Jo Brocklehurst:
Nobodies and Somebodies

House of Illustration, London

– 14. Mai 2017

houseofillustration.org.uk


Entgegen aller Konventionen widmete sich die britisch-sri-lankische Künstlerin Jo Brocklehurst bereits in den 1970er-Jahren in ihren Arbeiten nicht Schönheit und Eleganz, sondern der Londoner Subkultur- und Fetischszene. Bis Mitte Mai 2017 ist ihr im House of Illustration in London eine Ausstellung gewidmet.




Über die Person Jo Brocklehurst ist nicht viel bekannt, denn sie zog es vor, aus ihrem Privatleben ein Mysterium zu machen. Meist war die 2006 verstorbene Künstlerin mit Sonnenbrille und Perücke anzutreffen, wenn sie in der Punkszene oder den Untergrundclubs in London und später auch in Berlin und Amsterdam Portraits zeichnete. Ihre Modelle stellte sie dabei nicht perfekt, dafür aber als starke, individuelle Charaktere dar. Lange bevor Fetischelemente ihren Weg in die Mode fanden, etwa bei Jean Paul Gaultier oder Thierry Mugler, waren seine Anhänger dank Brocklehurst in Galerien präsent.

Die Ausstellung, für die Brocklehursts Muse Isabelle Bricknall als Co-Kuratorin tätig war, zeigt neben den Portraits auch Zeichnungen, die zum Beispiel für die Berliner Zeitung entstanden sind.



















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