23. September 2018

News

Buchpräsentation:
Architekturführer Frankfurt 1970–1979

Pavillon am Frankfurter Büro Center, Frankfurt am Main

25. September 2018

opatz.de

 

Um dem umstrittenen Frankfurt der 1970er-Jahre seinen Charme zurückzugeben, werden im neuen „Architekturführer Frankfurt 1970–1979“ zehn stilvolle, qualitätvolle Bauten vorgestellt. Am 25. September 2018 findet die Buchpräsentation im Pavillon am Fuße des Frankfurter Büro Centers statt. Das Jahrzehntprojekt von Architekt Richard Heil findet trotz seiner späten Einweihung im Jahr 1981 einen Platz in der Publikation, da der Bauauftrag bereits 1971 erfolgte.



 

Herausgegeben von Grafiker und Architekturkritiker Wilhelm Opatz gemeinsam mit dem Freunde Frankfurts e.V. und fotografisch begleitet von Georg Dörr, gibt die Publikation der Stadt einen neuen Charakter, der sich nicht von den zu dieser Zeit üblichen Betonbauten, Demonstrationen und Hausbesetzungen trüben lässt. Sowohl von den zehn Bauten (darunter Privathäuser, das Gebäude der Deutschen Bundesbank und die für diese Zeit einzigartige Flugzeug-Wartungshalle Lufthansa-Hangar V), als auch von dem Wandel der Zeit, nicht nur im architektonischen Sinne, wird in zahlreichen Essays renommierter Architekturkenner, Kunsthistoriker und Autoren erzählt. So werden beispielsweise auch die Soziokultur und das Ökologische Bauen thematisiert. Die Herausgeber machten es sich zur Aufgabe, das graue Bild Frankfurts durch positiv prägende Bauten zu erweitern, nicht jedoch ohne Kontexte zu liefern für die Umstände, die den Baustil der 1970er-Jahre bedingten. Die Architektur der Stadt und einiger anderer Großstädte nahm nicht nur ästhetische, sondern auch politische und soziale Dimensionen an. Eine immer wiederkehrende Forderung der Bevölkerung war beispielsweise mehr Wohnmöglichkeiten für sozial schwächere Menschen zu bauen, was die Masse an standardisierten Wohnanlagen und Hochhäusern mit Betonfassaden erklärt.

Unter anderen im Buch vertreten sind Jörg Stürzebecher mit einem Text zu Signatur und Logo der Deutschen Bank und Ingeborg Flagge mit einer Einleitung, in der sie als Zeitzeugin von ihrer ambivalenten Auffassung der Architektur Frankfurts erzählt.

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