Slow! Erster Weltkrieg Dada

Museum am Bach, Ruden

– 4. Oktober 2014

museumambach.com


Vergangene Woche – hundert Jahre nach der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien und dem Beginn des Ersten Weltkrieges – wurde in Ruden (Kärnten/Österreich) das Museum am Bach eröffnet. Es sieht sich als „erstes Museum für Systemkunde“ und sammelt „gesellschaftliche Utopien, Wünsche und Modelle“. Seine erste Schwerpunkt-Ausstellung, „Slow! Erster Weltkrieg Dada“, bezieht sich auf das Dilemma von 1914: Die alten Monarchien zerfielen, noch bevor die Gesellschaft eine Alternative hatte.





Für Alex Samyi, Gründer des Museums, steht die Langsamkeit im Mittelpunkt, mit der die neuen Dynamiken der modernen Welt damals verinnerlicht wurden. Als einzige Kunstbewegung jener Zeit stellte sich Dada gegen den Krieg. „Mit Referenzen auf den Nonsens der Dadaisten gegen den Konsens, die bis hinein in das Display und die Ausstellungstexte greifen, will Slow! auch einen Hinweis darauf geben, wohin die Reise geht, was hier im Museum in den nächsten Jahren an Kunst und Forschung, Performance und Performanz zu erwarten ist“, erklärt Samyi. Dazu soll auch die Auseinandersetzung mit der Gegenwart gehören. Denn Internet, Wikipedia und Social Media seien zwar schon Modell, aber noch nicht Gesellschaft.



















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