Stefan Muntwyler.
Farbe erforschen – Ultramarin und die Farberden von Otranto

Museum Wiesbaden

– 22 Juni 2014

museum-wiesbaden.de

 


Auf der Suche nach den verlorenen Farben. Seit der Maler Stefan Muntwyler auf seiner Reise nach Griechenland vor 35 Jahren in Otranto, Süditalien auf eine farbgewaltige Steinschlucht traf, kehrt er immer wieder dorthin zurück. Er erforscht Farben, die nur in der Natur vorkommen und nicht industriell gefertigt werden können. Sein Bestreben ist es, die Reinheit der Farben am besten zur Geltung zu bringen. In Zusammenarbeit mit anderen Autoren hat er das Kompendium „Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten“ verfasst, in dem über 300 verschiedene Farben und Grundstoffe vorgestellt werden.    





Die Farbe, die ihn am meisten fasziniert ist Ultramarin. In seiner Urform wird es aus dem Edelstein Lapislazuli gewonnen und ist Afghanistan und Chile abbaubar. Die Ausstellung „Farben erforschen – Ultramarin und die Farberden von Otranto“ im Museum Wiesbaden zeigt nun seine Studien zu dieser Farbe. Gegenübergestellt werden 12 Arbeiten mit Lapislazuli und 12 Arbeiten mit synthetischen Pigmenten. Diese werden in Kontrast zu 40 natürlichen Erdfarben aus Otranto gesetzt, die Muntwyler vielschichtig auf Kalkstein aufgetragen hat. Bis zum 22. Juni 2014 können sich die Besucher noch selbst von der magischen Wirkung des natürlichen Ultramarins überzeugen, das nach Angaben Muntwylers nach Sonnenuntergang aus sich selbst heraus weiterleuchtet.

 

Weitere Infos zum Museum finden Sie hier.  

 



















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