23. August 2018

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form Nº 279.
Embodiment in Design

Wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen, sie interpretieren und bewerten, wird genauso von unseren körperlichen Erfahrungen geleitet, wie von unserer Kognition. Davon geht das Konzept des Embodiment aus und hält damit neue Erkenntnisse für Designtheorie und -praxis bereit. Mit seinem Potenzial für die Gestaltung von Produkten, Interaktionen und Körpern beschäftigen wir uns in form 279.



 

In ihrem einleitenden Text „Embodiment im Design – Faces in the Clouds“ erklären Geke Ludden und Thomas van Rompay, wie unser Körperlich-Sein sowohl unsere Wahrnehmung von Produkten lenkt, als auch der Grund dafür ist, dass Produkte unser Verhalten beeinflussen.

Angesichts dessen ist der Ansatz des Embodiment nicht nur bei der Gestaltung smarter Produkte hilfreich, sondern auch im therapeutischen Kontext, wie Jonas Rehn in seinem Beitrag „Design für Körper und Geist – Keep Your Head Up“ ausführt. Denn im Idealfall nehmen uns medizinische Geräte und Umgebungen durch ihre Gestaltung die Angst vor einer Behandlung statt sie zu schüren.

Was es heißt, wenn der Körper selbst zum Gegenstand von Gestaltung wird, führt Daniel Hornuff in seinem Text „Wahre Schönheit kommt von Außen – True Beauty Comes from the Outside“ aus, in dem er schönheitschirurgische Eingriffe als den Versuch beschreibt, die eigene (Schönheits-)Vorstellung außen am Körper sichtbar werden zu lassen beziehungsweise dem natürlichen „körperlichen Verfall“ Einhalt zu gebieten.

Dass Produkte keine physische Erscheinung brauchen, um im Sinne des Embodiment die Interaktion zwischen Mensch und Umwelt zu gestalten, macht Jessica Krejci in ihrem Text „Weibliche Intelligenz – Giving It Her Voice“ deutlich. Darin untersucht sie sowohl, warum aktuelle Sprachassistenten hauptsächlich weibliche Stimmen haben, als auch, welche sozialen Konsequenzen mit dieser neuen Art der Kommunikation einhergehen.



 

Außerdem stellen wir Publikationen rund um das anstehende Bauhaus-Jubiläum vor, beschäftigen uns mit der Rolle des Sounddesigns in Animationsfilmen, blicken in der Rubrik Archive auf die grafisch-kulturellen Strömungen in den 1960er- und 1970er-Jahren zurück und erfragen in einem Interview mit Jan Wörner, dem Generaldirektor der European Space Agency, unter anderem, welche Materialentwicklungen im Weltraum stattfinden.

 

Aus diesem Heft können Sie den Artikel „Das Auge hört mit – Sound Design in Animation“ mit zusätzlichem Video- und Bildmaterial online lesen. Einen Überblick über alle Inhalte aus form 279 erhalten Sie hier.

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