Sturm-Frauen.
Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910–1932

Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main

– 7. Februar 2016

schirn.de


Herwarth Walden gründete 1910 in Berlin die revolutionäre Zeitschrift Der Sturm und setzte hiermit sein Zeichen für den Aufbruch in die Moderne. Vor diesem Hintergrund bezeichnet „Der Sturm“ nicht nur den Aufbruch in die Moderne, sondern auch den Versuch die internationale Avantgarde zu einen. Als Avantgarde versteht man Kunstschaffende, die mit ihrer Arbeit ihrer Zeit deutlich voraus sind und mit Bekanntem brechen. 




Neben der Publikation der Zeitschrift bot Herwarth Walden auch in seiner Galerie vielen Künstlerinnen die Möglichkeit ihre Werke einem breiten, internationalen Publikum zu präsentieren. Die aktuelle Ausstellung „Sturm-Frauen“ in der Frankfurter Schirn widmet sich aus diesem Grund der Entwicklung der Moderne aus Sicht der Frauen und zeigt noch bis zum 7. Februar in einer großangelegten Ausstellung mehr als 280 Werke mit Gemälden von Sonia Delaunay, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Die Stilrichtungen reichen hierbei vom Expressionismus, Kubismus und Futurismus über den Dadaismus und Konstruktivismus bis hin zur Neuen Sachlichkeit.




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