Making Heimat.
Germany, Arrival Country

Deutscher Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung, Venedig

– 27. November 2016

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Deutschland hat im Umgang mit dem seit einiger Zeit stattfindenden Zustrom an Flüchtlingen eine zentrale Rolle in Europa eingenommen. So kontrovers das Thema von verschiedenen Seiten diskutiert wird, so konkret sind die alltäglichen Fragen, mit denen nun umgegangen werden muss. Der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig sucht in der Architektur nach Antworten, um den Neuankömmlingen eine Heimat bieten zu können.




Geflüchteten Menschen nicht nur ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern sie sinnvoll in die Infrastruktur der Städte zu integrieren, ist das Ziel vieler aktueller Projekte. Schnell, effizient und kostengünstig müssen Lösungen für die Unterbringung gefunden werden, ohne dabei die Charakteristiken der jeweiligen Viertel aus den Augen zu lassen. Aus der Datenbank des Deutschen Architekturmuseums wurden für die Ausstellung eine Vielzahl von Praxisbeispielen ausgewählt, die unterschiedliche Herangehensweisen aus Deutschland und Europa verdeutlichen.

Der Pavillon selbst wurde unter Aufsicht der venezianischen Denkmalschutzbehörde in einen öffentlichen Raum verwandelt, indem 48 Tonnen Ziegelsteinen aus den Wänden entfernt wurden, um permanente Zugänge herzustellen. Zusammen mit Sitzgelegenheiten, freiem WLAN und Ähnlichem soll so eine einladende Atmosphäre geschaffen werden, die das Konzept eines offenen Einwanderungslandes aufgreift.

Realisiert wurde die Ausstellung durch das Deutsche Architekturmuseum, Something Fantastic und Anna Scheuermann.




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