Höhenwinddrachen.
TwingTec

twingtec.ch


Die Zeiten, in denen wir sorglos und verschwenderisch mit Energie umgehen konnten, sind schon lange vorbei. Ressourcen, auf die wir heute noch zurückgreifen können, werden sich in wenigen Jahren erschöpft haben, sodass die Erschließung von neuen, effizienten und vor allem nachhaltigen Wegen der Energiegewinnung nottut. Ein Hoffnungsschimmer könnten Höhenwindanlagen sein, die flexibler, kostengünstiger und verlässlicher sind als herkömmliche Windkraftwerke.




Die Leichtbaustruktur Tensairity wurde an der EMPA, einer Forschungseinrichtung der ETH Zürich, entwickelt und war ursprünglich für Brücken- und Dachkonstruktionen gedacht. Als den Wissenschaftlern bewusst wurde, dass sie gleichzeitig ein ideales Material für die Herstellung von Drachen zur Energiegewinnung gefunden hatten, entstand daraus das Unternehmen TwingTec. Herzstück der Höhenwindanlage ist der Twing, ein aerodynamischer Flügel, der trotz seines geringen Gewichts großen Kräften standhalten kann. An Halteseilen steigt er zyklisch auf und ab und kann dabei Winde in 150 Metern Höhe erreichen. Durch die Zugkraft auf den Seilen erzeugt ein Generator am Boden elektrische Energie. Noch befindet sich das System in der Entwicklungsphase, es soll aber später bis zu 45 Haushalte mit Strom versorgen können. Vor allem Gemeinden, Ferienanlagen, Firmen oder Bauern könnten so zu Selbstversorgern– oder sogar zu Energieproduzenten werden.

 

In form 254, die in der kommenden Woche erscheint, stellen wir weitere Unternehmen vor, die auf diesem Gebiet forschen.



















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