Beziehungskisten.
Sozialität und Soziabilität durch Dinge

Bauhaus-Universität Weimar

11. – 12. November 2016

www.uni-weimar.de


Wie können Objekte in gesellschaftliche Prozesse und in die menschliche Interaktion eingreifen? Eine Frage, die beim Social Design ansetzt und dem der Bereich Produktdesign an der Bauhaus-Universität Weimar am 11. und 12. November 2016 eine interdisziplinäre Tagung mit Fokus auf Sozialität und Soziabilität durch Dinge widmet.




Die Unterscheidung der Begrifflichkeit zielt zum einen auf die Abhängigkeit von sozialen Strukturen und Beziehungen (Sozialität)und zum anderen auf die Fähigkeit, diese zu knüpfen (Soziabilität), ab. Dass es sich dabei um einen spezifischen Aspekt des Social Design handelt, wird bereits am Titel des ersten Vortrags von dem Kultur- und Wirtschaftspsychologen Herbert Fitzek deutlich: „Dinge sind asozial!?“ Darin widmet er sich der Frage, inwiefern ein materielles Objekt den sozialen Umgang konstituiert. Es geht also um einen Bereich des Social Design, der sich insofern von dessen grundlegenden Thema abhebt, als dass er das Objekt beziehungsweise die soziale Dimension der Dinge und nicht den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Die kostenlose Tagung wurde von den Veranstaltern in drei Teile gegliedert: die kommunikative, ästhetische und performative Sozialität und Soziabilität durch Dinge. Dabei reichen die Beiträge von philosophischen Definitionen über zukunftsorientierte Konzepte bis hin zu Vorträgen zu konkreten, umgesetzten Beispielen. Das Wiener Architekturbüro Gaupenraub +/- hat beispielsweise das Möbelstück Memobil für Menschen mit Demenz entwickelt, um diesen die Kommunikation und Erinnerung zu erleichtern. „Gemeinsames Nutzen von Dingen intensiviert die Beziehung zwischen Menschen“, meint Alexander Hagner, Architekt und Mitbegründer des Büros.

Das ausgesprochene Ziel der Tagung ist es, durch die Fragestellung einen fokussierten Einblick in den Bereich Social Design zu geben.



















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