Die vierte Dimension

Museum für Photographie, Braunschweig

– 27. November 2016

photomuseum.de


Mit der Erfindung der Fotografie bot sich Lehrenden der bildenden Künste ein Medium, das dreidimensionale Objekte und Räume in zweidimensionale Bilder transformiert und so als Unterrichtsmittel genutzt werden kann. Dieser Grundsatz einer reinen Transformation vom Dreidimensionalen ins Zweidimensionale hat mit den Praktiken der zeitgenössischen Fotografie an Bedeutung verloren. Im Hinblick auf diese Entwicklung präsentiert das Museum für Photographie in Braunschweig beispielhaft drei Fotografinnen, die sich auf verschiedene Art und Weise den physischen Grenzen des Bildes widersetzen. 




Mit den Arbeiten der Fotografinnen Christine Erhard, Katharina Kiebacher und Susa Templin zeigt sich eine neue Auffassung der Fotografie, die sich an den Schnittstellen von Fotografie, Skulptur und Installation bewegt und sich keinem bestimmten Genre zuordnen lässt. So reflektiert Christine Erhard die Formensprache konstruktivistischer Architektur des 20. Jahrhunderts, indem sie deren Form auflöst und durch fotografische Raumcollagen optische Illusionen vortäuscht. Susa Templin hingegen lässt ihre Fotografie räumlich werden, indem sich die Raumgrenzen und Erscheinungsformen ihrer Werke einer festen Form entziehen. Die dritte vorgestellte Fotografin, Katharina Kiebacher, transformiert fotografische Fassaden und Oberflächen in abstrakte Kompositionen und Objekte. Die gezeigten Arbeiten wurden eigens für die Ausstellung angefertigt und werden nun mit der Absicht, die Verwendung der Fotografie neu zu überdenken, erstmals dem breiten Publikum präsentiert. 



















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