Die Entdeckung der Dinge.
Fotografie und Design

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen

– 3. April 2016

wilhelm-wagenfeld-stiftung.de


Wilhelm Wagenfeld wurde im Jahr 1900 in Bremen geboren. Der bedeutende Produktdesigner lernte unter anderem von László Moholy-Nagy am Bauhaus, wo er in der Metallwerkstatt bereits die Leuchten MT 8 als Metallversion und MT 9 als Glasversion entwarf. Unter dem Namen „Wagenfeld-“ oder „Bauhaus-Leuchte“ wurde diese Tischleuchte mit der Halbkugel aus Glas zu einem seiner bekanntesten Entwürfe.




1988, zwei Jahre vor seinem Tod, bat Wagenfeld der Stadt Bremen seinen Nachlass an. Zu diesem Nachlass, der seit ihrer Gründung 1993 von der Wilhelm Wagenfeld Stiftung bewahrt wird, zählen auch über 2.000 Fotografien. Diese werden nun erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design“, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Verhältnis von Fotografie und Produktdesign zu erkunden.

Dabei geht es um die Frage, ob die Sachfotografie wirklich so „objektiv“ ist, wie oft angenommen. Mit der Ausstellung soll nicht nur der Gegenstand selbst gezeigt, sondern auch das Verhältnis des Menschen zur Realität ergründet werden. Denn, so sagen die Macher der Ausstellung, der Blick auf die Dinge ändert sich mit jedem gesellschaftlichen Umbruch. Aus diesem Grund werden auch Fotografien aus den 1920er-Jahren bis heute gezeigt.

 

Für die Ausstellung wurden Fotografien von Dore Barleben, Dore Bartcky, Joachim Fliegner, Hans Hansen, Ernst A. Heiniger, Atelier Louis Held, Adolf Lazi, Herbert Matter, Willi Moegle, László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Martin Parr, Albert Renger-Patzsch, Hajo Rose, Jörg Sasse, Karl Schuhmacher, Wolfgang Siol, Anton Stankowski, Jakob Tuggener und Jens Weyers ausgewählt.



















Shop

Nº 271
Gefahr/Danger

form Design Magazine


Jetzt bestellen

Shop

LOGO.
Die Kunst mit dem Zeichen

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt


Jetzt bestellen

Shop

form Edition #1

Risoprints by Sigrid Calon

Jetzt bestellen