Nº 259
Israel

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Editorial
Text: Stephan Ott

Design.

„Design formt primär nicht Dinge, sondern Beziehungen: Beziehungen, die brauchbar sein müssen“, bemerkte Herbert Malecki 1969 in seinem Beitrag zur Produktgestaltung. Diese Erkenntnis hat an Aktualität nicht das Geringste eingebüßt, ganz im Gegenteil, aktuell täte es gut, sich ihrer öfter zu erinnern. Das Herstellen von Verbindungen und das Aufzeigen von Zusammenhängen nämlich ist der Nukleus jeder gestalterischen Tätigkeit. Design ist eine Beziehungsdisziplin, die nicht nur in der Lage ist, alle möglichen Relationen auszuloten, die zwischen Menschen und Maschinen unter- sowie miteinander bestehen können, Design kann auch sämtliche Schritte eines Entwicklungsprozesses folgerichtig miteinander verknüpfen. Dafür ist es aber immer wieder notwendig, eingeschlagene Wege zu überdenken und eventuell zu verlassen, Prinzipien zu überdenken und bei Bedarf zu erweitern, Disziplinen miteinander zu verknüpfen oder Materialanwendungen zu modifizieren.

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Filter:

Research

Text: Anja Neidhardt

Die Kategorie Research bietet Einblicke in Forschungsprojekte aus verschiedenen Bereichen des Designs. Dabei reichen die Projekte von Materialien, über Apps bis hin zu Produktentwicklungen an Hochschulen, in Designagenturen und Forschungsinstituten.

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Focus:

Ein Land, drei Schriften


Typographic Island Israel

Text: Katrin Brüggemann

Was macht israelisches Grafikdesign so besonders? Welchen Einfluss haben alte Traditionen auf heutige Arbeiten? Woher kommen Inspiration und Austausch, wenn die eigene, die hebräische Schrift nur von einer so kleinen Gruppe genutzt wird? Israel ist in etwa so groß wie das Bundesland Hessen, aber nicht nur die geringe Größe des Landes sorgt für das Nischendasein der Gestaltung. Gestalter und Typografen in Israel sind die einzigen weltweit, für die Hebräisch die erste Kommunikationssprache ist.

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Files:

Generation Maker


Do-it-together

Text: Franziska Porsch

Als der Berliner Van Bo Le-Mentzel 2010 seine Hartz IV Möbel vorstellte, war er nicht der erste Gestalter, der sich anschickte, Anleitungen für Möbel zum Selberbauen zu entwerfen und zu verbreiten. Vorgänger waren unter anderen in den 1970er-Jahren Enzo Mari (Autoprogettazione) und Victor Papanek zusammen mit James Hennessey (Nomadic Furniture). Die in jüngster Zeit wieder prominent gewordene Do-it-yourself-Kultur wird aber nicht nur von Designern vorangetrieben, sondern auch von der sogenannten Maker-Bewegung, die den Zusammenhang zwischen Design, Produktion und Nutzung grundsätzlich in Frage stellt. Ob sie ihn verändern wird, bleibt abzuwarten.

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Blick ins Heft


Hier können Sie einige Seiten unserer aktuellen Ausgabe genauer anschauen.





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Out now

Gert Selle, Im Haus der Dinge

Mit 60 Bleistiftzeichnungen von Astrid Brandt


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form Edition #2

Photograph by
Gerhardt Kellermann

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Autoren dieser Ausgabe

Katrin Brüggemann

Bernhard E. Bürdek

Mirna Funk

Mareike Gast

Micha Gross

Kathrin Leist

Peter Maxwell

Anja Neidhardt

Jörg Stürzebecher


Illustration

Assaf Benharroch


Inhalt

Editorial

Filter

Tragbare Lautsprecher

Spannungsverhältnisse

Beton

Sportschuhsohlen


Research

IG Portfolio

Toy Design 2020. Spielzeugmacher der Zukunft

Nearch


Fairs

Plast 2015


Agenda

Ausstellungen, Messen, Festivals, Veranstaltungen, Konferenzen, Symposien, Wettbewerbe


Focus: Land of Design Israel

Ein Land, drei Schriften

Typographic Island Israel

 

Disziplin und Pioniergeist

The Israeli Approach

 

Das Bauhaus Center Tel Aviv

 

Designszene Israel

Reinventing Tradition

 

Das Zomet Institut

Sabbath-proof Design

 

Files

Generation Maker

Do-it-together

 

Ciguë

Breaking Baguette

 

Discourse
Design Perspectives 1

After the Party

 

Bureau Progressiv

Being Part of the Art

 

Archive
175 Jahre Briefmarke

Design that Fits on a Stamp

 

Carte Blanche
Bonsoir Paris

Dark Matter

 

Material
Soft Robotics

Imitating Nature

 

Media

Neue Bücher, DVDs, Magazine, Webseiten und Apps

 

Mario Pricken, 21 Torr:

Trigger me