Globale. Reset Modernity!

ZKM, Lichthof 8, Karlsruhe

– 21. August 2016

zkm.de


Den Prozess des Resettens kennen wir vor allem von elektronischen Geräten. Dabei geht es um die Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustands, beziehungsweise um einen Neustart. Ist dieser Prozess auch auf den Menschen übertragbar? Genau dieser Frage geht die Ausstellung „Reset Modernity!“, die noch bis zum 21. August im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe zu sehen ist, in Bezug auf den Begriff der Moderne nach. 




Die Epoche der Moderne ist schon lange nicht mehr eindeutig und umfasst die unterschiedlichsten Phänomene. Als Epoche beschreibt die Moderne eine moderne Ausrichtung in der Literatur, der Kunst oder der Musik. Diese soll helfen, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft zu unterscheiden und gleichermaßen Rück- und Fortschritt zu differenzieren. Mittlerweile bietet der Begriff aber kaum noch Orientierung. Die aktuelle Ausstellung und ihre Kuratoren Bruno Latour, Martin Guinard-Terrin, Donato Ricci und Christophe Leclercq nehmen dies zum Anlass, einen sogenannten „Reset“ durchzuführen, den Begriff neu zu definieren und Phänomene, Produkte und Projekte neu einzuordnen.

Die Ausstellung selbst bietet zu diesem Zweck eine Anzahl von desorientierenden Verfahren, die eine Neuorientierung ermöglichen sollen. Dabei beschreibt sie sich selbst als Experiment (als Gedankenexperiment) und kann somit vielleicht am besten als Gedankenausstellung zusammengefasst werden. Das zur Ausstellung passende Fieldbook gibt zudem ausführliche Erklärungen zu den verschiedenen Ausstellungsstücken und weitere Hintergrundinformationen.

 

Des Weiteren hat MIT Press auch einen Ausstellungskatalog zur Ausstellung herausgebracht. Der Katalog ist in sechs verschiedene Verfahren gegliedert, die alle dazu beitragen sollen, den Leser zu einem solchen „Reset“ zu motivieren. Sobald dieser durchgeführt ist, soll der Leser für neue Begegnungen mit anderen Kulturen bereit sein. 



















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