Sports/No Sports

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

– 20. August 2017

mkg-hamburg.de


Turnschuhe anstelle von Lederschuhen und Jogginghosen statt maßgeschneiderter Businesskleidung: Was ursprünglich für die Turnhalle gedacht war, erobert heute das Büro. Genauso beschäftigen sich umgekehrt Couturiers mit Sportbekleidung. Die aktuelle Ausstellung „Sports/No Sports“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe rückt diese Phänomene und ihre Zusammenhänge in den Fokus. 




Industrialisierung und Urbanisierung führten im ausgehenden 19. Jahrhundert zu einem neuen Freizeitverhalten in großen Teilen der Bevölkerung. Im Zuge dessen erlangten verschiedene Formen sportlicher Betätigung schnell Popularität. In der Folge etablierte sich eine ganz neue Bekleidungsgattung: Die Sportmode. Angefangen mit der bewegungseinschränkenden Gesellschaftsmode des 18. und 19. Jahrhunderts bis hin zur Geburt der anfangs höchst umstrittenen Damenhose wird in den Ausstellungsräumen des Hamburger Museums Modegeschichte erzählt. Mit rund 150 Exponaten, bestehend aus Kleidungsstücken, Grafiken, Plakaten, Fotografien und Filmen, wird Besuchern die Wechselwirkung zwischen Mode und Sportbekleidung vor Augen geführt. Weiterer zentraler Punkt der Ausstellung ist die Perfektionierung des Körpers vom Schnürleib aus dem 16. Jahrhundert bis hin zum Body-Shaping heute. In Kontrast zu den sportlichen und funktionalen Kleidungsstücken wird zeitgenössische Avantgardemode gesetzt, die Komfort und Funktionalität vollkommen verneint. Die Ausstellung setzt sich aus ausgewählten Objekten aus der Modesammlung des MKG und internationalen Leihgaben zusammen, zu denen Marken und Designer wie Adidas, Alexander Wang, Maison Martin Margiela und Helmut Lang zählen. 



















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