt, zeigt sie in verschiedenen Projekten.

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Back to the Present

Designmuseo, Helsinki / FI
– 16.09.2018
designmuseum.fi 

[Zurück in die Gegenwart] Die Ausstellung „Back to the Present“ des Kuratorenduos Daniel Golling und Gustaf Kjellin aus Schweden widmet sich der Geschichte des finnischen Produktdesigns, das nach deren Ansicht einst Vorreiter war, mittlerweile aber im Stillstand verharrt. So habe das zeitgenössische finnische Produktdesign seine spezifische Formensprache verloren und ruhe sich auf einem längst vergangenen Erfolg aus. Die Ausstellung versammelt beispielhaft Produkte, die Designern auch heute noch als Vorbild dienen und versucht mithilfe verschiedener Ausstellungsstücke Antworten auf die Frage zu finden, welche Eigenschaften für eine Ausrichtung des finnischen Designs auf Gegenwart und Zukunft hilfreich sein könnten.

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International Light Art Award

DE
– 16.09.2018
ilaa.eu 

Zum dritten Mal sucht der International Light Art Award, organisiert vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und der Innogy Stiftung, nach Zukunftsvisionen, neuen Entwicklungen und Formen der Lichtkunst. Eine Jury aus Künstlern und Kuratoren wählt aus den Einreichungen drei Finalisten, deren Konzepte mit einem Budget von bis zu 10.000 Euro umgesetzt und ausgestellt werden. Der Gewinner erhält zusätzlich ein Preisgeld von 10.000 Euro. In diesem Jahr können erstmalig auch Studierende von Kunsthochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Beneluxländern teilnehmen. Voraussetzung ist die Empfehlung von einem Professor oder Dozenten. Hier steht ein Produktionsbudget für zehn ausgewählte Projekte von jeweils 1.000 Euro zum Thema „The Future of Light Art“ zur Verfügung.

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Dieter Hacker. Alle Macht den Amateuren

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

„Alle Macht den Amateuren“ ist der Untertitel der Ausstellung von Dieter Hacker 2018 im ZKM in Karlsruhe, „Jeder könnte ein Künstler sein“ war der Titel der Ausstellung im Jahr 1971 in seiner Produzentengalerie für Volkskunst in Berlin. Mit dem Beginn der sozialen Netzwerke ab 2003 – Myspace und Facebook seien als Vorreiter genannt – veränderten sich die Möglichkeiten, seine eigene Meinung zu zeigen und zu teilen; mit steigender Popularität der digitalen Fotografie stieg zeitgleich die Masse an Fotos und ihre Veröffentlichung online. Dieses Phänomen der Amateurkunst wurde bereits vor über 30 Jahren von Dieter Hacker in der Kategorie der Volkskunst diskutiert. Die Ausstellung im ZKM präsentiert eine Auswahl der Amateurarbeiten aus der Zeit Dieter Hackers Produzentengalerie in Berlin. Im Kontext der Volkskunst der 1970er- und 80er-Jahre lässt sich das aktuelle Phänomen mit differenzierter Haltung betrachten.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Chemin Papier, l’illustration et ses marges

Le Signe, Centre national du graphisme, Chaumont / FR
– 16.09.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Die Ausstellung „Chemin Papier, l’illustration et ses marges“ [Der Weg des Papiers, die Illustration und ihre Spannbreite] betrachtet die Ansätze von 15 Künstlern und Illustratoren, um eine Antwort auf die Frage zu geben, was Illustration heute ist. Gezeigt werden Zeichnungen, Bücher, Poster und Druckgrafiken von zunehmend interdisziplinär arbeitenden Illustratoren. Das 2016 eröffnete Museum Le Signe möchte sowohl Künstlern als auch der breiten Öffentlichkeit ein Bild der Inklusion vermitteln; das eines Ortes, der offen ist für zahlreiche Bereiche des Grafikdesigns: Typografie, visuelle Identitäten, Illustration und vielem mehr.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art

House of Illustration, London / GB
– 23.09.2018
houseofillustration.org.uk 

Die Ausstellung „Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art“ [Druck, Muster und Volkskunst] illustriert eine große Retrospektive der Arbeiten und des Lebenswerkes von Enid Marx (1902–1998). Sie war neben Größen wie Eric Ravilious oder Edward Bawden eine der einflussreichen Designer des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwürfe sind abstrakt und geometrisch und waren zu ihrer Zeit für verschiedene Produkte und Kunden – vom britischem Militär bis zu der Schauspielerin Gertrude Lawrence– sehr gefragt. Zum zwanzigsten Jahrestag ihres Todes werden mehr als 150 Arbeiten aus privaten und öffentlichen Sammlungen ausgestellt. In über 70 Jahren kreierte Marx verschiedene Muster für Textilien, Papeterie oder weitere Druckmedien sowie Logos, Verpackungen und Plakate. Für ihre Designs, besonders den Bezug der Londoner U-Bahn-Sitze, der gegenwärtig noch eingesetzt wird, wurde sie als erste Frau zum „Royal Designer for Industry“ ernannt.

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Ruhrtriennale

Ruhrgebiet / DE
– 23.09.2018
ruhrtriennale.de 

Die Ruhrtriennale ist ein Festival der Künste der Metropole Ruhr. Es zeigt künstlerische Darbietungen aus unterschiedlichen Bereichen, wie der Musik, des Schauspiels, des Tanzes oder der Installation. An diversen Veranstaltungsorten wird sechs Wochen lang Kultur und Kunst mit der Industriearchitektur des Ruhrgebiets verbunden. Die unterschiedlichen Events lösen die Grenzen zwischen Kunstformen auf und stehen allesamt unter dem gemeinsamen Vorsatz, die sogenannte Zwischenzeit – eine Zeit sozialer und kultureller Umbrüche – kreativ mitzugestalten.

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Weaving New Worlds

William Morris Gallery, London / GB
– 23.09.2018
wmgallery.org.uk 

Die Ausstellung „Weaving New Worlds“ [Neue Welten Weben] zeigt 16 internationale Textilkünstlerinnen, die zeitgenössische Geschichten zu Wandteppichen weben. In den präsentierten Arbeiten werden Themen des aktuellen Zeitgeistes grafisch behandelt und reichen inhaltlich von politischen Aussagen bis hin zur Schönheit der Natur. Die Künstlerinnen nutzen dabei Techniken der traditionellen Teppichherstellung, wie zum Beispiel die historische Fertigungsmethode eines handgeknüpften Wandbehangs, bei denen sie teilweise die Grenzen der technischen Möglichkeiten ausreizen.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Nordic Urban Spaces Inspirationen für Stadt und Raum

Nordische Botschaften, Berlin / DE
– 28.09.2018
nordischebotschaften.org 

Die nachhaltig gestaltete Ausstellung „Nordic Urban Spaces“ zeigt Beispiele ästhetischer Stadtgestaltung und Architektur des Nordens. Der Fokus liegt auf der einzigartigen Kombination von „Funktionalität und Nachhaltigkeit, von Rücksicht und Eleganz“, während zusätzlich besonders die Verbindung zur Natur in den Vordergrund gerückt wird. Ausgestellt werden bereits umgesetzte wie auch zukünftige Projekte, die von Programmpunkten wie Workshops, Fachseminaren oder Architektur-Talks gerahmt werden.

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Uncovered

MAD Brussels Fashion and Design Platform, Brüssel / BE
– 30.09.2018
mad.brussels 

Als Teil der Summer of Photography-Biennale 2018 zeigt das MAD in Brüssel Fotograf Pierre Debusschere mit einigen seiner bisher persönlichsten Projekte. Generell beschäftigt sich der aus Belgien stammende Modefotograf und Regisseur in seinen Arbeiten, die größtenteils aus Portraits bestehen, mit Themen wie Schönheit und Mode und setzt seine Models außergewöhnlich und oftmals skurril in Szene. Essenz seiner Fotografie ist es, Emotionen greifbar zu machen, wofür er sich (digitaler) Techniken bedient, Farbe und Licht gekonnt einsetzt und häufig mit Collagen oder Nahaufnahmen arbeitet.

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Lithuania. London. 1968. The Odyssey of Lithuanian Design

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Lithuania. London. 1968.“ rekonstruiert die Geschichte eines litauischen Pavillons, der sinnbildlich für den Erfolg in den Bereichen Kultur, Kunst, Wissenschaft und Industrie stand. Als der Pavillon 1968 im Messe- und Veranstaltungszentrum Earls Court in London im Rahmen einer Propagandaveranstaltung der USSR ausgestellt wurde, nahm man Litauens Potenzial als zeitgenössische Kulturnation erstmals wahr. Die Bedeutung des Pavillons, dem damals nicht viel Beachtung geschenkt wurde, soll in dieser Ausstellung 50 Jahre später nun aufgezeigt werden.

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Stories of Things. Lithuanian Design 1918–2018

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Stories of Things“, zum Jubiläum des vor 100 Jahren erstmals als unabhängig deklarierten litauischen Staates zeigt den Entwicklungsprozess des Produktdesigns in Litauen mit Fokus auf den Verbindungen zwischen Geschichte, Designern und Projekten. Die komplexen wirtschaftlichen und politischen Umstände Litauens während des 19. und 20. Jahrhunderts erschwerten es dem litauischen Design anfänglich, sich zu entwickeln. Gezeigt werden Objekte, die die turbulente Geschichte des Landes, den Fortschritt wie auch die Rückschläge des Designs widerspiegeln.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Maarten Baas. Hide and Seek

Design Museum Gent / BE
– 30.09.2018
designmuseumgent.be 

“Maarten Baas. Hide and Seek” is the name of the first major retrospective exhibition by the Design Museum Gent focusing on the work of Maarten Baas. Baas’s projects expand the boundaries between art and design in that his products include performing and handcrafted elements that rebelliously exclude industrial finishing. Maarten Baas is currently one the most influential designers in the Netherlands and is called the “Houdini of Dutch design”. His design output is categorised as author design and is constantly evolving as can be seen from his various projects. The performance entitled “Maarten Baas Makes Time” will be presented during the Gent Festival from 13 to 22 July 2018. Baas will produce five time zones, with different scenes and actors, that can be viewed individually by visitors as full-size dioramas. Baas conveys how differently time is perceived with his “leaps in time”. The presentations take place from 3 pm to 6 pm in the Design Museum Gent.

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Roland Topor. Panoptikum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 30.09.2018
museum-folkwang.de 

Der französische Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor (1938–1997) widmete sich mit seiner Arbeit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins. Die Ausstellung „Roland Topor. Panoptikum“ im Museum Folkwang in Essen stellt die Vielseitigkeit des Künstlers anhand von Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter, der Absurdität des Lebens und der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens vor. Bekannt wurde Topor unter anderem für seine Ausstellungen, Illustrationen in Büchern („Pinocchio“), Filmplakate („Die Blechtrommel“), Bühnenbilder, Prosa und Theaterstücke. Auch die Zeichnungen, die im Film „Casanova“ (1976) unter Federico Fellini als Projektionen der Laterna magica im Bauch des Wals zu sehen sind, stammen von Topor.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1999 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1990 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie. 

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Das französische Grafikerkollektiv Grapus

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 03.10.2018
broehan-museum.de 

Im Zuge der Revolten des Pariser Mai gründeten Studierende der École nationale supérieure des Arts Décoratifs 1970 das Kollektiv Grapus. Im Geiste der 68er wendeten sie sich mit grafischen Mitteln – vor allem in Form von Plakaten – gegen Kapitalismus, Establishment und Krieg. Dabei brachen sie auch visuell mit bestehenden Konventionen und arbeiteten etwa mit Collagetechniken, Handschrift oder bewusst unscharfen Fotos. Zu den „Kunden“ zählte unter anderem die Kommunistische Partei, der Gewerkschaftsbund Confédération générale du travail sowie verschiedene soziale Organisationen. Die Ausstellung bildet neben „Jablonec 68. Der Ost-West-Schmuckgipfel“ eine von zwei Perspektiven im Bröhan-Museum auf die Folgen des Jahres 1968, bei der eine west- und eine osteuropäische Position einander gegenübergestellt werden.

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Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / AT
– 06.10.2018
werkraum.at 

Die Biomimikry nimmt sich die Natur zum Vorbild und überträgt Prozesse, Strukturen und Formen auf das Feld der Technik. Dass auch Handwerk und Design von jenen Grundsätzen, die sich evolutionär bewährt haben, profitieren können, zeigt der Werkraum Bregenzerwald anhand einer Ausstellung. Dieses „Alphabet des Lebens“ setzt sich aus 26 Prinzipien der Natur zusammen, die jeweils eine biologische Funktionsweise und ihre Relevanz für die Gestaltung verdeutlichen. Dazu kommen bereits realisierte Biomimikry-Projekte aus Europa und den USA. Die als Lernwerkstatt konzipierte Schau möchte vor allem das Bewusstsein wecken, dass der Mensch und die Natur untrennbar miteinander verbunden sind, dass wir viel von ihr lernen können und ein respektvoller Umgang Grundvoraussetzung für die Lösung drängender Probleme ist.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Disappear Here

Royal Institute of British Architects (RIBA), London / GB
– 07.10.2018
architecture.com 

[Verschwinde hier] Perspektive ist die Grundlage der räumlichen Wahrnehmung unserer Welt. Die Ausstellung „Disappear Here“ in der Architecture Gallery des RIBA betrachtet den Umgang mit perspektivischen Darstellungen von der Renaissance bis heute und bezieht dabei sowohl Architektur als auch Kunst und Mathematik mit ein. Die zentrale Frage ist, wie es gelingt, Dreidimensionalität auf einem flachen Medium abzubilden, ohne die Komplexität des realen Raums einzubüßen. Die Präsentation der historischen Zeichnungen und Bücher ist in ein von Sam Jacob Studio gestaltetes Raumkonzept eingebettet, das selbst mit der Orientierung und Wahrnehmung des Besuchers spielt. Ein weiteres Highlight ist ein in Zusammenarbeit mit Shedworks speziell für die Ausstellung produzierter Film.

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Too Fast to Live, Too Young to Die: Punk Graphics, 1976–1986

Cranbrook Art Museum, Bloomfield Hills / US
– 07.10.2018
cranbrookartmuseum.org 

[Zu schnell zum Leben, zu jung zum Sterben: Punk-Grafiken, 1976–1986] Punk war neben der Hippiekultur eine der wichtigsten und einflussreichsten Bewegungen des späten 20. Jahrhunderts. Neben Musik, Mode und Kunst hinterließ der Punk auch seine Spuren im Grafikdesign. Dilettantismus, Selbstvermarktung, Provokation und der Bruch mit dem „Schönen“ brachten eine eigene Sprache hervor, von der unter anderem Plattencover, Plakate oder Zines zeugen. Die Ausstellung zeigt, nach den jeweiligen Stilmitteln in Themengebiete unterteilt, eine reiche Sammlung an historischen Stücken. Eine Brücke in die Gegenwart wird geschlagen, indem parallel frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren des USamerikanischen Street-Art-Künstlers Shepard Fairey gezeigt werden, der mit seinen rebellischen, politisch motivierten Werken durchaus Parallelen zu den Grundgedanken des Punks aufweist.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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European Velo Stops

SG
– 16.10.2018
velostops.beebreeders.com 

Die Fahrradroute Eurovelo 6 führt einmal quer durch Europa, von der französischen Atlantikküste 4.400 Kilometer bis zum Schwarzen Meer in Rumänien. Bee Breeders sucht nun nach Konzepten für Rasthütten entlang der Strecke, die den Radreisenden eine „sichere, komfortable und einladende Unterkunft“ bieten, in der sie sich „ausruhen und neue Kraft schöpfen“ können. Dabei soll sowohl die europäische Identität transportiert, als auch eine aussagekräftige und ästhetische Formensprache gefunden werden. Weiterhin sind einfache, intelligente und ressourcensparende Lösungen gesucht, die möglichst kostengünstig zu errichten und unterhalten sind. Teilnehmen kann jeder, unabhängig von der eigenen Profession. Der erste Preis ist mit 3.000 US-Dollar dotiert.

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Uncanny

Design Museum Holon / IL
– 20.10.2018
dmh.org.il 

[Unheimlich] Wie schon von Sigmund Freud beschrieben, befällt den Menschen ein unheimliches Gefühl, sobald er daran zweifelt, dass ein Lebewesen beseelt beziehungsweise ein lebloser Gegenstand unbeseelt ist. Masahiro Mori übertrug dies in den 1970er-Jahren mit dem Ausdruck „Uncanny Valley“ [unheimliches Tal] auf das Feld der Robotik. Moderne Technologie verwischt diese Grenzen und macht die Einordnung zusehends schwerer, denn Animation, virtuelle Realität oder Avatare bewegen sich zwischen Realität und dem künstlichen, digitalen Raum; totes Material kann in lebendig wirkende Formen gebracht werden, und hoch entwickelte mechanische Apparate wecken beim Nutzer ein Gefühl von emotionaler Bindung. Die Ausstellung betrachtet dieses Phänomen, in die Bereiche Raum, Körper und Material gegliedert, anhand von Arbeiten israelischer Designstudierender.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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James Turrell

Museum Frieder Burda, Baden-Baden / DE
– 28.10.2018
museum-frieder-burda.de 

Er selbst beschreibt seine Kunst als „Perceptual Art“ – die Kunst der Wahrnehmung – und arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Licht. Einige der wichtigsten Arbeiten des Künstlers James Turrell werden nun im Museum Frieder Burda ausgestellt. Überall auf der Welt erschafft Turrell Räume, die von Licht durchflutet werden, in denen geometrische Lichtkörper im Raum zu schweben scheinen und deren Konturen sich teilweise gänzlich im Licht auflösen, sodass die Wahrnehmung, die dem Menschen nicht zuletzt zum Verorten innerhalb des Raumes dient, an ihre Grenzen stößt. Mit seinen Arbeiten will Turrell das Licht „sinnlich und geistig erlebbar“ machen und den Betrachter dazu auffordern, das eigene Sehverhalten zu reflektieren.

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Food Is Fiction

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 28.10.2018
designmuseum.nl 

[Essen ist Fiktion] Wir essen nicht nur, um satt zu werden, sondern befriedigen damit auch eine ganze Reihe von sozialen und psychologischen Bedürfnissen. „Du bist, was du isst“ kann in diesem Zusammenhang als Werkzeug zur Schaffung eines Selbstbildes verstanden werden, das den Konsumenten, von der Hausfrau bis zum Jäger und Sammler, in der Gesellschaft positioniert, zumindest in den eigenen Augen. Dementsprechend verkaufen uns Supermärkte auch Werte wie Handwerk, Erotik, Nostalgie, Ehrlichkeit und Patriotismus, die untrennbar mit der eigentlichen Ware verknüpft sind – so der Ansatz der Ausstellung „Food Is Fiction“. Gezeigt werden unter anderem Werbefilme, Verpackungen oder Kampagnen, die diese (unterbewussten) Assoziationen schaffen oder verstärken. Begleitend findet ein Programm aus Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen statt.

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Raw Design

Museum of Craft and Design, San Francisco / DE
– 28.10.2018
sfmcd.org 

[Rohes Design] Technologie und Digitalisierung haben neben vielen positiven Entwicklungen auch dazu geführt, dass sich Objekte und Produkte zunehmend fremd, nicht greifbar und anonym anfühlen. Eine ganze Reihe von Gestaltern setzt dem eine Auseinandersetzung mit Materialien entgegen, die geprägt ist von Experiment, Unvoreingenommenheit und Intuition. Damit unterscheiden sie sich auch von traditionellen Handwerkern, wie dem des Glasbläsers oder Tischlers, die sich auf althergebrachte und komplexe Techniken stützen. Zu den präsentierten Arbeiten zählen etwa die Algenstrukturen von Julia Lohmann, die Textilien von Scott Bodenner oder der von Mieke Meijer aus Zeitungspapier hergestellte Holzersatz Newspaperwood.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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The Future Starts Here

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

Ein selbstständig fahrendes Auto, ein Drucker, der auch im Weltall funktioniert, sinneserweiternde Prothesen und Roboter: Die Ausstellung „The Future Starts Here“ beleuchtet den Einfluss, den Design und Technologie auf die Gestaltung und Entwicklung der Zukunft haben. Sie fokussiert sich auf vier Kernthemen: das Zuhause, die Öffentlichkeit, die Erde und das sogenannte Leben danach. Die unmittelbare Zukunft soll nicht nur aufgezeigt, sondern anhand einiger ethischer und spekulativer Fragen, die den Besucher durch die Ausstellung begleiten, auch kritisch hinterfragt werden.

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Design Generations

Art and Design Atomium Museum, Brüssel / BE
– 04.11.2018
adamuseum.be 

Das ADAM in Brüssel möchte mit der Ausstellung „Design Generations“ die fundamentale Essenz des Designs darstellen. Die ausstellenden Designer durften sich ein Objekt aus der dauerhaften Sammlung des Museums aussuchen, um es dann in Kontext zu ihren eigenen Projekten zu stellen. Nebst dem vergangenen und gegenwärtigen Design wird auch das zukünftige miteinbezogen: Die Visionen der zehn Designer bezüglich was Design in der Zukunft sein könnte und wo sie sich selbst und ihre Arbeit im Diskurs des zukünftigen Designs verorten, werden in Form von Skizzen an Leinwände projiziert. Den Veranstaltern ist wichtig, dass das Design als wichtiges Element der Gesellschaft wahrgenommen wird, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gegenseitig bedingen und permanent miteinander interagieren.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Andreu World

ES
– 30.11.2018
andreuworld.com 

Der spanische Möbelproduzent Andreu World ruft bereits seit 2001 jährlich einen Designwettbewerb aus, bei dem nach Konzepten für einen Stuhl und/ oder einen Tisch gesucht wird. Analog zum Produktportfolio des Unternehmens sollen auch die Entwürfe der Teilnehmer aus Holz (Buche, Eiche oder Walnuss) bestehen und auf andere Materialien wie Kunststoff, Glas oder Metall, wenn überhaupt, nur als Ergänzung zurückgegriffen werden. Eine wechselnde Jury von Experten aus den Bereichen Design, Industrie und Medien beurteilt die Einreichungen nach den Kriterien Produktionskosten, Ergonomie und Erfüllung der angestrebten Funktion. Teilnehmen können sowohl professionelle Gestalter als auch Studierende. Der Gewinner erhält einen Geldpreis von 4.000 Euro, der Zweitplatzierte 2.000 Euro.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
17.08.2018 – 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Participatory Design Conference 2018

Hasselt und Genk / BE
20.08.2018 – 24.08.2018
pdc2018.org 

Das politische System, zum Beispiel in Belgien, beruht auf der demokratischen Mitbestimmung der Bürger und ihre gewählten Repräsentanten in der Regierung. Wenn nun Design mit Politik verglichen wird, stellt sich die Frage, inwieweit Design demokratisch sein kann und der dazugehörige Prozess und das Resultat aussehen. Diesen Ansatz behandelt die viertägige „Participatory Design Conference 2018“ und fokussiert auf die Rolle von Architekten und Designern in einem partizipatorischen Prozess, im Wandel der veränderlichen, politischen Lage. Die Besucher bekommen das Angebot, sich in Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Präsentationen, Kolloquien oder offenen Diskussionen eine eigene Meinung zu bilden. Vom 20. bis zum 21. August 2018 findet die Vorkonferenz mit Workshops, Seminaren, Kolloquien und lokalen Interventionen statt. Vom 22. bis zum 24. August 2018 läuft das Programm der Hauptkonferenz mit verschiednen Keynote-Sprechern und Vorträgen.

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Gamescom

Koelnmesse, Cologne / DE
21.08.2018 – 25.08.2018
gamescom.de 

Für die Spieleindustrie ist die Gamescom eine der wichtigsten internationalen Business- und Kommunikationsplattformen. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 355.000 interessierte Fach- und Privatbesucher die Messe, um sich über Zubehör zu informieren. Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 900 Unternehmen aus über 50 Ländern erwartet. Ein exklusives Pre-entry-Ticket ermöglicht Interessierten an zwei Tagen, die Messe und den Entertainment-Bereich für einen Aufpreis vor dem offiziellen Einlass zu besuchen. Im Bereich Gamescom Campus finden Vorträge und Shows statt; das Jugendforum NRW sowie weitere Institutionen und Unternehmen bieten hier ein umfangreiches Angebot zu Themen wie Jugendschutz oder Medienkompetenz.

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Handmade Industry

Museu da Casa Brasileira, São Paulo / BR
25.08.2018 – 21.10.2018
handmade-industry.com 

„Handmade Industry“ ist eine Kunst- und Architekturausstellung des Schweizer Ateliers Oï, das die Ideen hinter seinen Arbeiten sichtbar und für den Besucher erfahrbar machen will. Das Atelier, das 1991 in La Neuveville in der Schweiz von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gegründet wurde, versteht sich als multidisziplinären Ort für kreatives Arbeiten und Denken, an dem mit Material experimentiert wird und gängige Vorstellungen von Design durch neue Perspektiven ersetzt werden. Die Interdisziplinarität und Pluralität, zwei der wichtigsten Grundwerte des Ateliers, spiegeln sich in der Auswahl und Kombination von Materialien wider, immer mit dem Fokus darauf, dem Besucher zu vermitteln, wie das Material selbst beeinflusst, kommuniziert und mit dem Gestalter in Beziehung tritt.

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Projekt Bauhaus Werkstatt / Datatopia

Floating University Berlin, Berlin / DE
30.08.2018 – 02.09.2018
projekt-bauhaus.de 

Anlässlich einer kritischen Inventur der Leitgedanken des Bauhauses in Bezug auf das Verständnis von Fortschritt und Utopien bringt das Projekt Bauhaus in der Floating University Berlin internationale und multidisziplinäre Teams aus Praktikern und Theoretikern zusammen. In Bezug auf die Big-Data-Technologien wird der Frage nachgegangen, inwiefern informationstechnologische Entwicklungen die kreative Arbeit des Designs, aber auch der Architektur, der Stadtplanung und weiterer Disziplinen beeinflusst und verändert. Inwiefern hat die Technologie emanzipatorisches Potenzial? Wie funktioniert heutzutage Fortschritt und wie bedingt er die Gestaltungsmethoden des Designs?

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Alvar Aalto Symposium

Universität, Jyväskylä / FI
30.08.2018 – 31.08.2018
alvaraalto.fi 

Das Alvar Aalto Symposium ist ein internationales Forum für Diskussionen zu den künstlerischen, sozialen und technischen Herausforderungen der zeitgenössischen Architektur. Der Fokus des 14. Symposiums liegt auf den Möglichkeiten und Problemen des zukünftigen Wohnungsbaus in Stadtgebieten. Anhand von Vorträgen zu Themen wie kollektivem Wohnen und Arbeiten in Städten oder funktionaler Nutzung von Raum sowie der Rolle der Nachhaltigkeit, bieten die Referenten Lösungsansätze für zukünftige Wohnkonzepte, die sozialen, gesellschaftlichen und finanziellen Problemen entgegenwirken sollen. An das Symposium angebunden ist die Ausstellung „The Housing Problem. Alvar Aalto’s Housing Architecture“ [„Das Wohnproblem. Alvar Aaltos Wohnungsarchitektur“].

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Bread&&Butter

Arena, Berlin / DE
31.08.2018 – 02.09.2018
breadandbutter.de 

Die neusten Trends aus Mode, Musik und Kultur zeigt die zum dritten Mal von dem Modehändler Zalando organisierte international etablierte Modemesse Bread and Butter. Das Wochenende ist vielseitig gestaltet mit der Vorstellung neuer Marken, mit Auftritten aufstrebender Musiker und Bands und kulturellem Austausch in Form von Workshops, Gesprächen und Vorträgen. Der Besucher hat die Möglichkeit, einige limitierte Produkte vor offizieller Markteinführung direkt vor Ort zu kaufen. Im vorherigen Jahr kamen rund 30.000 Besucher und etwa 35 Millionen Zuschauer wurden via Livestream erreicht.

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September

Domaine de Boisbuchet

Domaine de Boisbuchet, Lessac / FR
– 01.09.2018
boisbuchet.org 

Das malerische Anwesen Domaine de Boisbuchet im Süden Frankreichs wird im Sommer erneut Austragungsort einer zweimonatigen Workshop-Reihe. In diesem Jahr möchte man den Teilnehmern einen „Reality Check“ bieten, denn in Zeiten von Fake News, virtueller Realität und exzessiver Nutzung von digitalen Medien droht die Gefahr, den Bezug zur realen Welt zu verlieren. Als Gegenmaßnahme wird in Boisbuchet mit den Händen und physischem Material gearbeitet, man bedient sich der Verbindung von historischem Wissen und Hightech und legt Wert auf den persönlichen Austausch zwischen den Teilnehmern. Zu den Workshop-Leitern zählen diesmal der Produktdesigner Philippe Malouin, der Keramikkünstler Hadrien Venat und die Kuratorin Verena Formanek. Die Teilnahmegebühr variiert je nach Workshop; Unterkunft und Verpflegung sind immer inklusive.

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Architecture Protoypes and Experiments

The Aram Gallery, London / GB
– 01.09.2018
thearamgallery.org 

„Architecture Prototypes and Experiments“ zeigt eine Vielzahl an physischen, räumlichen Modellen, die Architekten und Designer im kreativen Arbeitsprozess verwenden. Die ausgestellten Modelle dienen nicht nur der Präsentation sondern auch dem Ausprobieren von Ideen, einem Gespür für Räumlichkeit und der Unterstützung im Entscheidungsprozess. Ziel der Ausstellung ist es, dem Besucher näher zu bringen, wie Architekten denken, planen und durch ihre Arbeitsmodelle kommunizieren.

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Designing Waste. Strategies for a Zero Waste City

Center for Architecture, New York / US
– 01.09.2018
centerforarchitecture.org 

Die Ausstellung basiert auf den „Zero Waste Design Guidelines“ [Null-Müll-Design-Richtlinien] der Stadt New York, die ein Hilfsmittel unter anderem für Designer zur Reduzierung und Vermeidung von Abfall darstellen. „Wie funktioniert Abfallmanagement in einem Gebäude oder Wohngebiet und wie kann Design die Müllmassen auf den Deponien reduzieren?“ sind die zentralen Fragen der Null-Müll-Designrichtlinien. Dabei wird sich unter anderem mit Komponenten der Abfallwirtschaft beschäftigt wie Mülltrennung, womit Rohstoffe oder weiterverwendbare Ressourcen gewonnen werden – zum Beispiel Kompost oder Energiequellen. „Designing Waste“ fokussiert dabei auf verschiedene Bereiche des Lebenszyklus von Abfall – genauer, das Zeitfenster vom Moment des Entsorgens bis hin zum Transport auf LKWs –, welcher Designern Möglichkeiten bietet, Produkte und Konzepte zu entwickeln und bis 2030 zahlreich zu realisieren. Die Ausstellung blickt auf die Müllhalden in der Stadt und die unterschiedlichen Entsorgungssysteme verschiedener Häuser mit Fakten und Lösungsansätzen für das private und berufliche Umfeld sowie speziell für Essenslieferservices. Die Besucher können mit einem Abfallrechner einen praktischen Einblick in das „Waste Management“ bekommen und berechnen, wie viel Platz und welche Lagerhaltung in bestimmten Gebäudetypen und -größen notwendig sind.

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Poème Brut

Designmuseum, Gent / DE
– 02.09.2018
designmuseumgent.be 

„Poéme Brut“ [Rohes Gedicht] ist eine der aktuellen Ausstellungen im Designmuseum Gent, die Einblicke in den künstlerischen Umgang mit groben Materialien, die Kraft des Handarbeitens und traditionelle Techniken gibt. Ausgestellt mit einzelnen Objekten werden bekannte und aufstrebende Designer, die eine besondere Art haben, mit Material zu experimentieren. Handwerk, lokale Manufakturen und Materialien sind in den letzten Jahren entgegen der sozialen Bewegung der Globalisierung und Dematerialisierung in den Fokus vieler Designer gerückt. Der zentrale Aspekt der Ausstellung dreht sich um die Umsetzung der Recherche über Material und Techniken, durch entweder die Kombination alter Materialien mit neuen Techniken oder altem Handwerk mit innovativen Materialien. Inspiriert von Traditionen, konzentrieren sich die Arbeiten auf den Prozess und darauf, einen gegenwärtigen Kontext und neue Perspektiven in ästhetische Formen zu transformieren.

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Protest! Widerstand im Plakat

Museum für Gestaltung Zürich, Toni-Areal / CH
– 02.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Der Schwerpunkt der Ausstellung „Protest!“ liegt auf dem kulturell und visuell stärksten gestalterischen Mittel, das Plakat: „Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat hat sich als wirkungsvolles Medium für den politischen Kampf etabliert.“ Im Toni-Areal des Museums für Gestaltung Zürich werden etwa 300 internationale Plakate mit unterschiedlichen Strategien der weltweiten Rebellion seit 1968 gezeigt. Die grafischen Arbeiten aus der Ausstellung sind ebenfalls im eMuseum, der Online-Datenbank der Sammlungen des Museums, zu finden sowie zusammengeführt in einer Publikation im eShop erhältlich.

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Astrid Klein. Transcendental Homeless Centralnervous

Deichtorhallen Hamburg, Falckenberg Collection, Hamburg-Harburg / DE
– 02.09.2018
deichtorhallen.de 

[Astrid Klein. Transzendental Obdachlos Zentralnervös] Mit der aktuellen Ausstellung in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg liefern die Deichtorhallen einen umfassenden Überblick über die Arbeit der Künstlerin Astrid Klein. Klein ist vor allem für ihre Arbeit mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur bekannt und gilt als Pionierin der experimentellen großformatigen Fotokunst. Die Ausstellung zeigt vor diesem Hintergrund mehr als 200 Arbeiten aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der Künstlerin. Gemein haben dabei alle ein kritisches Hinterfragen der Beziehung zwischen Bild und Text. Die Ausstellung findet im Rahmen der Triennale der Photographie in Hamburg von Juni bis September 2018 statt.

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Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 02.09.2018
dam-online.de 

Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung sind die drei richtungsweisenden Disziplinen für den Städtebau. Deren gemeinsames Ziel ist es, eine nachhaltige und soziale Stadt zu entwickeln und die Lebensqualität zu verbessern. Ein Weg dahin könnte heißen, mehr Raum auf Straßen und Plätzen sowie mehr Grün- und Freiflächen zu schaffen, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Ansatz der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum ist es, dieses mit Konzepten von gut funktionierenden und neuen Radwegen zu visualisieren. In der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum werden angewandte Beispiele aus Kopenhagen, New York, Karlsruhe und Oslo versammelt und um die lokale Perspektive ergänzt, indem zusätzlich praktische Lösungsansätze für die Schweizer Straße in Frankfurt am Main vorgestellt werden.

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Josef Albers in Mexico

Peggy Guggenheim Collection, Venice / IT
– 03.09.2018
guggenheim-venice.it 

Josef Albers, der mit seinen Form- und Farbexperimenten als Mitbegründer der Op-Art gilt, unternahm nach seiner Emigration in die USA bis in die späten 1960er-Jahre insgesamt 13 Reisen nach Mexiko. Der Grund für diese häufige Wiederkehr waren die archäologischen Hinterlassenschaften der präkolumbischen Kulturen, ihre Bauwerke, Skulpturen und Keramiken. In ihnen fanden er und seine Frau Anni Albers eine reiche Inspirationsquelle, denn die frühe mexikanische Kunst und Architektur wies mit ihrer Geometrie, Ornamentik und Farbgebung viele Prinzipien auf, die auch dem abstrakten Werk Josef Albers zugrunde liegen. Die Ausstellung, die zuvor bereits im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen war, beschäftigt sich mit sechs archäologischen Stätten, die das Ehepaar Albers mehrfach besuchte, und zeigt Fotografien sowie Gemälde, die nach den Orten benannt sind.

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Carsten Nicolai. Tele

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 03.09.2018
berlinischegalerie.de 

Die Installation „Tele“ verbildlicht ein physikalisches Phänomen, mit dem sich schon Albert Einstein auseinandergesetzt hat: die Quantenverschränkung, bei der zwei Teilchen aus unterschiedlichen Systemen eine Verbindung und somit eine Wechselwirkung eingehen. Der Medienkünstler Carsten Nicolai erschuf dazu aus zwei Spiegelskulpturen ein sich selbst reproduzierendes System, in dem Laserstrahlen hin- und hergeschickt werden und bei jedem Auftreffen auf eine Fotozelle einen neuen Impuls auslösen. Das Licht erhält so trotz seiner Immaterialität eine Gegenständlichkeit und wird Teil der Skulptur. Wie für Nicolais Arbeiten typisch, setzt sich „Tele“ so nicht nur mit der Frage nach alternativen, autonomen Systemen auseinander, sondern auch mit der menschlichen Wahrnehmung, der Materialität von Sinneseindrücken und dem Zusammenspiel von Sender und Empfänger.

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Anni Albers

K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf / DE
– 09.09.2018
kunstsammlung.de 

Anni Albers war eine deutsch-amerikanische Künstlerin und Designerin. Sie entwickelte textile Strukturen, Farbkomposita und abstrakte Formensprachen sowie innovative Textilien für Teppiche und Vorhangstoffe. Geboren 1899 als Annelise Elsa Frieda Fleischmann und gestorben 1994, war sie eine der einflussreichsten Frauen in der Entwicklung der Moderne. Albers studierte am Bauhaus in Weimar und Dessau Textildesign, wo sie mit Materialien, Techniken und Strukturen experimentierte und die Textilien und ihre Herstellung revolutionierte. Die Retrospektive beginnt mit ihrer Zeit am Bauhaus 1922 und reicht bis zu ihrem Wirken in den 1980er-Jahre. Die Ausstellung entstand in Kooperation der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf mit der Tate Gallery of Modern Art London.

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The Land In-between Fotografien von 1980 bis 2012

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
staedelmuseum.de 

Die Ausstellung „The Land In-between“ zeigt mit über 200 Exemplaren aus den Jahren 1980 bis 2012 die erste museale Retrospektive der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen „Grenzlandschaften, Transitorte und Relikte vergangener Kulturen“. Mit ihren Bildserien möchte sie unsichtbare, vergessene und verschwindende Kulturen und Prozesse sichtbar machen, Grenzen visualisieren und auf historische, kulturelle und politische Kontexte aufmerksam machen.

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Ray Fotografieprojekte 2018

Frankfurt am Main / DE
– 09.09.2018
ray2018.de 

Das Festival Ray findet alle drei Jahre als facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie und verwandten Medien an über zehn Orten in Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main statt. 2018 leitet das Thema „Extreme“ durch das vielfältige Programm und die Partnerprojekte. „Das Extreme hat Hochkonjunktur. Insbesondere jetzt, wo die grenzenlose Verfügbarkeit digital zirkulierender Informationen und Bilder nach einer Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangt, weckt das Extreme die Begehrlichkeit, es ins Bild zu bannen“, schreiben die Kuratoren als Erläuterung des aktuellen Themas „Extreme“. In fünf Ausstellungen werden Fotografien inhaltlich den feineren Unterthemen „Extreme Nomaden“, „Extreme Transformation“, „Extremes Selbst“, „Extreme Körper“, „Extreme Territorien“ und „Extremes Umfeld“ zugeordnet. Lokale Institutionen, Sammlungen, Hochschulen und Organisationen wirken im Kollektiv bei der Organisation von Veranstaltungen mit; insgesamt kooperieren 15 Partner aus sechs Städten, um die gesellschaftliche Bedeutung der Fotografie zu verdeutlichen.

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Fix & Foxi. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse

Ludwigsgalerie, Oberhausen / DE
– 09.09.2018
www.ludwiggalerie.de 

Die Ausstellung „Fix und Foxi“ in Oberhausen ist die bisher umfangreichste Ausstellung über die Arbeiten des deutschen Comicproduzenten und Verlegers Rolf Kauka. Neben einigen Einblicken in die praktischen Arbeitsprozesse eines Comiczeichners und dem umfangreichen Angebot an Workshops und Lesungen veranschaulicht die Ausstellung die Entwicklung der 1953 erstmals publizierten Geschichten der Publikumslieblinge Fix und Foxi. Das museumspädagogische Rahmenprogramm der Ausstellung beinhaltet sowohl Führungen für Kinder und Erwachsene als auch gestaltungspraktische Workshops in der Museumswerkstatt.

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Night Fever

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 09.09.2018
design-museum.de 

Die Ausstellung „Night Fever. Design und Clubkultur ™1960 – heute“ widmet sich erstmalig dem Gesamtkunstwerk Club, das seit den ™1960er-Jahren ein Epizentrum der Popkultur ist: von Innenarchitektur über Möbeldesign, Druckgrafik, Kunst, Licht und Musik bis hin zu Mode und der (Selbst-)Inszenierung der Besucher. Die Ausstellung ist den Vertretern der Avantgarde gewidmet, die sich an diesen Orten versammeln, um bestehende Normen infrage zu stellen. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Filmausschnitte, Fotografien, Poster, Mode, aber auch Musik sowie Licht- und Rauminstallationen. Thematisiert werden unter anderem italienische Clubs aus den ™1960er-Jahren, die von Anhängern des Radical Design gestaltet wurden, sowie das sogenannte Studio 54, das unter anderen von Andy Warhol besucht wurde.

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Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger. Double Take

Fotostiftung Schweiz, Winterthur / CH
– 09.09.2018
fotostiftung.ch 

Die Ausstellung „Double Take“ der Fotostiftung Schweiz zeigt ikonischen Fotografien nachempfundene Modelle des Schweizer Künstlerduos Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger. Sie haben die Fotografien nicht nur reproduziert, sondern den Raum und die Konstruktion des Bildes fokussiert und es aus der Vergangenheit in die Gegenwart ihres Studios geholt. Es sind Gehäuse aus Karton, Holz, Watte, Sand, Klebstoff und Gips, die dem originalen Bild sehr nahe kommen. Das Projekt fordert den Besucher dazu auf, den Wahrheitsgehalt des Mediums der Fotografie zu überprüfen und sich die anders beleuchteten Bilder mitsamt ihren Geschichten erneut bewusst vor Augen zu führen. Zu sehen sind beispielsweise Modelle von „Raising the Flag on Iwo Jima“ von Joe Rosenthal und „The Hindenburg Disaster“ von Sam Shere.

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Inaugural Display

Musée Yves Saint Laurent Paris, Paris / FR
– 09.09.2018
museeyslparis.com 

[Einführende Darstellung] Das Musée Yves Saint Laurent Paris zeigt mit der Ausstellung „Inaugural Display“ eine einzigartige Retrospektive der Arbeiten von Yves Saint Laurent (1936–2008). Anhand von 50 ausgewählten Haute-Couture-Entwürfen und passenden Accessoires sowie Zeichnungen, Fotografien und Filmausschnitten soll die Ausstellung das kreative Genie des Modeschöpfers beleuchten. Die Ausstellung deckt dabei alle wichtigen Kleidungsstücke ab, um den Stil des Designers wiederzugeben: vom Smoking über die Safari-Jacke und den Overall bis hin zum Trenchcoat. Darüber hinaus spielen auch Saint Laurents zahlreiche Beiträge zur Kunst eine Rolle und seine Kollektionen, die von imaginären Reisen in die ganze Welt inspiriert wurden.

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Märklin Moderne – vom Bau zum Bausatz und zurück

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 09.09.2018
dam-online.de 

Die Märklin-Modelleisenbahn ist wohl das erste, was jedem bei dem Gedanken an einen typisch deutschen Hobbykeller in den Sinn kommt. Eine Wanderausstellung, die in Frankfurt am Main ihre erste Station hat, hebt nun die Architektur dieser Miniaturwelten hervor, die mehr als nur reine Kulisse für die Zugstrecken ist, denn Modell und Realität beeinflussen sich nicht selten gegenseitig. Bausätze wie die „Villa im Tessin“ basieren auf realen Gebäuden und bringen so die Architekturmoderne in den Alltag der Menschen, während Modelle als Grundlage für tatsächliche Bauprojekte dienen. Die – teils kuriosen – Entstehungsgeschichten der Miniaturbauwerke, ihre Vermittlerrolle und ihre Vorbilder geben einen Einblick in die Architektur der Nachkriegszeit sowie in die Welt von Märklin. Begleitend erscheinen sowohl ein Katalog als auch ein Dokumentarfilm.

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Shaking Up Havana’s Malecón

CU
– 11.09.2018
eleven-magazine.com 

Malecón, die berühmte Uferpromenade von Havanna, befindet sich in einem desolaten Zustand. Schuld daran sind das Klima, die Wucht der Atlantikwellen, denen die Betonmauer ausgesetzt ist, und fehlende finanzielle Mittel für eine Ausbesserung und Restauration. Um den Malecón zu retten, hat das Eleven Magazine einen internationalen Wettbewerb ausgerufen, bei dem nach innovativen Konzepten gesucht wird. Zu beachten sind drei Hauptkriterien: der Schutz vor dem Meer, die kulturelle Aufwertung des Stadtraums entlang des Malecón sowie der Erhalt und die gleichzeitige Modernisierung dieses ikonischen Ortes. Sowohl Berufstätige als auch Studierende aller kreativen Disziplinen können teilnehmen – einzeln oder als Gruppe von maximal vier Personen. Der erste Platz ist mit 2.000 Pfund dotiert, der Zweitplatzierte erhält 400 Pfund. Neben der Jury kann auch das Publikum seinen Favoriten bestimmen, dem ein Preisgeld von 100 Pfund winkt.

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Future Award

DE
– 15.09.2018
dvpt.de 

Der Future Award ist einer der größten Innovationswettbewerbe in Deutschland und wird seit 2006 vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation vergeben. Einreichungen können von Studierenden aus allen Fachbereichen und Semestern vorgenommen werden, jede Einreichung bleibt dabei immer Eigentum des Urhebers. Inhaltlich richtet sich der Wettbewerb an alle Studierenden mit einer zukunftsträchtigen Idee – von der Vision über die Idee bis hin zum Konzept und dem Modell kann alles eingereicht werden. Die Teilnahme am Future Award ist kostenfrei, Gewinner erhalten sowohl Sachals auch Geldpreise und darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ideen mit einem breiten Publikum zu teilen sowie Feedback von Experten aus der Wirtschaft zu erhalten.

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Chemin Papier, l’illustration et ses marges

Le Signe, Centre national du graphisme, Chaumont / FR
– 16.09.2018
centrenationaldugraphisme.fr 

Die Ausstellung „Chemin Papier, l’illustration et ses marges“ [Der Weg des Papiers, die Illustration und ihre Spannbreite] betrachtet die Ansätze von 15 Künstlern und Illustratoren, um eine Antwort auf die Frage zu geben, was Illustration heute ist. Gezeigt werden Zeichnungen, Bücher, Poster und Druckgrafiken von zunehmend interdisziplinär arbeitenden Illustratoren. Das 2016 eröffnete Museum Le Signe möchte sowohl Künstlern als auch der breiten Öffentlichkeit ein Bild der Inklusion vermitteln; das eines Ortes, der offen ist für zahlreiche Bereiche des Grafikdesigns: Typografie, visuelle Identitäten, Illustration und vielem mehr.

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Back to the Present

Designmuseo, Helsinki / FI
– 16.09.2018
designmuseum.fi 

[Zurück in die Gegenwart] Die Ausstellung „Back to the Present“ des Kuratorenduos Daniel Golling und Gustaf Kjellin aus Schweden widmet sich der Geschichte des finnischen Produktdesigns, das nach deren Ansicht einst Vorreiter war, mittlerweile aber im Stillstand verharrt. So habe das zeitgenössische finnische Produktdesign seine spezifische Formensprache verloren und ruhe sich auf einem längst vergangenen Erfolg aus. Die Ausstellung versammelt beispielhaft Produkte, die Designern auch heute noch als Vorbild dienen und versucht mithilfe verschiedener Ausstellungsstücke Antworten auf die Frage zu finden, welche Eigenschaften für eine Ausrichtung des finnischen Designs auf Gegenwart und Zukunft hilfreich sein könnten.

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Beyond the New

Die Neue Sammlung – The Design Museum, Munich / DE
– 16.09.2018
dnstdm.de 

[Hella Jongerius und Louise Schouwenberg. Jenseits des Neuen] Für die Ausstellung „Hella Jongerius and Louise Schouwenberg. Beyond the New“ haben die Produktdesignerin und die Designtheoretikerin eine ortsspezifische Installation für die Paternosterhalle der Pinakothek der Moderne entwickelt. Sie setzen damit das vor zwei Jahren eingeführte Format fort. Jongerius und Schouwenberg haben bereits 2015 gemeinsam das Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ [Jenseits des Neuen. Die Suche nach Idealen im Design] verfasst, das sich gegen eine Industrie wendet, die Neues nur aus Gründen des kommerziellen Erfolgs fördert. Auch mit der aktuellen Installation vertreten sie die Überzeugung, dass sich Potenziale neuer Produktionsmöglichkeiten oft erst erschließen, wenn sich auch die Industrie freien und experimentellen Herausforderungen stellt.

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Dieter Hacker. Alle Macht den Amateuren

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

„Alle Macht den Amateuren“ ist der Untertitel der Ausstellung von Dieter Hacker 2018 im ZKM in Karlsruhe, „Jeder könnte ein Künstler sein“ war der Titel der Ausstellung im Jahr 1971 in seiner Produzentengalerie für Volkskunst in Berlin. Mit dem Beginn der sozialen Netzwerke ab 2003 – Myspace und Facebook seien als Vorreiter genannt – veränderten sich die Möglichkeiten, seine eigene Meinung zu zeigen und zu teilen; mit steigender Popularität der digitalen Fotografie stieg zeitgleich die Masse an Fotos und ihre Veröffentlichung online. Dieses Phänomen der Amateurkunst wurde bereits vor über 30 Jahren von Dieter Hacker in der Kategorie der Volkskunst diskutiert. Die Ausstellung im ZKM präsentiert eine Auswahl der Amateurarbeiten aus der Zeit Dieter Hackers Produzentengalerie in Berlin. Im Kontext der Volkskunst der 1970er- und 80er-Jahre lässt sich das aktuelle Phänomen mit differenzierter Haltung betrachten.

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Esther Kokmeijer – Solid, Liquid, Vapour

Tent, Rotterdam / NL
– 16.09.2018
tentrotterdam.nl 

Die Künstlerin Esther Kokmeijer, zurzeit ansässig in Rotterdam, arbeitet international und multidisziplinär als Fotografin, Designerin und Forscherin. Im Vordergrund ihrer Arbeit steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur, welche sie auf ihren zahlreichen Reisen immer wieder aufs Neue untersucht. Die Künstlerin versteht den Planeten als ein geschlossenes System, in welchem Eingriffe und Veränderungen an einer Stelle positive oder negative Effekte an einer anderen Stelle auslösen können. Das kontroverse Thema der Wettermanipulation durch Menschenhand liegt ihr besonders am Herzen. Wie sie auf ihren Reisen, beispielsweise in die Antarktis und auf die Marshallinseln, ökologische Veränderungen und den Umgang der Natur damit wahrnimmt, zeigt sie in verschiedenen Projekten.

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Carlos Cruz-Diez. Color in Motion

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt / DE
– 16.09.2018
mkk-ingolstadt.de 

[Carlos Cruz-Diez. Farbe in Bewegung] Zum ersten Mal seit den 1990er-Jahren ist in Deutschland eine Retrospektive des venezolanischen Op-Art-Künstlers Carlos Cruz-Diez zu sehen. Neben bereits bekannten Werken aus über fünf Jahrzehnten werden im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt auch Arbeiten gezeigt, die speziell für die Ausstellung entstanden sind: eine Lichtinstallation, die in Zusammenarbeit mit Audi Art Experience entwickelt wurde und die den Besucher in ein Spiel aus Licht, Schatten und Überlagerungen einbindet, eine temporäre Wandarbeit und ein begehbares Farblabyrinth. Auch Werke von Künstlern, die das Schaffen von Cruz-Diez inspiriert und begleitet haben, werden präsentiert. Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Verlag form.

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Dieter Hacker – Alle Macht den Amateuren. 1971–1984

Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 16.09.2018
zkm.de 

In den 1970er-Jahren gründete der bildende Künstler Dieter Hacker die 7. Produzentengalerie in Berlin, mit der er einen Gegenpol zum etablierten Kunstmarkt schaffen wollte. Die von ihm propagierte Volkskunst verstand sich als Stimme der breiten Öffentlichkeit, deren Ideen in seinen Augen eine ebenbürtige Position neben ausgebildeten Künstlern verdient und ebenso innovative Konzepte hervorbringen kann. Im heutigen Zeitalter von Internet, Smartphone und Social Media erreicht das kreative – also schöpferische – Potenzial der Masse eine völlig neue Dimension und macht die Ansätze Hackers, mittlerweile Professor an der Universität der Künste Berlin, aktueller denn je. Die Ausstellung überbrückt einen zeitlichen Abstand von fast fünf Jahrzehnten, um neue Perspektiven zu eröffnen.

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International Light Art Award

DE
– 16.09.2018
ilaa.eu 

Zum dritten Mal sucht der International Light Art Award, organisiert vom Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna und der Innogy Stiftung, nach Zukunftsvisionen, neuen Entwicklungen und Formen der Lichtkunst. Eine Jury aus Künstlern und Kuratoren wählt aus den Einreichungen drei Finalisten, deren Konzepte mit einem Budget von bis zu 10.000 Euro umgesetzt und ausgestellt werden. Der Gewinner erhält zusätzlich ein Preisgeld von 10.000 Euro. In diesem Jahr können erstmalig auch Studierende von Kunsthochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Beneluxländern teilnehmen. Voraussetzung ist die Empfehlung von einem Professor oder Dozenten. Hier steht ein Produktionsbudget für zehn ausgewählte Projekte von jeweils 1.000 Euro zum Thema „The Future of Light Art“ zur Verfügung.

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[laut] Die Welt hören

Staatliche Museen zu Berlin, Humboldt-Box, Berlin / DE
– 16.09.2018
smb.museum 

„Klang trifft uns unmittelbar und ist dennoch flüchtig. Er löst tiefe Emotionen aus und ist lebendiger Austausch. Klang fordert und bewegt uns – in jeder Kultur, in jeder Zeit.“ So leiten die Organisatoren der Ausstellung „[laut] Die Welt hören“ die Beschreibung zur Ausstellung ein und möchten anhand des Berliner Phonogramm-Archivs des Ethnologischen Museums und des Archivs der AMAR-Stiftung aus Beirut den Umgang mit Klang hör- und erlebbar machen. Erst seit ungefähr 140 Jahren ist es möglich, Klänge technisch „einzufangen“ und wiederzugeben. Vor diesem Hintergrund sollen Fragestellungen, zum Beispiel, wie sich Klänge und Musikstile verbreiten, wie man mit Klang als Kulturgut umgeht oder wem der Klang in einer Aufnahme gehört, behandelt werden.

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Beziehungskiste. Über Kommunikation

Museum August Kestner, Hannover / DE
– 19.09.2018
hannover.de 

Die aktuelle Ausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner befasst sich mit dem Phänomen der Kommunikation, die ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens ist. Die Ausstellung widmet sich vor diesem Hintergrund verschiedenen Beispielen von Kommunikationsmedien, die über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Objekte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus dem europäischen Mittelalter, dem Barock und dem 19™. Jahrhundert bis hin zur Moderne. Unter den Themenbereichen der Ausstellung befinden sich zudem Sprache, Schrift und Bild als Kommunikationsmedien. Außerdem erhält das „Verstehen“ besondere Aufmerksamkeit durch vielfältige Angebote, wie die Kommunikation mit Experten, aber auch ausgezeichnete Bereiche zur Interaktion mit Exponaten und Installationen.

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Ruhrtriennale

Ruhrgebiet / DE
– 23.09.2018
ruhrtriennale.de 

Die Ruhrtriennale ist ein Festival der Künste der Metropole Ruhr. Es zeigt künstlerische Darbietungen aus unterschiedlichen Bereichen, wie der Musik, des Schauspiels, des Tanzes oder der Installation. An diversen Veranstaltungsorten wird sechs Wochen lang Kultur und Kunst mit der Industriearchitektur des Ruhrgebiets verbunden. Die unterschiedlichen Events lösen die Grenzen zwischen Kunstformen auf und stehen allesamt unter dem gemeinsamen Vorsatz, die sogenannte Zwischenzeit – eine Zeit sozialer und kultureller Umbrüche – kreativ mitzugestalten.

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Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art

House of Illustration, London / GB
– 23.09.2018
houseofillustration.org.uk 

Die Ausstellung „Enid Marx. Print, Pattern and Popular Art“ [Druck, Muster und Volkskunst] illustriert eine große Retrospektive der Arbeiten und des Lebenswerkes von Enid Marx (1902–1998). Sie war neben Größen wie Eric Ravilious oder Edward Bawden eine der einflussreichen Designer des 20. Jahrhunderts. Ihre Entwürfe sind abstrakt und geometrisch und waren zu ihrer Zeit für verschiedene Produkte und Kunden – vom britischem Militär bis zu der Schauspielerin Gertrude Lawrence– sehr gefragt. Zum zwanzigsten Jahrestag ihres Todes werden mehr als 150 Arbeiten aus privaten und öffentlichen Sammlungen ausgestellt. In über 70 Jahren kreierte Marx verschiedene Muster für Textilien, Papeterie oder weitere Druckmedien sowie Logos, Verpackungen und Plakate. Für ihre Designs, besonders den Bezug der Londoner U-Bahn-Sitze, der gegenwärtig noch eingesetzt wird, wurde sie als erste Frau zum „Royal Designer for Industry“ ernannt.

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Weaving New Worlds

William Morris Gallery, London / GB
– 23.09.2018
wmgallery.org.uk 

Die Ausstellung „Weaving New Worlds“ [Neue Welten Weben] zeigt 16 internationale Textilkünstlerinnen, die zeitgenössische Geschichten zu Wandteppichen weben. In den präsentierten Arbeiten werden Themen des aktuellen Zeitgeistes grafisch behandelt und reichen inhaltlich von politischen Aussagen bis hin zur Schönheit der Natur. Die Künstlerinnen nutzen dabei Techniken der traditionellen Teppichherstellung, wie zum Beispiel die historische Fertigungsmethode eines handgeknüpften Wandbehangs, bei denen sie teilweise die Grenzen der technischen Möglichkeiten ausreizen.

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Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt/Main / DE
– 23.09.2018
2001.deutsches-filmmuseum.de 

Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ ist längst zu einem Klassiker der Filmgeschichte geworden und hat den Stil von unzähligen Produktionen beeinflusst sowie auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil erscheint die künstliche Intelligenz HAL aus heutiger Perspektive wie ein Vorgeschmack auf Alexa, Siri und Co. Das Deutsche Filmmuseum macht das filmische Gesamtkunstwerk anlässlich seines Jubiläums nun zum Gegenstand einer Sonderschau, bei der Requisiten, Modelle, Kostüme, Fotografien und Drehpläne im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus werden die Entstehungsgeschichte des Films und seine Rolle als künstlerische Inspirationsquelle beleuchtet sowie die damals utopisch wirkenden Visionen im Kontext moderner Technik eingeordnet.

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Dissident Gardens

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 23.09.2018
hetnieuweinstituut.nl 

[Abtrünnige Gärten] Der Garten ist ein Konzept, bei dem Natur und Kultur aufeinandertreffen. Im Rahmen des langfristig angelegten Forschungsprojekts „Landscape and Interior“ [Landschaft und Interieur] am Het Nieuwe Instituut betrachtet die Ausstellung „Dissident Gardens“ das Kräftemessen zwischen den Naturgewalten und dem Streben des Menschen, die Welt nutzbar zu machen. Zu den Themenbereichen gehören unter anderem die smarte Landwirtschaft als hochtechnisierter Mechanismus zur Kontrolle der Landschaft, die Utopie einer Marsbesiedelung, aber auch der Wiedereinzug der Natur in den öffentlichen Raum, wie es auch auf dem Gelände des Het Nieuwe Instituuts am Beispiel des 2015 angelegten und absichtlich sich selbst überlassenen New Garden zu beobachten ist.

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Nordic Urban Spaces Inspirationen für Stadt und Raum

Nordische Botschaften, Berlin / DE
– 28.09.2018
nordischebotschaften.org 

Die nachhaltig gestaltete Ausstellung „Nordic Urban Spaces“ zeigt Beispiele ästhetischer Stadtgestaltung und Architektur des Nordens. Der Fokus liegt auf der einzigartigen Kombination von „Funktionalität und Nachhaltigkeit, von Rücksicht und Eleganz“, während zusätzlich besonders die Verbindung zur Natur in den Vordergrund gerückt wird. Ausgestellt werden bereits umgesetzte wie auch zukünftige Projekte, die von Programmpunkten wie Workshops, Fachseminaren oder Architektur-Talks gerahmt werden.

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Maarten Baas. Hide and Seek

Design Museum Gent / BE
– 30.09.2018
designmuseumgent.be 

“Maarten Baas. Hide and Seek” is the name of the first major retrospective exhibition by the Design Museum Gent focusing on the work of Maarten Baas. Baas’s projects expand the boundaries between art and design in that his products include performing and handcrafted elements that rebelliously exclude industrial finishing. Maarten Baas is currently one the most influential designers in the Netherlands and is called the “Houdini of Dutch design”. His design output is categorised as author design and is constantly evolving as can be seen from his various projects. The performance entitled “Maarten Baas Makes Time” will be presented during the Gent Festival from 13 to 22 July 2018. Baas will produce five time zones, with different scenes and actors, that can be viewed individually by visitors as full-size dioramas. Baas conveys how differently time is perceived with his “leaps in time”. The presentations take place from 3 pm to 6 pm in the Design Museum Gent.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1990 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie. 

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Uncovered

MAD Brussels Fashion and Design Platform, Brüssel / BE
– 30.09.2018
mad.brussels 

Als Teil der Summer of Photography-Biennale 2018 zeigt das MAD in Brüssel Fotograf Pierre Debusschere mit einigen seiner bisher persönlichsten Projekte. Generell beschäftigt sich der aus Belgien stammende Modefotograf und Regisseur in seinen Arbeiten, die größtenteils aus Portraits bestehen, mit Themen wie Schönheit und Mode und setzt seine Models außergewöhnlich und oftmals skurril in Szene. Essenz seiner Fotografie ist es, Emotionen greifbar zu machen, wofür er sich (digitaler) Techniken bedient, Farbe und Licht gekonnt einsetzt und häufig mit Collagen oder Nahaufnahmen arbeitet.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Lithuania. London. 1968. The Odyssey of Lithuanian Design

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Lithuania. London. 1968.“ rekonstruiert die Geschichte eines litauischen Pavillons, der sinnbildlich für den Erfolg in den Bereichen Kultur, Kunst, Wissenschaft und Industrie stand. Als der Pavillon 1968 im Messe- und Veranstaltungszentrum Earls Court in London im Rahmen einer Propagandaveranstaltung der USSR ausgestellt wurde, nahm man Litauens Potenzial als zeitgenössische Kulturnation erstmals wahr. Die Bedeutung des Pavillons, dem damals nicht viel Beachtung geschenkt wurde, soll in dieser Ausstellung 50 Jahre später nun aufgezeigt werden.

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Roland Topor. Panoptikum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 30.09.2018
museum-folkwang.de 

Der französische Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor (1938–1997) widmete sich mit seiner Arbeit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins. Die Ausstellung „Roland Topor. Panoptikum“ im Museum Folkwang in Essen stellt die Vielseitigkeit des Künstlers anhand von Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter, der Absurdität des Lebens und der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens vor. Bekannt wurde Topor unter anderem für seine Ausstellungen, Illustrationen in Büchern („Pinocchio“), Filmplakate („Die Blechtrommel“), Bühnenbilder, Prosa und Theaterstücke. Auch die Zeichnungen, die im Film „Casanova“ (1976) unter Federico Fellini als Projektionen der Laterna magica im Bauch des Wals zu sehen sind, stammen von Topor.

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Stories of Things. Lithuanian Design 1918–2018

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Stories of Things“, zum Jubiläum des vor 100 Jahren erstmals als unabhängig deklarierten litauischen Staates zeigt den Entwicklungsprozess des Produktdesigns in Litauen mit Fokus auf den Verbindungen zwischen Geschichte, Designern und Projekten. Die komplexen wirtschaftlichen und politischen Umstände Litauens während des 19. und 20. Jahrhunderts erschwerten es dem litauischen Design anfänglich, sich zu entwickeln. Gezeigt werden Objekte, die die turbulente Geschichte des Landes, den Fortschritt wie auch die Rückschläge des Designs widerspiegeln.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1999 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie.

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Das französische Grafikerkollektiv Grapus

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 03.10.2018
broehan-museum.de 

Im Zuge der Revolten des Pariser Mai gründeten Studierende der École nationale supérieure des Arts Décoratifs 1970 das Kollektiv Grapus. Im Geiste der 68er wendeten sie sich mit grafischen Mitteln – vor allem in Form von Plakaten – gegen Kapitalismus, Establishment und Krieg. Dabei brachen sie auch visuell mit bestehenden Konventionen und arbeiteten etwa mit Collagetechniken, Handschrift oder bewusst unscharfen Fotos. Zu den „Kunden“ zählte unter anderem die Kommunistische Partei, der Gewerkschaftsbund Confédération générale du travail sowie verschiedene soziale Organisationen. Die Ausstellung bildet neben „Jablonec 68. Der Ost-West-Schmuckgipfel“ eine von zwei Perspektiven im Bröhan-Museum auf die Folgen des Jahres 1968, bei der eine west- und eine osteuropäische Position einander gegenübergestellt werden.

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Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / AT
– 06.10.2018
werkraum.at 

Die Biomimikry nimmt sich die Natur zum Vorbild und überträgt Prozesse, Strukturen und Formen auf das Feld der Technik. Dass auch Handwerk und Design von jenen Grundsätzen, die sich evolutionär bewährt haben, profitieren können, zeigt der Werkraum Bregenzerwald anhand einer Ausstellung. Dieses „Alphabet des Lebens“ setzt sich aus 26 Prinzipien der Natur zusammen, die jeweils eine biologische Funktionsweise und ihre Relevanz für die Gestaltung verdeutlichen. Dazu kommen bereits realisierte Biomimikry-Projekte aus Europa und den USA. Die als Lernwerkstatt konzipierte Schau möchte vor allem das Bewusstsein wecken, dass der Mensch und die Natur untrennbar miteinander verbunden sind, dass wir viel von ihr lernen können und ein respektvoller Umgang Grundvoraussetzung für die Lösung drängender Probleme ist.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Disappear Here

Royal Institute of British Architects (RIBA), London / GB
– 07.10.2018
architecture.com 

[Verschwinde hier] Perspektive ist die Grundlage der räumlichen Wahrnehmung unserer Welt. Die Ausstellung „Disappear Here“ in der Architecture Gallery des RIBA betrachtet den Umgang mit perspektivischen Darstellungen von der Renaissance bis heute und bezieht dabei sowohl Architektur als auch Kunst und Mathematik mit ein. Die zentrale Frage ist, wie es gelingt, Dreidimensionalität auf einem flachen Medium abzubilden, ohne die Komplexität des realen Raums einzubüßen. Die Präsentation der historischen Zeichnungen und Bücher ist in ein von Sam Jacob Studio gestaltetes Raumkonzept eingebettet, das selbst mit der Orientierung und Wahrnehmung des Besuchers spielt. Ein weiteres Highlight ist ein in Zusammenarbeit mit Shedworks speziell für die Ausstellung produzierter Film.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Too Fast to Live, Too Young to Die: Punk Graphics, 1976–1986

Cranbrook Art Museum, Bloomfield Hills / US
– 07.10.2018
cranbrookartmuseum.org 

[Zu schnell zum Leben, zu jung zum Sterben: Punk-Grafiken, 1976–1986] Punk war neben der Hippiekultur eine der wichtigsten und einflussreichsten Bewegungen des späten 20. Jahrhunderts. Neben Musik, Mode und Kunst hinterließ der Punk auch seine Spuren im Grafikdesign. Dilettantismus, Selbstvermarktung, Provokation und der Bruch mit dem „Schönen“ brachten eine eigene Sprache hervor, von der unter anderem Plattencover, Plakate oder Zines zeugen. Die Ausstellung zeigt, nach den jeweiligen Stilmitteln in Themengebiete unterteilt, eine reiche Sammlung an historischen Stücken. Eine Brücke in die Gegenwart wird geschlagen, indem parallel frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren des USamerikanischen Street-Art-Künstlers Shepard Fairey gezeigt werden, der mit seinen rebellischen, politisch motivierten Werken durchaus Parallelen zu den Grundgedanken des Punks aufweist.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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European Velo Stops

SG
– 16.10.2018
velostops.beebreeders.com 

Die Fahrradroute Eurovelo 6 führt einmal quer durch Europa, von der französischen Atlantikküste 4.400 Kilometer bis zum Schwarzen Meer in Rumänien. Bee Breeders sucht nun nach Konzepten für Rasthütten entlang der Strecke, die den Radreisenden eine „sichere, komfortable und einladende Unterkunft“ bieten, in der sie sich „ausruhen und neue Kraft schöpfen“ können. Dabei soll sowohl die europäische Identität transportiert, als auch eine aussagekräftige und ästhetische Formensprache gefunden werden. Weiterhin sind einfache, intelligente und ressourcensparende Lösungen gesucht, die möglichst kostengünstig zu errichten und unterhalten sind. Teilnehmen kann jeder, unabhängig von der eigenen Profession. Der erste Preis ist mit 3.000 US-Dollar dotiert.

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Uncanny

Design Museum Holon / IL
– 20.10.2018
dmh.org.il 

[Unheimlich] Wie schon von Sigmund Freud beschrieben, befällt den Menschen ein unheimliches Gefühl, sobald er daran zweifelt, dass ein Lebewesen beseelt beziehungsweise ein lebloser Gegenstand unbeseelt ist. Masahiro Mori übertrug dies in den 1970er-Jahren mit dem Ausdruck „Uncanny Valley“ [unheimliches Tal] auf das Feld der Robotik. Moderne Technologie verwischt diese Grenzen und macht die Einordnung zusehends schwerer, denn Animation, virtuelle Realität oder Avatare bewegen sich zwischen Realität und dem künstlichen, digitalen Raum; totes Material kann in lebendig wirkende Formen gebracht werden, und hoch entwickelte mechanische Apparate wecken beim Nutzer ein Gefühl von emotionaler Bindung. Die Ausstellung betrachtet dieses Phänomen, in die Bereiche Raum, Körper und Material gegliedert, anhand von Arbeiten israelischer Designstudierender.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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James Turrell

Museum Frieder Burda, Baden-Baden / DE
– 28.10.2018
museum-frieder-burda.de 

Er selbst beschreibt seine Kunst als „Perceptual Art“ – die Kunst der Wahrnehmung – und arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Licht. Einige der wichtigsten Arbeiten des Künstlers James Turrell werden nun im Museum Frieder Burda ausgestellt. Überall auf der Welt erschafft Turrell Räume, die von Licht durchflutet werden, in denen geometrische Lichtkörper im Raum zu schweben scheinen und deren Konturen sich teilweise gänzlich im Licht auflösen, sodass die Wahrnehmung, die dem Menschen nicht zuletzt zum Verorten innerhalb des Raumes dient, an ihre Grenzen stößt. Mit seinen Arbeiten will Turrell das Licht „sinnlich und geistig erlebbar“ machen und den Betrachter dazu auffordern, das eigene Sehverhalten zu reflektieren.

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Raw Design

Museum of Craft and Design, San Francisco / DE
– 28.10.2018
sfmcd.org 

[Rohes Design] Technologie und Digitalisierung haben neben vielen positiven Entwicklungen auch dazu geführt, dass sich Objekte und Produkte zunehmend fremd, nicht greifbar und anonym anfühlen. Eine ganze Reihe von Gestaltern setzt dem eine Auseinandersetzung mit Materialien entgegen, die geprägt ist von Experiment, Unvoreingenommenheit und Intuition. Damit unterscheiden sie sich auch von traditionellen Handwerkern, wie dem des Glasbläsers oder Tischlers, die sich auf althergebrachte und komplexe Techniken stützen. Zu den präsentierten Arbeiten zählen etwa die Algenstrukturen von Julia Lohmann, die Textilien von Scott Bodenner oder der von Mieke Meijer aus Zeitungspapier hergestellte Holzersatz Newspaperwood.

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Food Is Fiction

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 28.10.2018
designmuseum.nl 

[Essen ist Fiktion] Wir essen nicht nur, um satt zu werden, sondern befriedigen damit auch eine ganze Reihe von sozialen und psychologischen Bedürfnissen. „Du bist, was du isst“ kann in diesem Zusammenhang als Werkzeug zur Schaffung eines Selbstbildes verstanden werden, das den Konsumenten, von der Hausfrau bis zum Jäger und Sammler, in der Gesellschaft positioniert, zumindest in den eigenen Augen. Dementsprechend verkaufen uns Supermärkte auch Werte wie Handwerk, Erotik, Nostalgie, Ehrlichkeit und Patriotismus, die untrennbar mit der eigentlichen Ware verknüpft sind – so der Ansatz der Ausstellung „Food Is Fiction“. Gezeigt werden unter anderem Werbefilme, Verpackungen oder Kampagnen, die diese (unterbewussten) Assoziationen schaffen oder verstärken. Begleitend findet ein Programm aus Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen statt.

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Design Generations

Art and Design Atomium Museum, Brüssel / BE
– 04.11.2018
adamuseum.be 

Das ADAM in Brüssel möchte mit der Ausstellung „Design Generations“ die fundamentale Essenz des Designs darstellen. Die ausstellenden Designer durften sich ein Objekt aus der dauerhaften Sammlung des Museums aussuchen, um es dann in Kontext zu ihren eigenen Projekten zu stellen. Nebst dem vergangenen und gegenwärtigen Design wird auch das zukünftige miteinbezogen: Die Visionen der zehn Designer bezüglich was Design in der Zukunft sein könnte und wo sie sich selbst und ihre Arbeit im Diskurs des zukünftigen Designs verorten, werden in Form von Skizzen an Leinwände projiziert. Den Veranstaltern ist wichtig, dass das Design als wichtiges Element der Gesellschaft wahrgenommen wird, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gegenseitig bedingen und permanent miteinander interagieren.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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The Future Starts Here

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

Ein selbstständig fahrendes Auto, ein Drucker, der auch im Weltall funktioniert, sinneserweiternde Prothesen und Roboter: Die Ausstellung „The Future Starts Here“ beleuchtet den Einfluss, den Design und Technologie auf die Gestaltung und Entwicklung der Zukunft haben. Sie fokussiert sich auf vier Kernthemen: das Zuhause, die Öffentlichkeit, die Erde und das sogenannte Leben danach. Die unmittelbare Zukunft soll nicht nur aufgezeigt, sondern anhand einiger ethischer und spekulativer Fragen, die den Besucher durch die Ausstellung begleiten, auch kritisch hinterfragt werden.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Andreu World

ES
– 30.11.2018
andreuworld.com 

Der spanische Möbelproduzent Andreu World ruft bereits seit 2001 jährlich einen Designwettbewerb aus, bei dem nach Konzepten für einen Stuhl und/ oder einen Tisch gesucht wird. Analog zum Produktportfolio des Unternehmens sollen auch die Entwürfe der Teilnehmer aus Holz (Buche, Eiche oder Walnuss) bestehen und auf andere Materialien wie Kunststoff, Glas oder Metall, wenn überhaupt, nur als Ergänzung zurückgegriffen werden. Eine wechselnde Jury von Experten aus den Bereichen Design, Industrie und Medien beurteilt die Einreichungen nach den Kriterien Produktionskosten, Ergonomie und Erfüllung der angestrebten Funktion. Teilnehmen können sowohl professionelle Gestalter als auch Studierende. Der Gewinner erhält einen Geldpreis von 4.000 Euro, der Zweitplatzierte 2.000 Euro.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
17.08.2018 – 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Handmade Industry

Museu da Casa Brasileira, São Paulo / BR
25.08.2018 – 21.10.2018
handmade-industry.com 

„Handmade Industry“ ist eine Kunst- und Architekturausstellung des Schweizer Ateliers Oï, das die Ideen hinter seinen Arbeiten sichtbar und für den Besucher erfahrbar machen will. Das Atelier, das 1991 in La Neuveville in der Schweiz von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gegründet wurde, versteht sich als multidisziplinären Ort für kreatives Arbeiten und Denken, an dem mit Material experimentiert wird und gängige Vorstellungen von Design durch neue Perspektiven ersetzt werden. Die Interdisziplinarität und Pluralität, zwei der wichtigsten Grundwerte des Ateliers, spiegeln sich in der Auswahl und Kombination von Materialien wider, immer mit dem Fokus darauf, dem Besucher zu vermitteln, wie das Material selbst beeinflusst, kommuniziert und mit dem Gestalter in Beziehung tritt.

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Projekt Bauhaus Werkstatt / Datatopia

Floating University Berlin, Berlin / DE
30.08.2018 – 02.09.2018
projekt-bauhaus.de 

Anlässlich einer kritischen Inventur der Leitgedanken des Bauhauses in Bezug auf das Verständnis von Fortschritt und Utopien bringt das Projekt Bauhaus in der Floating University Berlin internationale und multidisziplinäre Teams aus Praktikern und Theoretikern zusammen. In Bezug auf die Big-Data-Technologien wird der Frage nachgegangen, inwiefern informationstechnologische Entwicklungen die kreative Arbeit des Designs, aber auch der Architektur, der Stadtplanung und weiterer Disziplinen beeinflusst und verändert. Inwiefern hat die Technologie emanzipatorisches Potenzial? Wie funktioniert heutzutage Fortschritt und wie bedingt er die Gestaltungsmethoden des Designs?

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Bread&&Butter

Arena, Berlin / DE
31.08.2018 – 02.09.2018
breadandbutter.de 

Die neusten Trends aus Mode, Musik und Kultur zeigt die zum dritten Mal von dem Modehändler Zalando organisierte international etablierte Modemesse Bread and Butter. Das Wochenende ist vielseitig gestaltet mit der Vorstellung neuer Marken, mit Auftritten aufstrebender Musiker und Bands und kulturellem Austausch in Form von Workshops, Gesprächen und Vorträgen. Der Besucher hat die Möglichkeit, einige limitierte Produkte vor offizieller Markteinführung direkt vor Ort zu kaufen. Im vorherigen Jahr kamen rund 30.000 Besucher und etwa 35 Millionen Zuschauer wurden via Livestream erreicht.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
01.09.2018 – 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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International Social Innovation Research Conference 2018

Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg / DE
03.09.2018 – 05.09.2018
isircconference2018.com 

Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren auf der internationalen Forschungskonferenz zu sozialer Innovation über neue Entwicklungen in sozialen Bewegungen, gemeinnützigen Unternehmen und der Sozialwirtschaft. Häufig beziehen sich theoretische Ansätze lediglich auf die wirtschaftliche oder die technische Innovation; analytische, konzeptionelle und theoretische Beiträge zur sozialen Innovation hingegen sind bisher kaum vorhanden. Dem will die Konferenz mit dem Thema „Bridging Social and Business Innovation“ [Verbindung von sozialer und wirtschaftlicher Innovation] entgegenwirken und beide Ansätze miteinander verbinden.

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Captcha Designfestival

Mannheim / DE
03.09.2018 – 16.09.2018
captcha-mannheim.de 

Das Captcha Designfestival, das von Studierenden der Hochschule Mannheim organisiert wird, findet in diesem Jahr unter dem Motto „Dimensionen“ statt. Dimensionen spielen in unterschiedlichen Bereichen eine große Rolle, von der Kunst über die Philosophie bis hin zu verschiedenen Wissenschaften – und das, obwohl wir uns der Präsenz dieses Phänomens oftmals nicht bewusst sind. Mit einer Reihe von Workshops zur Rolle von Dimensionen im Design sollen Experten deshalb mit Studierenden eine Woche lang Visualisierungen erarbeiten, die dann in einer abschließenden Ausstellung präsentiert werden. Zum fünfjährigen Jubiläum öffnet sich die Veranstaltung in diesem Jahr erstmalig mit englischsprachigen Programmpunkten auch einem internationalen Publikum.

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The Conference

Malmö Opera House / SE
04.09.2018 – 05.09.2018
2018.theconference.se 

Unter den 25 Keynote-Sprechern von The Conference befinden sich in diesem Jahr die Filmemacherin und Schauspielerin Ahd Kamel aus Saudi-Arabien, der Professor für digitale Medien und künstliche Intelligenz am MIT, D. Fox Harrell, sowie der Designdirektor von LEGO, Magnus Göransson. Die zweitägige Konferenz widmet sich der Erforschung des Themas „Komplexität“, dessen Spektrum von menschlichem Verhalten bis hin zu neuen Technologien reicht. Parallel zur Konferenz findet The Festival vom 1. bis zum 7. September 2018 statt, das ein Rahmenprogramm mit mehr als 60 Veranstaltungen zur Konferenz präsentiert – von Partys über Workshops, Seminaren und Masterklassen bis hin zu Ausflügen und Ausstellungen. Tickets für die Konferenz kosten umgerechnet ungefähr 895 Euro.

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It Wasn’t Written

Celeste Bartos Theater, MoMA, New York / US
05.09.2018 – 05.09.2018
itwasntwritten.org 

Das Symposium „It Wasn’t Written“ [Es wurde nicht aufgeschrieben] im MoMA diskutiert den Einfluss von Gestaltung auf die Geschichtsschreibung. Wie erzählen Designer Geschichte(n) oder wie kann Geschichte von Designern interpretiert und für die Zukunft genutzt werden? Organisatoren sind die Kommunikationsdesigner Julia Meer und Robert Lzicar, die international im Bereich Kommunikationsdesign und Typografie forschen. Die Konferenz setzt sich mit der Konstruktion von Geschichte auseinander, die neben der Beschreibung des Geschehenen in geschriebener, gesprochener oder ikonografischer Form durch Visualisierungen, Methoden und weiteren Elementen des Designs entsteht. Untersucht werden die historischen Informationen, die durch unterschiedliche „Visualisierungen“ (wie Zeitleisten), „Publikationen“ (wie Geschichtsbücher), „Ausstellungen“ (wie „Retrospektiven) oder „Software“ (wie Geschichtsapps) dargestellt werden. Das Symposium unterteilt sich daher in die vier genannten Kategorien, worin jeweils zwei Standpunkte von Forschern und Wissenschaftlern präsentiert und im direkten Anschluss gegenüberstellend diskutiert werden.

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Reasons to 2018

The Brighton Dome, Brighton / GB
06.09.2018 – 07.09.2018
reasons.to 

Die Konferenz „Reasons to“ findet jährlich in Brighton statt und lädt international renommierte Redner aus dem Design zum kommunikativen und praktischen Austausch ein. Verschiedene interdisziplinär arbeitende Kreative werden in Vorträgen Einblick in ihre Arbeit geben und einander an ihren konzeptionellen und wissenschaftlichen Ansätzen sowie zukünftigen Projekten teilhaben lassen. Die Konferenz soll als Ort der Inspiration dienen, an dem jeder unabhängig vom persönlichen kreativen Hintergrund durch das Lernen von anderen die eigene Produktivität steigern und neue Perspektiven wahrnehmen kann.

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Design History Society Annual Conference 2018

Parsons School of Design, New York / US
06.09.2018 – 08.09.2018
designdisplacement.com 

Die Flüchtlingskrise ist nicht nur in der Politik weiterhin Thema, sondern auch im Design werden temporäre und langfristige Folgen immer wieder aufgegriffen. Auch die jährliche Konferenz der Design History Society widmet sich in diesem Jahr unter dem Titel „Design and Displacement“ [Design und Vertreibung] den Herausforderungen, mit denen sich die Betroffenen konfrontiert sehen. Vor dem Hintergrund einer sich verändernden kulturellen Landschaft – in Bezug auf das Design, aber auch ganz allgemein – möchte die Konferenz zum Dialog anregen und Inspiration für Designinnovationen liefern. Unter den Sprechern befinden sich der Autor und Kurator Paul Chaat Smith, die Expertin für zeitgenössische Kunst und Design Lowery Stokes Sims sowie der Designer und Theoretiker Tony Fry.

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Paris Design Week

Paris / FR
06.09.2018 – 15.09.2018
maison-objet.com/paris-design-week 

Die Paris Design Week sieht sich selbst als führendes Designevent für alle Gestaltungsinteressierten. Parallel zur Messe Maison et Objet bringt die Paris Design Week vom 6. bis zum 15. September 2018 Liebhaber von Design, Interior und Lifestyle zusammen. Basierend auf dem Thema „Virtuous“ [Rechtschaffend] der Maison et Objet widmet sich auch der kommende Rado Star Prize France, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert ist, dem Thema Nachhaltigkeit. Die Paris Design Week deckt verschiedene Arbeitsbereiche ab – von Kunst und Design, Mode und Food über Upcycling und Japonismus bis hin zu Savoir-faire [Gewandtheit] und ikonischem Design. Auch in diesem Jahr nehmen wieder mehr als 200 Veranstaltungsorte wie Showrooms, Shops, Galerien, Ateliers, Restaurants, Museen sowie kulturelle Institutionen an der Designveranstaltung teil.

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Helsinki Design Week

Helsinki / FI
06.09.2018 – 16.09.2018
helsinkidesignweek.com 

Die Helsinki Design Week ist das größte Designfestival der nordischen Länder und betrachtet dabei als multidisziplinäres Festival Design aus unterschiedlichen Perspektiven – von Mode über Architektur bis hin zur urbanen Kultur. Neben einem Fachpublikum soll dabei auch der breiten Öffentlichkeit Zugang zum Design ermöglicht werden, um über die Zukunft der Stadt zu diskutieren. Zu den Veranstaltungsorten zählt eine über die gesamte Stadt verteilte Bandbreite an Locations. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Perspektiven auf das Design zu eröffnen, den internationalen Diskurs zu stimulieren und Partizipation zu fördern. Zu den Highlights in diesem Jahr gehören unter anderem die Ausstellung „Design Diplomacy“ [Designdiplomatie], ein Designmarkt in einer ehemaligen Kabelfabrik sowie die Verleihung der Helsinki Design Awards 2018.

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Pink: The History of a Punk, Pretty, Powerful Color

The Museum of the Fashion Institute of Technology, New York / US
07.09.2018 – 05.01.2019
fitnyc.edu/museum 

[Pink: Die Geschichte einer punkigen, hübschen, mächtigen Farbe] Pink gehört – in allen Schattierungen von Magenta bis Zartrosa – zu den umstrittensten Farben überhaupt. Je nach Epoche und kulturellem Kontext ist Pink entweder männlich, weiblich oder auch geschlechtsneutral konnotiert. Es kann Erotik oder Unschuld, Emanzipation oder traditionelle Rollenklischees transportieren sowie in einigen Ländern als Nationalfarbe patriotische Zwecke erfüllen. Die Ausstellung bietet anhand von rund 80 Exponaten eine Reise quer durch die Geschichte dieser facettenreichen Farbe und möchte damit neue Perspektiven eröffnen und mit festgefahrenen Assoziationen brechen. Unter den Modekreationen finden sich Arbeiten von Designern wie Elsa Schiaparelli, Christian Dior, Yves Saint Laurent oder Rei Kawakubo. Am 19. Oktober 2018 findet ein begleitendes Symposium statt, das per Livestream übertragen wird.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
08.09.2018 – 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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ATypI

Arenberg Theatre, Antwerp / BE
11.09.2018 – 15.09.2018
atypi2018.dryfta.com 

Das Motto der diesjährigen Atypi-Konferenz, die im belgischen Antwerpen stattfindet, lautet „Type Legacies: Honouring the Heritage, Designing Type Today“ [Typo Legenden: Tradition ehren, Schrift gestalten heute]. Wie der Titel bereits erahnen lässt, soll so einerseits die reiche Tradition in der Typografie reflektiert werden, andererseits aber auch ein Einblick in zeitgenössische Praktiken, die zukünftig als Inspiration dienen können, gegeben werden. Die Vergangenheit ist dabei das Fundament für das, was noch folgen kann. Die Konferenz lädt zu diesem Zweck Designer, Typografen, Schriftgestalter und allgemein Interessierte ein, an einem abwechslungsreichen Programm in der ganzen Stadt in Form von Vorträgen, Ausstellungen, Performances und weiteren Events teilzunehmen.

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This.

Filmby, Aarhus / DK
13.09.2018 – 14.09.2018
thisnordic.com 

Mit einem Doppelevent aus Festival und Konferenz wird This in diesem Jahr als neues Veranstaltungsformat die nordische Designlandschaft bereichern. Im Fokus stehen Kreativität, Technologie, Innovation und Zukunftsvisionen im Kontext von Werten wie Demokratie, Vielfalt und Nachhaltigkeit, immer mit einem Bezug zu Skandinavien. Vor allem soll das positive Potenzial der Digitalisierung für alle Bereiche des Lebens betont und gefördert werden. Die Konferenz wartet mit einer Liste internationaler und bekannter Sprecher auf und möchte in erster Linie Brücken bauen – zwischen Kreativen und Denkern, Ideen und Unternehmen. Das Festival auf dem Aarhuser Hafengelände umfasst Musik, Kunst und Installationen, bietet aber auch lokalen Designschaffenden die Möglichkeit, sich den 5.000 erwarteten Gästen zu präsentieren.

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Kreaturen nach Maß. Tiere und Gegenwartsdesign

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
16.09.2018 – 06.01.2019
marta-herford.de 

Die Existenz des Menschen war und ist eng mit der von Tieren verknüpft. Ob als Quelle für Rohstoffe, als Nutz- und Arbeitstiere oder als voll integriertes Familienmitglied sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur. Dass sich das Verständnis hin zu einem respektvolleren, gewaltfreien Umgang wandeln könnte, zeigen Trends wie die zunehmende Verbreitung einer veganen Lebensweise oder die Suche nach Alternativen zu Materialien auf tierischer Basis. Auch im Design spielen Tiere eine Rolle: Es gibt eine Vielzahl an Produkten für Tiere, Versuche, sie durch künstliche beziehungsweise robotische Abbilder zu ersetzen oder auch durch spekulative und experimentelle Gestaltung ethische Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuwerfen. Die Ausstellung präsentiert 40 Auseinandersetzungen internationaler Designer und Künstler mit der Thematik.

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Der Duft der Bilder – Werke der colección olorVISUAL, Barcelona

Opelvillen Rüsselsheim / DE
19.09.2018 – 06.01.2019
opelvillen.de 

Der Kunstsammlung des katalanischen Parfümeurs Ernesto Ventós Omedes liegt die Beziehung zwischen Seh- und Geruchssinn zugrunde. Bereits seit 40 Jahren trägt er international Gemälde, Fotografien, Objekte und Videokunst zusammen, mit denen er beim Betrachter die Empfindung eines Duftes auslösen möchte – und das allein durch die über das Auge geweckten Erinnerungen. Gleichzeitig kreiert er selbst Düfte als Kunstwerke, die eine zusätzliche Wahrnehmungsebene schaffen und so eine neue Art der Kunstvermittlung eröffnen sollen. Die Opelvillen präsentieren 55 Werke aus Ventós Omedes Sammlung Olor Visual, wobei das Ziel unter anderem ist, „manchen Nochnicht- Kunstfreund anzulocken und für die zeitgenössische Kunst zu begeistern“.

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Next Conference

Schmidts Tivoli, Hamburg / DE
20.09.2018 – 21.09.2018
nextconf.eu 

„Digital Fix – Fix Digital“ lautet das Motto der diesjährigen Next Conference und greift den Gedanken auf, die digitale Welt möglicherweise vor sich selbst retten zu müssen. Vor allem die Rollenverteilung zwischen Mensch und Maschine beziehungsweise zwischen Mensch und Technologie steht dabei im Mittelpunkt, denn nicht selten ist das Ziel einer digitalen Anwendung kaum noch sichtbar. Während der zweitägigen Konferenz in Hamburg geht es aus diesem Grund darum, den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu rücken – zu diesem Zweck bringen die Macher mehr als 1.500 Entscheider, Meinungsführer und Kreative zusammen, um gemeinsam nach interdisziplinären Lösungen zu suchen. Unter den Sprechern befinden sich der Autor von „How to Fix the Future“, Andrew Keen, die Designforscherin Pamela Pavliscak sowie der Gründer eines KI-Forschungslabs, Rand Hindi.

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Berlin Design Week

Berlin / DE
20.09.2018 – 27.09.2018
berlindesignweek.com 

Das gesamte Stadtgebiet ist Schauplatz der Berlin Design Week, die sich sowohl an professionelle Designer und Architekten, Start-ups und die Technologieszene sowie Institutionen und Unternehmen richtet, als auch an Konsumenten und die breite, designinteressierte Öffentlichkeit. Vor allem Neuheiten, innovative Ansätze und experimentelle Auseinandersetzungen stehen im Zentrum von Ausstellungen, Vorträgen, Workshops und vielen weiteren Veranstaltungen. Unter anderem mit der Open Studio Night am 27. September 2018, bei der lokale Designbüros einen Einblick in ihre Arbeit gewähren, soll das Profil der Hauptstadt als kreativer Hub geschärft werden. Das Festival State of Design Berlin bietet sowohl etablierten als auch aufstrebenden Gestaltern eine Plattform, um sich und ihre Produkte zu präsentieren, während ein umfangreiches Rahmenprogramm nach der Zukunft des Designs fragt.

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
20.09.2018 – 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Art Out Loud

Chatsworth House, Bakewell / GB
21.09.2018 – 23.09.2018
chatsworth.org 

Das Festival „Art Out Loud“ findet dieses Jahr zum vierten Mal im Landschloss Chatsworth House statt und vereint Sprecher aus Design, Architektur und Kunst. Zugegen sein werden unter anderen die Künstlerin Lubaina Himid, die 2017 als erste schwarze weibliche Künstlerin den Turner Prize gewann und Fotograf David Dawson, langjähriger Assistent und Freund des britischen Malers Lucian Freud. Es können sowohl Tickets für einzelne Veranstaltungen als auch Tagestickets, mit denen der Besucher an drei verschiedenen Vorträgen am Freitag und am Sonntag sowie an vier Vorträgen am Samstag teilnehmen kann, auf der Webseite der Veranstaltung erworben werden.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
21.09.2018 – 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Brand Design

University of West London, London / GB
21.09.2018 – 22.09.2018
branddesign2018.net 

In Kooperation mit dem London Design Festival 2018 findet an der University of West London eine Konferenz statt, die sich dem Potenzial von Design – sowohl praktisch als auch theoretisch – im Prozess der Markenbildung widmet. Vernetzung, gegenseitige Inspiration und Unterstützung, innovative Ansätze und ein gemeinsames Lernerlebnis stehen im Mittelpunkt, immer mit dem Ziel, Marken positiv und nachhaltig in die Zukunft zu führen. Unter anderen wird Marina Willer von der internationalen Designberatung Pentagram sprechen sowie Orit Gal, Volkswirtschaftlerin an der Regent’s University London, die sich mit der Erforschung von komplexen sozialen Systemen befasst. Im Ticket inbegriffen ist ein Abendessen am 21. September 2018 sowie am darauffolgenden Tag eine Führung im Londoner Design Museum zu den Beazley Designs of the Year.

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Contemporary Muslim Fashions

De Young Museum, San Francisco / US
22.09.2018 – 06.01.2019
deyoung.famsf.org 

[Zeitgenössische muslimische Moden] Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im De Young Museum in San Francisco befasst sich erstmalig museal mit der komplexen und vielfältigen Natur muslimischer Mode sowie der damit einhergehenden Kleiderordnung. Die Ausstellung präsentiert Orte, Stoffe und Stile aus der ganzen Welt und stellt eine Reihe verschiedener Religionen und Perspektiven vor, die aufzeigen sollen, wie sich muslimische Frauen selbst definieren, aber auch, wie sie auf der anderen Seite von der Mode beeinflusst werden können. Neben Kleidungsstücken aus den Bereichen Luxus, Streetware und Sport werden in der Ausstellung auch Auszüge aus sozialen Medien, persönliche Geschichten und Visionen sowie Video- und Fotomaterial präsentiert.

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4th Istanbul Design Biennial

Istanbul / TR
22.09.2018 – 04.11.2018
aschoolofschools.iksv.org 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 verfolgt die Istanbul Design Biennial das Ziel, die Kreativindustrie und die akademische Welt zusammenzubringen, um Dialoge, neue Ideen, Lösungsansätze und Kooperationen zu initiieren. 2018 lautet das Motto der von Jan Boelen, Nadine Botha und Vera Sacchetti kuratierten vierten Ausgabe „A School of Schools“. Über den Zeitraum von sechs Wochen wird an sechs Standorten im Stadtgebiet jeweils eine „Schule“ verortet, die Design auf eine spezifische Weise betrachtet und vermittelt. Dazu zählt zum Beispiel die Currents School, die sich mit der Verbreitung, Hierarchisierung und Vernetzung von Informationen und Themen befasst, die Earth School, bei der Aspekte wie Natur, das Verhältnis des Menschen zu seinem Heimatplaneten und die Evolution im Mittelpunkt stehen, oder die Unmaking School, die Kreativität, Innovation und Zukunftsszenarien betrachtet

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Mobile Worlds.
On the Migration of Things in Transcultural Societies

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / DE
23.09.2018 – 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Täglich wandert eine Vielzahl von Objekten, ob nun in Form von Handelsware oder im Gepäck von Touristen und Migranten, über den Erdball, wobei sich Objekte, Menschen, Ideen und vor allem Kulturen miteinander vermischen und einen Teil der gesellschaftlichen Wandlungsfähigkeit bilden. Diese Thematik stellt die aktuelle Ausstellung Mobile Welten im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe in ihren Fokus und präsentiert in Form einer fortlaufenden, sich immer wieder ergänzenden Ausstellung, die den Bestand des Museums auf seine Transkulturalität hin untersucht. Zu den Exponaten zählen dabei unter anderen persische Töpferware, die chinesisches Porzellan zu imitieren versucht sowie ein Mantel von Alexander McQueen, auf dem Elemente des britische Empires und indische Muster aufeinander treffen. Die Ausstellung findet unter der kuratorischen Leitung von Roger M. Buergel und in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sowie der Hamburger Erich-Kästner-Schule statt und beschreibt die komplexen Verflechtungen von Objekt- und Lebenswelten durch sowohl vergangene als auch durch aktuelle Migration.

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Retune Festival 2018

Berlin / DE
27.09.2018 – 28.09.2018
retunefestival.de 

Auf dem Retune Festival, das 2012 zum ersten Mal stattfand, kommen mehr als 250 Kreative zusammen, um über die Schnittstellen von Design, Kunst und Technologie zu diskutieren. In Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen zeigen sie, wie sie in ihrer Arbeit in Theorie oder Praxis Kreativität mit Technologie verbinden. Diverse Kunst- und Designstudios in ganz Berlin öffnen am 28. September 2018 ihre Türen für Besucher.

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Königsschlösser und Fabriken – Ludwig II. und die Architektur

Architekturmuseum der TU München, München / DE
28.09.2018 – 13.01.2019
architekturmuseum.de 

Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist vor allem für seine opulenten Schlossbauten wie Neuschwanstein oder Linderhof berühmt, denen er auch den Spitznamen Märchenkönig verdankt. Über diese Touristenattraktionen hinaus, entstanden in Bayern unter seiner Regentschaft auch eine Reihe weniger bekannter, aber nicht minder wichtiger Gebäuden wie die Nürnberger Synagoge, die Fabrikbauten im Augsburger Textilviertel oder die gläsernen Hallen für die Ausrichtung der internationalen Elektrizitätsausstellung 1882 in München sowie Bauten für Bildung und Erziehung, Gesundheit, Kultur und Verwaltung. Anlass für die Ausstellung ist zum einen die bislang fehlende umfangreiche Auseinandersetzung mit der Architektur Ludwig II., zum anderen seine Rolle als Gründungsvater der TU München vor 150 Jahren unter dem Namen Neue Polytechnische Schule.

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Vienna Design Week

Wien / AT
28.09.2018 – 07.10.2018
viennadesignweek.at 

Die Vienna Design Week verfolgt das Ziel, ein breites Publikum für die Gestaltungsszene in Wien zu begeistern und dabei inhaltlichen Anspruch und Tiefgang beizubehalten. Design wird dabei nicht als rein ästhetisches Mittel, sondern als wichtiger Teil des alltäglichen Lebens begriffen. Aus den vergangenen Jahren bekannte Formate werden auch 2018 wieder zum Programm gehören: die Passionswege, bei denen österreichische Gestalter und Wiener Produktionsbetriebe frei von kommerziellen Vorgaben zusammenarbeiten und experimentieren können, ein als Fokusbezirk besonders hervorgehobenes Viertel (in diesem Jahr Neubau) oder Debüt, eine Plattform für jeweils zwei ausgewählte Universitäten und ihre Designstudierenden. Wie bereits 2011 wurde als Gastland Polen ausgewählt. Unter anderem widmet sich die Ausstellung „The ABCs of Polish Design“ den vergangenen 100 Jahren Designgeschichte dieses Landes.

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