Collective [Ir]rationality.
DDW 2015

zurück zur Übersicht


Am 25. Oktober 2015 ging in Eindhoven die Dutch Design Week (DDW) zu Ende. Dort sind uns drei sehr unterschiedliche Projekte aufgefallen, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten. Alle Projekte befinden sich momentan noch in der Entwicklung, sollen jedoch zukünftig fortgeführt werden.




Nicht weit vom Veemgebouw – in dem unter anderem die Ausstellungen „In No Particular Order“ und „Playing Life“ stattfanden – konnten sich Besucher der MU Gallery unter dem Titel „Collective [Ir]Rationality“ nicht nur über das Verhalten von Vogelschwärmen informieren, sondern wurden gleich selbst zum Forschungsgegenstand. Dass nur die wenigsten sich vor dem Besuch der Galerie über die Ausstellung informierten, passte in diesem Fall perfekt ins Konzept. Das Verhalten aller, die in den parcoursartigen Aufbau (entworfen von Studio Knol) eintraten und sich ihren Weg durch den Raum suchten, wurde aufgezeichnet, um nun im zweiten Schritt analysiert zu werden. Auch während des Abendprogramms wurde mit dem Verhalten der Besucher experimentiert: Beispielsweise waren die unterschiedlich hohen Sitze so angeordnet, dass die vorderen Reihen den hinteren die Sicht versperrten. Jedem stand es frei, die Möbel umzustellen – wenn allerdings keiner die Initiative ergriff oder die Gruppe keinen Zusammenhalt entwickelte, mussten die Gäste am Ende mit Nackenschmerzen nach Hause gehen. Die Erkenntnisse über das Gruppenverhalten der DDW-Besucher sollen schon bald in einer gemeinsamen Publikation von MU und Knol veröffentlicht werden.



















Shop

Nº 270
South Korea

form Design Magazine


Jetzt bestellen

Shop

LOGO.
Die Kunst mit dem Zeichen

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt


Jetzt bestellen

Shop

form Edition #2

Photograph by
Gerhardt Kellermann

Jetzt bestellen

Dossier
Szenografie, Partizipatives Design
Jahr
2015
Disziplin
Designforschung, Interaktionsdesign
Ausgabe

Links
mu.nl

Ebenfalls in den Dossiers finden Sie die Projekte „In No Particular Order“ und „Playing Life“.

Text: Anja Neidhardt