form N° 267.
Design vermitteln


Vermittlung ist angesichts der Informationsströme, die tagtäglich auf uns einstürzen, ein unausweichlicher Vorgang – alles kommuniziert, will erklären und überzeugen. Das ist im Design nicht anders. Designer vermitteln in Designprozessen ihre Ideen an Teammitglieder und Kunden, das Produkt selbst vermittelt sich durch seine Gestaltung an den Nutzer, und Design als Disziplin vermittelt sich überall dort, wo es sich der Öffentlichkeit präsentiert. Wie sich Design wo vermittelt und inwiefern die Vermittlung selbst Gegenstand von Gestaltung ist, beschäftigt uns im Focus von form 267.




Dementsprechend eröffnet Moritz Grund seinen Artikel „Reflecting Design – Perspektiven entwickeln“ mit der Aussage, dass Design per se Vermittlung sei, und stellt dar, inwiefern die Unschärfe des Designbegriffs zur stetigen Weiterentwicklung der Disziplin beiträgt. Die Mittel und Werkzeuge, die bei der Vermittlung von Design eingesetzt werden, sind vielfältig; zu den Klassikern gehören Modelle, die Ideen erst kommunizierbar und greifbar machen. Andres Janser, Kurator am Museum für Gestaltung in Zürich, erläutert in einem Interview, welche Eigenschaften und Funktionen Modelle mit sich bringen und dass sie nicht nur im Designprozess von Bedeutung sind. Während Marco Spies in seinem Artikel „Marken formen – Living Style Guides“ über die Trendwende bei der Vermittlung von Marken und ihren Gestaltungsregeln an Mitarbeiter und Konsumenten schreibt, geht es in „Ein unterschätzter Ort – Design at the Museum“ von Franziska Porsch um die Frage, welche Rolle Museen bei der Vermittlung von Design an die Öffentlichkeit spielen.

 

Außerdem stellen wir die (in Berlin archivierte) Gedankenwelt Vilém Flussers vor, gehen dem Zusammenhang von Pop(kultur) und Design nach und präsentieren in der Rubrik Material Projekte aus Japan, die traditionellem Handwerk neue Märkte eröffnen.

 

Wie immer können Sie auch aus diesem Heft drei Artikel online lesen: Neben dem Beitrag „Marken formen – Living Style Guides“ aus dem Focus finden Sie einen Text zu Designlösungen, die auf die Flüchtlingskrise reagieren, und den Artikel „Analoges Projection Mapping“ auf unserer Webseite.

 

In den form Dossiers erweitern wir diesmal den Text zu Knoten mit einem Interview mit den beiden Tänzern Luke George und Daniel Kok zu ihrer Performance „Bunny“ und haben als Ergänzung zum Vilém Flusser Archiv mit Rainer Guldin über die Relevanz Vilém Flussers für das Design gesprochen.

 

Seit der Gründung 1957 begleitet und diskutiert form die Entwicklungen im internationalen Design. Recherchieren und stöbern Sie jetzt im form Online-Archiv in allen 241 form-Ausgaben bis einschließlich 2011.



















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