Begreifbare Baukunst

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig

– 14. Mai 2017

grassimuseum.de


Das Grassi Museum für Angewandte Kunst in Leipzig widmet seine Aufmerksamkeit einem Gegenstand, der die Ästhetik eines bis ins letzte Detail gestalteten Gebäudes zum Vorschein bringt: dem Türgriff.




Daumenbremse, Zeigefingerkuhle, Ballenstütze und Greifvolumen, das sind die vier Gebote des Greifens, die Otl Aicher 1980 als die wichtigen Eigenschaften eines Türgriffs festlegte. Die Ausstellung „Begreifbare Baukunst. Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur“, widmet sich zum einen der Entstehung und Gestaltung von Türgriffen im Bezug auf die Architektur eines Hauses. Zum anderen kann der Besucher die Ausstellungsstücke selbst erleben und „begreifen“.

Es wird ein historischer Rundumblick geboten, dessen ältestes Exponat – ein Türgriff von Karl Friedrich Schinkel – bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückreicht; die Ausstellung zeigt aber auch Entwürfe von Gestaltungsgrößen wie Walter Gropius für das Bauhaus in Dessau und zeitgenössische Beispiele von Gesine Weinmiller, Jasper Morrison oder Werner Aisslinger.

Dabei wird der Entwurfsprozess der Architekten und Gestalter dargelegt sowie die Auswahl an Materialien und die Wahl der Form erläutert. Die Ausstellung geht der Frage nach, inwiefern die Gesamtarchitektur Einfluss auf die Details innerhalb des Gebäudes ausübt. 



















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