Kollegialität und Kontroverse

Brtnice, Tschechische Republik

– 26. Oktober 2014

mak.at


Josef Hoffmann studierte an der Wiener Akademie für bildende Künste und war nach seinem Abschluss 1896 als Schüler Otto Wagners in dessen Atelier tätig. Das Josef Hoffmann Museum, ehemaliges Elternhaus und späterer Sommersitz des Architekten, präsentiert das Leben und Werk Josef Hoffmanns sowie seine von der Schule Otto Wagners geprägten Studienkollegen Joseph Maria Olbrich und Leopold Bauer im Kontext der Mährischen Moderne. 




Gemeinsam ist den drei Architekten, dass sie aus der mährischen Provinz stammten, Schüler Wagners waren und die Wiener Baukunst entscheidend beeinflussten. Dennoch vertraten sie kontroverse Haltungen gegenüber ihrem Mentor und entwickelten individuelle Ansätze für das Entwerfen von Gebäuden und Möbeln. Während Hoffmann ein treuer Anhänger Wagners blieb und mit ihm gemeinsam das Wiener Secessionsgebäude errichtete, distanzierte sich Bauer von seinem Lehrer und trat mit verschiedenen Bauprojekten in direkte Wettbewerbskonkurrenz zu Hoffmann, wohingegen Olbrich sich zurückzog und für den Aufbau der Künstlerkolonie Mathildenhöhe nach Darmstadt berufen wurde.

 

Das Josef Hoffmann Museum wird seit 2006 von der Mährischen Galerie in Brno und des MAK Wien geführt.



















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