14. Juni 2019

News

Game of Drones.

Von unbemannten Flugobjekten

Zeppelin Museum, Friedrichshafen

7. Juni – 3. November 2019

zeppelin-museum.de

 

 

Die Geschichte unbemannter Flugobjekte reicht viel weiter zurück als man zunächst glauben mag. Dabei folgte die Idee des menschenlosen Fluges schon immer vielfältigen Motivationen, sei es zwecks der Erprobung neuer Flugobjekte oder im Dienst wissenschaftlicher Untersuchung. Vor diesen historischen Fakten, betrachtet die Ausstellung Game of Drones, die am 6. Juni im Zeppelin Museum eröffnet wurde, die heutige Bedeutung von unbemannten Flugobjekten.



 

Allein in Deutschland sollen im Jahr 2020 bereits um die 1,2 Millionen Drohnen unterwegs sein. Diese Zahl bezieht sich auf Drohnen, die im Privaten für Hobby und Unterhaltung eingesetzt werden ebenso wie auf solche, die zur Überwachung, für Transport- oder Kriegszwecke eingesetzt werden. „Es ist eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint und daher vor allem auch aus künstlerischer Perspektive zahlreiche Aneignungsmöglichkeiten bietet“, beschreibt die Kuratorin der Ausstellung Ina Neddermeyer, den ambivalenten Charakter von Drohnen. Das Museum macht es sich zur Aufgabe, diese observierende, dabei selbst aber unsichtbare Technologie durch transdisziplinäre Ansätze ins Feld des Sichtbaren zu rücken und einen Diskurs über unseren zukünftigen Umgang mit ihr anzuregen. Drohnen sind im Massenmarkt angekommen und genießen allgemeine soziale Akzeptanz – auch im zivilen Bereich. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass sie in Verbindung mit künstlicher Intelligenz bereits als die einflussreichste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe gelten.

Wo liegen Stärken und Schwächen dieser unbemannten Flugobjekte? Und wie werden wir in Zukunft mit ihnen interagieren? Neben Beispielen aus der Luftfahrtgeschichte, der museumseigenen Drohne „Claire“ und der Betrachtung von Drohnen als Widerstandsinstrument präsentieren elf internationale Künstler ihre Positionen. Zwischen Wissenschaft und Kunst widmet sich das Zeppelin Museum mit dieser Ausstellung als erstes deutsches Museum einer Technologie, die angesichts ihres beträchtlichen Einflusses bisher noch sehr wenig Aufmerksamkeit erhält.

Der reguläre Eintritt beträgt 11 Euro, Ermäßigte zahlen 7 Euro.



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