Keine Kompromisse!
Die Kunst des Boris Lurie

Jüdisches Museum Berlin

– 31. Juli 2016

jmberlin.de


Noch bis zum 31. Juli 2016 widmet sich das Jüdische Museum in Berlin dem 2008 verstorbenen Künstler Boris Lurie in Form einer Retrospektive. Die Ausstellung zeigt die Auseinandersetzung Luries mit den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und verdeutlicht seine Anklage an eine Gesellschaft, die den Verbrechen an der Menschheit im Zweiten Weltkrieg versucht, aus dem Weg zu gehen.




Boris Lurie wurde 1924 in Leningrad geboren. Gemeinsam mit seinem Vater überlebte er mehrere Konzentrationslager und wanderte 1946 schließlich nach Amerika aus, wo er 1959 in New York die „NO!art“-Bewegung gründete. Die Gruppe versuchte in erster Linie eine Gegenbewegung zum Expressionismus und der Pop-Art zu schaffen und auf ihre Weise politische Themen wie Rassismus, Sexismus und die Konsumkultur zu behandeln. Seine Arbeiten versuchen aus diesem Grund den Betrachter zu provozieren: Er verbindet den Ekel gegen die Menschheit, die zu millionenfacher Vertreibung und Massenmord fähig war, mit der Abscheu gegen eine Kunstszene, in der es immer mehr um finanziellen Gewinn als um künstlerische Aussage geht. 



















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