Thinking Tools

– 29. Januar 2017

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt

museumangewandtekunst.de


Der 1963 bis 1966 von dem Industriedesigner Gerd Alfred Müller entworfene Füllfederhalter Lamy 2000 verhalf dem Unternehmen Lamy zum Durchbruch. Seither hat das Schreibgerät Generationen von Menschen begleitet und zählt bis heute zu den Bestsellern des Unternehmens. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums dieses Füllfederhalters findet im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Ausstellung „Thinking Tools. Design als Prozess: Wie Schreibgeräte entstehen“ statt. 




Als Manfred Lamy 1962 das Traditionsunternehmen seines Vaters übernahm, schwebten ihm als Designvorbilder das Bauhaus oder Unternehmen wie Braun und Olivetti vor. Mit dem Ziel einer zukunftsfähigen Marktpositionierung wurde der Fokus auf Funktionalität, Langlebigkeit und Zeitlosigkeit gelegt und auf Prunk, teure Materialien sowie kurzlebige Moden gänzlich verzichtet. In „Thinking Tools“ wird am Beispiel des Federhalters die Entwicklung eines Produkts vom Entwurf bis zur Herstellung veranschaulicht. 50 Modellvarianten, die seit der Entstehung des Lamy 2000 entwickelt wurden, erzählen die Erfolgsgeschichte des Heidelberger Schreibgeräteherstellers. Dazu zählt unter anderen der Schulfüller Lamy Safari, dem meistverkauften Füllhalter der Welt. Hinzu kommen erstmals dem breiten Publikum gezeigte Skizzen, Modelle und Prototypen. Illustriert werden die Entstehungs- und Gestaltungsprozesse von einigen Arbeiten des Grafikdesigners Christoph Niemann, der für seine Illustrationen im New York Times Magazine und im New Yorker bekannt ist. Am Beispiel der Firma Lamy zeigt die Ausstellung den Designprozess als ein komplexes Zusammenspiel zwischen Designern, Unternehmensleitung, Produktentwicklern und Marketing.



















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