Playboy Architektur 1953–1979

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt

– 20. April 2014

dam-online.de


Das Erotik-Magazin Playboy war einmal einer der wichtigsten Vermittler avantgardistischer Designströmungen. Wie das für seine Aktfotografien bekannte Magazin von den frühen fünfziger Jahren bis zu den späten siebziger Jahren Interviews und Portraits namhafter Architekten von Frank Lloyd Wright, Buckminster Fuller über John Lautner, Moshe Safdies bis hin zu Mies van der Rohe präsentierte, zeigt aktuell eine Wanderausstellung (kuratiert von der Architekturhistorikerin Beatriz Colomina) im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt.




Ebenso wegweisend wie die Gespräche und Portraits waren auf der Darstellungsebene die inszenierten Stühle von Charles und Ray Eames, Eero Saarinen, Harry Bertoia, Roberto Matta, Frank Gehry und Archizoo. Einen besonderen Höhepunkt markieren die illustrierten und imaginären Playboy-Wohnungen à la James Bond, in denen futuristische Designklassiker und -objekte vorgestellt wurden und zu denen die großformatige Schnittzeichnung eines von Hugh Hefner angeregten Projekts für die Stadtvilla „The Playboy Town House“ zählt. Reale Junggesellenwohnungen wie „Playboy’s Penthouse Apartment“ der Architekten Chrysalis erhielten erst einige Jahre später Einzug in die Abbildungsebene des Magazins. Neben Modellen und Möbeln aus dieser Zeit gewährt die Ausstellung Einblick in Playboy-Magazine und bietet zudem eine digitalisierte und ergänzende Heftsammlung von 1953 bis 2010.

Ein 31-seitiger Nachdruck der Sonderbeilage „Playboy Architecture, 1953–1979“, die anlässlich der Ausstellung im Bureau Europa in Maastricht im Volume Magazine Nr. 33 (2012) erschien, ist in englischer Sprache im Museumshop erhältlich.

 

 



















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