Agenda

Februar

Kirsti Rantanen

Designmuseo, Helsinki / FI
– 05.03.2017
designmuseum.fi

Die aktuelle Ausstellung „Kirsti Rantanen“ im Designmuseum in Helsinki widmet sich den Arbeiten der 1930 geborenen Textildesignerin und Künstlerin, in denen sowohl natürliche Materialien als auch jahrhundertealte Techniken Anwendung finden. Rantanen hat neben ihrer eigenen Pionierarbeit auf dem Gebiet auch zur Ausbildung einer ganzen Generation von finnischen Textildesignern beigetragen. Sie hat dafür gesorgt, dass das Textildesign nicht mehr eine ausschließlich von Frauen dominierte Disziplin ist, sondern sich im Vergleich zu anderen Disziplinen durchaus gleichberechtigt präsentiert. Die ausgestellten Arbeiten reichen von zweidimensionalen figürlichen Wandbehängen und dreidimensionalen skulpturalen Arbeiten aus den 1970ern bis zu monumentalen Objekten aus den 1980er-Jahren.

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On Paper

Museum of Design and Applied Art, Garðabær / IS
– 05.03.2017
honnunarsafn.is

[Auf Papier] Die aktuelle Ausstellung „On Paper“ im Museum of Design and Applied Art in Garðabær auf Island nimmt sich mit einer Auswahl unterschiedlicher Zeichnungen und Skizzen aus der Sammlung des Museums und verschiedener privater Sammlungen den Arbeitsprozessen von Designern und Künstlern an. Der Prozess kann hierbei sowohl der Herstellung von Verpackungen, Werbung sowie Buchcovern dienen, als auch der von Möbeln oder Inneneinrichtungen. Die gezeigten Arbeiten entstanden in einem Zeitraum von 1920 bis in die 1960er-Jahre und umfassen Werke von Architekten, Designern, Künstlern, Malern und Illustratoren wie Jónas Sólmundsson, Jón Kristinsson, Kristín Þorkelsdóttir, Lothar Grund, Stefán Jónsson oder Sverrir Haraldsson.

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RSA Student Design Awards

/ Einsendeschluss/deadline:
– 08.03.2017
sda.thersa.org

Die jährlichen RSA Student Design Awards widmen sich mithilfe von Design Thinking wichtigen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Themen. Gegründet wurde der Wettbewerb bereits 1924 und möchte Studierenden und Absolventen weltweit ermöglichen, sich mit realen Problemstellungen zu befassen. In diesem Jahr können Projekte in zwölf verschiedenen Kategorien eingereicht werden: Re-Work, The Good Life 2.0, Agile Ageing, Circular Futures, Mind Your Money, Birth Day, Beyond Borders, #HackOnWheels, Wearing Intelligence, Inclusive Living, Learning for Life und Moving Pictures. Die Gewinner erhalten Geldpreise, bezahlte Praktika in der Industrie oder die Option auf finanzielle Unterstützung, um ihr Projekt umzusetzen. Einsendeschluss für die Teilnahme ist der 8. März 2017.

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Jump the Gap

/ Anmeldeschluss/deadline:
– 15.03.2017
jumpthegap.net

Das internationale Unternehmen Roca, das Badezimmerausstattungen herstellt, richtet bereits seit 2004 in Zusammenarbeit mit dem Barcelona Design Centre einen Designwettbewerb für innovative und nachhaltige Badezimmerkonzepte aus. Designer und Architekten können ihre Einreichungen, wenn sie nach dem 1. Januar 1982 geboren sind, in der Kategorie Student vornehmen, sonst als Professionals. Als Inspiration dienen interessierten Teilnehmern für die  Entwicklung neuer Projekte Begriffe wie Nachhaltigkeit, die alternde Gesellschaft, Heimat, überraschende Erlebnisse oder Automatisierung. Die Gewinner beider Kategorien erhalten jeweils 10.000 Euro. Die Registrierung muss spätestens bis zum 15. März 2017 vorgenommen werden, die Einreichung der Unterlagen kann bis zum 19. April 2017 erfolgen.

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Saxon State Prize for Design

Designxport, Hamburg / DE
– 25.02.2017
design-in-sachsen.de

Produktdesign, Kommunikationsdesign, Nachwuchsdesign und Soziales Design: In diesen Kategorien wurden die Preisträger des Sächsischen Staatspreises für Design ausgezeichnet. Zum 15. Mal hat der Preis dieses Jahr 18 Gewinner auserkoren. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit durch Design – Verantwortung für die Zukunft“ stellen die Gestalter ihre Arbeiten vor. Diese sind noch bis 25. Februar 2017 im Designxport in Hamburg zu sehen.

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IIID Award

Submission Deadline:
– 28.02.2017
iiidaward.net

Alle drei Jahre zeichnet das International Institute for Information Design (IIID) Produkte und Dienstleistungen, die für den Nutzer leicht zugänglich, verständlich und nützlich sind, aus. Noch bis zum 28. Februar 2017 können sich Designer, Auftraggeber und Studierende in 15 verschiedenen Kategorien bewerben und ihre realisierten Projekte einreichen. 

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Esprit français. Kulturplakate aus Frankreich

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zürich / CH
– 19.03.2017
museum-gestaltung.ch

Plakate informieren oder werben in der Fußgängerzone, am Straßenrand oder in öffentlichen Gebäuden und erreichen ein breites Publikum. Um ihre Botschaft innerhalb kürzester Zeit einem Passanten zu vermitteln, sollten sie in erster Linie klar und unmissverständlich gestaltet sein. Die Ausstellung „Esprit français“ im Museum für Gestaltung in Zürich gibt einen Einblick in die Entwicklung der „Kulturplakate aus Frankreich“. Auf der 140 Quadratmeter großen Nordwand der Eingangshalle des Museums sind französische Plakate an der Schnittstelle von Grafikdesign und Kunst zu sehen, die oftmals als Resultat einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen einem Gestalter und einer kulturellen Institution entstanden sind.

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Les Suisses de Paris. Grafik und Typografie

Museum für Gestaltung, Schaudepot, Zürich / CH
– 19.03.2017
museum-gestaltung.ch

Viele Schweizer Grafikdesigner und Typografen zog es in den 1950er-Jahren nach Paris, denn die französische Hauptstadt bot Schweizer Gestaltern wie Peter Knapp, Jean Widmer und Adrian Frutiger ein internationales Arbeitsumfeld. Mit einem modernen Designansatz, der auf ihre Typografie und Grafikausbildung in der Schweiz zurückging, prägten sie die französische Gestaltungsszene ebenso wie die Designlehre nachhaltig mit. Die Ausstellung „Les Suisses de Paris. Grafik und Typografie“ im Museum für Gestaltung in Zürich widmet sich den Schweizer Grafikdesignern und Typografen jener Zeit in der französischen Hauptstadt und präsentiert ihre Arbeiten aus den Bereichen Typografie, Schriftgestaltung, Editorial Design, Fotografie, Film, Werbegrafik und Szenografie.

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Ceci n’est pas une copie

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 26.02.2017
cid-grand-hornu.be

Seit einigen Jahren wird über den Begriff des geistigen Eigentums heftig diskutiert. Mit der Debatte um die verschwimmende Grenze zwischen künstlerischer Freiheit und Plagiat befasst sich nun eine Ausstellung im Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu. Dabei geht sie der Frage nach, ob und inwieweit Kopien eine neue Perspektive auf ein Original eröffnen können. Neben verschiedenen Formen des Kopierens, vom Zitat über die Collage, Hommage und Persiflage bis bin zur Reproduktion, fasst die Ausstellung auch unterschiedliche Positionen von Jasper Morrison, Richard Hutten, Unfold, Bas van Beek, Konstantin Grcic, Maarten Baas und anderen Designern zu diesem Thema zusammen.

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Peter Keetman.
Shaping the World

Deichtorhallen, Haus der Photographie, Hamburg / DE
– 12.02.2017
deichtorhallen.de

Peter Keetman. Gestaltete Welt – ein fotografisches Lebenswerk unter diesem beeindruckenden Titel werden die Fotografien Peter Keetmans gezeigt. München während der NS-Zeit, der Krieg gegen die Sowjetunion, Naturlandschaften und Industriefotografie gehören zu den Motiven. Das alles in schwarz-weißer Ästhetik mit einem Blick für Form und Harmonie, Licht und Schatten. Seine Arbeiten und die Entwicklung der deutschen Fotografie in den 1940er- und 1950er-Jahren ist noch bis 12. Februar 2017 in den Deichtorhallen in Hamburg  zu sehen.

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(Un)expected.
The art of chance

Kunstmuseum , Stuttgart / DE
– 19.02.2017
kunstmuseum-stuttgart.de

In den vergangenen 100 Jahren hat sich die Kunst immer wieder mit dem Thema des Zufalls auseinandergesetzt und Methoden sowie Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Mit einer vielfältigen Sammlung bestehend aus 120 Werken präsentiert die Sonderausstellung „(Un)Erwartet. Die Kunst des Zufalls“ im Kunstmuseum Stuttgart die Ergebnisse dieser experimentellen und systematischen Auseinandersetzung. Angefangen von Hans Arp und den Surrealisten 1920 über Rune Mields und Vera Molnár in den 1960er-Jahren bis hin zur Performance-Künstlerin Patrycja Germans heute wird Besuchern die Relevanz des Themas vor Augen geführt. Das vielfältige Begleitprogramm setzt sich aus Stadtführungen, Performances, Podiumsdiskussionen sowie einem Thementag und einem Kammerkonzert zusammen und lädt nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

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Omer Fast

Martin-Gropius-Bau, Berlin / DE
– 12.03.2017
berlinerfestspiele.de

Sieben Filme des Künstlers Omer Fast zeigen die Berliner Festspiele aktuell im Martin-Gropius-Bau. Darin verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Dokumentation und Fantasie. Der Künstler setzt sich in seinen Filmen mit ernsten, menschlichen Themen auseinander und provoziert Irritation und das Verlangen nach einer moralischen Erklärung – die ausbleibt. Omer Fast urteilt nicht in seinen Filmen, er verherrlicht und versteckt nicht und zeigt dem Betrachter so eine wundersame Welt, die unsere eigene aus einer vollkommen neuen Perspektive betrachtet.

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The Vulgar.
Fashion Redefined

Barbican Centre, Art Gallery, London / GB
– 05.02.2017
barbican.org.uk

Der Begriff „vulgär“ wird fast immer abwertend verwendet und wir verbinden ihn in den meisten Fällen mit etwas Abstoßenden oder sogar Ordinären. Die aktuelle Ausstellung „The Vulgar“ in der Art Gallery des Barbican Centre befasst sich nun erstmalig mit dem Begriff in der Mode – von der Renaissance bis zu zeitgenössischem Design. Anhand von 120 Exponaten soll das sich stets verändernde Verständnis von Vulgarität zusammen mit der Fragestellung, was etwas überhaupt erst vulgär macht, erörtert werden. 

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Kabel 1927–2016. Geschichte einer Schriftart

Klingspor Museum, Offenbach/Main / DE
– 12.02.2017
klingspormuseum.de

Rudolf Koch, der in diesem Jahr 140 Jahre alt geworden wäre, entwarf zwischen 1910 und 1934 rund 25 Druckschriften für die Schriftgießerei Gebrüder Klingspor in Offenbach am Main. Eine davon, die lange Zeit übersehen wurde, ist die Groteskschrift Kabel, deren Überarbeitung und Modernisierung sich der Designer Marc Schütz parallel zu seinem Lehrauftrag für Schriftgestaltung an der HfG Offenbach annahm, und in einem dreijährigen Projekt die Neue Kabel entwickelte. Die aktuelle Ausstellung im Klingspor Museum in Offenbach dokumentiert nun die Geschichte und Entwicklung der Kabel von den Anfängen bis zur Gegenwart.

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Beazley Designs of the Year

The Design Museum, Kensington, London / UK
– 19.02.2017
designmuseum.org

Zum neunten Mal zeichnen die „Beazley Designs of the Year“ die neuesten Trends und Praktiken im Design der vergangenen zwölf Monate aus. Die jährlich stattfindende Ausstellung umfasst in diesem Jahr 70 Nominierte und gehört zum Eröffnungsprogramm des Londoner Design Museums, das im November 2016 seinen neuen Standort in der High Street Kensington bezogen hat. Die Auszeichnungen werden in den Bereichen Architektur, Digital, Mode, Grafik, Produkt und Transport für internationale Produkte und Konzepte von einem Panel aus Designern, Kuratoren und Kreativen ausgewählt und vergeben. Die Ausstellung zeigt die Entwürfe, Modelle, Produkte und Fotografien aller Nominierten. Die Gewinner der Kategorien ebenso wie der Gesamtsieger werden am 26. Januar 2017 bekannt gegeben.

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Margrethe Odgaard – Recipient of the Torsten and Wanja Söderberg Prize 2016

The Röhsska Museum, Gothenburg / SE
– 19.02.2017
rohsska.se

Die Gewinnerin des diesjährigen Torsten und Wanja Söderberg Preises ist Margrethe Odgaard, die zu einer neuen Generation von Textildesignern in Dänemark zählt. Bisher arbeitete sie in Philadelphia und Paris und eröffnete 2013 ihr eigenes Designstudio in Kopenhagen. Darüber hinaus entwickelte sie das Farbregister Popsicle Index, das sie in verschiedenen Projekten anwendet und stetig weiterentwickelt. Ihre interdisziplinären Kooperationen haben sie bisher mit Architekten, Modedesignern und Musikern zusammengebracht. Die mit einer Million schwedischen Kronen dotierte Auszeichnung wird an Designer der skandinavischen Länder verliehen und von einem Komitee aus Repräsentanten des Röhsska Museums und anderen Institutionen nordischer Länder ausgewählt.

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Plakat Kunst Kassel

Neue Galerie, Kassel / DE
– 05.03.2017
museum-kassel.de

Die Kunsthochschule Kassel hat in der Vergangenheit eine Reihe bekannter Grafikdesigner hervorgebracht. In Anlehnung an die vergangene Ära der Hochschule geht eine aktuelle Ausstellung in der Neuen Galerie in Kassel der Frage nach, inwieweit Plakate und künstlerische Plakatgestaltung heute noch relevant sind. Sie umfasst Plakate von Karl Oskar Blase, Hans Georg Hillmann, Gunter Rambow, Frieder Grindler oder Ott und Stein, die im Kontext der Kunsthochschule Kassel entstanden sind und zugleich einen visuellen Einblick in die Kulturgeschichte der Bundesrepublik nach 1945 geben. Zudem machen die 13 bisher für die Documenta entworfenen Plakate die Gestaltungsgeschichte der Weltkunstausstellung deutlich.

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Dieter Rams. Modular World

Vitra Design Museum, Weil/Rhine / DE
– 12.03.2017
design-museum.de

Plattenspieler, Regale, Wecker, Küchengeräte, Tischfeuerzeuge und Sessel gehören alle zum Repertoire des Produktdesigners Dieter Rams. Seine Haushalts- und Elektrogeräte, wie der Plattenspieler SK4 (zusammen mit Hans Gugelot) für das Unternehmen Braun, ebenso wie seine Möbel, beispielsweise der Sessel 601 für die Firma Vitsoe, haben ihn zu einem der einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts gemacht. Auch sein von Einfachheit und Nachhaltigkeit geprägter Gestaltungsansatz ist nach wie vor relevant. So ist sein Regalsystem 606 für Vitsoe aus den 1960-Jahren immer noch mit Modulteilen neuerer Produktionen kombinierbar. Eine Auswahl seiner bekannten und weniger bekannten Möbel und Elektrogeräte stellt das Vitra Design Museum in seinem Schaudepot zusammen mit einigen Skizzen und Videointerviews aus.

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Frei Otto. Denken in Modellen

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe / DE
– 12.03.2017
zkm.de

Der Architekt Frei Otto gilt als Visionär seiner Zunft. Der Pritzker-Preis, die weltweit höchste Auszeichnung für Architekten, wurde ihm 2015 posthum verliehen. Seinem umfassenden Lebenswerk widmet nun das ZKM in Karlsruhe eine Retrospektive. Einblicke in die verschiedenen Lebens- und Schaffensperioden des Architekten ermöglichen dabei 200 Modelle, Objekte und Werkzeuge zusammen mit Fotografien, Zeichnungen, Skizzen, Plänen und Filmen. Ein sogenanntes „offenes Archiv“, das sich aus kreisförmig angeordneten Archivregalen zusammensetzt, bildet den szenografischen Rahmen der Ausstellung, die in Kooperation mit dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau und der Wüstenrot Stiftung entstanden ist.

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Von besonderem Geschmack. Kaffee – DDR – Design

Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Berlin / DE
– 19.03.2017
kultur-marzahn-hellersdorf.de

Der in Ulm geborene Architekt Richard Anger, der seit der deutschen Wiedervereinigung 1989 in Waldesruh in Brandenburg lebt, sammelt leidenschaftlich Haushaltsgegenstände aus der ehemaligen DDR. Einen Einblick in die Privatsammlung des sammelwütigen Architekten ermöglicht eine aktuelle Ausstellung im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf bei Berlin. Dabei liegt der thematische Schwerpunkt auf dem Porzellan- und Steingutgeschirr dieser Zeit. Die zur Verfügung gestellten Ausstellungsstücke umfassen Kaffeekannen, passende Tassen, Teller und Bestecke, die zwischen 1950 und 1980 in der DDR hergestellt wurden. Darüber hinaus informiert die Ausstellung sowohl über einzelne Produktdesigner als auch über den Konsum von Kaffee in der DDR.

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Black Fashion Designers

Museum at the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 16.03.2017
fitnyc.edu

Der Geschichte afroamerikanischer Modedesigner und ihrem Einfluss auf die internationale Modeindustrie widmet das Museum at the Fashion Institute of Technology in New York eine aktuelle Ausstellung. Dabei umfassen acht Themenbereiche die Anfänge in New York zwischen 1950 und 1960 ebenso wie den gegenwärtigen Einsatz von traditionellen afrikanischen Textilien und Kunstformen in der internationalen Modebranche. Die Prägung der Modeindustrie durch afroamerikanische Modedesigner heben 75 Kleidungsstücke hervor. Darüber hinaus dokumentiert ein für die Ausstellung produzierter Kurzfilm die Diversität im Modedesign, und ein Symposium am 6. Februar 2017 thematisiert die afrikanische Diasporakultur und -mode.

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You Say You Want a Revolution?
Records and Rebels 1966–1970

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 25.02.2017
vam.ac.uk

Die Ausstellung You Say You Want a Revolution? im Victoria and Albert Museum erkundet den Einfluss des politischen Aktivismus in den 1960ern, wie er sich in Musik und Performances, Mode, Film und Design ausdrückt. Mit interaktiver Stadtkarte und kollektiver Spotify-Playlist geht das Museum vielfältig und kreativ mit dem Thema um und erforscht dabei nicht nur den Einfluss der 1960er auf die heutige Zeit, sondern auch die Möglichkeit, soziale und politische Veränderungen herbeizuführen. Bis 26. Februar 2017 ist die Ausstellung noch zu sehen.

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Between the Archive and Architecture

Kumu Art Museum, Tallinn / EST
– 19.02.2017
kumu.ekm.ee

„Raum ist Zweifel“, sagt der Schriftsteller Georges Perec und erklärt: „Ich muss ihn unaufhörlich abstecken, ihn bestimmen.“. Raum ist kein fest definierter Begriff, sich diesem anzunähern und ihn wahrzunehmen ist der Versuch der hauptsächlich in Tallinn arbeitenden Künstler Neeme Külm, Krista Mölder und Taavi Talve in der Ausstellung „Between the Archive and Architecture“. Bis 19. Februar ist die Ausstellung im Kumu Art Museum zu sehen.

 

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Call for Entries.
Fount #2

Submission Deadline:
– 19.02.2017
fount-magazine.com

In der form 269 erschien bereits eine Mediarezension der ersten Ausgabe, jetzt geht das Magazin Fount in die zweite Runde und startet den Call for Entries. Künstler und Gestalter werden dazu eingeladen, bis zum 19. Februar 2017 ein A3-Plakat zu dem neuen Schwerpunkt „Connect“ zu gestalten. Die angenommenen Arbeiten werden dann unter den Teilnehmern verteilt und von ihnen neu interpretiert. Es ist eine Einladung zu einer spannenden, experimentellen Arbeitsweise.

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Poster Art Kassel

Neue Galerie, Kassel / DE
– 05.03.2017
neuegaleriekassel.com, museum-kassel.de

Künstler wie Gunter Rambow, Hans Hillmann, Frieder Grindler oder der kürzlich verstorbene Karl Oskar Blase sind vielen ein Begriff. Ihre oft gezeigten Plakate werden nun in der Neuen Galerie in Kassel im Kontext des damaligen Zeitgeschehens gezeigt. „Plakat Kunst Kassel“ präsentiert Theater-, Film- und Museumsplakate bekannter Künstler und diskutiert deren kulturhistorische sowie heutige Relevanz. Bis zum 5. März 2017 ist die Ausstellung noch zu sehen.

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The Unframed World

House of Electronic Arts , Basel / CH
– 05.03.2017
hek.ch

Die virtuelle Realität ist endlos und so scheinen auch die Gestaltungsmöglichkeiten darin zu sein. Die Ausstellung im Haus der elektronischen Künste in Basel zeigt den Umgang von Künstlern mit dieser unbegrenzten Fläche. Dabei beschäftigen sich viele mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen, Architektur und Urbanität, sowie körperlicher Wahrnehmung, Gender und Identität. Die ungerahmte Welt, eine Ausstellung, in der virtuelle Realität als künstlerisches Medium betrachtet und der Umgang von verschiedenen Künstlern damit gezeigt wird.

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Circular

Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn / DE
– 12.02.2017
gkg-bonn.de

Der gemeinnützige Verein Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, der sich dem Thema konkrete Kunst widmet und in regelmäßigen Abständen Ausstellungen organisiert, präsentiert diesmal die Geschichte der Circular, die bis 1983 unter dem vollen Titel „Circular. Eine Zeitschrift für Kunst, Gestaltung und Umwelt“ erschien. Die Ausstellung zeigt alle erschienenen Ausgaben, Dokumente aus der Entstehungsgeschichte und die damals beiliegenden Originalgrafiken. Im Zuge der Ausstellung, die bis 12. Februar 2017 in Bonn zu sehen ist, findet am Mittwoch, 8. Februar eine Diskussionsrunde mit den Gründern der Zeitschrift statt.

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Dutch Wax.
Manufacturing and Art

Museum , Helmond / NL
– 12.03.2017
museumhelmond.nl

Anlässlich ihres 170-jährigen Bestehens widmet das Museum Helmond in den Niederlanden der dort ansässigen Textilfabrik die Ausstellung Vlisco 1:1 Un à Un. Die Firma Vlisco ist bekannt für das sogenannte „Dutch Wax“, bunte Baumwollstoffe, die seit Generationen von der Firma hergestellt werden. Parallel dazu sind bis einschließlich 12. Februar 2017 auch die Arbeiten von Yinka Shonibare unter dem Titel „Yinka Shonibare MBE / Paradise Beyond“ zu sehen, der mit eben diesen Stoffen arbeitet.

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Call for Entries.
Starts Prize 2017

Submission Deadline:
– 03.03.2017
starts-prize.aec

Wissenschaft, Technologie und Kunst: an der Schnittstelle zu diesen drei Themen sollen sich die Einreichungen für den mit zwei Mal 20.000 Euro dotierten Starts Prize 2017 befinden. Gesucht werden Projekte für zwei Preise mit den Schwerpunkten „künstlerische Forschung“ und „innovative Kooperation“. Am 10. April 2017 werden die Siegerprojekte von der Jury prämiert, im September soll es eine offizielle Preisverleihung geben. Die Teilnahme am Starts Prize 2017 ist kostenlos, bis zum 3. März 2017 kann man online Bewerbungen einreichen.

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Hair by Sam McKnight

Somerset House, London / GB
– 12.03.2017

Sam McKnight hat mit seinen Haarstylings die Modewelt der vergangenen 40 Jahre maßgeblich mitgeprägt. Das Somerset House widmet seinen Frisuren-Kreationen nun eine Ausstellung und rückt damit die oft zu wenig beachtete Disziplin des Hairstylisten in den Mittelpunkt.

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ISPO

Fairground Munich / DE
05.02.2017 – 08.02.2017
munich.ispo.com

Die internationale Messe für Sportartikel und -mode (ISPO) fasst aktuelle Trends der Szene zusammen. In neun Themenbereichen präsentieren internationale Aussteller ihre neuesten Produkte. Der Cross Country-Bereich in Halle 5 informiert über aktuelle Entwicklungen im Skilanglauf. Trends zu Wearables sind in den Hallen B4 und C4 verortet. Die Themen Nachhaltigkeit und soziale Unternehmensverantwortung spielen in den Outdoor-Hallen A1 und A3 eine wichtige Rolle. Zum Thema „Frauen im Sportbusiness“ bietet die Messe spezifische Rundgänge für weibliche Besucher an, sowie Vorträge im Rahmen der ISPO Academy.

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Sápmi Around the Corner

The Röhsska Museum, Gothenburg / SE
07.02.2017 – 26.02.2017
rohsska.se

[Sápmi um die Ecke gedacht] Sápmi ist die samische Bezeichnung für den Kultur- und Wohnraum der Samen, die früher auch Lappen genannt wurden, jedoch mit Lappland nie eine eigene Staatlichkeit besaßen. Heute umfasst das Gebiet Teile von Norwegen, Schweden, Finnland und Russland. Sápmi-Design wird aus diesem Grund häufig mit traditionellen Materialien und Techniken verbunden. Unter jüngeren Designern und Makern aus diesem Kulturkreis finden sich allerdings inzwischen auch neue Ausdrucksformen. Für die Ausstellung „Sápmi Around the Corner“ hat Maria Vinka, selbst eine Sápmi-Designerin, verschiedene Designer aus ihrer Heimat zu einer gemeinschaftlichen Ausstellung für eine Neuinterpretation des Sápmi-Motivs in Form von bedruckten Objekten zusammengebracht.

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Surface Design Show

Business Design Centre, London / UK
07.02.2017 – 09.02.2017
surfacedesignshow.com

2005 wurde die Surface Design Show ins Leben gerufen. Seither präsentiert die Messe jährlich innovative Oberflächen und Materialien internationaler Hersteller, Unternehmen und Designer. Neueste Trends und Entwicklungen werden in den Bereichen Light School, Stone Gallery, Inspiration Centre und Designer Row vorgestellt. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören der Pechakucha Evening, bei dem Projekte in kürzester Zeit vorgestellt werden   müssen, Seminare und Präsentationen auf drei verschiedenen Bühnen ebenso wie die Verleihung der Surface Design Awards, die innovative Lösungen für Oberflächen auszeichnen. Zudem gibt die Ausstellung „Surface Spotlight 2017“ einen Überblick über zukünftige Materialien für Bildungs- und Verkaufsräume.

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Stockholm Furniture and Light Fair

Fairground Stockholm / SE
07.02.2017 – 11.02.2017
stockholmfurniturelightfair.se

Auch 2017 stellen wieder schwedische, dänische, finnische und norwegische Hersteller und Designer neueste Projekte und Arbeiten auf einer der größten Plattformen für skandinavische Möbelund Lichtgestaltung aus. Die Innenarchitektin Lotta Agaton übernimmt die Konzipierung der Trendausstellung „Contrasts“, die sowohl unterschiedliche Materialien und Möbel als auch ungewöhnliche Kombinationen zeigt. Darüber hinaus wird der Designer und Künstler Jaime Hayon als Ehrengast 2017 eine Installation für die Eingangshalle des Messegeländes entwickeln. Parallel zur Stockholm Furniture and Light Fair findet die Stockholm Design Week vom 6. bis zum 12. Februar 2017 statt, in deren Rahmen in der ganzen Stadt verschiedene Veranstaltungen in Galerien, Showrooms, Museen und Kultureinrichtungen angeboten werden.

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Ladfest

Lima / PE
09.02.2017 – 11.02.2017
ladfest.org

Das Latin American Design (LAD) Festival lädt bereits zum dritten Mal Grafikdesigner, Editorial Designer, Artdirektoren, Illustratoren, Typografen, Animation Artists und Fotografen nach Lima ein. Das dreitägige Festivalprogramm umfasst vom 10. bis zum 11. Februar 2017 eine Konferenz mit verschiedenen Designern und Studios wie Pentagram, Malika Favre, Martina Flor und Grand Chamaco sowie Workshops mit Vallée Duhamel, Javier Jaén, Atolón de Mororoa, Futura, Bond und Lobo. Zudem werden im Rahmen des Festivals zum ersten Mal die LAD Awards für herausragendes Grafikdesign aus Lateinamerika verliehen. Die grafischen Arbeiten der Preisträger werden von einer internationalen Jury ausgewählt und sind während des Festivals in einer Ausstellung zu sehen.

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Ambiente 2017
Consumerism and Sustainability

Frankfurt Messe , Frankfurt/Main / DE
10.02.2017 – 14.02.2017
ambiente.messefrankfurt.com

Die Messe Ambiente bietet dieses Jahr neben den Produkten in den drei Bereichen „Dining“ [Speisen], „Giving“ [Schenken] und „Living“ [Wohnen] einen „Ethical Style Guide“ für Besucher, die an Nachhaltigkeit interessiert sind. Außerdem ist Großbritannien als Partnerland vertreten und es werden Preisverleihungen und Sonderpräsentationen geboten. Tageskarten für die Messe Frankfurt sind ab 28 Euro online und für 37 Euro an der Kasse erhältlich.

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Ambiente

Fairground Frankfurt/Main / DE
10.02.2017 – 14.02.2017
ambiente.messefrankfurt.com

Die Ambiente zählt zu den größten Konsumgütermessen weltweit. Auch 2017 stellen in den Messehallen in Frankfurt am Main Designer, Hersteller und Unternehmen neueste Trends und Entwicklungen in den Bereichen Dining, Living und Giving aus. Der Inszenierung der Produkte des Gastlands Großbritannien widmet sich die Grafik- und Produktdesignerin Janice Kirkpatrick. Erstmalig präsentieren Nachwuchsdesigner neueste Produkte in den Ausstellungsbereichen Fashion Accessoires in Halle 9.2 und Ethical Style in Halle 11.0. Zudem informiert der Ethical Style Guide zum ersten Mal über nachhaltige und ethisch korrekt produzierte Konsumgüter auf der Ambiente.

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Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine

Vitra Design Museum, Weil/Rhine / DE
11.02.2017 – 14.05.2017
design-museum.de

Aktuelle Beispiele für den Einzug der Robotik in unseren Alltag sind vielfältig und reichen von Transportdrohnen über intelligente Sensoren bis hin zur Industrie 4.0. In der Ausstellung „Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine“ beschäftigt sich das Vitra Design Museum erstmalig mit dieser Thematik (form 266) und zeigt Beispiele von Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie und Medizin sowie aus Medieninstallationen, Computerspielen oder Film und Literatur. Die Frage, wie Robotik unser Leben – und vor allem das Design – verändert hat und immer noch verändert, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Unter den Ausstellungsobjekten befinden sich unter anderem Arbeiten von Bruce Sterling, Douglas Coupland, Joris Laarman, Carlo Ratti, Dunne und Raby sowie Philip Beesley.

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High Risk Dressing / Critical Fashion

RMIT Design Hub, Melbourne / AU
17.02.2017 – 18.03.2017
designhub.rmit.edu.au

[Gefährliche Kleidung / Kritische Mode] Die Ausstellung „High Risk Dressing / Critical Fashion“ beschäftigt sich mit Ideen der zeitgenössischen Mode und der Branche an sich, alles aus Sicht des australischen Fashion Design Council (FDC), das sich zwischen 1982 und 1993 darum bemühte, avantgardistische australische Mode bekannter zu machen. Anhand von Ausstellungsstücken aus dem Archiv des FDC – Druckerzeugnissen, Videomaterial, Fotografien –, stellt die Ausstellung sowohl rückwirkend die Arbeit des FDC in Frage als auch seine Relevanz in Bezug auf die zeitgenössische Praxis. Es geht nicht darum, die Vergangenheit nostalgisch wieder aufleben zu lassen, sondern darum, einen Monat voller Präsentationen, Performances, Filme und Publikationen und so eine Plattform für modische Provokation und einen disziplinübergreifenden Austausch zu schaffen.

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Depot Basel.
Club-night

Depot Basel, Basel / CH
17.02.2017
onlinedepot.ch

Seit 2011 ist das Depot Basel ein Ort, an dem Design alternativ verhandelt, diskutiert und gedacht wird. Das Motto 2017 ist „Club“, dessen Verständnis von Kooperation das Depot Basel prägt und in diesem Jahr besonders in den eigenen Räumlichkeiten des Depots sichtbar werden soll. Als Auftakt des Jahresprogramms findet am 17. Februar 2017 ab 20 Uhr die erste Club-night statt, die mit Musik von Omnigroup, Möbeln von Damian Fopp und Sebastian Marbacher, Mode von Tobias Gutmann, Fotografie von Diana Pfammatter und Verpflegung von Bertille Laguet lockt.

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Type Talk. Toshi Omagari

Birmingham City University / UK
20.02.2017
cphc.org.uk

Das Centre for Printing History and Culture, das eine gemeinsame Initiative der Birmingham City University und der University of Birmingham ist, organisiert in regelmäßigen Abständen die Veranstaltungsreihe „Type Talk“, in der    internationale Schriftgestalter Einblicke in ihre Arbeitsweise und Gestaltungsprozesse geben. Der Schriftgestalter Toshi Omagari setzt sich in seinem Vortrag „Myths of Science and Practice in Typeface Design“ [Mythen der Wissenschaft und Praxis in der Schriftgestaltung] sowohl mit dem Image des Schriftgestalters als auch mit seinem eigenen Studium kritisch auseinander. Omagari, der an der Musashino Art University in Tokio und der University of Reading studierte, arbeitet als Schriftgestalter bei Monotype in London. Der Eintritt ist frei.

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FITC Amsterdam X

Pakhuis de Zwijger, Amsterdam / NL
20.02.2017 – 21.02.2017
fitc.ca

Die internationale Design- und Technologiekonferenz der Agentur FITC, was für „Future, Innovation, Technology and Creativity“ steht, lädt zum wiederholten Mal nach Amsterdam ein. Sie ist an Experten aus dem digitalen Spektrum adressiert wie Designer, Entwickler und Animation Artists. So gewähren über 40 Sprecher mit internationalem Hintergrund und aus diversen Tätigkeitsfeldern Einblicke in die Zukunft der digitalen Gestaltung. Der direkte Austausch der Konferenzbesucher mit den Sprechern bildet hierbei ein wesentliches Element. Zudem besteht die Möglichkeit, an ganztätigen Workshops teilzunehmen. Tickets kosten bis zum 22. Januar 2017 zwischen 199 und 449 Euro.

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März

Shaping the Future – Neue Technologien für neue Gestaltung

Porzellanikon, Selb / DE
– 26.03.2017
porzellanikon.org

Im Rahmen des Projekts „Ceramics and Its Dimensions“ [Keramik und seine Dimensionen] zeigt das Porzellanikon in Selb die Ausstellung „Shaping the Future – Neue Technologien für neue Gestaltung“, die sich mit den Möglichkeiten digitaler Technologien für die Keramikproduktion – wie dem 3D-Druck von Ton – beschäftigt. Das zugrundeliegende Projekt hat sich die Erforschung von vielversprechenden Prozessen im Umgang mit dem Material Keramik zum Ziel gesetzt. Hierzu präsentieren Studierende, Lehrende und ausgewählte Künstler die Ergebnisse ihrer eigenen Studien zu Themen wie Design, Bildung, Nutzbarmachung der 3D-Drucktechnik sowie Esskultur. Nach Selb wird die Ausstellung bis Ende 2018 noch in Irland, Großbritannien, Slowenien und der Tschechischen Republik zu sehen sein.

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One and One Is Four: The Bauhaus Photocollages of Josef Albers

MoMA, New York / US
– 02.04.2017
moma.org

[Zwiegespräch unter vier Augen. Die Bauhaus-Fotocollagen von Josef Albers] Der in Deutschland geborene und spätere US-Bürger Josef Albers (1888–1976) spielte eine zentrale Rolle in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Er praktizierte und unterrichtete neben dem Bauhaus auch an der Yale University und dem Black Mountain College (form 262, S. 94) und schuf während seiner Karriere unzählige Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken sowie Möbel und typografische Arbeiten. Neben seinen gestalterischen Werken widmete er sich, wie erst nach seinem Tod bekannt wurde, auch der Fotografie. Die aktuelle Ausstellung „One and One Is Four: The Bauhaus Photocollages of Josef Albers“ zeigt erstmalig Fotografien, die Albers zwischen 1928 und 1932 am Bauhaus anfertigte und die sich mit der seriellen Produktion, der menschlichen Wahrnehmung sowie der Beziehung zwischen Kunsthandwerk und mechanischer Fertigung auseinandersetzen.

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Rick Owens: Furniture

MoCA, Los Angeles / US
– 02.04.2017
moca.org

[Rick Owens: Möbel] Das Museum of Contemporary Art (MoCA) zeigt in der aktuellen Ausstellung „Rick Owens: Furniture“ Arbeiten des Möbel- und Modedesigners Rick Owens. Zu den Ausstellungsstücken zählen neben aktuellen Möbelentwürfen auch Skulpturen und Videos des Designers. Zu Beginn seiner Karriere bezog Owens seine Inspiration noch vornehmlich aus der Kunstgeschichte, seit 2007 sind seine Arbeiten jedoch durch die Verwendung von Elementen des Punk und des Anarchismus geprägt. Mit Materialien wie Marmor, Bronze, Knochen, Leder, Beton oder Sperrholz schafft er elegante, aber auch brutalistische Formen und Möbelentwürfe. Die Ausstellung zeigt zudem Experimente des Designers mit Schaumstoff und Bergkristall und stellt diese einer Auswahl an späteren Arbeiten des Künstlers und Musikers Steven Parrino gegenüber.

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Handwerk. Tradiertes Können in der digitalen Welt

MAK, Vienna / AT
– 09.04.2017
mak.at

In einer Welt, in der die meisten Dinge in Masse produziert werden und sich der Großteil unseres Lebens in der digitalen Welt abspielt, haben sich die Maker-Bewegung und die Do-it-yourself-Kultur (form 259, S. 74) zu einem internationalen Hype entwickelt. Die Realität ist allerdings eine andere: Hier müssen Handwerker immer noch um die Anerkennung ihrer Arbeit und eine gerechte Bezahlung kämpfen. Die aktuelle Ausstellung „Handwerk. Tradiertes Können in der digitalen Welt“ nähert sich der Thematik mit ausgewählten Werkstücken in sechs Bereichen und widmet sich zudem der Geschichte des Handwerks, aktuellen europäischen Strömungen, seinen ressourcenschonenden Eigenschaften sowie neuen Entwicklungen an der Schnittstelle zu digitalen Techniken.

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The Brutalist Playground

Vitra Design Museum, Weil/Rhine / DE
– 16.04.2017
design-museum.de

[Der brutalistische Spielplatz] Der Brutalismus begründete sich auf der Sichtbarkeit der verwendeten Materialien und wurde in den 1950er-Jahren von der britischen Architektin Alison Smithson geprägt sowie in einem Aufsatz des Architekturkritikers Reyner Banham erstmals publik gemacht. Im Großbritannien der 1950er-Jahre entstanden so in der Nachkriegszeit Gebäude mit einer ausdrucksstarken Formensprache und von rohen Materialien geprägte Großsiedlungen mit eigenwilligen Spielplätzen. Die aktuelle Ausstellung „The Brutalist Playground“ erweckt mithilfe der Sammlung des  Royal Institute of British Architects brutalistische Spielplätze zu neuem Leben, sodass eine Ausstellungsinstallation mit begehbaren Skulpturen für Kinder und Erwachsene gleichermaßen entsteht. Die Ausstellung soll zudem das Bewusstsein für viele – inzwischen baufällige – brutalistische Gebäude stärken und gegen eine zu oberflächliche Rezeption des Brutalismus sensibilisieren.

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Tenue correcte exigée: Quand le vêtement fait scandale

Musée des Arts décoratifs, Paris / FR
– 23.04.2017
lesartsdecoratifs.fr

[Kleiderordnung: Wenn das Kleidungsstück zum Skandal wird] Nicht nur jedes Jahrzehnt und jede Jahreszeit haben ihre Modetrends, auch Berufe oder Orte bedingen spezifische Regeln für die Bekleidung. Allerdings sind Regeln bekanntlich dazu da, gebrochen  zu werden. Die aktuelle Ausstellung „Tenue correcte exigée: Quand le vêtement fait scandale“ beschäftigt sich mit Skandalen in der Mode, die sich durch die verschiedenen Jahrhunderte und Jahrzehnte ziehen – vom 14.  Jahrhundert bis heute. Zur Ausstellung gehören mehr als 400 Kleidungsstücke, Accessoires, Porträts, Karikaturen und Objekte. Sie alle stellen Verstöße gegen die bestehende Kleiderordnung und einen Bruch mit den moralischen Werten dar: Contouches, Frauen in Hosen, Männer in Röcken, Smokings für Frauen, Miniröcke, Baggy Pants oder Bluejeans.

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Begreifbare Baukunst

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 14.05.2017
grassimuseum.de

Türgriffe gelten gemeinhin als Architektur en miniature, die mit ihrer Formensprache und in der Nutzung den Charakter des Gestalters widerzuspiegeln versuchen. Die aktuelle Ausstellung „Begreifbare Baukunst. Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur“ im Grassi Museum zeigt hierzu verschiedene Türgriffe, die alle für ein bestimmtes Gebäude entworfen wurden. Unter den Ausstellungsstücken finden sich Arbeiten von Karl Friedrich Schinkel für das Schloss Charlottenhof i Potsdam, Otto Wagner für die Postsparkasse in Wien, Peter Behrens für das Haus Wiegand in Berlin, Walter Gropius für verschiedene Bauhausgebäude in Dessau sowie von Hadi Teherani für mehrere Krankenhäuser in Köln oder David Chipperfield für das Eingangsgebäude der Museumsinsel in Berlin.

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De Stijl at the Stedelijk

Stedelijk Museum Amsterdam, Amsterdam / NL
– 21.05.2017
stedelijk.nl

[De Stijl im Stedelijk] 2017 jährt sich die Gründung des legendären Künstler und Architektenkollektivs De Stijl aus den Niederlanden zum hundertsten Mal. Zu dem Kollektiv zählten Maler, Architekten und Designer wie Theo van Doesburg, Piet Mondrian oder Gerrit Rietveld, die mit ihrer Arbeit eine allumfassende Harmonie und eine Vereinheitlichung von Kunst und Alltag anstrebten. Die aktuelle Ausstellung „De Stijl at the Stedelijk“ zeigt Arbeiten des Kollektivs und ihren Umgang mit Farbe, Diagonalen, Reinheit und Architektur sowie der Verbreitung ihrer eigenen Ansichten. Neben einer Gegenüberstellung mit Werken anderer Nachkriegskünstler präsentiert das Museum während des gesamten Jahres weitere Ausstellungen zum Jubiläum des Kollektivs, unter anderem Arbeiten des sich später vom Kollektiv abkehrenden Chris Beekman.

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Designing the Surface

Het Nieuwe Instituut, Rotterdam / NL
– 25.06.2017
hetnieuweinstituut.nl

[Oberfläche gestalten] Die Oberfläche eines Produkts spielt schon lange nicht mehr nur in Bezug auf das Aussehen, die Funktion oder die Identität eines Produkts eine Rolle, sie trägt maßgeblich dazu bei, ein Produkt zu verschönern, zu verstärken, zu tarnen oder zu erhalten. Die Ausstellung „Designing the Surface“ im Het Nieuwe Instituut in Rotterdam beschäftigt sich damit, wie Oberflächen unsere Sinne ansprechen. Die Organisatoren sehen die oftmals vernachlässigte Oberfläche durchaus als Ansatz, um zu verstehen, wie Materialien die Welt, die uns umgibt, beeinflussen können. Anhand einer Auswahl von Produkten versucht die Ausstellung aus fünf verschiedenen Perspektiven – Patina, Glanz, Kunstimitat, Teflon und Handlungsmacht – zu untersuchen, wie diese auf unsere ästhetischen und sensorischen Bedürfnisse reagieren.

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Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 29.10.2017
textielmuseum.nl

[Glänzend. Damast und Glas von der Klassik bis zum Art déco] Glänzende Damast- Tischdecken und glitzernde Glaswaren scheinen einfach zusammenzugehören – vor allem, wenn es darum geht, eine festliche Atmosphäre zu schaffen. Die aktuelle Ausstellung „Sparkling. Damask and Glass from Classic to Art Deco“ beleuchtet die Interaktion zwischen diesen beiden Materialien und Produkten aus den Niederlanden – von den klassischen Dekorationen des 19. Jahrhunderts und der Jugendstil-Bewegung um 1900 bis zum Art déco in den 1930er-Jahren, von künstlerischen Entwürfen über industrielle Kollaborationen bis hin zu übermütigen und geometrischen Formen. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem Glaswaren von Karel de Bazel, Weingläser von Willem Jacob Rozendaal und Damast von Chris Lebeau.

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Utopia Now – The Story of Finnish Design

Designmuseo, Helsinki / FI
– 31.12.2020
designmuseum.fi

[Utopie heute – Die Geschichte des finnischen Designs] Finnland feiert 2017 das 100-jährige Jubiläum der finnischen Unabhängigkeit von Russland, die durch die 1917 ausgerufene Oktoberrevolution in Russland möglich wurde. Zu diesem Anlass hat das Designmuseum in Helsinki seine Ausstellungsräume renoviert und überarbeitet und öffnet sie nun mit der Ausstellung „Utopia Now – The Story of Finnish Design“ erneut für die Öffentlichkeit. Die Ausstellung soll hierbei in fünf Bereichen und mithilfe von lebendigen Geschichten die integrale Rolle des Designs bei der Evolution des finnischen Sozialstaats präsentieren. Zudem können Besucher – vom Schulkind bis zum Touristen – mittels digitaler Applikationen erstmalig bisher unveröffentlichte Materialien und neue Inhalte erleben.

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Young Package Competition

/ Anmeldeschluss/deadline:
– 25.03.2017
young-package.com

Der diesjährige Young Package-Wettbewerb unter dem Motto „Open and Play“ lädt Studierende ein, eine interaktive Verpackung zu entwerfen. Ziel ist es, eigene Lieblingsprodukte spielerisch und mithilfe von modernen Technologien neu zu verpacken und auf diese Weise einen Entwurf zu kreieren, der Kinder  dazu animiert, auch mit der Verpackung zu spielen. Bewertet werden die Einreichungen anhand von Aspekten wie Innovation, Kreativität, Ergonomie, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Originalität und Präsentation. Teilnehmen können Studierende und Schüler sowie Designer bis zu ihrem 30. Lebensjahr. Die Gewinner erhalten insgesamt ein Preisgeld von 2.800 Euro. Zudem erhält einer der Gewinner ein vergütetes, dreiwöchiges Praktikum am Model Obaly Innovation Centre in Prag. Anmeldeschluss ist der 25. März 2017.

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Designpreis der IKEA Stiftung

/ Einsendeschluss/deadline:
– 31.03.2017
designpreis-ikeastiftung.de

Der Designpreis der IKEA Stiftung findet bereits zum zwölften Mal statt. In diesem Jahr unter dem Titel „Nomade in Germany“, thematisiert er die Frage, was ein Zuhause überhaupt erst zu einem Zuhause macht. Bis zum 31. März 2017 können Studierende des Produkt- und Industriedesigns sowie der Innenarchitektur Projekte rund um Fragestellungen zum Thema Heimat und der Veränderung des Begriffs einreichen: Ist Heimat angeboren und wie findet man Heimat? Nicht nur das moderne Nomadentum, sondern auch Aspekte wie Mobilität und Migration spielen hierbei eine zentrale Rolle. Gewinner können drei vollfinanzierte Auslandssemester und zehn Workshops am Ingvar Kamprad Designcentrum in Lund in Schweden gewinnen. Zudem werden die Gewinnerprojekte im Bauhaus-Archiv in Berlin ausgestellt.

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Ed Atkins.
Corpsing

Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.05.2017
mmk-frankfurt.de

Im Rahmen der Frankfurter Positionen, die sich als „Erfahrungs- und Erkenntnisforum“ verstehen und sich alle zwei Jahre mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, zeigt Ed Atkins eine Auswahl seiner neusten Videoarbeiten im Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt am Main. Der 1982 geborene britische Künstler konfrontiert den Betrachter in den zwei Videos „Hisser“ und „Safe Conduct“ mit einer Art Alter Ego-Figur, die verschiedene existenzielle Zustände wie Einsamkeit, Entfremdung oder Tod durchlebt, und darüber hinaus Fragen nach der Wirklichkeit im Digitalen und dem Digitalen in der Wirklichkeit aufwirft.

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Futura. Die Schrift

Gutenberg-Museum, Mainz / DE
– 30.04.2017
gutenberg-museum.de

Mit Futura. Die Schrift widmet das Gutenberg-Museum in Mainz der Futura und ihrem Erfolgsgeheimnis eine Ausstellung. Im Rahmen einer Sonderschau werden historisch bedeutsame Originale präsentiert, mit denen die internationale Erfolgsgeschichte der deutschen Schrift dokumentiert wird. Angefangen von der Entwurfs- und Rezeptionsgeschichte des internationalen Bestsellers bis hin zur Veröffentlichung der ganzen Schriftfamilie werden anhand von zum Teil noch nie zuvor gezeigten Leihgaben wie Entwurfszeichnungen, Schriftmustern, Schriftgarnituren, Drucksachen und Publikationen designhistorisch bedeutende Exponate gezeigt. Abgerundet wird die Schau durch das Symposium „Futura – Tribute to a Typeface“ in der Hochschule Mainz

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From Silent Movies to Blaxploitation

MoMa, New York / US
– 30.04.2017
moma.org

Die Ausstellung Making Faces: Images of Exploitation and Empowerment in Cinema im MoMA beschäftigt sich mit Stereotypen in der Filmgeschichte. Vom Stummfilm bis zur Blaxploitation, aus Hollywood-Filmen sowie B-Movies zeigt das Museum sogenannte Filmstills aus der eigenen Kollektion. Die früher zu Werbezwecken verwendeten Bilder stellen durch visuelle Elemente wie Make-up, Kleidung und Gesten die Rolle der Schauspieler zur Schau und sind gleichzeitig ein Statement.

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Casa de Vidro

The National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo / NOR
– 14.05.2017
nasjonalmuseet.no

Das Aufeinandertreffen zweier Architekten, die sich zu Lebzeiten nie getroffen haben: Das National Museum in Oslo zeigt eine Ausstellung, in der ein Bau von Lina Bo Bardi auf einen Pavillon von Sverre Fehn trifft. Das „Casa de Vidro“ [Gläsernes Haus] wurde von der nach Brasilien ausgewanderten Architektin Lina Bo Bardi zwischen 1950 und 1952 in São Paulo gebaut. Danach folgten viele Aufträge für private Gebäude, aber auch Museen und Kirchen, sodass sie das Stadtbild von São Paulo prägte. Präsentiert wird ihre Arbeit in Sverre Fehns „Glass Pavilion“ von 2008. Ergänzt wird die Ausstellung durch Siebdrucke der deutschen Künstlerin Veronika Kellndorfer.

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The Best German Book Design 2017

Submission Deadline:
– 31.03.2017
stiftung-buchkunst.de

Die Wettbewerbe „Die schönsten deutschen Bücher 2017“ und der „Förderpreis für junge Buchgestaltung“ werden auch dieses Jahr wieder von der Stiftung Buchkunst ausgeschrieben. Die Stiftung hebt – vor allem in Zeiten der Digitalisierung – die Wichtigkeit des Mediums hervor und vergibt Preise für innovative Lösungsansätze und gute Gestaltungskonzepte. Bis 31. März 2017 können Bücher aller Art eingereicht werden.

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Pierre Chareau: Modern Architecture and Design

The Jewish Museum, New York / US
– 26.03.2017
thejewishmuseum.org

Pierre Chareau, der 1883 in Bordeaux geboren wurde und 1950 in New York verstarb, brachte in seinen Entwürfen traditionelles französisches Kunstgewerbe mit innovativen, industriellen Materialien der Moderne zusammen. Eine Ausstellung im Jewish Museum in New York widmet sich nun der Schaffensphase des französischen Designers und Architekten in der Zwischenkriegszeit. Thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf seinen Kooperationen mit einflussreichen Förderern, bekannten Künstlern und Vertretern der Filmindustrie. Darüber hinaus spielen die Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung, die Verbreitung seiner Werke während und nach dem Zweiten Weltkrieg und der Neubeginn seiner Karriere im Exil in New York in den 1940er-Jahren eine Rolle.

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Backen, Bügeln, Putzen, Kochen. Das bisschen Haushalt!

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig / DE
– 09.04.2017
grassimuseum.de

„Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann. Das bisschen Haushalt kann so schlimm nicht sein, sagt mein Mann“, sang vor fast 40 Jahren die Schauspielerin Johanna von Koczian in ihrem Schlagerhit. Der Entwicklung und Geschichte der Haushaltshelfer und Gerätschaften dieser Zeit nimmt sich nun das Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig in einer Ausstellung an. Die Exponate umfassen dabei Mangelbrett, Puddingform, Teigrolle, Küchenmaschinen, Dampfbügeleisen, Pfannenknecht, Schnellkochtopf und Tischgrill aus vier Jahrhunderten. Sie stammen aus dem Sammlungsbestand des Museums, der sich aus rund 90.000 Ausstellungsstücken des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks von der Antike bis zur Gegenwart zusammensetzt.

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Werner Aisslinger. House of Wonders

Pinakothek der Moderne, Die neue Sammlung, München / DE
– 17.09.2017
die-neue-sammlung.de

Seit 2015 bietet die Neue Sammlung in München ein neues Ausstellungsformat an. Dafür lädt sie jedes Jahr bekannte Designer ein, die doppelstöckige und von einer Galerie einsehbare Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne ortsspezifisch zu inszenieren. Nachdem die Ausstellung „Konstantin Grcic: The Good, The Bad, The Ugly“ den Auftakt bildete, wird nun Werner Aisslinger die Reihe mit einem neuen charakteristischen Projekt fortsetzen. Der in Berlin ansässige Designer beschäftigt sich in seinen Arbeiten in der Regel mit den Themen Nachhaltigkeit, Upcycling, Materialinnovation und Indoor-Farming. Für die zehnmonatige Präsentation in München setzt er sich mit Wohnvisionen zum Thema Big Data auseinander.

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Stapeln. Ein Prinzip der Moderne

Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen / DE
– 17.04.2017
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

Das systematische Stapeln von Dingen hat seit Langem Einzug in viele Lebensbereiche unseres Alltags gefunden. Dennoch ist bisher wenig über dieses Phänomen der Moderne bekannt. Eine Ausstellung der Wilhelm Wagenfeld  Stiftung in Bremen widmet sich nun den Anfängen des stapelbaren Ordnungssystems im Kontext der industriellen Massenproduktion. Neben dem Kubus-Geschirr von Wilhelm Wagenfeld aus den 1930er-Jahren, das bis 1968 hergestellt wurde und wegen seiner Form und Funktion als Vorbild für stapelbares Industriedesign gilt, zeigt die Ausstellung auch frühe Beispiele von Walter Gropius, Alvar Aalto, Marcel Breuer, Herbert Frank, Heinrich Löffelhardt, Nick Roericht, Helene von Boch und Walter Zeischegg.

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In the End: Architecture.
Journeys through Time 1959 – 2019

Architekturzentrum , Wien / AT
– 20.03.2017
azw.at

Dietmar Steiner ist Publizist, Architekturhistoriker und Kritiker. Anlässlich seines Abschieds als Direktor zeigt das Architekturzentrum Wien seine Eindrücke aus sechzig Jahren internationaler Architekturgeschichte. Unter dem herausfordernden Titel Am Ende: Architektur, zeigt das Museum Steiners architektonische Sozialisation sowie gegenwärtige Architektur, die mit dem anderen Teil der Ausstellung in einen Dialog treten soll.

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Drawing Rooms 2.
Trends in Contemporary Graphic Art

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 21.05.2017
hamburger-kunsthalle.de

Den Wechsel der Zeichnung in die dritte Dimension will die Hamburger Kunsthalle mit „Zeichnungsräume 2“, dem zweiten Teil ihrer Ausstellungsreihe, dokumentieren. Als „Aufbruch in den Raum“ bezeichnen sie das Phänomen des Übergangs der Linie von der Fläche in den Raum. Die Intention der Ausstellung ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung, das „so aktuell ist wie nie zuvor“. Werke von insgesamt 30 Künstlern sind in der Ausstellung zu sehen und sollen einen vielfältigen Einblick in das Thema geben.

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Fear and Love: Reactions to a Complex World

The Design Museum, Kensington, London / UK
– 23.04.2017
designmuseum.org

Im Rahmen des Programms zur Wiedereröffnung des Design Museums thematisiert eine aktuelle Ausstellung die Komplexität der Welt. Die thematische Bandbreite machen dabei elf Installationen deutlich, die sich jeweils mit einem relevanten Thema der Gegenwart, wie empfindungsfähigen Robotern oder nachhaltige Mode, auseinandersetzen. Während die Designerin Madeline Gannon in ihrer Installation „Mimus“ das Verhältnis von Mensch und Maschine verarbeitet, befasst sich der Modedesigner Hussein Chalayan in „Room Tone“ mit tragbarer Technologie. Der Architekt Andrés Jaque geht in der Installation „Intimate Strangers“ der Netzwerkkultur nach und die Produktdesignerin Christien Meindertsma widmet sich in „Fibre Market“ dem Potenzial von Textilrecycling.

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How Should We Live? Propositions for the Modern Interior

MoMA, New York / US
– 23.04.2017
moma.org

Wohn- und Ausstellungsräume sowie Einzelhandelsflächen, die dazu beigetragen haben, das Verständnis von moderner Raumgestaltung zu prägen, sind aktuell das Thema einer Ausstellung im MoMA. Dabei dokumentieren 200 Objekte aus dem Zeitraum von 1920 bis 1950 die Einflüsse durch Materialwahl, Prozesse und die Kooperationen mit Designern. Neben einzelnen Gestaltungselementen und deren räumlicher Anordnung spielen die ästhetischen, sozialen, technologischen und politischen Haltungen der Designer auch eine Rolle. Zudem gewährt die Ausstellung Einblicke in die Innenräume der Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky sowie in das von Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich entworfene Café Samt und Seide.

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Design Episodes: Form, Style, Language

Art Institute of Chicago / US
– 25.06.2017
artic.edu

Im Kontext einer neuen Dauerausstellung zu Design und Architektur im Art Institute of Chicago hebt eine aktuelle Sonderausstellung einige Highlights hervor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf drei Designepisoden: die Form des modernen Stuhls, der Stil der Mailänder Gruppe Memphis und der Architektengruppe Coop Himmelb(l)au ebenso wie die visuelle Vielfalt im Grafikdesign. So bringt die Ausstellung Sitzmöglichkeiten von Charles und Ray Eames, Rudolph Schindler und Charlotte Perriand mit postmoderner Gestaltung der 1970er- und 1980er- Jahre und grafischen Auftragsarbeiten zusammen. Die Installationen der einzelnen Designepisoden übernahm der Grafikdesigner Amir Berbić.

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Green Product Award 2017

Anmeldeschluss/registration deadline:
– 31.03.2017
gp-award.com

Der Green Product Award zeichnet seit 2014 disziplinübergreifend Produkte und Konzepte aus, die besonders innovative und nachhaltige Lösungen liefern. Einreichungen können in den Kategorien Architektur, Arbeitswelt, Elektronik, Forschung, Freestyle, Kinder, Kommunikation, Konsumgüter, Mobilität, Möbel, Universität und Wohnaccessoires vorgenommen werden. Die Projekte werden fachspezifisch zu den Parametern Design, Innovation und Nachhaltigkeit und übergreifend nach den Kriterien Ansatz, Ausarbeitung und Auswirkung bewertet. Die Finalisten, die Green Selection, werden am 14. April 2017 und die Jury-Preisträger am 1. Juni 2017 bekannt gegeben; das Online-Voting für den Publikumspreis ist ab dem 10. Juni 2017 geöffnet.

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Food by Design:
Sustaining the Future

Museum of Design, Atlanta / US
– 07.05.2017
museumofdesign.org

Die Ernährung der Menschheit ist ein aufwendiger Prozess, der jeden Tag geschieht, uns jedoch kaum bewusst ist. Eine riesige Infrastruktur, neueste Technologien und ein durchdachtes System sind nötig, um täglich benötigte Nahrung zu produzieren. Systematischen Problemen und gestalterischen Lösungen zu den Themen urbane Landwirtschaft, Zugang zu Essen und Verschwendung von Lebensmitteln widmet sich das Museum of Design in Atlanta in der Ausstellung „Food by Design: Sustaining the Future“.

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Bauhaus in Bewegung

Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung, Berlin / DE
01.03.2017 – 09.10.2017
bauhaus.de

Im Rahmen des Umzugs des Bauhaus-Archivs zeigt die Ausstellung „Bauhaus in Bewegung“ letztmalig im alten Gebäude die Höhepunkte der Bauhaus-Sammlung. Der Titel dient als roter Faden durch die Ausstellung, und es werden sowohl Bewegungsstudien des Vorkurses, als auch Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Malerei und Grafik aus den Werkstätten zu sehen sein sowie Fotografien der verschiedenen Bauhaus-Charaktere. Durch die Umzüge des Bauhauses von Weimar nach Dessau und nach Berlin und danach seiner Protagonisten ins Exil, scheint das Bauhaus immer in Bewegung gewesen zu sein. In der Ausstellung sind Bauhaus-Lehrer wie Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy vertreten, aber auch zahlreiche Schüler treten in Erscheinung.

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It’s not the Economy...
Unternehmertum durch Kultur neu denken

Vitra Design Museum, Weil/Rhein / DE
02.03.2017 – 03.03.2017
fhnw.ch

Die Beziehung zwischen Wirtschaft und Design zu erforschen, zu erweitern und zu hinterfragen, ist Bestandteil der Veranstaltung „It’s not the Economy... Unternehmertum durch Kultur neu denken“. Aus einer Kooperation zwischen dem Vitra Design Museum und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) entstand die Idee, zu diesem Thema ein Symposium mit Filmscreening zu veranstalten. Beginnend mit dem Filmscreening startet die zweitägige Veranstaltung am 2. März 2017 ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei und erfordert keine Voranmeldung. Für das Symposium am 3. März wird um eine Anmeldung bis 20. Februar gebeten. Die Gebühr beträgt 35 Euro.

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Toca Me

Alte Kongresshalle, Munich / DE
04.03.2017
toca-me.com

Im Rahmen der Munich Creative Business Week findet 2017 erneut die Designkonferenz Toca Me statt. Sie bringt Grafikdesigner, Illustratoren, Schriftgestalter und Gestalter verwandter Disziplinen in der Alten Kongresshalle in München zusammen. Unter dem Motto „Dream Big“ lädt die eintägige Konferenz zu einer in englischer Sprache stattfindenden Vortragsreihe ein. Als Sprecher sind der Medienkünstler Joshua Davis, der Filmemacher Keiichi Matsuda, der Creative Coder Mario Klingemann, der Schriftgestalter Seb Lester, der Designer und Künstler Dominic Wilcox und der Designer Robert Hranitzky angekündigt. Ausgerichtet wird die Konferenz vom gleichnamigen Designstudio Toca Me. Reguläre Tickets sind bis Januar für 109 Euro erhältlich, danach kosten sie 129 Euro.

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MCBW

Munich, Munich / DE
04.03.2017 – 12.03.2017
mcbw.de

Das Ziel der Munich Creative Business Week (MCBW) ist es, gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Bereiche für die Bedeutung von Design zu sensibilisieren. Unter dem Motto „Design Connects – The Smart Revolution“ [Design verbindet – Die smarte Revolution] finden in der ganzen Stadt verschiedene Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops und Unternehmensführungen statt. Design fungiert dabei als verbindendes Element – zwischen Cloud und Crowd, Mensch und Maschine (form 266), Benutzeroberfläche und Datenbank. Das MCBW Forum dient als zentrale Plattform für Produktvorstellungen, Präsentationen, Talks und Vorträge. Highlight ist unter anderem die Ausstellung „The Smart Revolution“ mit 20 von Bayern Design kuratierten Projekten und Produkten. Partnerland ist in diesem Jahr Südkorea.

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Insights Design Lecture Series

Walker Art Center, Minneapolis / US
07.03.2017 – 28.03.2017
walkerart.org

Zum Veranstaltungsprogramm des Walker Art Center in Minneapolis gehört auch dieses Jahr wieder die Vortragsreihe Insights Design Lecture Series, bei der verschiedene Gestalter aus dem Grafikbereich sprechen werden. Eine Besonderheit des Museums ist, dass alle Vorträge in einem Live-Webcast übertragen werden. Es sprechen Designer und Autor Rob Giampietro, der Illustrator Andy Rementer, Clara Balaguer und Kristian Henson von Office of Culture and Design sowie Richard Turley. Die Vorträge finden einmal die Woche vom 7. bis zum 28. März 2017 statt.

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Biennale Internationale Design Saint-Étienne

Saint-Étienne, Saint-Étienne / FR
09.03.2017 – 09.04.2017
biennale-design.com

Die Biennale Internationale Design in Saint-Étienne widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Shifting Work Paradigms“ [Paradigmenwechsel in der Arbeit] und geht Fragen zur Zusammenarbeit, dem Teilen von Projekten und dem Wunsch nach, die eigene Arbeit angenehmer und mittels neuer Technologien einfacher zu gestalten (form 268). Ehrengast ist in diesem Jahr die Stadt Detroit, die im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung als „Motor City“ bekannt wurde und deren Geschichte, angefangen mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel in der Automobilindustrie in den 1960er- Jahren, 2013 im Bankrott endete. Heute sucht die Stadt mithilfe von Unternehmergeist und Kreativität nachhaltige Wege des Zusammenlebens und -denkens und möchte im Rahmen der Biennale ihre Erfahrungen mit dem Paradigmenwechsel der Arbeit mit anderen teilen.

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Editorial Changes

Alte Kongresshalle, Munich / DE
09.03.2017 – 11.03.2017
edch-conference.com

Die ehemals als QVED bekannte Editorial Design-Konferenz ist Treffpunkt für Magazinexperten und alle, die mehr über den Entstehungsprozess von Print- und Onlinemedien erfahren möchten. Unter dem neuen Namen Editorial Changes sprechen Designer, Journalisten und Verleger aus aller Welt über ihre neuesten Projekte und geben anhand von Praxisbeispielen interessante Einblicke in ihre erfolgreichen und weniger erfolgreichen Unternehmungen. Zu den Sprechern gehören in diesem Jahr unter anderen die Chefredakteurin von The Gentlewoman, Penny Martin, der Herausgeber, Autor und Regisseur Stefan Aust und der Zukunftsforscher Bernd Flessner. Tickets für die dreitägige Konferenz kosten regulär 350 Euro, für Studierende 130 Euro.

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Van Eyck.
Open Studios

Jan van Eyck Academy, Maastricht / NL
09.03.2017 – 12.03.2017
janvaneyck.nl

Vom 9. bis zum 11. März lädt die Van Eyck Academy wieder zum jährlichen Tag der offenen Tür ein. Die teilnehmenden Künstler, Designer, Architekten und Kuratoren in Residence präsentieren während dieser Zeit die Ergebnisse ihrer Arbeit aus dem vergangenen Jahr. 

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IFFS 2017

Singapore Expo Convention and Exhibition Centre / SG
09.03.2017 – 12.03.2017
iffs.com.sg

Die jährlich stattfindende International Furniture Fair Singapore (IFFS) gehört zu den größten Messen Asiens. Sie besteht aus drei Ausstellungsbereichen zu den Themen Smart Living, Convivial Design und Design Forward. Die IFFS findet zusammen mit der 34. ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) Furniture Show und der Nook Asia in den Hallen des Singapore Expo Convention and Exhibition Centre statt. Neben den „Design Stars Showcases“ mit Produkteinführungen internationaler Designer bietet die Messe den Outdoor Boulevard mit Gartenmöbeln und Accessoires sowie eine kuratierte Ausstellung des Industriedesigners Nathan Yong.

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International Furniture Fair Singapore

Singapore Expo, Singapore / SGP
09.03.2017 – 12.03.2017
iffs.com

Die International Furniture Fair Singapore (IFFS) kündigt zusammen mit der Asean Furniture Show (AFS) und der Nook Asia für die kommende Messe „Trade, Design and Inspiration“ an. Dabei versucht die Messe sich vor allem international und offen darzustellen. Neben den Messeausstellung finden Lesungen und Symposien statt und es können Installationen und Pop-up-Stores besucht werden. Vom 9. bis zum 12. März 2017 wagt die Veranstaltung einen vielfältigen Einblick in die Produktgestaltung in Singapur und anderswo.

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Friedrich Kiesler: Architekt, Künstler, Visionär

Martin-Gropius-Bau, Berlin / DE
11.03.2017 – 11.06.2017
berlinerfestspiele.de

Friedrich Kiesler (1890–1965) war Architekt, Künstler, Designer, Bühnenbildner und Theoretiker. Charakteristisch für seine Arbeit war seine Vorstellung von einem disziplinübergreifenden Kunstansatz: Sein Konzept eines endlos fließenden Raums, das er auch selbst als seine „gestalterische Grundidee“ bezeichnete (wie sie seiner Meinung nach jeder besitzt), und seine ganzheitliche Designtheorie des Correalismus gehören zu den großen Visionen des 20. Jahrhunderts, die sich immer noch großer Aktualität erfreuen. Im Martin-Gropius-Bau in Berlin werden mit der Ausstellung „Friedrich Kiesler: Architekt, Künstler, Visionär“ die vielschichtigen Facetten des Universalkünstlers anhand zentraler Projekte gezeigt. Zudem wird mithilfe von verschiedenen Künstlerfreundschaften und Gemeinschaftsarbeiten auch sein (privates) Umfeld skizziert.

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Imagine Moscow

The Design Museum, London / UK
15.03.2017 – 04.06.2017
designmuseum.org

[Sich Moskau vorstellen. Architektur, Propaganda, Revolution] Unter der Russischen Revolution lassen sich verschiedene revolutionäre Aufstände im Russland des frühen 20. Jahrhunderts zusammenfassen – auch die Oktoberrevolution 1917. Anlässlich der Hundertjahrfeier der Russischen Revolution zeigt die Ausstellung „Imagine Moscow. Architecture, Propaganda, Revolution“ ein Moskau, wie es sich eine mutige neue Generation von Architekten und Designern in den 1920er- und frühen 1930er-Jahren vorstellte. Zudem zeigt die Ausstellung bisher unbekanntes Material, das anhand von großflächigen architektonischen Zeichnungen und Kunstwerken, Propagandamaterial und Publikationen aus der Zeit eine idealistische, nie umgesetzte Vision präsentiert. Thematisch orientieren sich die acht ausgestellten Projekte an den Bereichen Kollektivierung, Stadtplanung, Luft fahrt, Kommunikation, Industrialisierung, gemeinschaftliches Wohnen und Regeneration.

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You May Also Like: Robert Stadler

Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden / DE
18.03.2017 – 25.06.2017
skd.museum

[Das könnte Ihnen auch gefallen: Robert Stadler] Der Gestalter Robert Stadler ist bekannt für seine Arbeiten, die sich mit unserer bildgesteuerten und durch flüchtige Modeerscheinungen geprägten Welt auseinandersetzen. In seinen Werken verschwimmen die Grenzen von freien und kommerziellen sowie industriellen und öffentlichen Arbeiten genauso wie die zwischen Kunst und Design. Der in Paris lebende Designer stellt dabei den Status eines Objekts – ob als Kunstwerk oder als Produkt – in Frage. Auch die Ausstellung „You May Also Like: Robert Stadler“ ist daher keine traditionelle monografische Ausstellung, sondern inszeniert ein Geflecht aus Bedeutungen, Funktionen und Formen im Dialog mit historischen und zeitgenössischen Objekten der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu den Themenbereichen natürlich und künstlich, Instabilität und Fetischisierung sowie informierte Objekte.

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China International Furniture Fair

China Import and Export Fair Complex, Guangzhou / CN
18.03.2017 – 31.03.2017
ciff-gz.com

Bereits seit 1998 ist die China International Furniture Fair (CIFF), die halbjährlich abwechselnd in Guangzhou und Schanghai stattfindet, eine der wichtigsten Möbelmessen in China. Ziel ist es, einen aktiven Austausch zu Themen wie Handel, Inneneinrichtung und Verkaufskanälen sowie zu neuen Entwicklungen und Trends zu ermöglichen. Für 2017 werden circa 5.000 Aussteller und mehr als 250.000 professionelle Einkäufer aus 200 verschiedenen Regionen und Ländern erwartet. Die CIFF gliedert sich in zwei thematische Bereiche: Zwischen dem 18. und 21. März 2017 können sich Besucher über Wohnmöbel, Heimtextilien, Gartenmöbel und Freizeitprodukte informieren; vom 28. bis zum 31. März 2017 werden in den Messehallen Möbel für Büros, Hotels und den öffentlichen Raum sowie Produktionsmaschinen und Rohmaterialien ausgestellt.

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Design March

Reykjavík, Reykjavík / IS
23.03.2017 – 26.03.2017
designmarch.is

Der Design March zeigt in diesem Jahr bereits zum neunten Mal die Neuheiten der isländischen Designszene. Neben einer stetig wachsenden Anzahl von internationalen Kollaborationen reichen die Beiträge und Ausstellungen von Grafik und Mode über Möbel und Architektur bis hin zu Produkten, die in über 100 Ausstellungen, Workshops, Seminaren und Veranstaltungen in der ganzen Stadt präsentiert werden. Während des Design March finden zudem die sogenannten Design Talks statt, eine eintägige Konferenz, auf der zahlreiche internationale Sprecher verschiedene Vorträge zum Einfluss von Design halten. Zu den Sprechern zählen in diesem Jahr unter anderen der Londoner Designer Alexander Taylor oder das Kreativstudio Marshmallow Laser Feast.

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Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson

Kunsthalle Bielefeld, Bielefeld / DE
25.03.2017 – 23.07.2017
kunsthalle-bielefeld.de

Die Ausstellung „Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson. Bauhauspioniere in Amerika“ setzt sich ausgehend von der Freundschaft und Zusammenarbeit von Alfred H. Barr Junior und Philip Johnson mit ihrer Rolle als Fürsprecher des Bauhauses in Amerika auseinander. Auch scheinen die Ansichten des Bauhauses für Barr Junior die Grundlage bei der Konzeption und Gründung des MoMA in New York gewesen zu sein: Von Beginn an wurde hier die Architektur und das Design den schönen Künsten gleichgesetzt, wie die Ausstellungen „Modern Architecture“ (1932) oder „Machine Art“ (1934) bestätigen. Diese entwickelte Barr Junior in enger Zusammenarbeit mit seinem Freund Philip Johnson, der als Leiter der Abteilung für Architektur beteiligt war.

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Texfusion

Business Design Centre, London / UK
28.03.2017 – 29.03.2017
texfusion.co.uk

Die Texfusion zählt zu den ersten Messen in Großbritannien, die sich exklusiv Modetextilien und Accessoires, Heimtextilien, funktionalen Materialien sowie Bekleidungsherstellern widmet. Für die fünfte Ausgabe werden mehr als 100 internationale Aussteller erwartet, die in London ihre neuesten Kollektionen vorstellen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal im Business Design Centre in London statt und verspricht mit seinem einfachen Format wieder eine entspannte Atmosphäre für einen inspirierenden Austausch. Die Fachmesse ist durch verschiedene Hallen in Themenbereiche wie modische Stoffe und Accessoires, technische Stoffe, Heimtextilien und Kleidung aufgeteilt. Der Besuch der Messe ist kostenfrei.

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Salone del Mobile

Milan, Milan / IT
04.04.2017 – 09.04.2017
salonemilano.it

Der Salone Internazionale del Mobile in Mailand ist eine der wichtigsten Veranstaltungen im Bereich Einrichtung und Design in Europa und unterteilt sich in die drei Bereiche Classic, Design und xLux. Auf dem Messegelände wird zudem in diesem Jahr wieder die zweijährlich stattfindende Beleuchtungsausstellung Euroluce und der Thinktank Workplace 3.0 ausgerichtet. Parallel zur Messe findet außerdem vom 4. bis zum 9. April 2017 die Ventura Lambrate in Mailands Innenstadt statt. Zum achten Mal werden hier die neuesten Entwicklungen im zeitgenössischen Design gezeigt, von neuen Trends und Talenten über etablierte und junge Designer und innovative Designunternehmen bis hin zur Vorstellung von neuen Prozessen und Produktionsmethoden sowie konzeptionellen Nischenprojekten.

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Offf

Museu del Disseny de Barcelona, Barcelona / ES
06.04.2017 – 08.04.2017
offf.es

Das Offf-Festival findet mit seinen Konferenzen, Workshops, Performances, Ausstellungen, Installationen und Verkaufsplätzen in diesem Jahr bereit zum 17. Mal statt. Zu den Sprechern zählen Designer, Motion Designer, Sound- und Grafikdesigner, Theoretiker, Entwickler, Professionelle und Studierende sowohl aus dem analogen als auch aus dem digitalen Bereich. In diesem Jahr halten unter anderen der Designer Adam J. Kurtz, der Grafikdesigner Alvaro Dominguez, die Set- und Grafikdesignerin Annie Atkins und der Grafikkünstler Anthony Burrill Vorträge. Ehrengast ist in diesem Jahr Karin Fong, die bereits für mehrere Filme und Fernsehserien Titelsequenzen entwickelt hat, zum Beispiel „Boardwalk Empire“ oder „Terminator: Die Erlösung“. Das Dreitagesticket kostet regulär 163,35 Euro. Die Teilnahme an den verschiedenen Workshops ist im Preis nicht inbegriffen.

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Typo Labs

Silent Green Kulturquartier, Berlin / DE
06.04.2017 – 08.04.2017
typotalks.com/labs

Die Typo Labs-Konferenz findet in diesem Jahr zum zweiten Mal mit Talks, Podiumsdiskussionen, Vorträgen und vielen Möglichkeiten zum Networken in Berlin statt. Die Konferenz bringt Ingenieure, Schriftgestalter, Entwickler und Wissenschaftler zusammen, um zu einer Weiterentwicklung der Schriftgestaltung beizutragen und die Integration neuer Trends in zukünftige, digitale Kommunikation zu fördern. Zu den Sprechern gehören unter anderen der Type Designer Frank E. Blokland, Mike Duggan, einer der führenden Typografen bei Microsoft, Behdad Esfahbod, der Leiter des Font und Text Rendering- Teams bei Google, der Präsident des Fontlabs, Thomas Phinney, und der Direktor der Font Technologies bei Monotype, Bob Taylor. Tickets kosten regulär 415,31 Euro, für Studierende beträgt der Preis 178 Euro.

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Forward Festival

MAK, Vienna / AT
21.04.2017 – 22.04.2017
forward-festival.com

Das Forward Festival für Kreativität, Design und Kommunikation ist eine mehrtägige Veranstaltung mit Konferenzen, Workshops, Ausstellungen, Networking-Spaces, Live Art-Sessions und Musik. Vom 21. bis zum 22. April 2017 wird das Festival im MAK in Wien ausgerichtet; zudem findet das Festival in diesem Jahr am 15. und 16. Juni 2017 in München und am 17. und 18. Juni 2017 erstmalig auch in Zürich statt. Zu den Sprechern zählen unter anderen das Designstudio Eike König, der Illustrator Mr. Bingo, die Grafikdesignerin Sarah Illenberger, der Designer Daniel Freitag, das Design- und Animationsstudio Pfadfinderei sowie die Artdirektorin und Gründerin von Studio Es, Verena Panholzer. Reguläre Tickets kosten 200 Euro, Studierendentickets 110 Euro.

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Collective Design Fair

Skylight Clarkson SQ, New York / US
03.05.2017 – 07.05.2017
collectivedesignfair.com

Die Collective Design Fair findet 2017 bereits zum fünften Mal statt und bringt Kreative aus aller Welt für einen inspirierenden kulturellen Austausch zum Thema „Sammlerstücke“ zusammen. Die Veranstalter wollen auf diese Weise auf kreative Prozesse aufmerksam machen und zudem einen provokativen Diskurs unterstützen. Die Messe sieht sich selbst als kommerzielle und akademische Plattform mit dem Ziel, Besuchern Informationen zum Sammeln von Kunst- und Designobjekten bereitzustellen. Darüber hinaus bietet ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Ausstellungen, geführten Touren sowie den sogenannten Collective Conversations mit Künstlern, Galeristen, Lehrenden und anderen kulturellen Schlüsselfiguren Einblicke in das Design und seine Bedeutung für die verschiedenen Disziplinen.

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