Neue Frauen. Die Sammlung Fotografie im Kontext

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

28. Februar – 27. Juli 2014

mkg-hamburg.de


1918 erhielten die Frauen in Deutschland das Wahlrecht, ein Jahr später wurde die Gleichbehandlung der Geschlechter in der Reichsverfassung festgehalten. Das Bild der „Neuen Frau“ etablierte sich und fand sich in Mode, Medien und Freizeit wieder. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg widmet dieser Zeit eine Fotoausstellung, die den Wandel des Frauenbildes dokumentiert.




Yva, Seidenstrümpfe, o.J., Silbergelatine

Die 1920er Jahre bedeuten für die Frauen in Deutschland eine Dekade der großen gesellschaftlichen Veränderungen. Coco Chanel schenkt ihnen praktische Mode, sie zeigen Bein, tragen Seidenstrümpfe, fahren Auto und treiben Sport. Die „Neue Frau“ lebt unabhängig, ist ledig und geht einem Beruf nach. Zeitschriften, Literatur und die Werbung greifen das neue Frauenbild auf und verbreiten es weiter.

In der Fotografie drängen Frauen nun nicht nur vor- sondern auch hinter die Kamera. Künstlerinnen wie Madame d’Ora, Aenne Biermann, Hein Gorny, Helmar Lerski oder Lotte Jacobi portraitierten Frauen – häufig berühmte Film- oder Varietéstars wie Marlene Dietrich oder Josephine Baker – die dem Betrachter einen Einblick in das neue Lebensgefühl ermöglichen. Die Ausstellung vergleicht verschiedene Techniken, die teils konservativ und malerisch, teils modern und grafisch arbeiten.

 

Parallel läuft die Ausstellung Mythos Chanel, über die wir bereits berichtet haben.



















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