Moderner Wohnraum.
Vorschläge von 1920–1950

MoMA, New York

– 23. April 2017

moma.org


Eine aktuelle Ausstellung im MoMA zeigt beispielhafte Innenräume aus den Jahren 1920 bis 1950. Gezeigt werden Objekte und Gegenstände für den Raum, die Ausstellung stellt aber eine viel tiefgründigere Frage: Wie sollen wir leben? 




„How Should We Live? Propositions for the Modern Interior“ ist der Titel der laufenden Ausstellung, die ihren Fokus nicht auf einzelne Möbelstücke legt, sondern auf die Betrachtung des Zusammenspiels der Designelemente in Relation zu externen Faktoren wie ästhetischen, sozialen, technologischen und politischen Einstellungen. Diese werden in materieller und räumlicher Form zum Ausdruck gebracht.

 

In drei Gruppen, die jeweils ein Jahrzehnt umfassen, wurde die Ausstellung gegliedert und zeigt insgesamt über 200 Objekte, die aus der Architektur- und Designkollektion des MoMAs stammen sowie aus deren Bibliothek. Neben Möbeln und Inneneinrichtung werden auch Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Filme und Fotografien gezeigt. Es sind Arbeiten von Designgrößen wie Ludwig Mies van der Rohe, Ray und Charles Eames oder Le Corbusier zu sehen, aber auch Arbeiten, die erst vor Kurzem in die Kollektion des MoMA aufgenommen wurden, wie Eileen Grays Möbel für das Haus E 1027 oder das Arbeits- und Schlafzimmer von Charlotte Perriand, die für das Maison du Brésil entstanden sind.

 

Abgerundet wird die Ausstellung mit der Möglichkeit, in dem von Lily Reich und Mies van der Rohe entworfenem „Cafe Samt & Seide“ (1927) einen Kaffee zu sich zu nehmen.

Zu sehen ist die Ausstellung „How Should We Live? Propositions for the Modern Interior“ noch bis 23. April 2017.



















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