Design und Krieg.
Materialschlacht

Hochschule Hannover

16. – 17. Oktober 2014

designundkrieg.de


In diesem Jahr hat nicht nur der Beginn des Ersten Weltkriegs seinen 100. Jahrestag, sondern gleichzeitig jährt sich auch der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Das fanden die Organisatoren des Symposiums Materialschlacht der Hochschule Hannover Grund genug sich ausführlich mit dem Zusammenhang zwischen Krieg und Gestaltung auseinander zu setzen. 





Obwohl die Verbindung zwischen Design und Krieg im ersten Moment nicht gleich für jeden sichtbar ist, bestehen wichtige und grundlegende Gemeinsamkeiten. Sowohl Krieg als auch Design sind, um erfolgreich zu sein, auf die Entwicklung von neuen Technologien angewiesen und nutzen diese im nächsten Schritt um ihre jeweilige Welt zu gestalten. Spätestens seit Beginn der asymmetrischen Kriegsführung des 21. Jahrhunderts sind Design und Krieg mehr denn je miteinander verbunden. Es werden zur Kriegsführung nicht mehr nur klassische Schusswaffen benutzt, sondern selbst die Webseite einer Terrororganisation mit Propagandavideos kann heutzutage zu einer gefährlichen Waffe werden. Zudem ist auch vor einem historischen Hintergrund die Verbindung von beidem nicht zu leugnen, denn kriegerische Handlungen haben immer auch die Bereitschaft erhöht in neue Entwicklungen zu investieren. Von diesen neuen Technologien und Innovationen haben dann meist Design und Krieg gleichermaßen profitiert.

Das Programm der Konferenz umfasst zwei volle Tage mit Vorlesungen zu den verschiedenen Themengebieten Krieg und Kultur, Wort-Bild-Krieg, Design im Krieg und Designkrieger. Hierzu haben die Veranstalter 19 Wissenschaftler aus Theorie und Praxis eingeladen. Vor dem Hintergrund der verschiedenen Gestaltungsdisziplinen sollen die Sprecher die Einflüsse zwischen Krieg und Design aus unterschiedlichen Blickwinkeln erläutern. Diskussionsthemen des Symposiums befassen sich dann im folgenden Schritt mit der Problematik der Formgebung und der sozialen Verantwortung von Gestaltern, der materialhistorischen Darstellung der Thematik und aktuellen Forschungsergebnissen im Zusammenhang zwischen Mediendesign und Drohneneinsatz.

 

Wer mehr zum Thema Design und Krieg erfahren möchte, findet dazu Beiträge in der aktuellen form 255.



















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