16. Januar 2019

News

111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin

– 13. Januar 2020

museumderdinge.de

 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die damaligen Entwicklungen der Formensprache veranschaulichen.



 

Sowohl der Deutsche Werkbund als auch das Bauhaus dachten nicht ausschließlich über die Gestaltung von Gegenständen nach: Vielmehr ging es um eine optimale, mitunter aus Dinglichem bestehende Umwelt für den Menschen. Doch bis heute hat sich oft nur noch der formale Ausdruck dieses Anspruchs erhalten. Im ersten Teil der Ausstellungsreihe soll es um die Anfänge dieser Formalästhetik gehen. Vor dem Hintergrund der Fragestellung „Reklamekunst statt Kunstgewerbe?“ liegt der Fokus auf dem 1909 entstandenen Werkbund-Museum in Hagen: das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe. Mit Wanderausstellungen, Fortbildungen und Vorträgen leistete die Institution ihren Beitrag zur Förderung moderner Gestaltung.

Im Werkbundarchiv ist aktuell eine neu erworbene Sammlung des einstigen Werkbund-Museums zu sehen; ein Teilbestand der am häufigsten gezeigten Wanderausstellung, die kommerzielle Grafiken zeigt. Während die museale Präsentation alltäglicher Objekte heute kein Novum mehr darstellt, war dies zu Zeiten des Werkbundes eher unüblich. Glücklicherweise hat das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe die Relevanz darin früh erkannt, sodass sich heute anhand der gesammelten und ausgestellten Reklamedrucksachen die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeit nachverfolgen lässt.

Bis zum 11. März 2019 ist die Reklamekunst im Werkbundarchiv zu sehen, danach nimmt die Ausstellungsreihe folgende Aspekte unter die Lupe: „Einzelstück oder Massenware?“, „Dekor als Übergriff?“ und „Dominanz der Form?“.

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