Barbara Kruger

Skarstedt Gallery, London

– 11. April 2015

skarstedt.com


Die Ausstellung zu den frühen Arbeiten von Barbara Kruger in der Skarstedt Galerie in London zeigt große schwarz-weiß Fotografien mit provokativen Titeln in fetten Futura-Lettern. Mit den ausgestellten Arbeiten der Sammlung aus den 1980er-Jahren untersucht die amerikanische Künstlerin kulturelle Konstruktionen von Macht, Identität und Sexualität mittels der Gegenüberstellung von Text und Bild: „In meiner Arbeit versuche ich scheinbar natürliche Erscheinungen von Bildern durch Kommentare in Textform in Frage zu stellen“.




Präsentiert werden die Arbeiten in den für Kruger typischen roten Emaille-Rahmen. Die ausgestellten Arbeiten stellen einen wichtigen Teil ihrer konsistenten stilistischen Arbeit dar. Zusammen mit einem fetten Font, kreieren die roten Rahmen nicht nur einen starken Kontrast, sondern fungieren auch als Schlüsselelement in ihrer Strategie gängige visuelle Sprache herauszufordern und gleichzeitig bestehende Machtstrukturen in unserer Konsumgesellschaft in Frage zu stellen.

 

Barbara Kruger wurde 1945 in New Jersey geboren und war bereits Teil mehrerer Ausstellungen an internationalen Institutionen wie beispielsweise dem Modern Art Oxford, dem Kunsthaus Bregenz oder dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden. Kruger ist Grafikdesignerin und verwendet Massenmedien – sowohl Bildmaterial als auch Texte – um soziale Statements zu formulieren und politisch Kritik auszuüben. In unserer heutigen digitalen Zeit, in der Kulturhierarchien durch soziale Netzwerke immer mehr Unschärfe in unsere Welt bringen, bleiben Krugers Aussagen so weiterhin relevant.



















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