Einknicken oder Kante zeigen?
Die Kunst der Faltung

Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt

– 22. Februar 2015

mkk-ingolstadt.de


Die Ausstellung „Einknicken oder Kante zeigen? Die Kunst der Faltung“, die noch bis zum Februar nächsten Jahres im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt zu sehen ist, widmet sich der Thematik des Faltens einmal ausführlich. Denn obwohl sich jeder von uns im Alltag regelmäßig mit dem Thema Falten und Knicken konfrontiert sieht, sind sich nur Wenige dessen auch tatsächlich bewusst. 




In der ungegenständlichen Kunst hingegen spielt die Faltung schon lange eine wichtige Rolle. Die Aufgabe der Zentralperspektive im Kubismus und später im Konstruktivismus führte sowohl in der Malerei als auch in der Plastik zu zerlegten oder mit Kanten versehenen Objekten. Das Falten ist zudem in der Kunst keineswegs auf das Medium Papier beschränkt, sondern wird auch in anderen Materialen wie Textilien, Metall, Kunststoff oder Keramik verwendet. Auch in der Fotografie findet sich der reproduzierte Knick immer wieder als illusionistische Täuschung.

 

Die aktuelle Ausstellung rückt vor allem zeitgenössische Interpretationen der Faltung in den Mittelpunkt und möchte sich auf diese Weise Grundfragen der konkret-konstruktiven Kunst nähern. Innerhalb der Ausstellung zeigen mehr als 40 internationale Künstler aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Video und Fotografie ihre Werke. Katja Strunz und Terry Haggerty beispielsweise entwarfen sogar eigens für die Ausstellung eine Wandinstallation beziehungsweise ein Wandgemälde. 


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