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September

Lost and Found

MAD, Brüssel / BE
– 28.09.2018
mad.brussels 

Das MAD Lab ist ein multidisziplinäres Zentrum für kollaboratives Design mit sozialen, gesellschaftlichen und nachhaltigen Ansätzen und außerdem Teil des MAD Brussels, einer Plattform für Mode und Design. Besonders an der Arbeitsweise ist die enge Zusammenarbeit mit dem Endverbraucher sowie das Streben nach nachhaltiger Produktion erkennbar. Letztere ist Thema der Ausstellung „Lost and Found“, welche dem Besucher anhand praktischer Beispiele vermitteln möchte, wie sich die 15 Designer und Designstudios, die im MAD Lab arbeiten, mit Ecodesign auseinandersetzen. „Lost and Found“ ist Teil des Brussels Design September, zu dem in der gesamten Stadt Ausstellungen, Konferenzen, Workshops und weitere Veranstaltungen zum Thema Design, Kunst und Handwerk stattfinden.

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Nordic Urban Spaces Inspirationen für Stadt und Raum

Nordische Botschaften, Berlin / DE
– 28.09.2018
nordischebotschaften.org 

Die nachhaltig gestaltete Ausstellung „Nordic Urban Spaces“ zeigt Beispiele ästhetischer Stadtgestaltung und Architektur des Nordens. Der Fokus liegt auf der einzigartigen Kombination von „Funktionalität und Nachhaltigkeit, von Rücksicht und Eleganz“, während zusätzlich besonders die Verbindung zur Natur in den Vordergrund gerückt wird. Ausgestellt werden bereits umgesetzte wie auch zukünftige Projekte, die von Programmpunkten wie Workshops, Fachseminaren oder Architektur-Talks gerahmt werden.

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Maarten Baas. Hide and Seek

Design Museum Gent / BE
– 30.09.2018
designmuseumgent.be 

“Maarten Baas. Hide and Seek” is the name of the first major retrospective exhibition by the Design Museum Gent focusing on the work of Maarten Baas. Baas’s projects expand the boundaries between art and design in that his products include performing and handcrafted elements that rebelliously exclude industrial finishing. Maarten Baas is currently one the most influential designers in the Netherlands and is called the “Houdini of Dutch design”. His design output is categorised as author design and is constantly evolving as can be seen from his various projects. The performance entitled “Maarten Baas Makes Time” will be presented during the Gent Festival from 13 to 22 July 2018. Baas will produce five time zones, with different scenes and actors, that can be viewed individually by visitors as full-size dioramas. Baas conveys how differently time is perceived with his “leaps in time”. The presentations take place from 3 pm to 6 pm in the Design Museum Gent.

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Art Déco in Paris. Grafikdesign für eine Elite

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 30.09.2018
mkg-hamburg.de 

Art déco wird oft in erster Linie mit Möbel-, Interior- und Modedesign assoziiert – zu Unrecht, wie jetzt eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg beweisen möchte, welche die Grafik aus dieser Epoche in den Mittelpunkt stellt. In Paris, der Geburtsstadt des Art déco, entstanden vor allem in den 1920er-Jahren Plakate, Anzeigen und Druckgrafiken, die bis heute ikonisch sind und den damaligen Stil und Zeitgeist transportieren. Die Verbreitung des Automobils, das französische Chanson, die Haute Couture oder das Cabaret sind zentrale Themen, die von Künstlern wie Cassandre, Charles Loupot, Jean Carlu oder Paul Colin aufgegriffen und visuell umgesetzt wurden. Die Ausstellung umfasst rund 150 Exponate aus einer Sammlung an Pariser Grafiken, die das Museum über die vergangenen Jahre erworben hat.

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Oïphorie: atelier oï

Museum für Gestaltung Zürich, Zurich / CH
– 30.09.2018
museum-gestaltung.ch 

Das Westschweizer Designbüro Atelier Oï vereint die Disziplinen Architektur, Produktdesign und Szenografie unter einem Dach. Im neu eröffneten Standort des Museums für Gestaltung Zürich in der Ausstellungsstrasse bespielt es nun die Ausstellungshalle. Schwerelos erscheinende Installationen aus Japanpapier, Stoffbändern und Holzstreifen werden ergänzt durch die Präsentation der wichtigsten Produkte, die das Atelier seit seiner Gründung 1991 hervorgebracht hat. Zusammen mit Prototypen, Materialstudien und Videos wird so die Arbeitsweise des Teams um Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond klar, bei der Licht, Bewegung, (Material-)Experimente, Handwerk und Interdisziplinarität eine zentrale Rolle spielen.

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Triennale der Photographie Hamburg

Hamburg / DE
– 30.09.2018
phototriennale.de 

Der Fotografie wird in Hamburg seit 1990 alle drei Jahre einen besonderer Raum gegeben und Betrachtern die Möglichkeit geboten, die Welt aus anderen Perspektiven zu sehen. Von Interesse in diesem Jahr ist die Frage, was der Moment des „Abdrückens“ im Prozess der Veränderung bedeutet. Das Potenzial eines Fotos ist es, einen Moment einzufangen, die Zeit anzuhalten und mit seiner Wirkung auf den Betrachter einen möglichen Wandel anzustoßen. Die siebte Ausgabe des Fotografiefestivals findet dieses Jahr unter dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ [Belastungsgrenze. Suche nach Veränderung] statt und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bewegungen und die gegenwärtige „Wirklichkeitserfahrung“ in Zeiten des Umbruchs. Die Triennale der Photographie bietet in der ganzen Stadt Hamburg in verschiedenen Museen, Ausstellungshäusern, Galerien und an unterschiedlichen Kunstschauplätzen ein umfangreiches Angebot an Arbeiten des Genres Fotografie. 

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Lithuania. London. 1968. The Odyssey of Lithuanian Design

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Lithuania. London. 1968.“ rekonstruiert die Geschichte eines litauischen Pavillons, der sinnbildlich für den Erfolg in den Bereichen Kultur, Kunst, Wissenschaft und Industrie stand. Als der Pavillon 1968 im Messe- und Veranstaltungszentrum Earls Court in London im Rahmen einer Propagandaveranstaltung der USSR ausgestellt wurde, nahm man Litauens Potenzial als zeitgenössische Kulturnation erstmals wahr. Die Bedeutung des Pavillons, dem damals nicht viel Beachtung geschenkt wurde, soll in dieser Ausstellung 50 Jahre später nun aufgezeigt werden.

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Stories of Things. Lithuanian Design 1918–2018

National Gallery of Art, Vilnius / LT
– 30.09.2018
ndg.lt 

Die Ausstellung „Stories of Things“, zum Jubiläum des vor 100 Jahren erstmals als unabhängig deklarierten litauischen Staates zeigt den Entwicklungsprozess des Produktdesigns in Litauen mit Fokus auf den Verbindungen zwischen Geschichte, Designern und Projekten. Die komplexen wirtschaftlichen und politischen Umstände Litauens während des 19. und 20. Jahrhunderts erschwerten es dem litauischen Design anfänglich, sich zu entwickeln. Gezeigt werden Objekte, die die turbulente Geschichte des Landes, den Fortschritt wie auch die Rückschläge des Designs widerspiegeln.

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Uncovered

MAD Brussels Fashion and Design Platform, Brüssel / BE
– 30.09.2018
mad.brussels 

Als Teil der Summer of Photography-Biennale 2018 zeigt das MAD in Brüssel Fotograf Pierre Debusschere mit einigen seiner bisher persönlichsten Projekte. Generell beschäftigt sich der aus Belgien stammende Modefotograf und Regisseur in seinen Arbeiten, die größtenteils aus Portraits bestehen, mit Themen wie Schönheit und Mode und setzt seine Models außergewöhnlich und oftmals skurril in Szene. Essenz seiner Fotografie ist es, Emotionen greifbar zu machen, wofür er sich (digitaler) Techniken bedient, Farbe und Licht gekonnt einsetzt und häufig mit Collagen oder Nahaufnahmen arbeitet.

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Roland Topor. Panoptikum

Museum Folkwang, Essen / DE
– 30.09.2018
museum-folkwang.de 

Der französische Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler Roland Topor (1938–1997) widmete sich mit seiner Arbeit den grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins. Die Ausstellung „Roland Topor. Panoptikum“ im Museum Folkwang in Essen stellt die Vielseitigkeit des Künstlers anhand von Fragen nach dem Verhältnis der Geschlechter, der Absurdität des Lebens und der Vergeblichkeit des menschlichen Strebens vor. Bekannt wurde Topor unter anderem für seine Ausstellungen, Illustrationen in Büchern („Pinocchio“), Filmplakate („Die Blechtrommel“), Bühnenbilder, Prosa und Theaterstücke. Auch die Zeichnungen, die im Film „Casanova“ (1976) unter Federico Fellini als Projektionen der Laterna magica im Bauch des Wals zu sehen sind, stammen von Topor.

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Das französische Grafikerkollektiv Grapus

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 03.10.2018
broehan-museum.de 

Im Zuge der Revolten des Pariser Mai gründeten Studierende der École nationale supérieure des Arts Décoratifs 1970 das Kollektiv Grapus. Im Geiste der 68er wendeten sie sich mit grafischen Mitteln – vor allem in Form von Plakaten – gegen Kapitalismus, Establishment und Krieg. Dabei brachen sie auch visuell mit bestehenden Konventionen und arbeiteten etwa mit Collagetechniken, Handschrift oder bewusst unscharfen Fotos. Zu den „Kunden“ zählte unter anderem die Kommunistische Partei, der Gewerkschaftsbund Confédération générale du travail sowie verschiedene soziale Organisationen. Die Ausstellung bildet neben „Jablonec 68. Der Ost-West-Schmuckgipfel“ eine von zwei Perspektiven im Bröhan-Museum auf die Folgen des Jahres 1968, bei der eine west- und eine osteuropäische Position einander gegenübergestellt werden.

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Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / AT
– 06.10.2018
werkraum.at 

Die Biomimikry nimmt sich die Natur zum Vorbild und überträgt Prozesse, Strukturen und Formen auf das Feld der Technik. Dass auch Handwerk und Design von jenen Grundsätzen, die sich evolutionär bewährt haben, profitieren können, zeigt der Werkraum Bregenzerwald anhand einer Ausstellung. Dieses „Alphabet des Lebens“ setzt sich aus 26 Prinzipien der Natur zusammen, die jeweils eine biologische Funktionsweise und ihre Relevanz für die Gestaltung verdeutlichen. Dazu kommen bereits realisierte Biomimikry-Projekte aus Europa und den USA. Die als Lernwerkstatt konzipierte Schau möchte vor allem das Bewusstsein wecken, dass der Mensch und die Natur untrennbar miteinander verbunden sind, dass wir viel von ihr lernen können und ein respektvoller Umgang Grundvoraussetzung für die Lösung drängender Probleme ist.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Disappear Here

Royal Institute of British Architects (RIBA), London / GB
– 07.10.2018
architecture.com 

[Verschwinde hier] Perspektive ist die Grundlage der räumlichen Wahrnehmung unserer Welt. Die Ausstellung „Disappear Here“ in der Architecture Gallery des RIBA betrachtet den Umgang mit perspektivischen Darstellungen von der Renaissance bis heute und bezieht dabei sowohl Architektur als auch Kunst und Mathematik mit ein. Die zentrale Frage ist, wie es gelingt, Dreidimensionalität auf einem flachen Medium abzubilden, ohne die Komplexität des realen Raums einzubüßen. Die Präsentation der historischen Zeichnungen und Bücher ist in ein von Sam Jacob Studio gestaltetes Raumkonzept eingebettet, das selbst mit der Orientierung und Wahrnehmung des Besuchers spielt. Ein weiteres Highlight ist ein in Zusammenarbeit mit Shedworks speziell für die Ausstellung produzierter Film.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Too Fast to Live, Too Young to Die: Punk Graphics, 1976–1986

Cranbrook Art Museum, Bloomfield Hills / US
– 07.10.2018
cranbrookartmuseum.org 

[Zu schnell zum Leben, zu jung zum Sterben: Punk-Grafiken, 1976–1986] Punk war neben der Hippiekultur eine der wichtigsten und einflussreichsten Bewegungen des späten 20. Jahrhunderts. Neben Musik, Mode und Kunst hinterließ der Punk auch seine Spuren im Grafikdesign. Dilettantismus, Selbstvermarktung, Provokation und der Bruch mit dem „Schönen“ brachten eine eigene Sprache hervor, von der unter anderem Plattencover, Plakate oder Zines zeugen. Die Ausstellung zeigt, nach den jeweiligen Stilmitteln in Themengebiete unterteilt, eine reiche Sammlung an historischen Stücken. Eine Brücke in die Gegenwart wird geschlagen, indem parallel frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren des USamerikanischen Street-Art-Künstlers Shepard Fairey gezeigt werden, der mit seinen rebellischen, politisch motivierten Werken durchaus Parallelen zu den Grundgedanken des Punks aufweist.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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Peter Behrens. Das Praktische und das Ideale

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld / DE
– 14.10.2018
kunstmuseenkrefeld.de 

Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers, Gestalters und Architekten Peter Behrens zeigt das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld erstmals eine monografische Ausstellung seiner Werke. Es werden 250 Arbeiten gezeigt, darunter Plakate, Typografie und Fotografien, Werbegrafik und Holzschnitte sowie Bücher und Kataloge. Die Ausstellung verfolgt Behrens’ Weg vom Jugendstilkünstler bis hin zum Vorreiter der modernen Werbe- und Industriegestaltung und zeigt, basierend auf dem Schriftwechsel zwischen ihm und dem Gründungsdirektor des Kaiser Wilhelm Museums, Friedrich Deneken, seinen erheblichen Einfluss auf die frühe Entwicklung des Museums. Sein Ziel war es „das Praktische und das Ideale in Einklang miteinander“ zu bringen und Kunst und Lebensgestaltung miteinander zu verbinden.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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Ciao Amico Mio

Etage Projects, Kopenhagen / DK
– 19.10.2018
etageprojects.com 

Das Schweizer Designduo Kueng Caputo zeigt in der Einzelausstellung „Ciao Amico Mio“ in Kopenhagen einige seiner aktuellsten Serien. Den Fokus legen Sarah Kueng und Lovis Caputo auf die Kombination von Alltagsgegenständen mit Kunst, auf Improvisation und Experimente mit Form und Farbe und die Verbindung von materiellen Abenteuern mit komplexen Handwerkstechniken. Im Etage Projects werden die Arbeiten „The Silo Furniture“, „The Homage Carpets“ und „The Granulate Lamps“ ausgestellt.

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Uncanny

Design Museum Holon / IL
– 20.10.2018
dmh.org.il 

[Unheimlich] Wie schon von Sigmund Freud beschrieben, befällt den Menschen ein unheimliches Gefühl, sobald er daran zweifelt, dass ein Lebewesen beseelt beziehungsweise ein lebloser Gegenstand unbeseelt ist. Masahiro Mori übertrug dies in den 1970er-Jahren mit dem Ausdruck „Uncanny Valley“ [unheimliches Tal] auf das Feld der Robotik. Moderne Technologie verwischt diese Grenzen und macht die Einordnung zusehends schwerer, denn Animation, virtuelle Realität oder Avatare bewegen sich zwischen Realität und dem künstlichen, digitalen Raum; totes Material kann in lebendig wirkende Formen gebracht werden, und hoch entwickelte mechanische Apparate wecken beim Nutzer ein Gefühl von emotionaler Bindung. Die Ausstellung betrachtet dieses Phänomen, in die Bereiche Raum, Körper und Material gegliedert, anhand von Arbeiten israelischer Designstudierender.

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Handmade Industry

Museu da Casa Brasileira, São Paulo / BR
– 21.10.2018
handmade-industry.com 

„Handmade Industry“ ist eine Kunst- und Architekturausstellung des Schweizer Ateliers Oï, das die Ideen hinter seinen Arbeiten sichtbar und für den Besucher erfahrbar machen will. Das Atelier, das 1991 in La Neuveville in der Schweiz von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gegründet wurde, versteht sich als multidisziplinären Ort für kreatives Arbeiten und Denken, an dem mit Material experimentiert wird und gängige Vorstellungen von Design durch neue Perspektiven ersetzt werden. Die Interdisziplinarität und Pluralität, zwei der wichtigsten Grundwerte des Ateliers, spiegeln sich in der Auswahl und Kombination von Materialien wider, immer mit dem Fokus darauf, dem Besucher zu vermitteln, wie das Material selbst beeinflusst, kommuniziert und mit dem Gestalter in Beziehung tritt.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Europas Beste Bauten

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 22.10.2018
azw.at 

Die Ausstellung „Europas beste Bauten“ stellt alle zwei Jahre außerordentliche europäische Architekturprojekte vor, die beispielhaft für zeitgenössische Architektur sind und Visionen zukünftigen Bauens widerspiegeln. Der Mies van der Rohe Award, der Preis für zeitgenössische Architektur der Europäischen Union, wird alle zwei Jahre verliehen und ging 2017 erstmals an zwei Wohnbauten: Der Hauptpreis ging an das De Flat Kleiburg in Amsterdam von NL Architects in Zusammenarbeit mit XVW Architectuur und der Emerging Architect Preis ging an das Projekt Navez in Brüssel der Architekturbüros MSA und V+, das fünf Sozialbauwohnungen umfasst. Das Thema des sozialen Wohnungsbaus wird sich auch in den Vorträgen und Workshops der Ausstellung wiederfinden.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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Food Is Fiction

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 28.10.2018
designmuseum.nl 

[Essen ist Fiktion] Wir essen nicht nur, um satt zu werden, sondern befriedigen damit auch eine ganze Reihe von sozialen und psychologischen Bedürfnissen. „Du bist, was du isst“ kann in diesem Zusammenhang als Werkzeug zur Schaffung eines Selbstbildes verstanden werden, das den Konsumenten, von der Hausfrau bis zum Jäger und Sammler, in der Gesellschaft positioniert, zumindest in den eigenen Augen. Dementsprechend verkaufen uns Supermärkte auch Werte wie Handwerk, Erotik, Nostalgie, Ehrlichkeit und Patriotismus, die untrennbar mit der eigentlichen Ware verknüpft sind – so der Ansatz der Ausstellung „Food Is Fiction“. Gezeigt werden unter anderem Werbefilme, Verpackungen oder Kampagnen, die diese (unterbewussten) Assoziationen schaffen oder verstärken. Begleitend findet ein Programm aus Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen statt.

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James Turrell

Museum Frieder Burda, Baden-Baden / DE
– 28.10.2018
museum-frieder-burda.de 

Er selbst beschreibt seine Kunst als „Perceptual Art“ – die Kunst der Wahrnehmung – und arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Licht. Einige der wichtigsten Arbeiten des Künstlers James Turrell werden nun im Museum Frieder Burda ausgestellt. Überall auf der Welt erschafft Turrell Räume, die von Licht durchflutet werden, in denen geometrische Lichtkörper im Raum zu schweben scheinen und deren Konturen sich teilweise gänzlich im Licht auflösen, sodass die Wahrnehmung, die dem Menschen nicht zuletzt zum Verorten innerhalb des Raumes dient, an ihre Grenzen stößt. Mit seinen Arbeiten will Turrell das Licht „sinnlich und geistig erlebbar“ machen und den Betrachter dazu auffordern, das eigene Sehverhalten zu reflektieren.

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The Playground Project

Bundeskunsthalle, Bonn / DE
– 28.10.2018
bundeskunsthalle.de 

Bestehend aus Ausstellung und begehbarem Spielplatz zeigt „The Playground Project“ die Geschichte, den Sinn und die Möglichkeiten des Spielens. Es ist unterteilt in einen Indoor- und einen Outdoorbereich, in dem jeweils auf unterschiedliche Art Kunst und Spiel aufeinandertreffen. Das Dach und der Vorplatz der Bundeskunsthalle wurden von 14 Künstlern in einen kreativen Spielplatz für Jung und Alt verwandelt, während in der Bundeskunsthalle eine Ausstellung zur Geschichte von Spielplätzen gezeigt wird, die außerdem deren Ästhetik und deren Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner untersucht.

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Raw Design

Museum of Craft and Design, San Francisco / DE
– 28.10.2018
sfmcd.org 

[Rohes Design] Technologie und Digitalisierung haben neben vielen positiven Entwicklungen auch dazu geführt, dass sich Objekte und Produkte zunehmend fremd, nicht greifbar und anonym anfühlen. Eine ganze Reihe von Gestaltern setzt dem eine Auseinandersetzung mit Materialien entgegen, die geprägt ist von Experiment, Unvoreingenommenheit und Intuition. Damit unterscheiden sie sich auch von traditionellen Handwerkern, wie dem des Glasbläsers oder Tischlers, die sich auf althergebrachte und komplexe Techniken stützen. Zu den präsentierten Arbeiten zählen etwa die Algenstrukturen von Julia Lohmann, die Textilien von Scott Bodenner oder der von Mieke Meijer aus Zeitungspapier hergestellte Holzersatz Newspaperwood.

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Frida Kahlo: Making Her Self Up

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

The “Frida Kahlo: Making Her Self Up” exhibition deals less with Frida Kahlo’s art and more with what made her an icon. Visitors obtain an insight into her daily life, the challenges and the physical impairments she had to battle with. The exhibition does not only consider Kahlo’s physical and mental pain as such, but also explores how she transformed it into even more creativity and productivity. Her art is kept in the background of the exhibition, but her clothes, accessories, make-up, and excerpts from her journals are on display.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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Design Generations

Art and Design Atomium Museum, Brüssel / BE
– 04.11.2018
adamuseum.be 

Das ADAM in Brüssel möchte mit der Ausstellung „Design Generations“ die fundamentale Essenz des Designs darstellen. Die ausstellenden Designer durften sich ein Objekt aus der dauerhaften Sammlung des Museums aussuchen, um es dann in Kontext zu ihren eigenen Projekten zu stellen. Nebst dem vergangenen und gegenwärtigen Design wird auch das zukünftige miteinbezogen: Die Visionen der zehn Designer bezüglich was Design in der Zukunft sein könnte und wo sie sich selbst und ihre Arbeit im Diskurs des zukünftigen Designs verorten, werden in Form von Skizzen an Leinwände projiziert. Den Veranstaltern ist wichtig, dass das Design als wichtiges Element der Gesellschaft wahrgenommen wird, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gegenseitig bedingen und permanent miteinander interagieren.

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The Future Starts Here

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

Ein selbstständig fahrendes Auto, ein Drucker, der auch im Weltall funktioniert, sinneserweiternde Prothesen und Roboter: Die Ausstellung „The Future Starts Here“ beleuchtet den Einfluss, den Design und Technologie auf die Gestaltung und Entwicklung der Zukunft haben. Sie fokussiert sich auf vier Kernthemen: das Zuhause, die Öffentlichkeit, die Erde und das sogenannte Leben danach. Die unmittelbare Zukunft soll nicht nur aufgezeigt, sondern anhand einiger ethischer und spekulativer Fragen, die den Besucher durch die Ausstellung begleiten, auch kritisch hinterfragt werden.

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Michael Riedel. Grafik als Ereignis

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 04.11.2018
museumangewandtekunst.de 

Über tausend Blätter produzierte Michael Riedel zwischen 1994 und 1995 an der Städelschule. Diese sind nun erstmals vollständig im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zu sehen. Es gilt, die Rolle von Künstlern in einer Informationsgesellschaft zu klären. Wie verändert künstliche Intelligenz die Kunstproduktion? Neben dem Frühwerk Riedels sind in der Ausstellung aktuellen Arbeiten zu sehen, die ähnliche Fragen bearbeiten. Immer wieder eignet er sich verschiedenste Textformen an, um daraus grafische Motive zu kreieren. Dabei verarbeitet er HTML-Codes, Berichte aus dem Internet zu seinem Schaffen sowie Kommunikationsgeflechte aus dem eigenen Alltag.

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Eco-Visionaries

Haus der elektronischen Künste Basel, Basel / CH
– 11.11.2018
hek.ch 

Die Ausstellung „Eco-Visionaries“ betrachtet das Anthropozän und die damit einhergehenden Herausforderungen aus der Perspektive der Kunst, der neuen Medien und der Ökologie. Besonders die Kunst vermag es, auch komplexere Sachverhalte verständlich zu visualisieren und im Betrachter Emotionen hervorzurufen, die ihn zum aktiven Handeln und zu nachhaltiger Veränderung des eigenen Verhaltens bewegen sollen. Auf kreative und individuelle Weise zeigen die Künstler, welchen Einfluss der Mensch im anthropozänen Zeitalter auf die Umwelt hat und entwerfen Lösungsansätze für Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcen- und Nahrungsknappheit.

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Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik

Kunsthalle Bremen, Bremen / DE
– 11.11.2018
kunsthalle-bremen.de 

Die Ausstellung „Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik“ zeigt bedeutende Werke früher Computergrafiken und beleuchtet die Verbindung zwischen Kunst und Technologie. 2018 jähren sich zwei für die internationale Anerkennung der Computerkunst grundlegende Ausstellungen zum 50. Mal. Anlässlich dessen sowie des 80. Geburtstages des Pioniers der Computerkunst, Frieder Nake, zeigt die Kunsthalle Bremen zahlreiche Arbeiten aus der Bremer Sammlung aus den Jahren 1955 bis 1979.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Ryoji Ikeda

Eye Filmmuseum, Amsterdam / NL
– 02.12.2018
eyefilm.nl 

Visual Artist Ryoji Ikeda ist bekannt für seine audiovisuellen Darbietungen, besonders im Bereich der elektronischen Musik. Im Eye Filmmuseum zeigt er einige seiner beeindruckenden und immersiven Bild- und Ton-Projekte. Er spielt mit den Grenzbereichen der auditiven und visuellen Wahrnehmung und fokussiert sich auf die Verwendung elektronischer Daten und Informationen in der Musik und der Kunst. Unter anderem werden Arbeiten wie „The Radar“ und „Data Tron“ sowie das eigens für das Eye Filmmuseum entwickelte Projekt „Point of no Retun“ gezeigt.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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Albert Kapr 100

Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 30.12.2018
dnb.de 

Anlässlich seines 100. Geburtstages präsentiert das deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig Objekte aus dem Nachlass des 1995 verstorbenen einflussreichen Typografen Albert Kapr. Er gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts und war außerdem Dozent, Rektor, Historiker und Autor. Auf die Leipziger Typografiegeschichte nahm er während seiner Zeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) großen Einfluss: Er trug zu einer Verbesserung der Schulschrift bei, engagierte sich für das Angebot an nationalen und internationalen Buchkunstwettbewerben und half bei der Herstellung neuer Satzschriften nach dem zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der HGB, die sich mit Kaprs Text „Die Kunst des Bücherkaufens“ auseinandergesetzt haben und ihre persönliche Auswahl an Büchern präsentieren werden.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Pink: The History of a Punk, Pretty, Powerful Color

The Museum of the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.01.2019
fitnyc.edu/museum 

[Pink: Die Geschichte einer punkigen, hübschen, mächtigen Farbe] Pink gehört – in allen Schattierungen von Magenta bis Zartrosa – zu den umstrittensten Farben überhaupt. Je nach Epoche und kulturellem Kontext ist Pink entweder männlich, weiblich oder auch geschlechtsneutral konnotiert. Es kann Erotik oder Unschuld, Emanzipation oder traditionelle Rollenklischees transportieren sowie in einigen Ländern als Nationalfarbe patriotische Zwecke erfüllen. Die Ausstellung bietet anhand von rund 80 Exponaten eine Reise quer durch die Geschichte dieser facettenreichen Farbe und möchte damit neue Perspektiven eröffnen und mit festgefahrenen Assoziationen brechen. Unter den Modekreationen finden sich Arbeiten von Designern wie Elsa Schiaparelli, Christian Dior, Yves Saint Laurent oder Rei Kawakubo. Am 19. Oktober 2018 findet ein begleitendes Symposium statt, das per Livestream übertragen wird.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Kreaturen nach Maß. Tiere und Gegenwartsdesign

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 06.01.2019
marta-herford.de 

Die Existenz des Menschen war und ist eng mit der von Tieren verknüpft. Ob als Quelle für Rohstoffe, als Nutz- und Arbeitstiere oder als voll integriertes Familienmitglied sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur. Dass sich das Verständnis hin zu einem respektvolleren, gewaltfreien Umgang wandeln könnte, zeigen Trends wie die zunehmende Verbreitung einer veganen Lebensweise oder die Suche nach Alternativen zu Materialien auf tierischer Basis. Auch im Design spielen Tiere eine Rolle: Es gibt eine Vielzahl an Produkten für Tiere, Versuche, sie durch künstliche beziehungsweise robotische Abbilder zu ersetzen oder auch durch spekulative und experimentelle Gestaltung ethische Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuwerfen. Die Ausstellung präsentiert 40 Auseinandersetzungen internationaler Designer und Künstler mit der Thematik.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Der Duft der Bilder – Werke der colección olorVISUAL, Barcelona

Opelvillen Rüsselsheim / DE
– 06.01.2019
opelvillen.de 

Der Kunstsammlung des katalanischen Parfümeurs Ernesto Ventós Omedes liegt die Beziehung zwischen Seh- und Geruchssinn zugrunde. Bereits seit 40 Jahren trägt er international Gemälde, Fotografien, Objekte und Videokunst zusammen, mit denen er beim Betrachter die Empfindung eines Duftes auslösen möchte – und das allein durch die über das Auge geweckten Erinnerungen. Gleichzeitig kreiert er selbst Düfte als Kunstwerke, die eine zusätzliche Wahrnehmungsebene schaffen und so eine neue Art der Kunstvermittlung eröffnen sollen. Die Opelvillen präsentieren 55 Werke aus Ventós Omedes Sammlung Olor Visual, wobei das Ziel unter anderem ist, „manchen Nochnicht- Kunstfreund anzulocken und für die zeitgenössische Kunst zu begeistern“.

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Contemporary Muslim Fashions

De Young Museum, San Francisco / US
– 06.01.2019
deyoung.famsf.org 

[Zeitgenössische muslimische Moden] Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im De Young Museum in San Francisco befasst sich erstmalig museal mit der komplexen und vielfältigen Natur muslimischer Mode sowie der damit einhergehenden Kleiderordnung. Die Ausstellung präsentiert Orte, Stoffe und Stile aus der ganzen Welt und stellt eine Reihe verschiedener Religionen und Perspektiven vor, die aufzeigen sollen, wie sich muslimische Frauen selbst definieren, aber auch, wie sie auf der anderen Seite von der Mode beeinflusst werden können. Neben Kleidungsstücken aus den Bereichen Luxus, Streetware und Sport werden in der Ausstellung auch Auszüge aus sozialen Medien, persönliche Geschichten und Visionen sowie Video- und Fotomaterial präsentiert.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Christien Meindertsma. Beyond the Surface

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 20.01.2019
design-museum.de 

„Christien Meindertsma. Beyond the Surface“ ist die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Designerin Christien Meindertsma. Sie interessiert sich besonders für Industrieproduktion und die Arbeitsprozesse im Design. Es werden deshalb nicht nur fertige Produkte, sondern auch Prototypen, Fotografien und Materialproben ausgestellt. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als „Documentary Design“ – einen Schaffensprozess, bei dem jeder Arbeitsschritt dokumentiert wird und nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Herstellungsprozess eine Rolle spielt. Gezeigt werden Projekte wie „One Sheep Sweater“ aus dem Jahr 2010, bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover herstellte, und „Flax Chair“ aus dem Jahr 2015, ein aus dem nachhaltigen Material Flachs hergestelltes Möbelstück, für das sie bereits zwei Designpreise erhielt.

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
– 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Best of Austrian Design. Staatspreis Design 2017

Weissraum Designforum Tirol, Innsbruck / AT
25.09.2018 – 18.10.2018
weissraum.at 

Der österreichische Staatspreis Design wird im Zweijahresrhythmus für herausragende Projekte in den Bereichen Produktdesign und räumliche Gestaltung vergeben. Das Weissraum Designforum Tirol stellt einige der nominierten und ausgezeichneten Produkte und Projekte aus 2017 aus. Ausgezeichnet wurden kreative Arbeiten, welche Einfluss auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse haben und Innovation, Nachhaltigkeit und Inklusion großschreiben. Weissraum kooperierte für die Ausstellung mit dem Tiroler Volkskunstmuseum, welches für den historischen Teil der Ausstellung verantwortlich ist: Woher haben moderne Designprodukte ihren Ursprung? Gibt es historische Objekte, die den Neuheiten in Konzept, Produktion und Gestaltung ähneln?

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Königsschlösser und Fabriken – Ludwig II. und die Architektur

Architekturmuseum der TU München, München / DE
28.09.2018 – 13.01.2019
architekturmuseum.de 

Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist vor allem für seine opulenten Schlossbauten wie Neuschwanstein oder Linderhof berühmt, denen er auch den Spitznamen Märchenkönig verdankt. Über diese Touristenattraktionen hinaus, entstanden in Bayern unter seiner Regentschaft auch eine Reihe weniger bekannter, aber nicht minder wichtiger Gebäuden wie die Nürnberger Synagoge, die Fabrikbauten im Augsburger Textilviertel oder die gläsernen Hallen für die Ausrichtung der internationalen Elektrizitätsausstellung 1882 in München sowie Bauten für Bildung und Erziehung, Gesundheit, Kultur und Verwaltung. Anlass für die Ausstellung ist zum einen die bislang fehlende umfangreiche Auseinandersetzung mit der Architektur Ludwig II., zum anderen seine Rolle als Gründungsvater der TU München vor 150 Jahren unter dem Namen Neue Polytechnische Schule.

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Oktober

Das französische Grafikerkollektiv Grapus

Bröhan-Museum, Berlin / DE
– 03.10.2018
broehan-museum.de 

Im Zuge der Revolten des Pariser Mai gründeten Studierende der École nationale supérieure des Arts Décoratifs 1970 das Kollektiv Grapus. Im Geiste der 68er wendeten sie sich mit grafischen Mitteln – vor allem in Form von Plakaten – gegen Kapitalismus, Establishment und Krieg. Dabei brachen sie auch visuell mit bestehenden Konventionen und arbeiteten etwa mit Collagetechniken, Handschrift oder bewusst unscharfen Fotos. Zu den „Kunden“ zählte unter anderem die Kommunistische Partei, der Gewerkschaftsbund Confédération générale du travail sowie verschiedene soziale Organisationen. Die Ausstellung bildet neben „Jablonec 68. Der Ost-West-Schmuckgipfel“ eine von zwei Perspektiven im Bröhan-Museum auf die Folgen des Jahres 1968, bei der eine west- und eine osteuropäische Position einander gegenübergestellt werden.

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Alphabet des Lebens – Lernwerkstatt Natur

Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch / AT
– 06.10.2018
werkraum.at 

Die Biomimikry nimmt sich die Natur zum Vorbild und überträgt Prozesse, Strukturen und Formen auf das Feld der Technik. Dass auch Handwerk und Design von jenen Grundsätzen, die sich evolutionär bewährt haben, profitieren können, zeigt der Werkraum Bregenzerwald anhand einer Ausstellung. Dieses „Alphabet des Lebens“ setzt sich aus 26 Prinzipien der Natur zusammen, die jeweils eine biologische Funktionsweise und ihre Relevanz für die Gestaltung verdeutlichen. Dazu kommen bereits realisierte Biomimikry-Projekte aus Europa und den USA. Die als Lernwerkstatt konzipierte Schau möchte vor allem das Bewusstsein wecken, dass der Mensch und die Natur untrennbar miteinander verbunden sind, dass wir viel von ihr lernen können und ein respektvoller Umgang Grundvoraussetzung für die Lösung drängender Probleme ist.

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Azzedine Alaïa: The Couturier

The Design Museum, London / GB
– 07.10.2018
designmuseum.org 

Die Ausstellung „Azzedine Alaïa: The Couturier“ wurde noch in Zusammenarbeit mit dem im November 2017 verstorbenen Modeschöpfer Azzedine Alaïa kuratiert. Eine zentrale Rolle spielt dabei vor allem die Entwicklung Alaïas vom Bildhauer zum Modedesigner sowie sein großes Interesse an Mode, Freundschaften und dem weiblichen Körper. Sein Gestaltungsprozess war weniger den drängenden Deadlines internationaler Fashion Weeks unterlegen als vielmehr seinem eigenen Arbeitsrhythmus. Zu seinen Kunden gehörten unter anderen Greta Garbo, Grace Jones, Michelle Obama oder Rihanna. Die Ausstellung versteht sich hierbei weniger als Retrospektive, sondern möchte die Lebensgeschichte Alaïas anhand von persönlich ausgewählten Textilien von den frühen 1980er-Jahren bis heute erzählen.

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Disappear Here

Royal Institute of British Architects (RIBA), London / GB
– 07.10.2018
architecture.com 

[Verschwinde hier] Perspektive ist die Grundlage der räumlichen Wahrnehmung unserer Welt. Die Ausstellung „Disappear Here“ in der Architecture Gallery des RIBA betrachtet den Umgang mit perspektivischen Darstellungen von der Renaissance bis heute und bezieht dabei sowohl Architektur als auch Kunst und Mathematik mit ein. Die zentrale Frage ist, wie es gelingt, Dreidimensionalität auf einem flachen Medium abzubilden, ohne die Komplexität des realen Raums einzubüßen. Die Präsentation der historischen Zeichnungen und Bücher ist in ein von Sam Jacob Studio gestaltetes Raumkonzept eingebettet, das selbst mit der Orientierung und Wahrnehmung des Besuchers spielt. Ein weiteres Highlight ist ein in Zusammenarbeit mit Shedworks speziell für die Ausstellung produzierter Film.

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Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne

Hofmobiliendepot, Möbel Museum Wien, Vienna / AT
– 07.10.2018
hofmobiliendepot.at 

Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Koloman Moser – sie alle waren nicht nur wichtige Vertreter der Moderne, 2018 jährt sich auch ihr Tod zum einhundertsten Mal. Aus diesem Anlass haben eine Reihe Wiener Museen das Themenjahr „Schönheit und Abgrund“ ausgerufen. Im Hofmobiliendepot werden den Arbeiten Otto Wagners, Josef Hoffmanns und Adolf Loos’ eine Ausstellung gewidmet und ihre jeweilige Position zum Thema Wohnen und Einrichten betrachtet. Im Fokus steht dabei besonders die Zusammenarbeit zwischen den Architekten selbst, den Auftraggebern – oft befreundete Künstler, Intellektuelle oder Unternehmer – und den Produzenten, die mit hochwertigen Materialien und Handwerkskunst maßgeblich zur Qualität der Möbel und Interieurs beigetragen haben. Zu sehen sind verschiedene Raumensembles, welche die Exponate nicht losgelöst, sondern in ihrem historischen Gesamtzusammenhang zeigen.

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Too Fast to Live, Too Young to Die: Punk Graphics, 1976–1986

Cranbrook Art Museum, Bloomfield Hills / US
– 07.10.2018
cranbrookartmuseum.org 

[Zu schnell zum Leben, zu jung zum Sterben: Punk-Grafiken, 1976–1986] Punk war neben der Hippiekultur eine der wichtigsten und einflussreichsten Bewegungen des späten 20. Jahrhunderts. Neben Musik, Mode und Kunst hinterließ der Punk auch seine Spuren im Grafikdesign. Dilettantismus, Selbstvermarktung, Provokation und der Bruch mit dem „Schönen“ brachten eine eigene Sprache hervor, von der unter anderem Plattencover, Plakate oder Zines zeugen. Die Ausstellung zeigt, nach den jeweiligen Stilmitteln in Themengebiete unterteilt, eine reiche Sammlung an historischen Stücken. Eine Brücke in die Gegenwart wird geschlagen, indem parallel frühe Arbeiten aus den 1990er-Jahren des USamerikanischen Street-Art-Künstlers Shepard Fairey gezeigt werden, der mit seinen rebellischen, politisch motivierten Werken durchaus Parallelen zu den Grundgedanken des Punks aufweist.

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Made in Denmark

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / DE
– 07.10.2018
grassimuseum.de 

Unter skandinavischem Design wird eine Designrichtung verstanden, die bereits in den 1950er-Jahren in Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland entstand und sich durch Minimalismus, Funktionalität und kostengünstige Massenproduzierbarkeit auszeichnete. Die Ausstellung „Made in Denmark“ widmet sich ausschließlich Designobjekten und Marken aus Dänemark und von lokalen Gestaltern wie Kaare Klint, Arne Jacobsen oder Verner Panton. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, welche Strömungen oder Entwicklungen dieser zeitlosen Gestaltung vorangegangen sind. Relevant sind in diesem Kontext nicht nur der Jugendstil, auch ausgewählte Tendenzen aus dem Art déco oder dem Funktionalismus spielen eine Rolle. Die Ausstellung wird ferner durch den separaten Ausstellungsteil „Simply Danish“ um die Schmucksammlung Schwandt erweitert.

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Go West! American Illustration

Designforum, Wien / AT
– 07.10.2018
designaustria.at 

Mit „Go West!“ stellt das Designforum Wien Arbeiten von 16 Illustratoren aus den USA aus und möchte damit die Vielfalt an Stilen und Kreativität, die die US-amerikanische Illustrationsszene zu bieten hat, aufzeigen. Die Ausstellung gibt sowohl jungen aufstrebenden Talenten, als auch etablierten Illustratoren den Raum, in Form von mindestens zwei Arbeiten ihre individuelle Sichtweise auf die Welt zu präsentieren.

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Eco-Visionaries: Art and Architecture after the Anthropocene

Museum of Art, Architecture and Technology, Lissabon / PT
– 08.10.2018
www.maat.pt 

Das 2016 eröffnete Maat Museum in Lissabon lud für die Ausstellung „Eco-Visionaries“ über 35 Künstler und Architekten ein, um zum Thema Klimawandel kritische und kreative Visionen und Standpunkte auszudrücken, Denkanstöße zu kreieren und Lösungsansätze bezüglich aktueller und zukünftiger Umweltprobleme zu bieten. Die Verortung des Menschen in einem anthropozänen Zeitalter stellt ebenfalls Thema der künstlerischen Arbeiten dar. Teil der Ausstellung sind sowohl Video- und Soundproduktionen wie auch Gemälde und Installationen.

 

 

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Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination

The Metropolitan Museum of Art, New York / US
– 08.10.2018
metmuseum.org 

[Himmelskörper: Mode und die katholische Imagination] Mit einer Ausstellung, deren Fläche sich sowohl auf mehrere Räume des Met Fifth Avenue sowie auf die Zweigstelle The Met Cloisters erstreckt, wird eine Brücke zwischen christlichem Kult und der irdischen Welt der Mode geschlagen. Neben mittelalterlichen Kunstwerken bilden 40 Exponate den Kern der Schau, von denen einige zu diesem Anlass erstmalig den Vatikan verlassen. Darunter befinden sich Roben und „Accessoires“ wie Ringe und Papstkronen. Die gegenseitige Wechselwirkung wird durch Kleidungsstücke aus dem frühen 20. Jahrhundert verdeutlicht, die von religiöser Kunst inspiriert sind und umgekehrt auch zur Manifestation des christlichen Glaubens dienen.

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Ron Arad: Yes to the Uncommon!

Vitra Design Museum, Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 14.10.2018
design-museum.de 

[Ron Arad: Ja zum Ungewöhnlichen!] Ron Arad, 1951 in Tel Aviv geboren und mittlerweile in London zu Hause, ist Industriedesigner und Architekt. Seine Arbeiten setzen sich stets über bestehende Grenzen und Normen hinweg. Die Ausstellung „Ron Arad: Yes to the Uncommon!“ im Vitra Design Museum zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten aus der eigenen Sammlung und möchte einen breiten Überblick über die Arbeiten Arads liefern. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich frühe Metallmöbel aus seinem ersten Studio, wie der Rover Chair oder der Big Easy-Sessel. Des Weiteren werden auch neuere Arbeiten des Designers zu sehen sein, die seinen experimentellen Ansatz in die Serienproduktion übertragen.

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Mobile Welten

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 14.10.2018
mkg-hamburg.de 

„Um in der Gegenwart zu wirken, muss ein Museum immer wieder seine Verantwortung als Kultur- und Bildungseinrichtung reflektieren und den Dialog suchen.“ Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hat zu diesem Zweck den Ausstellungsmacher und Kritiker Roger M. Buergel eingeladen, mit der Vielfalt der Institution und ihrer Geschichte zu arbeiten. Mit der Ausstellung „Mobile Welten. Oder das Museum unserer transkulturellen Gegenwart“ findet der Arbeitsprozess „Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaen“ zusammen mit verschiedenen Universitäten seinen Abschluss. Bestehende Denkmuster und Museumsstrukturen sollen aufgelöst und die Entstehung der Dinge und ihre Bedeutung in der Gesellschaft offengelegt werden. Die Ausstellung dient dabei als Medium, um die Komplexität globaler Verflechtungen darzustellen und mithilfe von Dingen, Texten und Bildern eine dreidimensionale Collage entstehen zu lassen, die Besuchern verschiedene Lesarten ermöglicht.

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I Am Your Father!

Maison d’Ailleurs, Yverdon-les-Bains / CH
– 14.10.2018
ailleurs.ch 

[Ich bin dein Vater!] Die Suche nach dem Sinn des (eigenen) Lebens beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden und hat eine Vielzahl von Ideologien, Mythologien und Religionen hervorgebracht. Heute nimmt diese Rolle oft die Fiktion ein, denn das Bedürfnis nach Erfüllung und Sinnhaftigkeit ist in modernen Gesellschaften ungebrochen. Diese These wird in der Ausstellung „I Am Your Father!“ am Beispiel des zeitgenössischen Mythos „Krieg der Sterne“ illustriert. Die Werke von 13 internationalen Künstlern, die sich mit dem Star Wars-Universum auf kritische, ironische oder experimentelle Art und Weise auseinandersetzen und seine Narrative auf aktuelle Gesellschaftsthemen übertragen, werden zu diesem Zweck zusammen mit Exponaten aus der Sammlung des Museums gezeigt. Sowohl Fans des Kult-Epos als auch alle, die an dem sozialen Einfluss antiker sowie moderner Mythen interessiert sind, kommen so auf ihre Kosten.

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Shape of Light

Tate Modern, London / GB
– 14.10.2018
tate.org.uk 

Die Ausstellung „Shape of Light. 100 Years of Photography and Abstract Art“ behandelt die verflochtene Beziehung zwischen Fotografie und abstrakter Kunst. Arbeiten verschiedener Künstler von 1910 bis heute veranschaulichen die Originalität der Arbeiten der Fotografen und deren Reaktion auf die abstrakte Kunst, neben der sie in den Ausstellungsräumen hängen. Die Tate Gallery for Modern Art in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. In „Shape of Light“ werden namhafte wie junge Fotografen präsentiert. Unter ihnen die Pioniere der Fotografie Man Ray und Alfred Stieglitz, zeitgenössische Künstler wie Barbara Kasten und Thomas Ruff oder „Newcomer“ wie Antony Cairns und Maya Rochat.

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Peter Behrens. Das Praktische und das Ideale

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld / DE
– 14.10.2018
kunstmuseenkrefeld.de 

Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers, Gestalters und Architekten Peter Behrens zeigt das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld erstmals eine monografische Ausstellung seiner Werke. Es werden 250 Arbeiten gezeigt, darunter Plakate, Typografie und Fotografien, Werbegrafik und Holzschnitte sowie Bücher und Kataloge. Die Ausstellung verfolgt Behrens’ Weg vom Jugendstilkünstler bis hin zum Vorreiter der modernen Werbe- und Industriegestaltung und zeigt, basierend auf dem Schriftwechsel zwischen ihm und dem Gründungsdirektor des Kaiser Wilhelm Museums, Friedrich Deneken, seinen erheblichen Einfluss auf die frühe Entwicklung des Museums. Sein Ziel war es „das Praktische und das Ideale in Einklang miteinander“ zu bringen und Kunst und Lebensgestaltung miteinander zu verbinden.

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Ciao Amico Mio

Etage Projects, Kopenhagen / DK
– 19.10.2018
etageprojects.com 

Das Schweizer Designduo Kueng Caputo zeigt in der Einzelausstellung „Ciao Amico Mio“ in Kopenhagen einige seiner aktuellsten Serien. Den Fokus legen Sarah Kueng und Lovis Caputo auf die Kombination von Alltagsgegenständen mit Kunst, auf Improvisation und Experimente mit Form und Farbe und die Verbindung von materiellen Abenteuern mit komplexen Handwerkstechniken. Im Etage Projects werden die Arbeiten „The Silo Furniture“, „The Homage Carpets“ und „The Granulate Lamps“ ausgestellt.

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Uncanny

Design Museum Holon / IL
– 20.10.2018
dmh.org.il 

[Unheimlich] Wie schon von Sigmund Freud beschrieben, befällt den Menschen ein unheimliches Gefühl, sobald er daran zweifelt, dass ein Lebewesen beseelt beziehungsweise ein lebloser Gegenstand unbeseelt ist. Masahiro Mori übertrug dies in den 1970er-Jahren mit dem Ausdruck „Uncanny Valley“ [unheimliches Tal] auf das Feld der Robotik. Moderne Technologie verwischt diese Grenzen und macht die Einordnung zusehends schwerer, denn Animation, virtuelle Realität oder Avatare bewegen sich zwischen Realität und dem künstlichen, digitalen Raum; totes Material kann in lebendig wirkende Formen gebracht werden, und hoch entwickelte mechanische Apparate wecken beim Nutzer ein Gefühl von emotionaler Bindung. Die Ausstellung betrachtet dieses Phänomen, in die Bereiche Raum, Körper und Material gegliedert, anhand von Arbeiten israelischer Designstudierender.

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The Limits to Growth!

Centre d’Innovation et de Design au Grand-Hornu / BE
– 21.10.2018
cid-grand-hornu.be 

Ever since the late 1960s, researchers have been warning us about the consequences of excessive consumption. A variety of public initiatives have harnessed society’s desire for more sustainable alternatives. Against this backdrop, the “The Limits to Growth!” exhibition looks at the role of design, showing examples of how this gradual shift is inspiring young designers to look for alternative processes that are not only better for the environment and easier on resources, but also endeavour to distribute the profits more fairly. The exhibition points out existing problems and presents alternatives, with the overriding aim of raising awareness about the subject and showing design’s huge potential to bring about change.

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Handmade Industry

Museu da Casa Brasileira, São Paulo / BR
– 21.10.2018
handmade-industry.com 

„Handmade Industry“ ist eine Kunst- und Architekturausstellung des Schweizer Ateliers Oï, das die Ideen hinter seinen Arbeiten sichtbar und für den Besucher erfahrbar machen will. Das Atelier, das 1991 in La Neuveville in der Schweiz von Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond gegründet wurde, versteht sich als multidisziplinären Ort für kreatives Arbeiten und Denken, an dem mit Material experimentiert wird und gängige Vorstellungen von Design durch neue Perspektiven ersetzt werden. Die Interdisziplinarität und Pluralität, zwei der wichtigsten Grundwerte des Ateliers, spiegeln sich in der Auswahl und Kombination von Materialien wider, immer mit dem Fokus darauf, dem Besucher zu vermitteln, wie das Material selbst beeinflusst, kommuniziert und mit dem Gestalter in Beziehung tritt.

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Europas Beste Bauten

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 22.10.2018
azw.at 

Die Ausstellung „Europas beste Bauten“ stellt alle zwei Jahre außerordentliche europäische Architekturprojekte vor, die beispielhaft für zeitgenössische Architektur sind und Visionen zukünftigen Bauens widerspiegeln. Der Mies van der Rohe Award, der Preis für zeitgenössische Architektur der Europäischen Union, wird alle zwei Jahre verliehen und ging 2017 erstmals an zwei Wohnbauten: Der Hauptpreis ging an das De Flat Kleiburg in Amsterdam von NL Architects in Zusammenarbeit mit XVW Architectuur und der Emerging Architect Preis ging an das Projekt Navez in Brüssel der Architekturbüros MSA und V+, das fünf Sozialbauwohnungen umfasst. Das Thema des sozialen Wohnungsbaus wird sich auch in den Vorträgen und Workshops der Ausstellung wiederfinden.

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Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800

Herzogliches Museum, Gotha / DE
– 27.10.2018
stiftungfriedenstein.de 

The exhibition “Gotha Vorbildlich! Modellsammlungen um 1800” [Model Gotha. Model Collections around 1800] looks at various models designed to impart knowledge about a range of subjects, including, art, literature, and science. Models from antiquity and the present day are on display, providing an insight into the aesthetic dimension to the dissemination of knowledge.

 

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Food Is Fiction

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 28.10.2018
designmuseum.nl 

[Essen ist Fiktion] Wir essen nicht nur, um satt zu werden, sondern befriedigen damit auch eine ganze Reihe von sozialen und psychologischen Bedürfnissen. „Du bist, was du isst“ kann in diesem Zusammenhang als Werkzeug zur Schaffung eines Selbstbildes verstanden werden, das den Konsumenten, von der Hausfrau bis zum Jäger und Sammler, in der Gesellschaft positioniert, zumindest in den eigenen Augen. Dementsprechend verkaufen uns Supermärkte auch Werte wie Handwerk, Erotik, Nostalgie, Ehrlichkeit und Patriotismus, die untrennbar mit der eigentlichen Ware verknüpft sind – so der Ansatz der Ausstellung „Food Is Fiction“. Gezeigt werden unter anderem Werbefilme, Verpackungen oder Kampagnen, die diese (unterbewussten) Assoziationen schaffen oder verstärken. Begleitend findet ein Programm aus Workshops, Vorträgen und Veranstaltungen statt.

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The Playground Project

Bundeskunsthalle, Bonn / DE
– 28.10.2018
bundeskunsthalle.de 

Bestehend aus Ausstellung und begehbarem Spielplatz zeigt „The Playground Project“ die Geschichte, den Sinn und die Möglichkeiten des Spielens. Es ist unterteilt in einen Indoor- und einen Outdoorbereich, in dem jeweils auf unterschiedliche Art Kunst und Spiel aufeinandertreffen. Das Dach und der Vorplatz der Bundeskunsthalle wurden von 14 Künstlern in einen kreativen Spielplatz für Jung und Alt verwandelt, während in der Bundeskunsthalle eine Ausstellung zur Geschichte von Spielplätzen gezeigt wird, die außerdem deren Ästhetik und deren Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner untersucht.

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Raw Design

Museum of Craft and Design, San Francisco / DE
– 28.10.2018
sfmcd.org 

[Rohes Design] Technologie und Digitalisierung haben neben vielen positiven Entwicklungen auch dazu geführt, dass sich Objekte und Produkte zunehmend fremd, nicht greifbar und anonym anfühlen. Eine ganze Reihe von Gestaltern setzt dem eine Auseinandersetzung mit Materialien entgegen, die geprägt ist von Experiment, Unvoreingenommenheit und Intuition. Damit unterscheiden sie sich auch von traditionellen Handwerkern, wie dem des Glasbläsers oder Tischlers, die sich auf althergebrachte und komplexe Techniken stützen. Zu den präsentierten Arbeiten zählen etwa die Algenstrukturen von Julia Lohmann, die Textilien von Scott Bodenner oder der von Mieke Meijer aus Zeitungspapier hergestellte Holzersatz Newspaperwood.

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James Turrell

Museum Frieder Burda, Baden-Baden / DE
– 28.10.2018
museum-frieder-burda.de 

Er selbst beschreibt seine Kunst als „Perceptual Art“ – die Kunst der Wahrnehmung – und arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Licht. Einige der wichtigsten Arbeiten des Künstlers James Turrell werden nun im Museum Frieder Burda ausgestellt. Überall auf der Welt erschafft Turrell Räume, die von Licht durchflutet werden, in denen geometrische Lichtkörper im Raum zu schweben scheinen und deren Konturen sich teilweise gänzlich im Licht auflösen, sodass die Wahrnehmung, die dem Menschen nicht zuletzt zum Verorten innerhalb des Raumes dient, an ihre Grenzen stößt. Mit seinen Arbeiten will Turrell das Licht „sinnlich und geistig erlebbar“ machen und den Betrachter dazu auffordern, das eigene Sehverhalten zu reflektieren.

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Michael Riedel. Grafik als Ereignis

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 04.11.2018
museumangewandtekunst.de 

Über tausend Blätter produzierte Michael Riedel zwischen 1994 und 1995 an der Städelschule. Diese sind nun erstmals vollständig im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zu sehen. Es gilt, die Rolle von Künstlern in einer Informationsgesellschaft zu klären. Wie verändert künstliche Intelligenz die Kunstproduktion? Neben dem Frühwerk Riedels sind in der Ausstellung aktuellen Arbeiten zu sehen, die ähnliche Fragen bearbeiten. Immer wieder eignet er sich verschiedenste Textformen an, um daraus grafische Motive zu kreieren. Dabei verarbeitet er HTML-Codes, Berichte aus dem Internet zu seinem Schaffen sowie Kommunikationsgeflechte aus dem eigenen Alltag.

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Stories. Dutch Design Damask

Textielmuseum, Tilburg / DE
– 04.11.2018
textielmuseum.nl 

[Geschichten. Niederländische Gestaltung von Damast] Damast ist ein Gewebe, das mithilfe von kett- und schusssichtigen Abschnitten die Erzeugung von figürlichen Mustern ermöglicht. Aufgrund der aufwendigen Herstellung wurde früher vor allem mit besonders hochwertigen und glänzenden Materialien gearbeitet; seit dem 20. Jahrhundert findet vornehmlich Baumwolle Anwendung bei der Produktion von Bettwäsche und Tischtüchern. Die Ausstellung „Stories. Dutch Design Damask“ im Textielmuseum vom 11. November 2017 bis zum 4. November 2018 zeigt vor diesem Hintergrund unterschiedliche Arbeiten, bei denen das Erzählen von Geschichten einen wichtigen Teil der Gestaltung ausmacht – in Form von Insekten, die über den Tisch kriechen, Wolken, die bedrohlich über dem Teller schweben oder Servietten, die Kalorien zählen.

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The Future Starts Here

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

Ein selbstständig fahrendes Auto, ein Drucker, der auch im Weltall funktioniert, sinneserweiternde Prothesen und Roboter: Die Ausstellung „The Future Starts Here“ beleuchtet den Einfluss, den Design und Technologie auf die Gestaltung und Entwicklung der Zukunft haben. Sie fokussiert sich auf vier Kernthemen: das Zuhause, die Öffentlichkeit, die Erde und das sogenannte Leben danach. Die unmittelbare Zukunft soll nicht nur aufgezeigt, sondern anhand einiger ethischer und spekulativer Fragen, die den Besucher durch die Ausstellung begleiten, auch kritisch hinterfragt werden.

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Design Generations

Art and Design Atomium Museum, Brüssel / BE
– 04.11.2018
adamuseum.be 

Das ADAM in Brüssel möchte mit der Ausstellung „Design Generations“ die fundamentale Essenz des Designs darstellen. Die ausstellenden Designer durften sich ein Objekt aus der dauerhaften Sammlung des Museums aussuchen, um es dann in Kontext zu ihren eigenen Projekten zu stellen. Nebst dem vergangenen und gegenwärtigen Design wird auch das zukünftige miteinbezogen: Die Visionen der zehn Designer bezüglich was Design in der Zukunft sein könnte und wo sie sich selbst und ihre Arbeit im Diskurs des zukünftigen Designs verorten, werden in Form von Skizzen an Leinwände projiziert. Den Veranstaltern ist wichtig, dass das Design als wichtiges Element der Gesellschaft wahrgenommen wird, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gegenseitig bedingen und permanent miteinander interagieren.

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Frida Kahlo: Making Her Self Up

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 04.11.2018
vam.uk 

The “Frida Kahlo: Making Her Self Up” exhibition deals less with Frida Kahlo’s art and more with what made her an icon. Visitors obtain an insight into her daily life, the challenges and the physical impairments she had to battle with. The exhibition does not only consider Kahlo’s physical and mental pain as such, but also explores how she transformed it into even more creativity and productivity. Her art is kept in the background of the exhibition, but her clothes, accessories, make-up, and excerpts from her journals are on display.

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Eco-Visionaries

Haus der elektronischen Künste Basel, Basel / CH
– 11.11.2018
hek.ch 

Die Ausstellung „Eco-Visionaries“ betrachtet das Anthropozän und die damit einhergehenden Herausforderungen aus der Perspektive der Kunst, der neuen Medien und der Ökologie. Besonders die Kunst vermag es, auch komplexere Sachverhalte verständlich zu visualisieren und im Betrachter Emotionen hervorzurufen, die ihn zum aktiven Handeln und zu nachhaltiger Veränderung des eigenen Verhaltens bewegen sollen. Auf kreative und individuelle Weise zeigen die Künstler, welchen Einfluss der Mensch im anthropozänen Zeitalter auf die Umwelt hat und entwerfen Lösungsansätze für Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcen- und Nahrungsknappheit.

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Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik

Kunsthalle Bremen, Bremen / DE
– 11.11.2018
kunsthalle-bremen.de 

Die Ausstellung „Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik“ zeigt bedeutende Werke früher Computergrafiken und beleuchtet die Verbindung zwischen Kunst und Technologie. 2018 jähren sich zwei für die internationale Anerkennung der Computerkunst grundlegende Ausstellungen zum 50. Mal. Anlässlich dessen sowie des 80. Geburtstages des Pioniers der Computerkunst, Frieder Nake, zeigt die Kunsthalle Bremen zahlreiche Arbeiten aus der Bremer Sammlung aus den Jahren 1955 bis 1979.

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Machines à Penser

Fondazione Prada, Venedig / IT
– 25.11.2018
fondazioneprade.org 

Die Ausstellung „Machines à Penser“ [Denkmaschinen] thematisiert die Arbeiten dreier Philosophen, die im Exil oder auf der Flucht lebend, ihre tiefsten Gedanken hervorbrachten. Es geht um die Beziehung zwischen Exil, Flucht sowie Zuflucht und physischen sowie mentalen Orten für Reflexion, Gedanken und intellektuelle Produktionen. Die Ausstellung fokussiert auf die drei Philosophen Theodor W. Adorno (1903–1969), Martin Heidegger (1889–1976) und Ludwig Wittgenstein (1889–1951), die durch politische Umstände ins Exil oder zur Flucht getrieben wurden. Ihre Arbeiten werden auf zwei Stockwerken in den Kontext zeitgenössischer Kunst und Architektur gesetzt, die ebenfalls Inspiration durch den Rückzug nutzten oder räumliche Vorstellungen davon darstellen.

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Common Good

Powerhouse Museum, Sydney / AU
– 02.12.2018
maas.museum/powerhouse-museum 

[Gemeinwohl] Anlässlich des Sydney Design Festivals 2018, das in diesem Jahr unter dem Motto „Call to Action“ stattfindet, richtet sich im Powerhouse Museum der Blick auf Produktdesign, das nicht hohe Verkaufszahlen, sondern vor allem eine positive Wirkung auf die Menschen und den Planeten beabsichtigt. Verschiedenen Gestaltern und Studios, vor allem aus dem asiatisch-pazifischen Raum, wird eine Bühne geboten, um kritische, innovative oder als Denkanstoß konzipierte Arbeiten zu präsentieren. Damit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Design die Möglichkeit und vielleicht sogar die Pflicht hat, entscheidend Einfluss auf die Entwicklung unserer (Waren-)Welt zu nehmen und soziale, wirtschaftliche oder ökologische Probleme zu visualisieren und zu bekämpfen.

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Ryoji Ikeda

Eye Filmmuseum, Amsterdam / NL
– 02.12.2018
eyefilm.nl 

Visual Artist Ryoji Ikeda ist bekannt für seine audiovisuellen Darbietungen, besonders im Bereich der elektronischen Musik. Im Eye Filmmuseum zeigt er einige seiner beeindruckenden und immersiven Bild- und Ton-Projekte. Er spielt mit den Grenzbereichen der auditiven und visuellen Wahrnehmung und fokussiert sich auf die Verwendung elektronischer Daten und Informationen in der Musik und der Kunst. Unter anderem werden Arbeiten wie „The Radar“ und „Data Tron“ sowie das eigens für das Eye Filmmuseum entwickelte Projekt „Point of no Retun“ gezeigt.

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Albert Kapr 100

Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 30.12.2018
dnb.de 

Anlässlich seines 100. Geburtstages präsentiert das deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig Objekte aus dem Nachlass des 1995 verstorbenen einflussreichen Typografen Albert Kapr. Er gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts und war außerdem Dozent, Rektor, Historiker und Autor. Auf die Leipziger Typografiegeschichte nahm er während seiner Zeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) großen Einfluss: Er trug zu einer Verbesserung der Schulschrift bei, engagierte sich für das Angebot an nationalen und internationalen Buchkunstwettbewerben und half bei der Herstellung neuer Satzschriften nach dem zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der HGB, die sich mit Kaprs Text „Die Kunst des Bücherkaufens“ auseinandergesetzt haben und ihre persönliche Auswahl an Büchern präsentieren werden.

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An Incomplete History of Protest

Whitney Museum of American Art, New York / US
– 31.12.2018
whitney.org 

Aktivismus, Kritik und Politik finden schon immer Ausdruck in der Kunst, einem Medium, das immer wieder aufs Neue seine eigene Sprache für die Auseinandersetzung mit Protest findet. Das Whitney Museum of American Art in New York beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Geschichte des Protests anhand einzelner Schlüsselthemen und markanten historischen Ereignissen, wie dem Feminismus und dem Vietnamkrieg. Diese Betrachtung von Protest-Kunst beginnt im Jahr 1940 und verfolgt deren Entwicklung bis 2017, wobei die Ausstellung auch diejenigen Momente beleuchtet, in denen das Museum selbst zum Protest-Gegenstand wurde.

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Pink: The History of a Punk, Pretty, Powerful Color

The Museum of the Fashion Institute of Technology, New York / US
– 05.01.2019
fitnyc.edu/museum 

[Pink: Die Geschichte einer punkigen, hübschen, mächtigen Farbe] Pink gehört – in allen Schattierungen von Magenta bis Zartrosa – zu den umstrittensten Farben überhaupt. Je nach Epoche und kulturellem Kontext ist Pink entweder männlich, weiblich oder auch geschlechtsneutral konnotiert. Es kann Erotik oder Unschuld, Emanzipation oder traditionelle Rollenklischees transportieren sowie in einigen Ländern als Nationalfarbe patriotische Zwecke erfüllen. Die Ausstellung bietet anhand von rund 80 Exponaten eine Reise quer durch die Geschichte dieser facettenreichen Farbe und möchte damit neue Perspektiven eröffnen und mit festgefahrenen Assoziationen brechen. Unter den Modekreationen finden sich Arbeiten von Designern wie Elsa Schiaparelli, Christian Dior, Yves Saint Laurent oder Rei Kawakubo. Am 19. Oktober 2018 findet ein begleitendes Symposium statt, das per Livestream übertragen wird.

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Zeichen als Waffen. Zum Beispiel das Emblem der „Rote Armee Fraktion“

Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig / DE
– 06.01.2019
dnb.de 

In der Ausstellung „Zeichen als Waffen“ wird anhand des Beispiels des Emblems der Roten Armee Fraktion deren gezieltes Verwenden von Texten, Bildern, Zeichen und anderen Medien zur politischen Provokation und Machtausübung untersucht und dargestellt. Das gezeigte Material setzt sich aus Zitaten, Worten und Bildern, beispielsweise Erinnerungsberichten, Polizeiakten oder Asservaten, zusammen, die aufzeigen sollen, „wie aus grafischen Zeichen Gewaltakte werden“.

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Der Duft der Bilder – Werke der colección olorVISUAL, Barcelona

Opelvillen Rüsselsheim / DE
– 06.01.2019
opelvillen.de 

Der Kunstsammlung des katalanischen Parfümeurs Ernesto Ventós Omedes liegt die Beziehung zwischen Seh- und Geruchssinn zugrunde. Bereits seit 40 Jahren trägt er international Gemälde, Fotografien, Objekte und Videokunst zusammen, mit denen er beim Betrachter die Empfindung eines Duftes auslösen möchte – und das allein durch die über das Auge geweckten Erinnerungen. Gleichzeitig kreiert er selbst Düfte als Kunstwerke, die eine zusätzliche Wahrnehmungsebene schaffen und so eine neue Art der Kunstvermittlung eröffnen sollen. Die Opelvillen präsentieren 55 Werke aus Ventós Omedes Sammlung Olor Visual, wobei das Ziel unter anderem ist, „manchen Nochnicht- Kunstfreund anzulocken und für die zeitgenössische Kunst zu begeistern“.

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Amsterdam, the Magic Center. Art and Counterculture 1967–1970

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 06.01.2019
stedelijk.nl 

[Magisches Zentrum Amsterdam. Kunst und Gegenkultur 1967–1970] Abseits der populären Pfade, betrachtet das Stedelijk Museum die politischen und sozialen Umwälzungen der späten 1960er-Jahren am Beispiel der niederländischen Hauptstadt, die schon damals ein Symbol für freies Denken und Handeln war. Anhand von Werken aus der eigenen Sammlung, versucht die Ausstellung das künstlerische Potenzial dieser Zeit nachzuvollziehen, das Aufbruch, Widerstand, Internationalität und Provokation Ausdruck verlieh und dafür nicht nur herkömmliche Medien, sondern auch neue Plattformen wie die Straße, das Fernsehen oder Magazine nutzte. Wie sich die Rolle der Frau – auch in der Kunst – im Zuge der 68er wandelte, bezeugt die Präsenz von Arbeiten weiblicher Kunstschaffender in einem bis dahin von Männern dominierten Feld.

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Kreaturen nach Maß. Tiere und Gegenwartsdesign

Marta Herford Museum für Kunst, Architektur, Design, Herford / DE
– 06.01.2019
marta-herford.de 

Die Existenz des Menschen war und ist eng mit der von Tieren verknüpft. Ob als Quelle für Rohstoffe, als Nutz- und Arbeitstiere oder als voll integriertes Familienmitglied sind sie ein wichtiger Teil unserer Kultur. Dass sich das Verständnis hin zu einem respektvolleren, gewaltfreien Umgang wandeln könnte, zeigen Trends wie die zunehmende Verbreitung einer veganen Lebensweise oder die Suche nach Alternativen zu Materialien auf tierischer Basis. Auch im Design spielen Tiere eine Rolle: Es gibt eine Vielzahl an Produkten für Tiere, Versuche, sie durch künstliche beziehungsweise robotische Abbilder zu ersetzen oder auch durch spekulative und experimentelle Gestaltung ethische Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Tier aufzuwerfen. Die Ausstellung präsentiert 40 Auseinandersetzungen internationaler Designer und Künstler mit der Thematik.

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Contemporary Muslim Fashions

De Young Museum, San Francisco / US
– 06.01.2019
deyoung.famsf.org 

[Zeitgenössische muslimische Moden] Die Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ im De Young Museum in San Francisco befasst sich erstmalig museal mit der komplexen und vielfältigen Natur muslimischer Mode sowie der damit einhergehenden Kleiderordnung. Die Ausstellung präsentiert Orte, Stoffe und Stile aus der ganzen Welt und stellt eine Reihe verschiedener Religionen und Perspektiven vor, die aufzeigen sollen, wie sich muslimische Frauen selbst definieren, aber auch, wie sie auf der anderen Seite von der Mode beeinflusst werden können. Neben Kleidungsstücken aus den Bereichen Luxus, Streetware und Sport werden in der Ausstellung auch Auszüge aus sozialen Medien, persönliche Geschichten und Visionen sowie Video- und Fotomaterial präsentiert.

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Bouncing in the Corner

Hamburger Kunsthalle, Hamburg / DE
– 13.01.2019
hamburger-kunsthalle.de 

[In der Ecke hüpfend] Der Titel der aktuellen Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ [Liebling, ich habe die Sammlung neu gehängt] (ursprünglich Titel einer Werkgruppe des US-amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg) ist die Einladung, die Sammlung der Gegenwartskunst in der Hamburger Kunsthalle neu zu entdecken. Die über drei Jahre angelegte Präsentation widmet sich dabei unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebnisbereichen des Menschen: Nach der Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Ding sowie zwischen Mensch und Mensch geht es in diesem Jahr unter dem Motto „Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums“ um die Beziehung des Menschen mit dem ihn umgebenden Raum. Wie in einem Theaterstück erscheinen dabei manche Kunstwerke nur in bestimmten Szenen, andere Arbeiten bleiben, bieten aber durch neue Inszenierungen andere Lesarten an.

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Triennale Design Museum Stories. Italian Design

La Triennale di Milano, Mailand / IT
– 20.01.2019
triennale.org 

Das Triennale Design Museum betrachtet in der Jahresausstellung 2018 die umfassende Geschichte des italienischen Designs aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus Sicht der Geografie, der Politik, der Wirtschaft, der Technologie und der Kommunikation. Die Ausstellung behandelt Themen wie den wechselseitigen Einfluss von Politik und Design oder das Darstellen und Verbreiten des Designs durch Medien. Die insgesamt 180 ausgestellten Werke sind chronologisch angeordnet und unterteilt in fünf zeitliche Abschnitte – von 1902 bis 1998.

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Plot in Plastilin

MUDAC, Lausanne / CH
– 20.01.2019
mudac.ch 

Der Gedanke an Knete weckt bei den meisten Menschen unweigerlich Kindheitserinnerungen. Doch auch abseits ihrer Funktion als Spiel- und Bastelmaterial spielt die bunte Masse eine wichtige Rolle: Als Rohstoff für Animationsfilme, Modelle, Plastiken oder illustrative Darstellungen wird sie trotz neuer digitaler Möglichkeiten von vielen Gestaltern und Künstlern nach wie vor gerne genutzt. „Plot in Plastilin“ begleitet die Geschichte des Mediums Knete von den 1950er-Jahren bis heute. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus bekannten Vertretern dieser Kunstform, etwa „Shaun das Schaf“ oder „Pingu“, sowie experimentelle filmische Werke, Musikvideos, Objekte, Installationen und Modelle aus dem Produktdesignkontext. Mit dieser Mischung sollen alle Besucher, vom professionellen Gestalter bis zur Schulklasse, auf ihre Kosten kommen.

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Christien Meindertsma. Beyond the Surface

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 20.01.2019
design-museum.de 

„Christien Meindertsma. Beyond the Surface“ ist die erste internationale Einzelausstellung der niederländischen Designerin Christien Meindertsma. Sie interessiert sich besonders für Industrieproduktion und die Arbeitsprozesse im Design. Es werden deshalb nicht nur fertige Produkte, sondern auch Prototypen, Fotografien und Materialproben ausgestellt. Sie selbst beschreibt ihre Arbeit als „Documentary Design“ – einen Schaffensprozess, bei dem jeder Arbeitsschritt dokumentiert wird und nicht nur das fertige Produkt, sondern der gesamte Herstellungsprozess eine Rolle spielt. Gezeigt werden Projekte wie „One Sheep Sweater“ aus dem Jahr 2010, bei dem sie aus der Wolle einzelner Schafe jeweils einen Pullover herstellte, und „Flax Chair“ aus dem Jahr 2015, ein aus dem nachhaltigen Material Flachs hergestelltes Möbelstück, für das sie bereits zwei Designpreise erhielt.

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Fashioned from Nature

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 27.01.2019
vam.ac.uk 

Die Natur ist seit Beginn der Menschheit Herstellungs- und Inspirationsgrundlage für Kleidung und Mode. Einerseits werden von der Natur inspirierte Drucke, Schnitte oder Materialien, die besonders im historischen Kontext, zum Beispiel an den aufwändig gearbeiteten, floralen Kleider aus dem 19. Jahrhundert auffallen, gezeigt und in der Ausstellung im Wandel der Zeit vorgestellt werden. „Denke über die Materialien der Mode und die Herkunft deiner Kleidung nach“, heißt andererseits die Aufforderung an die Besucher der Ausstellung. Durch die Industrialisierung – die Massenproduktion und den steigenden Konsum – entwickelte sich unter den Modemachern und Kunden ein neues nachhaltiges Bewusstsein, welches das Hauptaugenmerk von „Fashioned from Nature“ darstellt. Unter dem Begriff Nachhaltigkeit werden in der Ausstellung verschiedene Arten des ökologisch bewussten Umgangs mit Ressourcen und Herstellungsmethoden sowie dem Konsum und den Ungleichgewichten im Allgemeinen verstanden. So gibt es in der Modeindustrie einiges an Innovationspotenzial, welches aussagekräftig im Victoria and Albert Museum präsentiert wird.

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A Modern Life. Tablewares 1930s–1980s

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 27.01.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „A Modern Life“ zeigt ausgewähltes Keramikgeschirr, das den modernen Lebensstil des 20. Jahrhunderts in Form, Farbe und Art der Vermarktung aufgreift. Mit der wachsenden Wirtschaftskraft und größerem Wohlstand stieg der Wunsch nach ästhetischen, erschwinglichen Objekten, die sowohl visuell ansprechend als auch praktikabel sein sollten. Designer und Keramikmanufakturen arbeiteten eng zusammen, entwarfen vielfältige Produkte aus verschiedenen Materialien und ließen auch den Verbraucher erstmals am Arbeitsprozess teilhaben.

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Im Fokus: Taschen

Deutsches Ledermuseum, Offenbach / DE
– 03.02.2019
ledermuseum.de 

„Funktional, schmückend, modisch“ heißen die zusammenfassenden Schlagworte für die ausgewählten Taschen, die im Rahmen des neuen Studioformats des Deutschen Ledermuseums „Im Fokus“ Einblicke in das historische Archiv bieten. Das Museum ist stolz auf eine umfangreiche Sammlung mit über 30.000 Artefakten aus vielen Zeiten und Regionen der Lederkultur, welche Offenbach im internationalen Vergleich besonders herausstellt. In der Ausstellung „Im Fokus: Taschen. Funktional, schmückend, modisch“ wird eine historische Zusammenfassung der Taschenkultur mit Exponaten aus mehreren Epochen geboten. Die Tasche wurde zu Beginn ihrer Existenz als reines Funktionsmittel – Behältnis – eingesetzt, um Rohstoffe und Nahrungsmittel zu transportieren. Im Mittelalter entwickelten sich die aus Leder hergestellten Beutel- oder Gürteltaschen, die hauptsächlich von Männern getragen wurden. Weitere Entwicklungen oder Modifikationen der Funktionen sowie Unterkategorien der Tasche wurden stark von modischen Einflüssen geprägt, woraus heutige Modelle wie Bürotasche, Sporttasche, Umhängetasche oder Clutch entstanden.

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Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Best of Austrian Design. Staatspreis Design 2017

Weissraum Designforum Tirol, Innsbruck / AT
25.09.2018 – 18.10.2018
weissraum.at 

Der österreichische Staatspreis Design wird im Zweijahresrhythmus für herausragende Projekte in den Bereichen Produktdesign und räumliche Gestaltung vergeben. Das Weissraum Designforum Tirol stellt einige der nominierten und ausgezeichneten Produkte und Projekte aus 2017 aus. Ausgezeichnet wurden kreative Arbeiten, welche Einfluss auf gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse haben und Innovation, Nachhaltigkeit und Inklusion großschreiben. Weissraum kooperierte für die Ausstellung mit dem Tiroler Volkskunstmuseum, welches für den historischen Teil der Ausstellung verantwortlich ist: Woher haben moderne Designprodukte ihren Ursprung? Gibt es historische Objekte, die den Neuheiten in Konzept, Produktion und Gestaltung ähneln?

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Königsschlösser und Fabriken – Ludwig II. und die Architektur

Architekturmuseum der TU München, München / DE
28.09.2018 – 13.01.2019
architekturmuseum.de 

Ludwig II. von Bayern (1845–1886) ist vor allem für seine opulenten Schlossbauten wie Neuschwanstein oder Linderhof berühmt, denen er auch den Spitznamen Märchenkönig verdankt. Über diese Touristenattraktionen hinaus, entstanden in Bayern unter seiner Regentschaft auch eine Reihe weniger bekannter, aber nicht minder wichtiger Gebäuden wie die Nürnberger Synagoge, die Fabrikbauten im Augsburger Textilviertel oder die gläsernen Hallen für die Ausrichtung der internationalen Elektrizitätsausstellung 1882 in München sowie Bauten für Bildung und Erziehung, Gesundheit, Kultur und Verwaltung. Anlass für die Ausstellung ist zum einen die bislang fehlende umfangreiche Auseinandersetzung mit der Architektur Ludwig II., zum anderen seine Rolle als Gründungsvater der TU München vor 150 Jahren unter dem Namen Neue Polytechnische Schule.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
18.10.2018 – 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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Tutto Ponti, Gio Ponti Archi-Designer

Musée des Arts Décoratifs, Paris / FR
19.10.2018 – 10.02.2019
madparis.fr 

Vor allem in Italien, aber auch mit internationalen Projekten hat Gio Ponti (1891–1979) in der modernen Architektur seine Spuren hinterlassen. Seine Auseinandersetzungen mit Farben, Oberflächen und feinen Strukturen erstreckten sich über die Gestaltung von Gebäuden bis hin zu Innenarchitektur sowie Produkt- und Möbeldesign, worauf auch der Untertitel „Archi-Designer“ hinweist. Das von ihm mitgegründete Domus-Magazin und seine Lehrtätigkeit am Politecnico di Milano trugen dazu bei, dass sich seine Ideen weit verbreiteten. Die Ausstellung geht den sechs Jahrzehnten seines Wirkens chronologisch sowie nach Disziplinen geordnet nach. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen, Modelle, Fotografien und Filme. Mit „Tutto Ponti“ soll auch in Frankreich das Bewusstsein für die Bedeutung Gio Pontis für die Architektur- und Designgeschichte gestärkt werden.

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Nº 279
Embodiment in Design

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