Futura. Die Schrift

Gutenberg-Museum, Mainz

3. November – 30. April 2017

gutenberg-museum.de


Die von Paul Renner entworfene Schrift Futura erlebte seit ihrer Entstehung eine Erfolgsgeschichte und hat auch nach gut 90 Jahren nichts von ihrer Modernität und Popularität eingebüßt. Mit „Futura. Die Schrift“ widmet das Gutenberg-Museum in Mainz der Futura und ihrem Erfolgsgeheimnis eine Ausstellung. 




 

Nachdem die Futura 1927 in Frankfurt am Main veröffentlicht wurde, fand die geometrisch konstruierte Schrift beispielsweise in den 1960er-Jahren mit dem amerikanischen Regisseur Stanley Kubrick einen Liebhaber und war auf zahlreichen seiner Filmplakate zu sehen. 1969 gelangte die Futura gemeinsam mit der Apollo 11, Neil Armstrong und Buzz Aldrin sogar auf den Mond. Das Gutenberg-Museum, das zu den ältesten Druck- und Schriftmuseen der Welt zählt, präsentiert im Rahmen seiner Sonderschau zahlreiche historisch bedeutsame Originale, mit denen der internationale Erfolg der deutschen Schrift dokumentiert wird. Angefangen von der Entwurfs- und Rezeptionsgeschichte des internationalen Bestsellers bis hin zur Veröffentlichung der ganzen Schriftfamilie werden anhand von zum Teil noch nie zuvor gezeigten Leihgaben wie Entwurfszeichnungen, Schriftmustern, Schriftgarnituren, Drucksachen und Publikationen designhistorisch bedeutende Exponate gezeigt. Abgerundet wird die Schau durch das Symposium „Futura – Tribute to a Typeface“ in der Hochschule Mainz.

 

In Begleitung zur Ausstellung erscheint eine gleichnamige Publikation im Hermann Schmidt Verlag, zudem bietet sich mit type-trap eine partizipative Bildplattform, auf der die weltweite Verbreitung der Schrift Futura dokumentiert wird.



















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