In Reserve: zur Architektur des Reservoirs

Bauhaus Lab, Dessau

– 5. Januar 2015

bauhaus-dessau.de


Die Ausstellung „In Reserve: zur Architektur des Reservoirs“ beschäftigt sich ausgehend von den Praktiken des Lagerns in der Landwirtschaft mit dem Verhältnis von Architektur und Haushalt. Die Ausstellung des Bauhaus Labs ist noch bis zum 5. Januar 2015 in Dessau zu sehen.




Was offenbaren Architekturen des Lagerns wie Kornsilos und Lagerhallen über vergangene und aktuelle Prämissen in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion? Welche Rolle spielen Aufbewahrung und Vorratssicherung in der modernen Haushaltsführung?

 

Die Ausstellung beginnt in Buffalo und beschreibt die dortigen Kornsilos anhand historischer Dokumente als Zeitzeugen für die Modernisierung der Nahrungsmittelproduktion. Der zweite Ausstellungsteil befasst sich mit den weitreichenden Folgen, die Umbrüche in der Erzeugung und Lagerung von Getreide auf die häusliche Situation haben können, die vor allem durch die strikte Trennung von Produktion und Konsum entstanden sind. So zeigt die Ausstellung zum Beispiel auch, wie die 1927 erfundene „Haarer Schütte“ für die Frankfurter Küche oder Frischhaltedosen neue Gegenstände des Lagerns wurden. Der dritte und letzte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit gegenwärtigen Politiken des Lagerns, beispielsweise den Global Seed Banks, die in Zeiten von Klimakatastrophen und Ressourcenknappheit der Menschheit auch in Zukunft ein Überleben sichern sollen. Gerade hiermit strebt die Ausstellung an, einen kritischen Beitrag zu leisten, der Besucher zum Nachdenken anregen soll.

 

Das Bauhaus Lab ist ein postgraduales Programm für Architekturforschung, das sich als Plattform für kollaboratives Lernen, Forschung und Gestaltung versteht.



















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