In Time

Museum of Arts and Design, New York

– 22. Mai 2016

madmuseum.org


Produktionsprozesse sind ein komplexes System, in dem Menschen, Maschinen, Materialien und zeitliche Abläufe ineinandergreifen und an dessen Ende die Wertschöpfung steht. Das Ergebnis sind die Objekte, die uns täglich begleiten und unser Leben prägen. Die Ausstellung „In Time (The Rhythm of the Workshop)“ bringt mit einer Installation und filmischen Arbeiten von drei Künstlern verschiedene Perspektiven auf die Thematik zusammen.




Der Berliner Andreas Bunte ist mit einer Kombination aus zwei Filmen vertreten: „Two Films about Pressure“ zeigt auf Rücken an Rücken platzierten Screens die Arbeiten „Künstliche Diamanten“, die den Produktionsablauf von menschengemachten Diamanten begleiten, und „Unterdruck“, eine Aneinanderreihung von Impressionen aus einer geheimen Trainingsanlage für DDR-Sportler, in der große Höhe simuliert werden konnte. „Que ta joie demeure“ des kanadischen Regisseurs Denis Côté ist eine experimentelle Dokumentation, bei der die Kamera durch Fertigungshallen wandert und sowohl die Arbeitsprozesse als auch die Menschen dahinter und die besondere Atmosphäre festhält. Der dritte vertretene Künstler ist Daniel Eisenberg aus Chicago, dessen Film „The Unstable Object“ das deutsche Unternehmen Ottobock und seine Produktionsstätte in Duderstadt porträtiert, in der Prothesen aller Art und Komplexität gefertigt werden.

Ergänzt werden die präsentierten Filme durch die Installation „Speed of Markets“ von Varvara and Mar. In ihr visualisiert jeweils ein Metronom die Aktivität einer der sieben wichtigsten internationalen Börsen. Der Wertpapierhandel wird dabei in einen individuellen Rhythmus übersetzt.



















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