Dada Afrika

Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

5. August – 7. November 2016

berlinischegalerie.de


Der Dadaismus, der vor hundert Jahren in Zürich um den Schriftsteller Hugo Ball entstand, zählt heute zu den bekanntesten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums stellt die Ausstellung „Dada Afrika“ in der Berlinischen Galerie die Kunstströmung in einen „Dialog mit dem Fremden“. 




Die Vertreter des Dadaismus wandten sich im Kontext des Ersten Weltkriegs gegen konventionelle Normen und Wertvorstellungen und forderten eine Erneuerung der Gesellschaft. Inwieweit die Dadaisten dabei von außereuropäischen Ausdrucksformen beeinflusst waren, sie auf ihre Arbeiten übertrugen und so neue Kunstansätze entwickelten, thematisiert die Ausstellung „Dada Afrika. Dialog mit dem Fremden“ in Berlin. Die Inspiration für ihre Arbeiten zogen die Dadaisten aus verschiedenen Quellen: Der Künstler und Schriftsteller Marcelo Janco beschäftigte sich für seine dadaistischen Bilder und Masken mit Artefakten aus Kamerun, die Künstlerin Sophie Taeuber-Arp ließ sich von indigenen nordamerikanischen und südafrikanischen Gestaltungsformen inspirieren und der Schriftsteller Tristan Tzara setzte sich mit afrikanischen und australischen Texten auseinander.

In fünf Ausstellungsbereichen werden 120 Werke – von Collagen, Assemblagen, Masken, Skulpturen über dokumentarisches Material und Fotoreproduktionen bis hin zu Toninstallationen aus Afrika, Ozeanien und Asien – aus nationalen und internationalen Sammlungen zu sehen sein. Dada Afrika ist in Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg in Zürich entstanden. Die Ausstellungsarchitektur und Farbgestaltung übernahm das David Saik Studio



















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