Cherchez la femme

Jüdischen Museum Berlin

– 2. Juli 2017

jmberlin.de


Das Haar der Frau gilt in vielen Kulturen als intim und verführerisch, weswegen die Sitte verlangt, es zu verdecken. Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin geht der Geschichte der Verhüllung nach und lässt die Frauen selbst zu Wort kommen.




Bereits in der Antike war die weibliche Kopfbedeckung Tradition – damals allerdings ein Standesmerkmal, das privilegierten Frauen vorbehalten war und sie optisch von Sklavinnen unterschied. Heute ist das Kopftuch häufig diskutierter Streitpunkt und in der Vorstellung von vielen als Zeichen von Unterdrückung verankert. Dass es jedoch ganz verschiedene Ansichten zu diesem Thema gibt und Frauen eigene Beweggründe haben, ihr Haar zu bedecken – oder auch nicht – das wird anhand der Ausstellung ersichtlich. „Cherchez la femme“ [Such die Frau] beschäftigt sich gemäß dem Untertitel „Perücke, Burka, Ordenstracht“ mit den unterschiedlichen Formen von Verhüllung, ob kulturell, religiös oder modisch motiviert, und tritt dabei sowohl eine geografische als auch eine historische Reise an.

 

Am 29. Juni 2017 findet im Rahmen der Ausstellung ein Vortrag und Podiumsgespräch statt. Zu Gast ist Reina Lewis, die am London College of Fashion Cultural Studies lehrt und zu dem Verhältnis von Religiosität und Mode spricht. Im Anschluss diskutieren die Modedesignerin Meriem Lebdiri und die Perückenmacherin Daniela Kaner über Identität, Mode und Selbstermächtigung.



















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