form Nº 269.
Spielen


Eine Tätigkeit, die Groß und Klein ein Leben lang begeistert, ist das Spielen, welchem Johan Huizinga bereits 1938 in seinem Buch „Homo ludens“ eine zentrale Rolle innerhalb kultureller Prozesse zusprach. Ob beim Sport, im Theater oder bei Gesellschaftsspielen, es geht meistens um das Erlernen und Erproben bestimmter Handlungs- und Verhaltensweisen, wobei die spielende Tätigkeit oftmals zwischen Zerstreuung und Disziplin, Freiheit und Regel sowie Realität und Fiktion changiert – allesamt Aspekte, die gestaltet oder sich vom Design zunutze gemacht werden können, wie der Focus von form 269 zeigt.




Während Mathias Fuchs in seinem Artikel „Gamification – Geheimwaffe oder Bullshit?“ der Relevanz des Spielens in spielfernen Kontexten nachgeht, wirft Lieselotte van Leeuwen in „The Rhetorics of Play – Gedankenspiele“ einen psychologischen Blick auf diese Tätigkeit und erläutert die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für Designer. Auf welche Art und Weise Spielregeln ihren partizipativen Designprozess informieren, verraten Roel Wouters und Luna Maurer von Studio Moniker in einem Interview, das Sie als einen von drei Artikeln online lesen können. Der Realität im Spiel kommt das Entwicklungsstudio Crytek in ihrem neuesten Virtual Reality-Spiel „Robinson: The Journey“ näher. Wir haben mit dem Artdirektor des Spiels, Pascal Eggert, über die Herausforderungen dieser neuen Technologie gesprochen. Außerdem ergänzen sechs Praxisbeispiele aus den Bereichen Architektur, Grafik- und Produktdesign den Focus.

 

Des Weiteren beleuchten wir die aktuelle Ausstellung „Thinking Tools. Design als Prozess: Wie Schreibgeräte entstehen“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main kritisch, widmen uns dem gestalterischen Umgang mit Farbe und begeben uns in der Rubrik Archive in die Kasseler Gestaltungsszene der Nachkriegsjahre.

 

Mit dem ersten von sechs Teilen der Serie „Revisiting the Past“ feiern wir auf 16 Extraseiten das 60-jährige Bestehen der form und leiten damit unseren Jubiläumsjahrgang ein. Ausgehend von den Artikeln des Industriedesigners Herbert Lindinger zur „Design Geschichte“ aus den Jahren 1964/65, die Sie hier nachlesen können, bieten wir in der Reportage „Ein Bild von einem Stuhl – Collecting Design“ über den Designsammler Sebastian Jacobi eine neue Perspektive auf die historischen Zusammenhänge der Dinge.

 

Ebenfalls in neuem Licht erscheinen die drei Artikel aus dem Heft, die Sie wie immer online lesen können. Diesmal gehört das bereits erwähnte Interview mit Studio Moniker zur Auswahl, ebenso wie der Artikel „Private Utopias“, der dem Verhältnis zwischen Privat- und Arbeitssphäre nachgeht, und der Beitrag „Web brutal“ zu Webseiten, die sich bewusst einer Ästhetik aus den Anfängen des Internets bedienen.

 

In den form Dossiers erweitern wir außerdem den Artikel zu Gestaltern aus Basel um den Sedici-Verlag, haben ein Interview mit den Autorinnen von „Vom Blatt zum Blättern“ geführt und die beiden Designer des faltbaren Kanus Onak zu ihrem Produkt befragt.

 

 

 



















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Gefahr/Danger

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Die Kunst mit dem Zeichen

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