The Dreamspace of Victor Papanek

Anna-Maria and Stephen Gallery, New York

– 15 Dezember 2014

newschool.edu


Noch bis zum 15. Dezember diesen Jahres wird in der Anna-Maria and Stephen Gallery, die zur Parsons New School gehört, die Ausstellung „How things don’t work – The Dreamspace of Victor Papanek“ zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt bisher unveröffentlichtes Material aus dem Victor Papanek Archiv im Dialog mit Arbeiten von zeitgenössischen Designern aus Wien, London und New York.




Bereits 1977 hat sich der Designkritiker Victor Papanek zusammen mit seinem damaligen Mitverfasser James Hemnessey in ihrer gemeinsamen Arbeit „How things don’t work“ als Verfechter für die heutzutage als Social Design bekannte Disziplin ausgesprochen. Seitdem ist der Design-Kontext jedoch um einiges komplexer geworden, nicht zuletzt durch Aspekte wie Globalisierung oder die Zunahme neuer Informationstechnologien. All dies bringt nicht nur neue Möglichkeiten mit sich, sondern stellt Designer auch gleichzeitig vor immer neue Herausforderungen.

In den letzten Jahren geht es zudem nicht mehr nur um den Entwurf eines einzelnen Produktes, sondern viel mehr um die Entwicklung eines allumfassenden Systems mit dem Ziel neue soziale Veränderungen in der Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass Designer sich heutzutage immer wieder mit der Tatsache konfrontiert sehen, das Entwerfen an sich neu zu erfinden. Die aktuelle Ausstellung stellt sich dem Erbe von Victor Papanek und macht es durch die Gegenüberstellung mit Arbeiten einer neuen Generation von spekulativen und nicht weniger kritischen Designern, erneut zur Diskussion.

Die verschiedenen Teile der Ausstellung in Form von Videos, digitalen Folien oder Druckmaterialien von zeitgenössischen und spekulativen Projekten, zeigen die Arbeiten von aufkommenden Designern zusammen mit visionären Auszügen aus dem Papanek Archiv. Gemeinsam sollen beide Ansätze ein kaleidoskopischen „Dreamspace“ aus verschiedenen sozialen Vorstellungen formen, die den Betrachter zum Nachdenken darüber anregen sollen, wie man sich aus der heutigen Dystopie – einer fiktiven und in der Zukunft spielenden Erzählung mit negativem Ausgang – herausdesignen kann. Kuratiert wird die Ausstellung von Alison Clarke, Direktorin der Victor Papanek Foundation, Jamer Hunt und Fiona Raby, beide Professoren an der Universität für Angewandte Kunst Wien und unterstützt von Lesern des Design Interaction am Royal College of Art in London. 



















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