Thinking Outside the Box

Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main

– 26. Juni 2016

dam-online.de


Immer mehr Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, ziehen es vor in der Stadt zu leben. Dieses Phänomen in Verbindung mit den Herausforderungen, denen sich globale Städte in diesem Kontext ausgesetzt sehen, thematisiert aktuell die Ausstellung „Thinking Outside the Box“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main und stellt vor diesem Hintergrund innovative Ansätze vor.




Die gezeigten Projekte in „Thinking Outside the Box“ entstanden im Rahmen eines Workshops von Architekturstudierenden und Studierenden des Masterstudiengangs Mundus Urbano – International Cooperation and Urban Development der Technischen Universität Darmstadt, ein von der Europäischen Union unterstütztes Programm, das an den Universitäten in Darmstadt, Barcelona, Rom und Grenoble angeboten wird. Die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung sind bezahlbarer Wohnraum, öffentlicher Raum, urbane Mobilität und Katastrophenrisikovorsorge. Die Beiträge umfassen das grafische Projekt Future Lost Track, das die Ideenfindung von Zukunftsvisionen in Frage stellt; die Projekte Interspace, in denen es um die Auflösung des physischen Raumes geht; Cyber (Public) Space, das die Unterdrückung von Informationsfreiheit thematisiert; ebenso wie die Installation „Gezi Parcours“, in der die Proteste in der Türkei im Sommer 2013 eine symbolische Rolle spielen; Does Size matter?, das sich der Wohnungspolitik in vier verschiedenen Ländern annimmt, sowie das fotografische Kollektivprojekt #ClickForPeace über die Bedeutung von Frieden. Darüber hinaus finden im Rahmen der Ausstellung Vorträge von Marie Aquilino, Professorin für Architekturgeschichte an der École Spéciale de l’Architecture in Paris, und anderen an verschiedenen Tagen statt. 


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