Lina Bo Bardi

Architekturmuseum der TU München

– 22. Februar 2015

architekturmuseum.de


Der hundertjährige Geburtstag der italienischen Architektin Lina Bo Bardi ist Anlass für die Ausstellung „Lina Bo Bardi 100. Brasiliens alternativer Weg in die Moderne“, in der ihr Werk noch bis 22. Februar 2015 umfangreich gewürdigt wird. Sie prägte mit ihren Bauten, Möbeln, Ausstellungen und Theorien die moderne Architektur in Brasilien.




Lina Bo Bardi wurde 1914 in Italien geboren, wo sie ebenfalls ihre Ausbildung genoss, bevor sie zuerst als Redakteurin und Gestalterin bei Fachzeitschriften wie Domus, Lo Stile und A. Cultura della Vita arbeitete. 1946 siedelte sie mit ihrem Mann, dem Journalisten und Kunstkritiker Pietro Maria Bardi, nach Brasilien über und setzte dort ihre ersten Entwürfe um. Dazu zählen das Museu de Arte de São Paulo, die Kirche Espirito Santo do Cerrado und das Kultur- und Sportzentrum Fábrica da Pompéia. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Entwicklung ihrer Architektur, in der die gesellschaftliche Bedeutung des Bauens und die kulturelle Verankerung derselben eine zentrale Rolle spielten: „Die künstlerische Freiheit galt immer als ‚individuelle’ Freiheit. Wirkliche Freiheit aber gibt es nur im Kollektiv. Es ist dies eine Freiheit der sozialen Verantwortung, die die Grenzen der Ästhetik zu sprengen vermag…“. Neben fast 100 originalen Handzeichnungen zeigt die Ausstellung ihre gebauten Entwürfe in historischen Fotografien und aktuellen Aufnahmen. Außerdem ergänzen Interviews mit Freunden und Kollegen von Bo Bardi das Bild. Zudem erscheint ein umfassender Katalog im Verlag Hatje Cantz.



















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