Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik
in Frankfurt am Main

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main

– 14. August 2016

museumangewandtekunst.de


„Das Neue Frankfurt“ steht nach den Ausstellungen über das „Frankfurter Zimmer“ (2013) und den gestalterischen Arbeiten Ferdinand Kramers (2014) bereits zum dritten Mal im Fokus des Frankfurter Museums für Angewandte Kunst. Dort werden unter dem Motto „Alles neu!“ noch bis 14. August 2016 Projekte aus 100 Jahren Grafik und Typografie präsentiert, die das Ziel verfolgten, eine neue Stadt und damit auch eine neue Gesellschaft zu gestalten. 




„Das Neue Frankfurt“ galt nach dem ersten Weltkrieg als einzigartiges Modernisierungs- und Gestaltungsprojekt der Stadt Frankfurt am Main, das nicht nur in der Architekturgeschichte, sondern auch in Grafikdesign und Typografie Spuren hinterlassen hat. Im Zentrum der Ausstellung stehen Arbeiten der 1920er-Jahre, von denen ausgehend über die Nachkriegszeit und die 1980er-Jahre ein Bogen zur heutigen Designkultur gespannt wird.

Der Buchdruckmeister und Schriftsetzer Philipp Albinus gilt als einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Typografie“. Seine umfangreiche Sammlung beinhaltet Drucksachen, die statt der vorher im Buchdruck üblichen Fraktur erstmalig Antiqua-Schriften verwenden, wie die 1927 von Paul Renner entwickelte Futura. Die Nachkriegszeit zeichnet sich vor allem durch US-amerikanische Einflüsse und die Kasseler Plakatschule aus, die neben Beispielen aus den Verlagen Suhrkamp und S. Fischer präsentiert werden. Die Neuorientierung der Frankfurter Designgeschichte in den 1980er-Jahren durch die Möglichkeiten digitaler Gestaltung wird unter anderem durch die Projekte junger Designer des neuen Studiengangs „Visuelle Kommunikation“ an der HfG Offenbach veranschaulicht. Gestalterische Positionen zu neuen urbanen Erlebniswelten in Frankfurt und Umgebung finden sich schließlich in aktuellen Arbeiten des Kommunikationsdesigns, die neue Strategien und Alternativen im Umgang mit Grafik und Typografie aufzeigen sollen.

 

Begleitet wird die Ausstellung durch Führungen und Workshops sowie Vorträge und Gespräche, in denen die „Neue Typografie im Bauhaus und Neuen Frankfurt“ (7. Juli) sowie „Utopien und Möglichkeiten neuer Gestaltungsformen und Medien“ (13. Juli) thematisiert werden.



















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