Israelisches Design.
Innovation to Design

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In form 259 beschäftigen wir uns mit dem Design in einem Land, das in den Medien hauptsächlich wegen seiner politischen Konflikte präsent ist: Israel. Gleichwohl hat es eine lebendige und vielfältige Designszene zu bieten, deren Akteure wir uns genauer angeschaut haben. Mehr Portraits israelischer Designer und Studios zeigen wir sowohl in form 259 als auch in form Dossiers.


 

Seit der Gründung 2001 hat die Firma Innovation to Design diverse globale Projekte für bekannte Unternehmen durchgeführt – mit einer breit aufgestellten Kompetenz von medizinischen Instrumenten bis hin zu elektronischen Massenprodukten. Verantwortlich für den Erfolg ist – laut Mitbegründer Elisha Tal – unter anderem die offene soziale Struktur, die in Israel herrscht, und sowohl Innovation als auch Unternehmertum fördert.




Studio: Innovation to Design (I2D)

Webseite: i2d.co.il

Gründungsjahr: 2001

Mitarbeiter: 10

Arbeitsbereiche: Medizin, Konsumgüter, Wearables, Industriegüter, Retail, Spielzeug, Kosmetik etc.

Kunden: Soda Stream, San Disk, Hisense, Tiny Love, Safe Net, Landa, Stratasys, Medronic, Biosense etc.

 

 

Was ist Deiner Meinung nach besonders an Design in Israel?

 

Design in Israel kann in verschiedene Kategorien aufgeteilt werden. Als erstes die Hightechbranche: Israel ist in vielen Bereichen von Technologie und Innovation führend. Als Designer haben wir die Möglichkeit und wichtige Aufgabe, diese Entwicklungen in einzigartige Produkte zu übersetzen. Als zweites das akademische Design: In Israel sind mehrere führende Designhochschulen und Museen beheimatet, die zu einer konzeptionellen Designkultur beitragen. Drittens die Designer und Maker: Die Praxis von Designern als Macher und Unternehmer fügt der Szene noch eine weitere Dimension hinzu.

 

 

Wie würdest Du Eure Arbeiten beziehungsweise Euren Stil beschreiben?

 

I2D strebt nach Innovation, echten Werten, verbesserter User Experience und einem einfachen, aber akkuraten, langlebigen und ikonischen Erscheinungsbild.




Wie wichtig ist Deiner Meinung nach die Kollaboration mit nationalen und internationalen Kunden für Eure Firma?

 

Bei I2D arbeiten wir international, wir haben Kunden in der ganzen Welt, in den USA, China und sogar auf den Philippinen. Die internationale Kollaboration ist sehr wichtig für uns; der kulturübergreifende Dialog ist für ein verbessertes Endresultat nur zuträglich.

 

 

Welche Ziele verfolgt Ihr, wenn es um die Auswahl neuer Projekte und Kunden geht?

 

Typischerweise ziehen wir Projekte vor, die eine tiefgreifende Recherche und ein gründliches Entwicklungsprogramm zulassen.

 

 

Was macht Israel so attraktiv für die Industriedesign-Branche und das Unternehmertum?

 

Israel ist ein Land der Einwanderer mit offenen Strukturen und einem improvisatorischen Charakter, der eine Kultur der Innovation fördert. Zudem unterstützt der Dienst in der Armee und ein frühes Wissen um Highendtechnologien die Bildung eines starken Bandes zwischen Menschen, das sich dann auch in Start-up-Unternehmen wiederfindet.


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Nº 273
Designing Protest

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Dossier
Israel
Jahr
2015
Disziplin
Industriedesign
Ausgabe
form Nº 259 (hidden)
Links
i2d.co.il

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Text: Jessica Sicking, Susanne Heinlein