Agenda

Dezember

Waste

GB
– 16.12.2018
archoutloud.com 

In der nigerianischen Megastadt Lagos werden jeden Tag mehrere Tonnen Müll produziert. Um dieser Menge Herr zu werden, wies die Stadtverwaltung Anfang der 1990er-Jahre eine abgelegene, gut 40 Hektar große Fläche aus, wo die Mülldeponie Olusosun entstand. Da sich die Einwohnerzahl seitdem mehr als verdreifacht hat, liegt das Gebiet heute inmitten bewohnter Siedlungen und ist aufgrund von Gesundheitsrisiken Anfang 2018 geschlossen worden. Nun soll die Fläche als Grünanlage und öffentlicher Park umgenutzt werden. Der Wettbewerb sucht nach Konzepten, wie dort ein Stadion integriert werden könnte. Diese baulichen Strukturen sind selbst häufig eine Herausforderung, was Ressourcen, unregelmäßige Nutzung und Lebensspanne betrifft, weshalb es als Beispiel für den innovativen Umgang mit Abfallproduktion dienen soll. Der erste Preis ist mit 5.000 US-Dollar dotiert, den zweiten Platz teilen sich drei Einreichungen mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 US-Dollar.

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Chiang Mai Design Week

Chiang Mai / TH
– 16.12.2018
chiangmaidesignweek.com 

Chiang Mai ist das kulturelle Zentrum des Nordens Thailands und bekannt für sein traditionelles Kunsthandwerk. Die Chiang Mai Design Week möchte nicht nur den lokalen Betrieben eine Bühne bieten, sondern auch innovative und neue Ansätze im Design fördern. Über die Stadt verteilt, gliedert sich die Veranstaltung in drei Bereiche: Business of Design widmet sich der Präsentation etablierter und aufstrebender Designer und Unternehmen und möchte neue Geschäftsbeziehungen ermöglichen; Network of Creators bringt Akteure durch Konferenzen, Workshops und weitere Events zusammen; Promotion of Creative District ist der Gestaltungsszene in Chiang Mais Altstadt gewidmet und umfasst Ausstellungen, Musik, Kunst und geführte Touren. So soll eine Verbindung aus Tradition und Innovation geschaffen werden, die Chiang Mais Bemühungen um den Status als UNESCO Creative City unterstützt.

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Albert Kapr 100

Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 30.12.2018
dnb.de 

Anlässlich seines 100. Geburtstages präsentiert das deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig Objekte aus dem Nachlass des 1995 verstorbenen einflussreichen Typografen Albert Kapr. Er gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts und war außerdem Dozent, Rektor, Historiker und Autor. Auf die Leipziger Typografiegeschichte nahm er während seiner Zeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) großen Einfluss: Er trug zu einer Verbesserung der Schulschrift bei, engagierte sich für das Angebot an nationalen und internationalen Buchkunstwettbewerben und half bei der Herstellung neuer Satzschriften nach dem zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der HGB, die sich mit Kaprs Text „Die Kunst des Bücherkaufens“ auseinandergesetzt haben und ihre persönliche Auswahl an Büchern präsentieren werden.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Pink: The History of a Punk, Pretty, Powerful Color

The Museum of the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.01.2019
fitnyc.edu/museum 

[Pink: Die Geschichte einer punkigen, hübschen, mächtigen Farbe] Pink gehört – in allen Schattierungen von Magenta bis Zartrosa – zu den umstrittensten Farben überhaupt. Je nach Epoche und kulturellem Kontext ist Pink entweder männlich, weiblich oder auch geschlechtsneutral konnotiert. Es kann Erotik oder Unschuld, Emanzipation oder traditionelle Rollenklischees transportieren sowie in einigen Ländern als Nationalfarbe patriotische Zwecke erfüllen. Die Ausstellung bietet anhand von rund 80 Exponaten eine Reise quer durch die Geschichte dieser facettenreichen Farbe und möchte damit neue Perspektiven eröffnen und mit festgefahrenen Assoziationen brechen. Unter den Modekreationen finden sich Arbeiten von Designern wie Elsa Schiaparelli, Christian Dior, Yves Saint Laurent oder Rei Kawakubo. Am 19. Oktober 2018 findet ein begleitendes Symposium statt, das per Livestream übertragen wird.

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Der Duft der Bilder – Werke der colección olorVISUAL, Barcelona

Opelvillen Rüsselsheim / DE
– 06.01.2019
opelvillen.de 

Der Kunstsammlung des katalanischen Parfümeurs Ernesto Ventós Omedes liegt die Beziehung zwischen Seh- und Geruchssinn zugrunde. Bereits seit 40 Jahren trägt er international Gemälde, Fotografien, Objekte und Videokunst zusammen, mit denen er beim Betrachter die Empfindung eines Duftes auslösen möchte – und das allein durch die über das Auge geweckten Erinnerungen. Gleichzeitig kreiert er selbst Düfte als Kunstwerke, die eine zusätzliche Wahrnehmungsebene schaffen und so eine neue Art der Kunstvermittlung eröffnen sollen. Die Opelvillen präsentieren 55 Werke aus Ventós Omedes Sammlung Olor Visual, wobei das Ziel unter anderem ist, „manchen Nochnicht- Kunstfreund anzulocken und für die zeitgenössische Kunst zu begeistern“.

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Contemporary Muslim Fashions

De Young Museum, San Francisco / US
– 06.01.2019
deyoung.famsf.org 

[Zeitgenössische muslimische Moden] Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im De Young Museum in San Francisco befasst sich erstmalig museal mit der komplexen und vielfältigen Natur muslimischer Mode sowie der damit einhergehenden Kleiderordnung. Die Ausstellung präsentiert Orte, Stoffe und Stile aus der ganzen Welt und stellt eine Reihe verschiedener Religionen und Perspektiven vor, die aufzeigen sollen, wie sich muslimische Frauen selbst definieren, aber auch, wie sie auf der anderen Seite von der Mode beeinflusst werden können. Neben Kleidungsstücken aus den Bereichen Luxus, Streetware und Sport werden in der Ausstellung auch Auszüge aus sozialen Medien, persönliche Geschichten und Visionen sowie Video- und Fotomaterial präsentiert.

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Kreaturen nach Maß. Tiere und Gegenwartsdesign

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 06.01.2019
marta-herford.de 

Die Existenz des Menschen war und ist eng mit der von Tieren verknüpft. Ob als Quelle für Rohstoffe, als Nutz- und Arbeitstiere oder als voll integriertes Familienmitglied sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur. Dass sich das Verständnis hin zu einem respektvolleren, gewaltfreien Umgang wandeln könnte, zeigen Trends wie die zunehmende Verbreitung einer veganen Lebensweise oder die Suche nach Alternativen zu Materialien auf tierischer Basis. Auch im Design spielen Tiere eine Rolle: Es gibt eine Vielzahl an Produkten für Tiere, Versuche, sie durch künstliche beziehungsweise robotische Abbilder zu ersetzen oder auch durch spekulative und experimentelle Gestaltung ethische Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuwerfen. Die Ausstellung präsentiert 40 Auseinandersetzungen internationaler Designer und Künstler mit der Thematik.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen

Ludwig Forum Aachen / DE
– 13.01.2019
ludwigforum.de 

Die Pattern und Decoration-Bewegung entwickelte sich in den 1970er-Jahren in den USA als eine der letzten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Sie vereint dabei Patchwork-Arbeiten und dekorative Muster mit einem politisch-emanzipatorischen Ansatz. AlsGegenentwurf zu bestehenden, eher männlich dominierten Kunstverständnissen, macht sich die Ausstellung die in Europa einzigartige Sammlung des Ludwig Forum Aachen zunutze und zeigt vor diesem Hintergrund Mosaiken, Textilcollagen, Malereien und Grafiken sowie Rauminstallationen und Video-Performances.

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Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 13.01.2019
staedelmuseum.de 

Victor Vasarely (1906–1997) war ein französischer Maler und Grafiker, der in den 1930er-Jahren von Ungarn nach Paris emigriere. Er ist einer der Mitbegründer der Op-Art und spielte darüber hinaus eine zentrale Rolle für die französische Nachkriegskunst. Seine Inspiration bezog er unter anderem aus den Lehren des Bauhauses der 1920er-Jahre. Die aktuelle Ausstellung „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“ im Frankfurter Städel Museum umfasst sechs Jahrzehnte seines Schaffens und soll veranschaulichen wie der Künstler nicht nur irritierenden optische Effekte erschuf, sondern immer wieder versuchte den Betrachter Teil seiner Kunstwerke werden zu lassen.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Saturated: The Allure and Science of Color

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / DE
– 13.01.2019
cooperhewitt.org 

Die Ausstellung „Saturated: The Allure and Science of Color“, die derzeit im Cooper Hewitt zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem Phänomen Farbe und wie diese Künstler, Designer und Wissenschaftler seit jeher in ihrer Arbeit beeinflusst. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich mehr als 190 Objekte (von der Antike bis zur Gegenwart) aus der Sammlung des Cooper Hewitt sowie den Bibliotheken der Smithsonian Libraries.

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Saturated: The Allure and Science of Color

DE
– 13.01.2019
 

Die Ausstellung „Saturated: The Allure and Science of Color“, die derzeit im Cooper Hewitt zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem Phänomen Farbe und wie diese Künstler, Designer und Wissenschaftler seit jeher in ihrer Arbeit beeinflusst. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich mehr als 190 Objekte (von der Antike bis zur Gegenwart) aus der Sammlung des Cooper Hewitt sowie den Bibliotheken der Smithsonian Libraries.

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Königsschlösser und Fabriken – Ludwig II. und die Architektur

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 13.01.2019
architekturmuseum.de 

Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist vor allem für seine opulenten Schlossbauten wie Neuschwanstein oder Linderhof berühmt, denen er auch den Spitznamen Märchenkönig verdankt. Über diese Touristenattraktionen hinaus, entstanden in Bayern unter seiner Regentschaft auch eine Reihe weniger bekannter, aber nicht minder wichtiger Gebäuden wie die Nürnberger Synagoge, die Fabrikbauten im Augsburger Textilviertel oder die gläsernen Hallen für die Ausrichtung der internationalen Elektrizitätsausstellung 1882 in München sowie Bauten für Bildung und Erziehung, Gesundheit, Kultur und Verwaltung. Anlass für die Ausstellung ist zum einen die bislang fehlende umfangreiche Auseinandersetzung mit der Architektur Ludwig II., zum anderen seine Rolle als Gründungsvater der TU München vor 150 Jahren unter dem Namen Neue Polytechnische Schule.

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Hybrid Tbilisi

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.01.2019
dam-online.de 

Tiflis ist nicht nur die Hauptstadt des diesjährigen Gastlandes der Frankfurter Buchmesse, Georgien, sondern wird auch als neuer Hotspot für Nachtleben, Kultur und Tourismus gefeiert – das nächste Berlin, mitten im Kaukasus. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der Stadt nun eine Ausstellung, die vor allem die dortigen Gegensätze in den Mittelpunkt rückt. Diese äußern sich unter anderem in der Architektur. In Tiflis treffen Überreste des sowjetischen Brutalismus, am bekanntesten wohl das Ministerium für Straßenbau, und neue, ambitionierte Bauprojekte aufeinander. Ebenso üben sowohl Orient als auch Okzident ihren Einfluss aus. Parallel zur Ausstellung findet im Museum ein georgischer Filmabend sowie ein Architekturabend mit Büros aus Tiflis und Berlin statt.

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12 Shelves

The Aram Gallery, London / GB
– 19.01.2019
thearamgallery.org 

Ein Regal kann nicht egal sein – so könnte das Motto dieser unabhängig kuratierten Ausstellung in der The Aram Gallery lauten. Junge Designer, die aufgrund ihrer Experimentierfreude ausgewählt wurden, zeigen fertige Regale und Prototypen. Ein Regal kann für sich alleinstehen beziehungsweise -hängen – das beweist diese Ausstellung zweifelsohne. Dieser Möbeltyp sticht aber dadurch hervor, dass er den Nutzer dazu auffordert, das Möbel individuell zu bestücken, um ihm seine Zweckmäßigkeit und Vollständigkeit zu verleihen. Die Ausstellung hat nicht den Anspruch, einen umfassenden Überblick über die aktuelle Regallandschaft zu geben. Vielmehr geht es darum, neuen Impulsen einen adäquaten Rahmen zu geben und zu zeigen, dass ein Regal weit mehr als eine Aufbewahrungslösung sein kann. 

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
– 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Christien Meindertsma. Beyond the Surface

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 20.01.2019
design-museum.de 

„Christien Meindertsma. Beyond the Surface“ ist die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Designerin Christien Meindertsma. Sie interessiert sich besonders für Industrieproduktion und die Arbeitsprozesse im Design. Es werden deshalb nicht nur fertige Produkte, sondern auch Prototypen, Fotografien und Materialproben ausgestellt. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als „Documentary Design“ – einen Schaffensprozess, bei dem jeder Arbeitsschritt dokumentiert wird und nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Herstellungsprozess eine Rolle spielt. Gezeigt werden Projekte wie „One Sheep Sweater“ aus dem Jahr 2010, bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover herstellte, und „Flax Chair“ aus dem Jahr 2015, ein aus dem nachhaltigen Material Flachs hergestelltes Möbelstück, für das sie bereits zwei Designpreise erhielt.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Ralf Ziervogel – As If

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg / DE
– 27.01.2019
deichtorhallen.de 

[Ralf Ziervogel – Als ob] Der 1975 geborene Künstler Ralf Ziervogel gelangte nach seinem Studium an der Universität der Künste Berlin zu internationaler Bekanntheit. Sein Werk zeigt vor allem menschliche Körper, die ineinander verschlungen monochrome, filigrane und dynamische Zeichnungen ergeben. Die Körper stellt der Künstler in drastischer Weise dar – deformiert, gequält oder ekstatisch verkrümmt. In einer weiteren Serie, mit der er im Jahr 2014 begann, kombiniert er verwischte Körperabdrücke in schwarzer Gouache mit einer handgeschriebenen Textebene. Die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg ist die bislang größte Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers und präsentiert neben seinen zeichnerischen Arbeiten auch Installationen, Skulpturen und Videos. Abgesehen vom jeweils ersten Sonntag im Monat bedarf der Besuch einer Anmeldung.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Human non Human

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 27.01.2019
maas.museum 

[Menschlich, nichtmenschlich] Die Frage, was den Menschen definiert und ausmacht, mündete nach zweijähriger Vorbereitung nun in eine Ausstellung am Powerhouse Museum. Berücksichtigt werden dabei verschiedene Disziplinen, darunter Architektur, Design und Film, aber auch Biotechnologie, Robotik sowie Chemie. Vier Künstler widmen sich jeweils einem elementaren Teil des menschlichen Lebens – Nahrung, Arbeit, Sex und Glaube – und setzen in Form von Installationen ihre Perspektiven und Zukunftsvisionen um. Lindsay Kelley betrachtet etwa mit von Schüssen durchlöcherten Kuchen aus ballistischer Gelatine – ein Material, das bei militärischen Übungen die Beschaffenheit des menschlichen Körpers simuliert –, das Verhältnis von Nahrung und Technologie sowie die Sorge vor drohender Lebensmittelknappheit, während sich Maria Fernanda Cardoso mit der Schönheit, Verführungskunst und manipulativen Macht von Pflanzen auseinandersetzt.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Social Design

Museum für Gestaltung Zürich, Zürich / CH
– 03.02.2019
museum-gestaltung.ch 

Unsere Welt steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die uns Menschen, unsere Umwelt und unser Miteinander betreffen. Welchen Beitrag Gestaltung leisten kann, etwa im Kontext von Wohnraum und Stadtentwicklung, bei der Unterstützung von Existenzgründungen, der Integration von Flüchtlingen, der Förderung von Kultur und Bildung oder dem Erhalt der biologischen Vielfalt, zeigen verschiedene ausgewählte Projekte internationaler Designer und Initiativen. Die Ausstellung „Social Design“ möchte damit nicht nur einen Überblick über bestehende Ansätze geben, sondern auch mit Workshops, Exkursionen und Talks zur tieferen Auseinandersetzung mit der Thematik animieren und als Anreiz dienen, selbst aktiv zu werden. Die Ergebnisse der Interaktion mit den Besuchern werden schon während der Laufzeit auf der Museumswebseite veröffentlicht, sodass die Ausstellung stetig wächst.

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Tutto Ponti, Gio Ponti Archi-Designer

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 10.02.2019
madparis.fr 

Vor allem in Italien, aber auch mit internationalen Projekten hat Gio Ponti (1891–1979) in der modernen Architektur seine Spuren hinterlassen. Seine Auseinandersetzungen mit Farben, Oberflächen und feinen Strukturen erstreckten sich über die Gestaltung von Gebäuden bis hin zu Innenarchitektur sowie Produkt- und Möbeldesign, worauf auch der Untertitel „Archi-Designer“ hinweist. Das von ihm mitgegründete Domus-Magazin und seine Lehrtätigkeit am Politecnico di Milano trugen dazu bei, dass sich seine Ideen weit verbreiteten. Die Ausstellung geht den sechs Jahrzehnten seines Wirkens chronologisch sowie nach Disziplinen geordnet nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Filme. Mit „Tutto Ponti“ soll auch in Frankreich das Bewusstsein für die Bedeutung Gio Pontis für die Architektur- und Designgeschichte gestärkt werden.

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Die Spitzen der Gesellschaft

Textilmuseum, St. Gallen / CH
– 10.02.2019
textilmuseum.ch 

In St. Gallen, einem der heute noch verbliebenen Textilzentren der Schweiz, zeigt das dortige Textilmuseum bis Februar 2019 in der Ausstellung „Spitzen der Gesellschaft“ seine Sammlung historischer Spitzen. Entlang der Entwicklung dieser Technik und der höfischen Mode von den Anfängen des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wird die Geschichte der Spitze erzählt. Spitze ist ein gemustertes Textil, das aus Garn oder Garn und Stoff besteht und sich durch seine Durchbrüche auszeichnet. Die Technik wurde hauptsächlich von Frauen entwickelt, die die Spitze in Heimarbeit produzierten. Von Italien ausgehend bestimmte sie bald den Kleidungsstil der gesamten europäischen Oberschicht. Damit bekam sie nicht nur wirtschaftliche Relevanz, sondern auch gesellschaftlich-kulturelle.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Schön Schräg

Tschechisches Zentrum, Berlin / DE
– 21.02.2019
berlin.czechcentres.cz 

Anlässlich der tschechoslowakischen Republikgründung vor 100 Jahren zeigt die Ausstellung „Schön schräg. Kubismus – ein tschechisches Gestaltungsprinzip“ in Berlin moderne Produktgestaltung aus Tschechien und der Slowakei in Bezug auf ihre Genese von der Zeit des Kubismus bis heute. Die zwei Kuratoren Wolfgang Binder und Bettina Güldner aus Berlin wurden damit beauftragt, herauszufinden, welche gestalterischen Eigenarten diese beiden Länder im europäischen Vergleich auszeichnet. Zusätzlich zur Ausstellung finden im Januar und Februar 2019 eine Gesprächsrunde sowie ein Workshop in Prag statt, in denen Designstudierende ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

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Anthropocene

National Gallery of Canada, Ottawa / CA
– 24.02.2019
gallery.ca 

Der Gotthard-Basistunnel, der Tagebau in Nordrhein-Westfalen oder die Mülldeponie Dandora in Nairobi sind nur einige, gut sichtbare Beispiele für das Ausmaß, in dem die Natur bereits durch das Handeln des Menschen geprägt ist. Als Teil der groß angelegten Unternehmung The Anthropocene Project zeigt diese Ausstellung anhand von Fotografien, Wandmalereien und Filminstallationen auf beeindruckende Art und Weise den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten.

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Kinderbiennale – Träume und Geschichten

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dresden / DE
– 24.02.2019
skd.museum 

„Kunstwerke besitzen die innere Kraft, Träumen eine Gestalt zu verleihen, Geschichten zu erzählen oder auch die uns umgebende Welt in all ihren Facetten widerzuspiegeln.“ Von dieser These ausgehend, verlässt die Kinderbiennale im Museumskontext übliche Vermittlungs- und Rezeptionsformen und schafft stattdessen einen Parcours, der Kunst erlebbar machen soll. Das Japanische Palais in Dresden wird so zu einem Ort, der zur Interaktion anregt, alle Sinne anspricht und die Besucher einlädt, anhand von Kunstwerken sowohl reale als auch fiktive Welten zu ergründen. Weiterhin wird zu diesem Anlass auch erstmalig das sogenannte Mobile Museum der Öffentlichkeit präsentiert, das durch Sachsen reisen und Kindern und Familien Kunst und Kultur näherbringen soll.

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All I Know Is What’s on the Internet

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 24.02.2019
thephotographersgallery.org.uk 

[Alles was ich weiß, weiß ich aus dem Internet] Das Medium Fotografie und der Beruf des Fotografen haben durch technischen Fortschritt, globale Vernetzung und soziale Plattformen einen radikalen Wandel erlebt. Wo früher noch eine überschaubare Menge an Bildern produziert wurde, sieht sich der Nutzer heute mit einer Flut an visuellem Material konfrontiert. Bots, Algorithmen, intelligente Maschinen und vor allem eine riesige Zahl an Mitarbeitern in großen Unternehmen sind an der Produktion und Verbreitung dieser Bilder beteiligt. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer Bildschirme und geht der Arbeit eben jener Akteure nach. Anhand von künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Thematik wird provoziert, hinterfragt und erforscht, wie die Bildkultur heute funktioniert und wo die Grenze zwischen menschlichem und maschinellem Input verläuft.

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Metahaven: Earth

Stedelijk Museum, Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Der neue Film von Metahaven, „Eurasia (Questions on Happiness)“, bildet das Kernstück der Ausstellung „Metahaven: Earth“ im Stedelijk Museum, das ihn zusammen mit dem Institute of Contemporary Arts in London und der Sharjah Art Foundation in Auftrag gegeben hat. „Eurasia (Questions on Happiness)“ ist nicht der erste Film von Metahaven, dem Duo um Vinca Kruk und Daniel van der Velden, deren gemeinsame Praxis sich seit 2007 von grafischen Identitäten, Rauminstallationen und Publikationen immer mehr hin zu bewegtem Bild entwickelt hat. Deswegen werden in vier Galerien die bisher entstandenen Videoarbeiten, darunter auch „The Sprawl“, als immersive Installationen präsentiert, während in einer fünften Galerie ihre Musikvideos, textilen und grafischen Arbeiten gezeigt werden.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Januar

Pink: The History of a Punk, Pretty, Powerful Color

The Museum of the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.01.2019
fitnyc.edu/museum 

[Pink: Die Geschichte einer punkigen, hübschen, mächtigen Farbe] Pink gehört – in allen Schattierungen von Magenta bis Zartrosa – zu den umstrittensten Farben überhaupt. Je nach Epoche und kulturellem Kontext ist Pink entweder männlich, weiblich oder auch geschlechtsneutral konnotiert. Es kann Erotik oder Unschuld, Emanzipation oder traditionelle Rollenklischees transportieren sowie in einigen Ländern als Nationalfarbe patriotische Zwecke erfüllen. Die Ausstellung bietet anhand von rund 80 Exponaten eine Reise quer durch die Geschichte dieser facettenreichen Farbe und möchte damit neue Perspektiven eröffnen und mit festgefahrenen Assoziationen brechen. Unter den Modekreationen finden sich Arbeiten von Designern wie Elsa Schiaparelli, Christian Dior, Yves Saint Laurent oder Rei Kawakubo. Am 19. Oktober 2018 findet ein begleitendes Symposium statt, das per Livestream übertragen wird.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Der Duft der Bilder – Werke der colección olorVISUAL, Barcelona

Opelvillen Rüsselsheim / DE
– 06.01.2019
opelvillen.de 

Der Kunstsammlung des katalanischen Parfümeurs Ernesto Ventós Omedes liegt die Beziehung zwischen Seh- und Geruchssinn zugrunde. Bereits seit 40 Jahren trägt er international Gemälde, Fotografien, Objekte und Videokunst zusammen, mit denen er beim Betrachter die Empfindung eines Duftes auslösen möchte – und das allein durch die über das Auge geweckten Erinnerungen. Gleichzeitig kreiert er selbst Düfte als Kunstwerke, die eine zusätzliche Wahrnehmungsebene schaffen und so eine neue Art der Kunstvermittlung eröffnen sollen. Die Opelvillen präsentieren 55 Werke aus Ventós Omedes Sammlung Olor Visual, wobei das Ziel unter anderem ist, „manchen Nochnicht- Kunstfreund anzulocken und für die zeitgenössische Kunst zu begeistern“.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Contemporary Muslim Fashions

De Young Museum, San Francisco / US
– 06.01.2019
deyoung.famsf.org 

[Zeitgenössische muslimische Moden] Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im De Young Museum in San Francisco befasst sich erstmalig museal mit der komplexen und vielfältigen Natur muslimischer Mode sowie der damit einhergehenden Kleiderordnung. Die Ausstellung präsentiert Orte, Stoffe und Stile aus der ganzen Welt und stellt eine Reihe verschiedener Religionen und Perspektiven vor, die aufzeigen sollen, wie sich muslimische Frauen selbst definieren, aber auch, wie sie auf der anderen Seite von der Mode beeinflusst werden können. Neben Kleidungsstücken aus den Bereichen Luxus, Streetware und Sport werden in der Ausstellung auch Auszüge aus sozialen Medien, persönliche Geschichten und Visionen sowie Video- und Fotomaterial präsentiert.

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Kreaturen nach Maß. Tiere und Gegenwartsdesign

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 06.01.2019
marta-herford.de 

Die Existenz des Menschen war und ist eng mit der von Tieren verknüpft. Ob als Quelle für Rohstoffe, als Nutz- und Arbeitstiere oder als voll integriertes Familienmitglied sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur. Dass sich das Verständnis hin zu einem respektvolleren, gewaltfreien Umgang wandeln könnte, zeigen Trends wie die zunehmende Verbreitung einer veganen Lebensweise oder die Suche nach Alternativen zu Materialien auf tierischer Basis. Auch im Design spielen Tiere eine Rolle: Es gibt eine Vielzahl an Produkten für Tiere, Versuche, sie durch künstliche beziehungsweise robotische Abbilder zu ersetzen oder auch durch spekulative und experimentelle Gestaltung ethische Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuwerfen. Die Ausstellung präsentiert 40 Auseinandersetzungen internationaler Designer und Künstler mit der Thematik.

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Königsschlösser und Fabriken – Ludwig II. und die Architektur

Architekturmuseum der TU München, München / DE
– 13.01.2019
architekturmuseum.de 

Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist vor allem für seine opulenten Schlossbauten wie Neuschwanstein oder Linderhof berühmt, denen er auch den Spitznamen Märchenkönig verdankt. Über diese Touristenattraktionen hinaus, entstanden in Bayern unter seiner Regentschaft auch eine Reihe weniger bekannter, aber nicht minder wichtiger Gebäuden wie die Nürnberger Synagoge, die Fabrikbauten im Augsburger Textilviertel oder die gläsernen Hallen für die Ausrichtung der internationalen Elektrizitätsausstellung 1882 in München sowie Bauten für Bildung und Erziehung, Gesundheit, Kultur und Verwaltung. Anlass für die Ausstellung ist zum einen die bislang fehlende umfangreiche Auseinandersetzung mit der Architektur Ludwig II., zum anderen seine Rolle als Gründungsvater der TU München vor 150 Jahren unter dem Namen Neue Polytechnische Schule.

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Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne

Städel Museum, Frankfurt am Main / DE
– 13.01.2019
staedelmuseum.de 

Victor Vasarely (1906–1997) war ein französischer Maler und Grafiker, der in den 1930er-Jahren von Ungarn nach Paris emigriere. Er ist einer der Mitbegründer der Op-Art und spielte darüber hinaus eine zentrale Rolle für die französische Nachkriegskunst. Seine Inspiration bezog er unter anderem aus den Lehren des Bauhauses der 1920er-Jahre. Die aktuelle Ausstellung „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“ im Frankfurter Städel Museum umfasst sechs Jahrzehnte seines Schaffens und soll veranschaulichen wie der Künstler nicht nur irritierenden optische Effekte erschuf, sondern immer wieder versuchte den Betrachter Teil seiner Kunstwerke werden zu lassen.

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Pattern and Decoration. Ornament als Versprechen

Ludwig Forum Aachen / DE
– 13.01.2019
ludwigforum.de 

Die Pattern und Decoration-Bewegung entwickelte sich in den 1970er-Jahren in den USA als eine der letzten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Sie vereint dabei Patchwork-Arbeiten und dekorative Muster mit einem politisch-emanzipatorischen Ansatz. AlsGegenentwurf zu bestehenden, eher männlich dominierten Kunstverständnissen, macht sich die Ausstellung die in Europa einzigartige Sammlung des Ludwig Forum Aachen zunutze und zeigt vor diesem Hintergrund Mosaiken, Textilcollagen, Malereien und Grafiken sowie Rauminstallationen und Video-Performances.

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Hybrid Tbilisi

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 13.01.2019
dam-online.de 

Tiflis ist nicht nur die Hauptstadt des diesjährigen Gastlandes der Frankfurter Buchmesse, Georgien, sondern wird auch als neuer Hotspot für Nachtleben, Kultur und Tourismus gefeiert – das nächste Berlin, mitten im Kaukasus. Das Deutsche Architekturmuseum widmet der Stadt nun eine Ausstellung, die vor allem die dortigen Gegensätze in den Mittelpunkt rückt. Diese äußern sich unter anderem in der Architektur. In Tiflis treffen Überreste des sowjetischen Brutalismus, am bekanntesten wohl das Ministerium für Straßenbau, und neue, ambitionierte Bauprojekte aufeinander. Ebenso üben sowohl Orient als auch Okzident ihren Einfluss aus. Parallel zur Ausstellung findet im Museum ein georgischer Filmabend sowie ein Architekturabend mit Büros aus Tiflis und Berlin statt.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Saturated: The Allure and Science of Color

DE
– 13.01.2019
 

Die Ausstellung „Saturated: The Allure and Science of Color“, die derzeit im Cooper Hewitt zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem Phänomen Farbe und wie diese Künstler, Designer und Wissenschaftler seit jeher in ihrer Arbeit beeinflusst. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich mehr als 190 Objekte (von der Antike bis zur Gegenwart) aus der Sammlung des Cooper Hewitt sowie den Bibliotheken der Smithsonian Libraries.

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Saturated: The Allure and Science of Color

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / DE
– 13.01.2019
cooperhewitt.org 

Die Ausstellung „Saturated: The Allure and Science of Color“, die derzeit im Cooper Hewitt zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem Phänomen Farbe und wie diese Künstler, Designer und Wissenschaftler seit jeher in ihrer Arbeit beeinflusst. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich mehr als 190 Objekte (von der Antike bis zur Gegenwart) aus der Sammlung des Cooper Hewitt sowie den Bibliotheken der Smithsonian Libraries.

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12 Shelves

The Aram Gallery, London / GB
– 19.01.2019
thearamgallery.org 

Ein Regal kann nicht egal sein – so könnte das Motto dieser unabhängig kuratierten Ausstellung in der The Aram Gallery lauten. Junge Designer, die aufgrund ihrer Experimentierfreude ausgewählt wurden, zeigen fertige Regale und Prototypen. Ein Regal kann für sich alleinstehen beziehungsweise -hängen – das beweist diese Ausstellung zweifelsohne. Dieser Möbeltyp sticht aber dadurch hervor, dass er den Nutzer dazu auffordert, das Möbel individuell zu bestücken, um ihm seine Zweckmäßigkeit und Vollständigkeit zu verleihen. Die Ausstellung hat nicht den Anspruch, einen umfassenden Überblick über die aktuelle Regallandschaft zu geben. Vielmehr geht es darum, neuen Impulsen einen adäquaten Rahmen zu geben und zu zeigen, dass ein Regal weit mehr als eine Aufbewahrungslösung sein kann. 

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
– 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Christien Meindertsma. Beyond the Surface

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 20.01.2019
design-museum.de 

„Christien Meindertsma. Beyond the Surface“ ist die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Designerin Christien Meindertsma. Sie interessiert sich besonders für Industrieproduktion und die Arbeitsprozesse im Design. Es werden deshalb nicht nur fertige Produkte, sondern auch Prototypen, Fotografien und Materialproben ausgestellt. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als „Documentary Design“ – einen Schaffensprozess, bei dem jeder Arbeitsschritt dokumentiert wird und nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Herstellungsprozess eine Rolle spielt. Gezeigt werden Projekte wie „One Sheep Sweater“ aus dem Jahr 2010, bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover herstellte, und „Flax Chair“ aus dem Jahr 2015, ein aus dem nachhaltigen Material Flachs hergestelltes Möbelstück, für das sie bereits zwei Designpreise erhielt.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Human non Human

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 27.01.2019
maas.museum 

[Menschlich, nichtmenschlich] Die Frage, was den Menschen definiert und ausmacht, mündete nach zweijähriger Vorbereitung nun in eine Ausstellung am Powerhouse Museum. Berücksichtigt werden dabei verschiedene Disziplinen, darunter Architektur, Design und Film, aber auch Biotechnologie, Robotik sowie Chemie. Vier Künstler widmen sich jeweils einem elementaren Teil des menschlichen Lebens – Nahrung, Arbeit, Sex und Glaube – und setzen in Form von Installationen ihre Perspektiven und Zukunftsvisionen um. Lindsay Kelley betrachtet etwa mit von Schüssen durchlöcherten Kuchen aus ballistischer Gelatine – ein Material, das bei militärischen Übungen die Beschaffenheit des menschlichen Körpers simuliert –, das Verhältnis von Nahrung und Technologie sowie die Sorge vor drohender Lebensmittelknappheit, während sich Maria Fernanda Cardoso mit der Schönheit, Verführungskunst und manipulativen Macht von Pflanzen auseinandersetzt.

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Ralf Ziervogel – As If

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg / DE
– 27.01.2019
deichtorhallen.de 

[Ralf Ziervogel – Als ob] Der 1975 geborene Künstler Ralf Ziervogel gelangte nach seinem Studium an der Universität der Künste Berlin zu internationaler Bekanntheit. Sein Werk zeigt vor allem menschliche Körper, die ineinander verschlungen monochrome, filigrane und dynamische Zeichnungen ergeben. Die Körper stellt der Künstler in drastischer Weise dar – deformiert, gequält oder ekstatisch verkrümmt. In einer weiteren Serie, mit der er im Jahr 2014 begann, kombiniert er verwischte Körperabdrücke in schwarzer Gouache mit einer handgeschriebenen Textebene. Die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg ist die bislang größte Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers und präsentiert neben seinen zeichnerischen Arbeiten auch Installationen, Skulpturen und Videos. Abgesehen vom jeweils ersten Sonntag im Monat bedarf der Besuch einer Anmeldung.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Social Design

Museum für Gestaltung Zürich, Zürich / CH
– 03.02.2019
museum-gestaltung.ch 

Unsere Welt steht vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die uns Menschen, unsere Umwelt und unser Miteinander betreffen. Welchen Beitrag Gestaltung leisten kann, etwa im Kontext von Wohnraum und Stadtentwicklung, bei der Unterstützung von Existenzgründungen, der Integration von Flüchtlingen, der Förderung von Kultur und Bildung oder dem Erhalt der biologischen Vielfalt, zeigen verschiedene ausgewählte Projekte internationaler Designer und Initiativen. Die Ausstellung „Social Design“ möchte damit nicht nur einen Überblick über bestehende Ansätze geben, sondern auch mit Workshops, Exkursionen und Talks zur tieferen Auseinandersetzung mit der Thematik animieren und als Anreiz dienen, selbst aktiv zu werden. Die Ergebnisse der Interaktion mit den Besuchern werden schon während der Laufzeit auf der Museumswebseite veröffentlicht, sodass die Ausstellung stetig wächst.

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Die Spitzen der Gesellschaft

Textilmuseum, St. Gallen / CH
– 10.02.2019
textilmuseum.ch 

In St. Gallen, einem der heute noch verbliebenen Textilzentren der Schweiz, zeigt das dortige Textilmuseum bis Februar 2019 in der Ausstellung „Spitzen der Gesellschaft“ seine Sammlung historischer Spitzen. Entlang der Entwicklung dieser Technik und der höfischen Mode von den Anfängen des 15. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wird die Geschichte der Spitze erzählt. Spitze ist ein gemustertes Textil, das aus Garn oder Garn und Stoff besteht und sich durch seine Durchbrüche auszeichnet. Die Technik wurde hauptsächlich von Frauen entwickelt, die die Spitze in Heimarbeit produzierten. Von Italien ausgehend bestimmte sie bald den Kleidungsstil der gesamten europäischen Oberschicht. Damit bekam sie nicht nur wirtschaftliche Relevanz, sondern auch gesellschaftlich-kulturelle.

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Tutto Ponti, Gio Ponti Archi-Designer

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
– 10.02.2019
madparis.fr 

Vor allem in Italien, aber auch mit internationalen Projekten hat Gio Ponti (1891–1979) in der modernen Architektur seine Spuren hinterlassen. Seine Auseinandersetzungen mit Farben, Oberflächen und feinen Strukturen erstreckten sich über die Gestaltung von Gebäuden bis hin zu Innenarchitektur sowie Produkt- und Möbeldesign, worauf auch der Untertitel „Archi-Designer“ hinweist. Das von ihm mitgegründete Domus-Magazin und seine Lehrtätigkeit am Politecnico di Milano trugen dazu bei, dass sich seine Ideen weit verbreiteten. Die Ausstellung geht den sechs Jahrzehnten seines Wirkens chronologisch sowie nach Disziplinen geordnet nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Filme. Mit „Tutto Ponti“ soll auch in Frankreich das Bewusstsein für die Bedeutung Gio Pontis für die Architektur- und Designgeschichte gestärkt werden.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Schön Schräg

Tschechisches Zentrum, Berlin / DE
– 21.02.2019
berlin.czechcentres.cz 

Anlässlich der tschechoslowakischen Republikgründung vor 100 Jahren zeigt die Ausstellung „Schön schräg. Kubismus – ein tschechisches Gestaltungsprinzip“ in Berlin moderne Produktgestaltung aus Tschechien und der Slowakei in Bezug auf ihre Genese von der Zeit des Kubismus bis heute. Die zwei Kuratoren Wolfgang Binder und Bettina Güldner aus Berlin wurden damit beauftragt, herauszufinden, welche gestalterischen Eigenarten diese beiden Länder im europäischen Vergleich auszeichnet. Zusätzlich zur Ausstellung finden im Januar und Februar 2019 eine Gesprächsrunde sowie ein Workshop in Prag statt, in denen Designstudierende ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

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Kinderbiennale – Träume und Geschichten

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dresden / DE
– 24.02.2019
skd.museum 

„Kunstwerke besitzen die innere Kraft, Träumen eine Gestalt zu verleihen, Geschichten zu erzählen oder auch die uns umgebende Welt in all ihren Facetten widerzuspiegeln.“ Von dieser These ausgehend, verlässt die Kinderbiennale im Museumskontext übliche Vermittlungs- und Rezeptionsformen und schafft stattdessen einen Parcours, der Kunst erlebbar machen soll. Das Japanische Palais in Dresden wird so zu einem Ort, der zur Interaktion anregt, alle Sinne anspricht und die Besucher einlädt, anhand von Kunstwerken sowohl reale als auch fiktive Welten zu ergründen. Weiterhin wird zu diesem Anlass auch erstmalig das sogenannte Mobile Museum der Öffentlichkeit präsentiert, das durch Sachsen reisen und Kindern und Familien Kunst und Kultur näherbringen soll.

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Anthropocene

National Gallery of Canada, Ottawa / CA
– 24.02.2019
gallery.ca 

Der Gotthard-Basistunnel, der Tagebau in Nordrhein-Westfalen oder die Mülldeponie Dandora in Nairobi sind nur einige, gut sichtbare Beispiele für das Ausmaß, in dem die Natur bereits durch das Handeln des Menschen geprägt ist. Als Teil der groß angelegten Unternehmung The Anthropocene Project zeigt diese Ausstellung anhand von Fotografien, Wandmalereien und Filminstallationen auf beeindruckende Art und Weise den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten.

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All I Know Is What’s on the Internet

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 24.02.2019
thephotographersgallery.org.uk 

[Alles was ich weiß, weiß ich aus dem Internet] Das Medium Fotografie und der Beruf des Fotografen haben durch technischen Fortschritt, globale Vernetzung und soziale Plattformen einen radikalen Wandel erlebt. Wo früher noch eine überschaubare Menge an Bildern produziert wurde, sieht sich der Nutzer heute mit einer Flut an visuellem Material konfrontiert. Bots, Algorithmen, intelligente Maschinen und vor allem eine riesige Zahl an Mitarbeitern in großen Unternehmen sind an der Produktion und Verbreitung dieser Bilder beteiligt. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer Bildschirme und geht der Arbeit eben jener Akteure nach. Anhand von künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Thematik wird provoziert, hinterfragt und erforscht, wie die Bildkultur heute funktioniert und wo die Grenze zwischen menschlichem und maschinellem Input verläuft.

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Metahaven: Earth

Stedelijk Museum, Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Der neue Film von Metahaven, „Eurasia (Questions on Happiness)“, bildet das Kernstück der Ausstellung „Metahaven: Earth“ im Stedelijk Museum, das ihn zusammen mit dem Institute of Contemporary Arts in London und der Sharjah Art Foundation in Auftrag gegeben hat. „Eurasia (Questions on Happiness)“ ist nicht der erste Film von Metahaven, dem Duo um Vinca Kruk und Daniel van der Velden, deren gemeinsame Praxis sich seit 2007 von grafischen Identitäten, Rauminstallationen und Publikationen immer mehr hin zu bewegtem Bild entwickelt hat. Deswegen werden in vier Galerien die bisher entstandenen Videoarbeiten, darunter auch „The Sprawl“, als immersive Installationen präsentiert, während in einer fünften Galerie ihre Musikvideos, textilen und grafischen Arbeiten gezeigt werden.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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