Die Frankfurter Kunstschule:
Moderne am Main

Bauhaus-Archiv, Berlin

– 27. Februar 2017

bauhaus.de


Das in Berlin ansässige Bauhaus-Archiv pflegt weltweit die größte Sammlung zum Bauhaus sowie zu parallel entstandenen und nachfolgenden Strömungen im gestalterischen Bereich. Zu diesen Akteuren zählt ebenfalls die 1923 reformierte Frankfurter Kunstschule, der nun bis zum 27. Februar 2017 eine Ausstellung gewidmet ist.




Die Kunstschule in Frankfurt am Main ist, was die inhaltliche Struktur und auch das Personal betrifft, eng mit dem Bauhaus verbunden. Lehrer an der Frankfurter Schule wie Adolf Meyer, Christian Dell, Josef Hartwig oder Karl Peter Röhl waren auch Mitglieder des Bauhauses. Ihnen, den Dozenten der Kunstschule, aber natürlich auch den Arbeiten ihrer Schüler schenkt die Ausstellung im Berliner Bauhaus-Archiv besondere Aufmerksamkeit und zeigt Objekte, die nun erstmals öffentlich zu sehen sind.

Der Direktor der Frankfurter Kunstschule Fritz Wichert bezeichnet die Institution als „bodenständige Verwirklichung des Bauhausgedankens“, die sich durch eine praxisnahe Unterrichtsform manifestierte. Die Projekte, die in den Werkstätten konzipiert und umgesetzt wurden, entstanden im Zusammenhang des umfassenden Frankfurter Stadtplanungsprogramms, das heute als das Neue Frankfurt bekannt ist. Von 1925 bis 1930 wurden mehr als 12.000 Wohnungen, Verwaltungsgebäude und soziale Einrichtungen im Stil des Neuen Bauens realisiert. Das von Ernst May geleitete Stadtplanungsprogramm vereinte viele etablierte Architekten wie Walter Gropius oder Mart Stam in seinem Wirken, das über bauliche Strukturen auch eine gesamtheitliche Gestaltung anstrebte, also auch die Innenarchitektur, das Grafikdesign und die Typografie umfasste.



















Shop

Nº 272
Muster

form Design Magazine


Jetzt bestellen

Shop

LOGO.
Die Kunst mit dem Zeichen

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt


Jetzt bestellen

Shop

form Edition #4

Stoneware Plates
by Katrin Greiling

Jetzt bestellen