No Pain No Game

Museum für Kommunikation Berlin

– 26. Juni 2016

mfk-berlin.de

 


Mit der Beziehung zwischen Mensch und Maschine und der fortschreitenden Isolation der Benutzer von elektronischen Geräten beschäftigt sich das Künstlerduo Volker Morawe und Tilman Reiff alias //////////fur//// bereits seit 15 Jahren. Noch bis zum 26. Juni 2016 präsentieren sie im Museum für Kommunikation Berlin zehn multisensorische Installationen, die den Besucher auf ungewohnte Weise zur Interaktion einladen. Dabei mischen sie Medienkritik, Spiellogik, Teamwork, Kindheitserinnerungen und Humor zu einem neuen Spielerlebnis.




Ihr Ziel ist es, digitales Erleben jenseits der Komfortzone physisch erfahrbar zu machen. Die „Painstation“ beinhaltet das erste Computerspiel, das Fehler mit körperlichen Schmerzen bestraft. „Snake Pit“ fordert den ganzen Körpereinsatz der Konkurrenten und bei „Golden Calf“ haben die Spieler die Möglichkeit, in das Aktiengeschäft einzusteigen und ihr Moralverständnis zu testen. Um außerhalb sozialer Netzwerke wieder reale Freunde zu finden, kann man in der „Facebox“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf engstem Raum miteinander kommunizieren und bei der Installation „Amazing“ navigiert sich der Besucher mit Gesang durch ein sprachgesteuertes Kugellabyrinth.

Die Wanderausstellung wurde vom Goethe-Institut in Auftrag gegeben und reiste im Rahmen des Projekts „Spieltrieb!“ bereits durch zahlreiche europäische Städte.

Das Rahmenprogramm für die Ausstellung bilden verschiedene Workshops, Aktionstage und Vorträge für alle Altersgruppen. 




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