Akademie Schloss Solitude.
Ausstellung und Performance

Akademie Schloss Solitude, Stuttgart

– 18. Dezember 2017

akademie-solitude.de


Die Akademie Schloss Solitude ist eine vom Land Baden-Württemberg finanzierte Stiftung des öffentlichen Rechts, die hauptsächlich Wohn- und Arbeitsstipendien für junge Künstler vergibt. Erst Kriegslazarett, dann Gastwirtschaft, daraufhin Gefängnis und später Studentenwohnheim – das Schloss Solitude hat eine facettenreiche Geschichte. Seit 1990 ist es nun die Wohn-, Arbeits- und Ausstellungsstätte der Stipendiaten und bietet dadurch ein wichtiges globales Netzwerk für die internationale Kunstszene.




Seit der Gründung vergibt die Akademie einmal im Jahr 50 bis 70 Stipendien, in dessen Rahmen die Künstler ein Projekt realisieren können. Im Bereich Kunst gibt es Stipendien für Architektur, bildende Kunst, darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik/Klang, zeitbasierte sowie webbasierte Medien. Außerdem können sich für das Programm „Art, Science & Business“ Personen aus den Bereichen der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaft sowie Geschichte bewerben. Als neuestes Programm gibt es „Digital Solitude“, dass sich vor allem an Journalisten, Entwickler, Coder, Designer und Künstler richtet, die an der Entwicklung neuer digitaler Inhalt und Formen forschen wollen.

Durch die Offenheit für viele künstlerische Ausdrucksformen ergibt sich an der Akademie eine Vielfalt an Projekten und Arbeiten, von denen einige momentan im Schloss ausgestellt werden. Vom 17. November bis zum 18. Dezember 2016 zeigt die Akademie drei Stipendiaten: Kai Linke, Ivana Ivković und Dragana Bulut. Zudem werden noch Arbeiten von Stipendiaten der Cité Internationale des Arts aus Paris gezeigt.

Die Ausstellungsstücke umfassen dabei die Themen Materialität und Low-tech-Produktionsverfahren in Bezug auf spezialisiertes Handwerk und eine Performanceserie namens „Friedhof der Wale, die einen fiktionalisierten Reisbericht darstellen soll. Die Stipendiaten aus Frankreich kreierten die Forschungs- und Arbeitsplattform „(no)action(no)space“, in der sie kollektive Räume untersuchen und aus den Ergebnissen eine digitale Publikation entsteht. Außerdem werden poetisch, bildhauerische Arbeiten zu sehen sein.



















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