Die ungerahmte Welt

Haus der elektronischen Künste Basel

– 5. März 2017

hek.ch


Einerseits üben virtuelle Realitäten eine starke Faszination auf uns aus, andererseits stehen sie auch für eine matrixähnliche, dystopische Zukunft, in der die Wirklichkeit an Bedeutung verliert. Dieser Ambivalenz widmet das Haus der elektronischen Künste (HeK) in Basel die Ausstellung „Die ungerahmte Welt“, in der virtuelle Realität als künstlerisches Medium betrachtet und der Umgang von verschiedenen Künstlern damit gezeigt wird.




Die virtuelle Realität ist endlos und so scheinen auch die Gestaltungsmöglichkeiten darin zu sein. Die Ausstellung im HeK zeigt die Auseinandersetzung von Künstlern mit dieser unbegrenzten Fläche. Dabei beschäftigen sich viele mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen, Architektur und Urbanität sowie körperlicher Wahrnehmung, Gender und Identität.

Neben den verschiedenen VR-Technologien zeigen die Künstler Möglichkeiten der Gestaltung auf, hinterfragen aber dennoch virtuelle Realität als kritisches Medium. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten vom Interaction Design-Studio Fragment.in, Installationen von Li Alin und dem interaktiv arbeitenden, Schweizer Künstler Marc Lee. In Installationen, Projektionen, Videoarbeiten und Skulpturen sieht der Besucher die künstlerische Verwendung eines neuen Medium und damit auch einen Blick in eine denkbare, zukünftige Kunstform.

Durch die virtuelle Realität ist der Betrachter nicht nur dem Kunstwerk gegenübergestellt, sondern kann, wie im Fall einer VR-Brille, zum Mittelpunkt der Kunst werden.



















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