form Nº 268.
Arbeit


Es ist eine notwendige Tatsache unseres derzeitigen Wirtschaftssystems: Diejenigen, die nicht anderweitig Unterstützung bekommen, gehen einer Erwerbstätigkeit nach, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es wird Arbeitsleistung und -zeit gegen Geld getauscht. Wie erfüllend oder frustrierend dieser Zusammenhang sich für den Einzelnen darstellt, hängt von vielerlei Bedingungen ab. Diesen Bedingungen geht der Focus von form 268 nach und beleuchtet die dabei entscheidende Rolle von Design.




Dass man „Arbeit anders denken“ kann, wenn sich die damit verbundenen Produktionsverhältnisse ändern, veranschaulicht Harald Gründl in seinem gleichnamigen Artikel anhand verschiedener Beispiele aus Theorie und Praxis. Neben den Produktionsverhältnissen hat sich auch unser persönliches Verhältnis zur Arbeit im Laufe der Zeit geändert: Warum mittlerweile viele ein ständiges Beschäftigt-Sein einem mußevollen Nichts-Tun vorziehen, erklärt Hans Ulrich Reck in „Breakdown Diagnostics – Getriebeschaden im Arbeitsgefüge“. Auch wenn man schnell den Eindruck gewinnt, dass sich dank Internet und mobilen Gerätschaften Arbeit heutzutage überall erledigt werden könnte, macht der Text von Sarah Dorkenwald deutlich, dass das Büro nicht an Relevanz verliert. Wie Büros heute gestaltet sind, lesen Sie in „Third Places – Neue Arbeitsräume“. Dass Objekte und Möbel, die Büros füllen, ebenfalls anders gedacht werden können, haben Ines Kaag und Desiree Heiss von Bless kürzlich in ihrer Installation „BLESS N° 56 Worker’s Delight“ demonstriert. Die Hintergründe verraten sie in einem Interview.

 

Außerdem stellen wir das Redesign der von Rudolf Koch in den 1920er-Jahren entworfenen Schrift Kabel vor. Was die Neue Kabel, an der er die letzten drei Jahre gearbeitet hat, ausmacht, haben wie den Typedesigner Marc Schütz gefragt. Des Weiteren gehen wir diesmal dem architektonischen Hollywood-Glamour der 1950er- und 1960er-Jahre in der Rubrik Archive nach.

 

Wie immer können Sie drei Artikel aus diesem Heft online lesen: Neben dem oben erwähnten Focus-Artikel „Third Places – Neue Arbeitsräume“ berichtet „Back to School – Schulfach Design“ über bestehende Initiativen, Design in den Schullehrplan aufzunehmen, während in „Input/Output“ Projekte vorgestellt werden, die die Gestaltung des Designprozesses selbst als Ausgangspunkt nehmen.

 

Den Artikel „Input/Output“ erweitern wir darüber hinaus in den form Dossiers mit zwei weiteren Projekten, ebenso wie zum Beitrag „Fühlend sehen – Seeing Through Touch“ zu inklusivem Design Interviews mit den Gestaltern von drei im Heft gezeigten Projekten zu finden sind.

 

Gleichzeitig mit der form 268 erscheint die erste Ausgabe unserer neuen Sonderheftreihe form feature. Darin erfahren Sie mehr zum Thema „Kunststoff/Plastics“, die Zukunft dieses Materials und die zunehmend wichtige Rolle von Designern in der Kunststoffindustrie.

 

Bestellen Sie sowohl form 268 als auch form feature „Kunststoff/Plastics“ bequem in unserem Shop.



















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Die Kunst mit dem Zeichen

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Wooden Object by Kai Linke

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