Biennale Architettura 2016.
Reporting From the Front

28. Mai – 27. November 2016

Venedig

labiennale.org


In diesem Jahr findet die zweijährlich stattfindende Biennale de Venezia bereits zum 15. Mal statt. Die diesjährige Veranstaltung trägt den Titel „Reporting From the Front“ und hat sich zum Ziel gesetzt die Unterschiede und Differenzen zwischen Trends und Richtungen in der Architektur und der Gesellschaft im Allgemeinen aufzudecken. 




Obwohl dies bereits in verschiedenen Ausstellungen thematisiert wurde, will sich die aktuelle Veranstaltung aus einer anderen Perspektive nähern und zum einen auf Erneuerung setzen und zum anderen ermutigend fungieren. Zu diesem Zweck werden nicht nur konkrete Resultate zu einer kritischen Beurteilung präsentiert, sondern auch die Phänomenologie soll eine Rolle spielen wie diese Projekte als positive Beispiele überhaupt erst entstehen konnten. Daraus resultiert die zugrundeliegende Frage nach der eigentlichen Suche nach der Notwendigkeit von Architektur; wie Bedürfnisse und Sehnsüchte identifiziert und ausgedrückt werde; und wie diese in der Architektur über banale oder selbstzerstörerische Ansätze hinaus gehen können.

So zeigt die Ausstellung mit ihren 88 Teilnehmern vor allem eine neue Sichtweise auf die Architektur, aber auch konkrete Projekte, die einerseits den Horizont erweitert sollen um sich weiter zu öffnen für politische, soziale, ökonomische und ökonomische Aspekte; zur gleichen Zeit aber auch ein Bewusstsein schaffen sollen für die Tatsache, dass sich Architektur immer auf mehreren Dimensionen gleichzeitig bewegt. Hierbei werden Themen wie Abgrenzung, Benachteiligung, Grenzen, Zugang zu sanitären Einrichtungen, Naturkatastrophen, Wohnungsnot, Migration, Formlosigkeit, Kriminalität, Verkehr oder Abfall angesprochen.




Zudem werden im Rahmen der Biennale drei weitere besondere Projekte zu sehen sein: Unter dem Titel „Reporting From Marghera and Other Waterfronts“, kuratiert von Stefano Recalcati, werden Projekte zur urbanen Regeneration von industriellen Häfen vorgestellt, die helfen sollen die Debatte um die Produktion in Porto Marghera zu stimulieren. Ein anderes Highlight ist die Ausstellung „A World of Fragile Parts“, die von Brendan Cormier kuratiert wurde und in Zusammenarbeit mit dem Victoria und Albert Museum in London entstanden ist. Neben den verschiedenen Ausstellungen gibt es ein umfangreiches Programm an zusätzlichen Veranstaltungen mit Diskussionen, ausgesprochene Führungen und Angebote für Schulen und Universitäten. 
















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