Thomas Struth.
Nature and Politics

– 18. September 2016

Martin-Gropius-Bau, Berlin

berlinerfestspiele.de


Bekanntlich kann man Thomas Struth zu einem der international wichtigsten Fotokünstler seiner Generation rechnen, dessen Wirken seinem Medium eine besonders aussagekräftige Ebene verliehen hat. Mit der aktuellen Ausstellung „Nature and Politics“ im Martin-Gropius-Bau findet nun die erste museale Schau zu Struth in Berlin statt.




Thomas Struths künstlerische Laufbahn begann mit einem Malereistudium bei Gerhard Richter an der Kunstakademie Düsseldorf im Jahr 1973, auf das ein Fotografiestudium bei Bernd und Hilla Becher folgte, deren analytische Betrachtungsweisen sich deutlich auf Struths Art und Weise des Abbildens auswirkten.

Essenziell an seinem aktuellen Schaffen ist die Präzision seines Sehens, durch das unter anderem gesellschaftliche, funktionale und historische Phänomene an Struths Rezipienten weitergegeben werden. In der Ausstellung sind etwa 37 Großformate von 2005 bis 2016 zu sehen, die sich verstärkt mit dem Thema der Technisierung und dem Artifiziellen befassen. Struth dokumentiert mit seinen Arbeiten industrielle Produktionsanlagen, Forschungslabore und Operationssäle, ebenso wie Alltagsarchitektur und Freizeitparks, die sich mit Räumen menschlicher Vorstellungs- und Schaffenskraft auseinandersetzen. Dabei bildet er komplexe Apparaturen, Strukturen und Konstruktionen unserer Gegenwart ab, die in der Regel sonst eher im Verborgenen bleiben.



















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