Fear and Love

The Design Museum, London

– 23. April 2017

designmuseum.org

 


In der Ausstellung „Fear and Love: Reactions to a Complex World“ widmen sich die Künstler nichts Geringerem als, wie der Name schon sagt, der Komplexität der Welt. Diese Komplexität kann extreme Emotionen auslösen. Die Designer und Architekten in der Ausstellung verarbeiten das, was sie erleben und erfahren in Installationen. Die Ausstellung über sensible Roboter und vertraute Fremde im Designmuseum in London ist noch bis Ende April zu sehen.




Innovativ und sensibel gehen die Gestalter an die unterschiedlichen Themen heran und vermitteln dem Betrachter eine neue Perspektive auf die Welt. Madeline Gannon beispielsweise präsentiert in der Ausstellung „Mimus“, einen Industrieroboter, der nicht für eine bestimmte Bewegung programmiert, sondern dazu gedacht ist, sich „frei“ zu bewegen und mit den Menschen zu interagieren. Die Bewegungen sind dabei so flüssig, dass der Betrachter das Gefühl hat, etwas tier- oder menschenähnliches vor sich zu haben und man projiziert automatisch Emotionen in ihn hinein. Dieser Vorgang, die Vermenschlichung von Objekten, nennt sich Anthropomorphismus. Das forschungsorientierte Studio Aton Aton, für das Gannon arbeitet, ist auf die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine spezialisiert.

Mit der audiovisuellen Installation „Intimate Strangers“ [vertraute Fremde] erforscht Andrés Jaque, wie die Netzwerkkultur neue Formen von Verhalten und Interaktion definiert. Durch kleine Erzählungen formt der Künstler einen Eindruck davon, wie sich unser Streben nach Sex und Liebe durch Social Media verändert und dadurch auch die Blickweise auf Stadt, Körper und Identität.

Weitere Installationen sind von Hussein Chalayan mit dem Versuch, Emotionen ausdrückende Kleidung zu entwerfen. Eine Installation des Architektur- und Designbüro Oma/Amo ist ein Raum, der versucht die Idee einer europäischen Union wiederzugeben, und Rural Urban Framework beschäftigt sich mit der Sesshaftigkeit von Nomaden in der Mongolei. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind Arbeiten von Kenya Hara, Arquitectura Expandida, Metahaven, Neri Oxman, Ma Ke und Christien Meindertsma.



















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