Christoph Niemann.
Unterm Strich

MAK, Wien

– 11. Oktober 2015

mak.at


Christoph Niemann ist sowohl in den USA als auch in Europa ein gefragter Grafiker. Er hat nicht nur Titelbilder für The New Yorker, The New York Times und das Technologie-Magazin Wired entworfen, sondern auch Aufträge des deutschen Zeit Magazins und vieler anderer Kunden in Europa und auch Asien umgesetzt. Niemann schreibt und illustriert außerdem Bücher für Erwachsene und Kinder und beschäftigt sich mit neuen Medien, indem er Apps, interaktive Games und Computeranimationen kreiert.




Das MAK widmet dem visuellen Geschichtenerzähler derzeit die Ausstellung „Unterm Strich“. Sie wurde am 1. Juli eröffnet und kann noch bis zum 11. Oktober 2015 in Wien besucht werden.

Niemann bezeichnete sich selbst einmal als „Politik- und Nachrichten-Junkie“. In seinen Arbeiten greift er aktuelle Themen – wie die Rüstungspolitik der USA oder die Katastrophe von Fukushima – auf, macht aber auch Alltagssituationen zum Gegenstand seiner Bilder, die nach eigenen Angaben „nicht nur illustrieren, sondern zum Nachdenken anregen“ sollen. Er verwendet verschiedene Werkzeuge, wie die klassische Feder und den Stift, aber auch digitale Tools. Außerdem kommen Teig, Laub, Banknoten, Spielzeug, Büroklammern, Kleiderbügel, Kaffeetassen, Salzstreuer und vieles mehr als Materialien zum Einsatz. Er arbeitet mit freier Assoziation und schafft unerwartete und teilweise ironische Zusammenhänge.

 

Parallel zur Ausstellung findet am 6. Oktober 2015 um 19 Uhr ein Vortrag von Niemann über seine Arbeiten und seinen kreativen Prozess im Lichthof A der Universität für angewandte Kunst Wien statt.



















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